Sarah Vollmayer
Sarah Vollmayer
Junior Project Manager Social Advertising

Growth

Vlogs: Content Marketing in seiner modernsten Form

Spätestens seit dieser Ankündigung von Instagram-Chef Adam Mosseri im Juni 2021 sollte allen klar sein, dass Videoformate die Zukunft des Marketings bestimmen werden.

Dabei müssen die Videos nicht aussehen, als würden sie frisch aus dem Hollywood-Studio kommen. Nein. Was die Menschen wirklich anzieht, sind lebensnahe Szenen mit Macken und Kanten!

Besonders bei TikTok ist zu sehen, dass natürliche Videos ohne grosse Inszenierung eine enorme Faszination auf uns haben. Warum? Ein Video ist der Realität sehr nah: Unsere Neugier wird gestillt, wir können beobachten, uns hineindenken und vergleichen. Das alles, ohne im eigenen Leben betroffen zu sein.

Die grosse Frage ist nun: Was können Marketer tun, um diese Anziehungskraft zu nutzen? Let’s see! 

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Ursprung und Sinn

In einem früheren Blogbeitrag ging es um das Thema Podcast Marketing und warum Zuhörer:innen von persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen der Autor:innen angezogen werden. In diesem Blogbeitrag geht es um ein ähnliches Format: Vlogs! Eine Mischung aus Video und Blog.

Ursprünglich war ein Vlog eine Art Video-Tagebuch und wurde daher eher von Privatpersonen genutzt. Corporate Vlogs und Blogs haben zwar viele Parallelen, aber auch einen deutlichen Unterschied: Unternehmens-Blogs findet man wie Sand am Meer, wohingegen ein Vlog sich von der Masse abhebt.

Es geht darum, die Zuschauer:innen mit auf eine Reise in Ihre Welt zu nehmen. Diese Reise kann je nach Unternehmen und Strategie sehr unterschiedlich aussehen. Für die einen ist Vlogging das perfekte Tool im Employer Branding, bei anderen geht es eher darum Expert:innenenwissen zu teilen oder Produkte, zum Beispiel durch Testimonial-Videos, vorzustellen.

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Vlogs als Marketingtool

 
Prinzipiell gibt es für Unternehmen zwei Möglichkeiten einen Vlog als Marketingtool zu nutzen:

Kooperation

Marken können eine Kooperation mit Vlogger:innen und Influencer:innen eingehen, um gemeinsame Kampagnen zu entwickeln. Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: Für das Unternehmen ist der Aufwand vor allem zu Beginn deutlich geringer, wodurch Zeit und eventuell auch Kosten eingespart werden können. Durch die enge Beziehung mit der Community wissen die Vlogger:innen genau, was bei der Zielgruppe ankommt. Hier muss eine Sache ganz klar stimmen: der Cultural Fit! Nur so können Sie das gewünschte Publikum erreichen und Ihre Markenbekanntheit steigern.

Eigener Vlog

Die andere Möglichkeit ist die Erstellung eines Unternehmens-Vlogs, der regelmässig mit eigenen Inhalten bespielt wird. Auch hier gibt es klare Vorteile: Langfristig werden die Identifikation mit dem Unternehmen und auch die Kund:innenloyalität gefördert. Der Blick durchs Schlüsselloch macht definitiv Lust auf mehr! Zudem hat man als Unternehmen Narrenfreiheit, was den Content angeht und kann so ganz individuell entscheiden.

Das passende Equipment

Nun wissen Sie, wie Sie einen Vlog in Ihr Portfolio aufnehmen können. Sicher fragen Sie sich aber, was qualitativen Content ausmacht. Ein Vlog entwickelt durch die besondere Produktions- und Schnittphase seine ganz eigene Dynamik, dennoch sollten gewisse Fragen im Voraus geklärt werden: Welche Zielgruppe und welche Ziele möchte ich mit dem Vlog erreichen? Wer wird daran beteiligt sein? Welches Equipment wird benötigt?

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Fangen wir bei Letzterem an. Prinzipiell reichen zu Beginn ein Smartphone und ein kleines Stativ als Equipment für die ersten Aufnahmen aus. Dennoch sollten Sie sich überlegen, zeitnah in eine hochwertigere Kamera zu investieren. Spielt sich Ihr Vlog hauptsächlich draussen oder unter wechselnden Bedingungen ab, ist eine vielseitige Actionkamera empfehlenswert. Im Innenraum können Sie auch auf eine hochwertige und trotzdem relativ kompakte Kamera zurückgreifen. Zusätzlich zur Kamera benötigen Sie ein passendes Stativ. Dieses sollte genauso wie die Kamera leicht und flexibel im Einsatz sein. Ausserdem ist ein externes Mikrofon für eine professionelle Tonqualität zu empfehlen.

Der rote Faden

Nehmen wir an, sie haben die passende Ausstattung gefunden und sind startklar. Aber wie geht es jetzt weiter? Die Produktion läuft beim Vlog anders ab, als beim klassischen Film, denn ein Vlog besteht nicht einfach nur aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss.

Der Vlog folgt einem erzählerischen roten Faden. Wichtig ist vor allem ein Aufhänger zu Beginn, denn dadurch werden die Zuschauer:innen motiviert, den Vlog bis zum Schluss zu verfolgen.

Prinzipiell sollten beim Dreh so viele Sequenzen wie möglich mitgefilmt werden, denn später beim Schnitt kommt es darauf an, die passenden Filmstücke zusammenzufügen. Dadurch entsteht ein zusammenhängendes, aber nie langweilig wirkendes Ganzes. Probieren Sie es aus! Ich wünsche Ihnen viel Spass auf der Reise zu Ihrem ersten Vlog.  

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Alternative: Podcast

Vor der Kamera stehen ist nicht Ihr Ding? Dann finden Sie in unserem Blogbeitrag über Podcast Marketing alles, was Sie wissen müssen, um bei Ihrer Zielgruppe im Audio- statt im Videoformat Aufmerksamkeit zu erregen.  

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