Otrium führt KI-gesteuerte Ovatars ein, um unverkauften Fashion Pieces neues Leben einzuhauchen
Otrium, die europäische Online Fashion-Outlet Plattform, geht die Herausforderung der Überbestände in der Modebranche an, indem sie die Ovatars einführt – ein KI-Modelsystem, das in Zusammenarbeit mit der globalen Digitalagentur DEPT® entwickelt wurde.
Diese Initiative zielt darauf ab, neu zu definieren, wie unverkaufte Fashion Pieces gemanagt werden, um ihre Sichtbarkeit und Kaufchancen zu maximieren.
Otriums Mission „Alle Kleidungsstücke sollten getragen werden“ wird nun von KI-Technologie unterstützt. Der Prozess ist einfach: Otrium erhält unverkaufte Artikel, oft einzelne SKUs mit geringer Stückzahl, die normalerweise nicht für aufwändige Model-Fotografie qualifiziert sind. Diese Teile werden einfach fotografiert und dann digital auf den Ovatars platziert. So kann Otrium sie auf Produktdetailseiten verteilen, in Lookbook-Bilder integrieren und sogar animierte Werbeanzeigen erstellen, wodurch die Chance steigt, dass jedes Teil verkauft und neu geliebt wird.
Otrium arbeitete mit DEPT® zusammen, um Prozesse zu entwickeln, mit denen die hauseigene Produktfotografie mit KI kombiniert wird, um die Models zu erstellen. Dies ermöglichte die Erstellung skalierbarer, hochwertiger Bildmaterialien, die den Markenrichtlinien entsprechen und Produktseiten, Lookbooks und Kampagnen auf der Plattform verbessern.
“Die digitalen Avatare sind von Menschen aus allen Lebensbereichen inspiriert und ermöglichen es uns, unverkauften Fashion Pieces im großen Maßstab neues Leben einzuhauchen. Indem wir Sichtbarkeit und Kreativität erhöhen, erhält jedes Teil eine größere Chance, von Kunden entdeckt und geliebt zu werden – und erfüllt so letztendlich unsere Mission, dass jedes Stück es verdient, getragen zu werden.
”Milan Daniels, Gründer von Otrium
Umsatz und Effizienz steigern
Die Ovatars – sieben diverse, KI-generierte Fotomodels – repräsentieren verschiedene Stile, Stimmungen und Kundensegmente. Sie werden in Schlüsselbereichen erhebliche Auswirkungen haben. Die Conversion-Raten werden voraussichtlich um 15 % bis 50 % steigen, was zeigt, dass Kunden engagierter sind und eher Artikel kaufen, die mit Model-Fotografie präsentiert werden – so wird zuvor übersehener Bestand in Umsatz verwandelt. Die Kosten für Model-Fotografie sind um 40 % gesunken, was Otrium ermöglicht, Ressourcen effizienter einzusetzen. Indem der Bedarf an traditionellen Fotoshoots reduziert wird, kann sich die Plattform auf Wachstum und Innovation konzentrieren und gleichzeitig hochwertige visuelle Inhalte beibehalten. So wird sichergestellt, dass kein Artikel zurückbleibt; jedes Kleidungsstück auf Otriums Plattform ist jetzt repräsentiert, was die Sichtbarkeit maximiert und Abfall reduziert, und so die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass jedes Stück einen neuen Besitzer findet.
Zirkuläre Mode ermöglichen
Jenseits dieser Kennzahlen bieten die Ovatars einen neuartigen kreislaufwirtschaftlichen Vorteil: Sie helfen vorhandenen Produkten, Kunden schneller zu erreichen, reduzieren Modeabfall und schaffen eine konsistente digitale Identität mit einem kleineren ökologischen Fußabdruck. Jeder Ovatar wird mit einer eigenen Persönlichkeit und Designsprache gestaltet, inspiriert durch Kunden Insights:
Ava – Die Minimale Muse, Zion – Der Streetstyle Affine, Luna – Die Verträumte, Kai – Der Future Classic, Noor – Die Power-Pose, Sam – Der Zeitlose Rebell.
“Dieses Projekt repräsentiert die Zukunft der Modetechnologie – wo Daten, Design und Technologie zusammenfließen. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie KI Geschäftsherausforderungen lösen und positiven Wandel unterstützen kann.
”Lucas Nutbey, SVP of Strategy, EMEA, DEPT®