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Digital Marketing April 27, 2018

Google Featured Snippets: Direct Answers für die Antwortbox optimieren

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Mit der Google-Antwortbox hat Google ein Tool lanciert, um Nutzern einfach und schnell Antworten auf Ihre Fragen liefern zu können. Wie Sie als Unternehmen Ihre FAQ-Antworten für die Antwortbox optimieren, erfahren Sie in diesem Artikel.

Internet-Nutzer werden immer ungeduldiger, was Ladezeiten von Webseiten betrifft. Eine Ladezeit von 2.5 Sekunden wird gerade noch hingenommen. Wenn diese aber länger dauert, springt der Nutzer ab. Diese Ungeduld kennt auch Google und will mit direkten Antworten den Wissensdurst der Nutzer so schnell wie möglich stillen. Eine eingegebene Frage in der Google-Suche wird so oft beantwortet, ohne dass ein Klick auf eines der Suchergebnisse nötig ist. Möglich macht es die Antwortbox von Google. Wie Sie als Unternehmen Ihre direkten Antworten für die Antwortbox optimieren, lesen Sie hier.

Was ist die Google-Antwortbox?

Die Antwortbox erscheint über der Liste der organischen Suchergebnisse und spielt in den meisten Fällen Antworten auf direkte Fragen aus. Diese wird auch häufig als Featured Snippet oder Direct Answer bezeichnet und gehört zu den sogenannten hervorgehobenen Suchergebnissen. Der Sinn dahinter ist, dass der Nutzer schnellstmöglich eine aussagekräftige Antwort auf seine Frage erhält und nicht erst die Suchergebnisse durchforsten muss. Direkte Antworten werden aber nicht für alle Fragen ausgespielt. Google konzentriert sich bei den Antworten auf Suchintentionen, die informationellen Ursprungs sind. Im Gegensatz zu Direct Answers wird bei Featured Snippets die URL der Quelle aufgeführt, was ggf. zur Generierung von Traffic auf der Webseite führt.

Es gibt unterschiedliche Typen des Featured Snippet: Fliesstext, Tabelle und Auflistung (siehe Beispiele unten). Bei der Auflistung unterscheidet man zwischen einer geordneten und einer ungeordneten Auflistung. Zudem kann in der Antwortbox auch ein Video ausgespielt werden. In den Suchergebnissen von google.ch finden alle diese Antwort-Typen Verwendung.

 

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Tipps: Wie komme ich in die Antwortbox?

Google bestimmt selbst, welche Ergebnisse in der Antwortbox präsentiert werden. Die genauen Auswahlkriterien dafür, werden von Google nicht transparent kommuniziert. Jedoch weisen die von Google ausgewählten Antworten viele Gemeinsamkeiten auf, die auf ein eindeutiges Auswahl Muster schliessen lassen. Wer dieses Muster erkennt und seinen Content dementsprechend anpasst, der hat gute Chancen in der Antwortbox gelistet zu werden und somit seine Sichtbarkeit zu erhöhen. Wie das gelingt, zeigt unser Leitfaden:

1.Aktuelle Rankings berücksichtigen

Bezüglich des Rankings ist Folgendes klar: gut gerankte Seiten haben eine grössere Chance, in der Antwortbox angezeigt zu werden, als Seiten mit einem niedrigeren Ranking. Wenn bestehender Content also dahingehend optimiert werden soll, empfehlen wir, sich auf bereits gut rankende URLs zu konzentrieren.  Ob und welche der eigenen URLs bereits in der Antwortbox ausgespielt werden, lässt sich beispielsweise im Projekt-Bereich von Searchmetrics erkennen.

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2.Content für die Antwortbox kreieren

Wer Content speziell auf die Antwortbox ausrichten möchte, der sollte ein besonderes Augenmerk auf die Themenauswahl legen. Thematiken wie Gesundheit und Technik erfordern eine gründlichere Recherche und haben somit weniger potenzielle Konkurrenz. Hinzu kommt, dass sie auch häufiger angeklickt werden, da die Antwort meist mehr Platz einnimmt als die Antwortbox bieten kann. Der User ist also „gezwungen“ auf die Box zu klicken, um eine befriedigende Antwort auf seine Frage zu erhalten. Das Ergebnis: die Webseite erhält mehr Traffic.

