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Von unseren Depsters November 22, 2017

WebStage Masters – 1. Influencer-Konferenz in der Schweiz

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INFLUENCER-MARKETING IN DER SCHWEIZ

Am 8. November fand die erste Influencer-Marketing-Konferenz der Schweiz im X-TRA in Zürich statt. Speaker und Influencer referierten zu den Themen Storytelling, Data und Media. An dem gut besuchten Event, organisiert von den WebStage Masters war Yourposition mit zwei Speakern vertreten. Content-Guru Hansjörg Hinden beantwortete 70 Fragen in 7 Minuten zum Thema Potenzial und Grenzen von Content Marketing. YouTube-Master Sandro Spoldi referierte zum Thema YouTube SEO & UX – Das Fundament des YouTube-Erfolgs. Beim anschliessenden Event «WebStage REBELS» nutzten wir die Gelegenheit, um uns mit bekannten und weniger bekannten Influencern persönlich auszutauschen.

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Yourposition-Speaker Hansjörg Hinden und Sandro Spoldi

TRENDTHEMA INFLUENCER-MARKETING

Dass es sich bei dem Thema Influencer in der Schweiz um ein Trendthema handelt, merkt man schnell. Es scheint, als sei hier jeder entweder Influencer, Influencer Manager oder Inhaber einer Influencer-Agentur. Verschiedene Teilnehmer wollen demnächst eine Influencer Agentur gründen. Wer keins von alledem ist – wie wir –, versucht sich einen Überblick zu verschaffen, was sich in dieser Marketingdisziplin aktuell tut.

Nein, Yourposition ist keine weitere Influencer-Agentur. Wir beschäftigen uns aber mit YouTube-SEO und YouTube-Kanaloptimierung. Das ist vor allem für die Influencer selbst, aber auch für Unternehmen interessant, die ihre organische Reichweite auf YouTube erhöhen möchten. Zudem gestalten wir mit einigen Kunden umfangreiche Content-Marketing-Projekte. Und da Influencer ebenfalls Content für Marken produzieren, liegen Berührungspunkte einfach nahe. Bisher haben wir ein Projekt durchgeführt, bei dem es darum ging, passende Influencer zu finden. Da es aber um Fahrräder und nicht um Beautyprodukte, Fotokameras oder Fünfsternhotels ging – gelang es uns nicht, geeignete Personen in der Schweiz zu finden.

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Volles Haus bei den WebStage Masters im Xtra Zürich

Wer ist Influencer und was bringt das überhaupt?

Die erwähnte Schwierigkeit, geeignete Influencer zu finden, macht es bereit sehr deutlich: Influencer-Marketing kann Sinn machen, muss es aber nicht, und es lässt sich in der Schweiz (noch) längst nicht im grossen Stil betreiben. Denn erstens ist die Auswahl der Influencer in der Schweiz noch vergleichsweise gering und zweitens ist es erstaunlich, wer sich so alles als Influencer bezeichnet. Bei den Teilnehmenden der Konferenz war alles dabei zwischen 10’000 und 200’000 Followern. Das eröffnet weitere Fragen. Denn was zählen schon Follower (die kann man ja auch kaufen), wenn deren Qualität nicht bekannt ist? Eine gute Engagement Rate (alle Likes und Kommentare addieren und diese durch die gesamte Anzahl an Followern des Influencers teilen) ist eine Grundvoraussetzung für einen guten Influencer, sagt man. Doch haben grössere Accounts dadurch schlechtere Engagement Rates, da sich das Verhältnis zwischen Account-Grösse und Interaktionen verschiebt. Mikro-Influencer (1’000 bis 15’000 Follower) sind deshalb als Mikro-Trend besonders spannend, da diese (noch) eine persönliche Beziehung zu ihren Followern haben und die Interaktion besser Managen können.

Oder zählen doch noch ganz andere KPIs zu einem anderen Verhältnis mehr? Interaktionen / Follower? Interaktionen / Impressionen? Interaktionen / Reichweite?

Manche Infos können alle sehen: 696 Gefällt-mir-Angaben und 47 Kommentare bei 9400 Followern. Die wirklich interessanten Infos aber sehen nur die Account-Inhaber, nicht aber die Werbepartner:

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743 Interaktionen / 9400 Follower = 7,9 %
743 Interaktionen / 2864 Impressionen = 26 %
743 Interaktionen / 2234 Reichweite = 33,34 %

Machen mich diese Werte zu einem Influencer, oder Micro-Influencer? Ich finde nicht, denn ich poste einfach gerne Bilder auf Instagram.

Was soll via Influencer erreicht werden?

Bei der Zusammenarbeit mit Influencern (wenn man denn geeignete findet) muss die Sinnhaftigkeit hinterfragt werden, wenn man erkennt, dass die Follower-Zahlen oder die Engagement Rate nicht das Mass aller Dinge sind. Es kommt also noch auf viel mehr an. Wir würden uns für die Zukunft einen Standard wünschen, damit die Qualität eines Influencers für eine Marke besser einzuschätzen ist.

Das Wichtigste jedoch – und da sind sich fast alle einig – ist eine vertrauensvolle Beziehung zum Influencer. Denn letztlich hat nur der Influencer selbst Einsicht in Impressionen, Reichweite und Interaktionen und kann eine Marke im Idealfall dabei beraten, welcher Content bei den Followern am besten ankommt. Kann er das nicht, oder ist eine direkte Beziehung zu der Person nicht gewünscht, kommen die Influencer-Agenturen ins Spiel.

Was können Influencer und Unternehmen tun, um die Sichtbarkeit auf YouTube zu steigern?

Content muss nicht nur produziert, sondern auch gefunden werden. Die Optimierung auf YouTube, der zweitgrössten Suchmaschine der Welt, funktioniert relativ ähnlich wie bei einer Website. Diverse Parameter sorgen dafür, dass ein Beitrag zu einem bestimmten Keyword besser gerankt wird als ein anderer. Unter anderem, wenn die Metabeschreibung stimmt und der Content auch tatsächlich konsumiert wird. Negativ fällt ins Gewicht, wenn User gleich wieder wegklicken, weil er für Betrachter keine Relevanz erkennbar ist oder das Erlebnis schlecht ist (die User Experience). Was es sonst noch alles zu beachten ist und welche Tipps und Tricks es gibt, lesen Sie in der Präsentation von Sandro Spoldi zum Thema YouTube, SEO & UX: das Fundament des YouTube-Erfolgs.

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Fazit

Wie sich das Zusammenspiel zwischen Influencern, Agenturen und Marken in der Zukunft gestalten wird, bleibt spannend und abzuwarten. Wir haben auf der Konferenz gelernt, dass es noch viele Fragen gibt, die geklärt werden müssen. Deshalb konzentrieren wir uns weiterhin auf die Produktion von hochwertigem Content und die Optimierung der Distributionskanäle unserer Kunden. Da wir verschiedene Influencer-Agenturen in unserem Netzwerk haben, bleiben wir aber eng am Ball und beraten im Bedarfsfall gerne.

Fragen? Wir sind hier, um zu helfen!

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