3.Antwort-Typen beachten

Text-Snippet: Auffällig ist, dass die meisten Antworten eine Länge von 40-50 Wörtern aufweisen und im Quellcode explizit ausgezeichnet sind. Die Frage wird daher bestenfalls als Überschrift formuliert und als Heading ausgezeichnet. Die darauffolgende Antwort sollte als Text (HTML-Element: <p>) ausformuliert werden, wobei wichtig ist, dass die Fragestellung gleich zu Beginn der Antwort wiederholt wird. Zudem ist es wichtig, Frage und Antwort möglichst weit oben im Content zu positionieren, um Google die Suche zu erleichtern und das Ausspielen in der Antwortbox zu vereinfachen.

Tabellen-Snippet: Die Antwortbox in Tabellen-Form ist seltener zu finden, als die anderen Antwort-Typen. Um mit dem eigenen Content in der Antwortbox zu erscheinen, sollten Sie ihn zuerst überprüfen. Meist werden Kosten- oder Datenvergleiche (z. B. «iPhone 6 Grösse») in die Tabelle aufgenommen. Es macht daher Sinn, die wichtigsten Informationen gleich in den ersten Zeilen zu nennen und gleichzeitig die Tabelle möglichst übersichtlich zu gestalten. So können Sie die Klickrate erhöhen.

Listen-Snippet: Bei dieser Form von Antwortbox kommt es darauf an, spezielle Trigger-Wörter zu verwenden, die einen beschreibenden Charakter besitzen. Trigger-Wörter können sein:

  • Anleitung
  • How to
  • Checkliste
  • Vorlage
  • Guide

Einleitende Formulierungen wie «So funktioniert’s» oder «So geht’s» unterstützen sogenannte Follow-up-Wörter wie «Finde» oder «Mache» und verstärken die Rat gebenden Eigenschaften eines Listen-Snippets.

Videos: Auch Videos können in der Antwortbox angezeigt werden. Dabei ist es vor allem wichtig, die Textfelder bei Youtube (Meta-Informationen) gewissenhaft auszufüllen. So liefern Sie Google hilfreiche Informationen und erhöhen Ihre Chancen, in der Antwortbox zu landen.

Weitere Informationen zur Optimierung der einzelnen Antwort-Typen sind hier zu finden.

Lohnt sich eine Optimierung?

Gerade im Bereich SEO gibt es fast wöchentlich neue Erkenntnisse und Möglichkeiten zur Optimierung des eigenen Internetauftritts.

Wer bereits die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung auf seiner Webseite erfolgreich umgesetzt hat, der sollte seinen Content optimieren, um zusätzlich in der Antwortbox zu erscheinen. Wer es schafft, die sogenannte «Position 0» zu besetzten, dem ist in den meisten Fällen, eine erhöhte Klickrate und mehr Traffic sicher, wodurch die Relevanz der eigenen Webseite steigt. Eine Optimierung des Contents lohnt sich aber trotzdem in jedem Fall, um Nutzern noch bessere Antworten liefern zu können.

Voice Search und die Antwortbox: wichtiges Wissen für die Zukunft

Die Voice Search – oder auch Sprachsuche – steckt noch in den Kinderschuhen. Dennoch wurden, laut Google, im Jahr 2016 bereits 20% aller Suchanfragen über die Funktion der Voice Search getätigt, mit steigender Tendenz. Wer dem Sprachassistenten Google Homeeine Frage stellt, dem wird in den meisten Fällen eine Antwort aus der Antwortbox vorgelesen, was man an dieser Statistik ablesen kann. Dementsprechend wird es in in Zukunft noch wichtiger, dass Ihre Antworten in der Google-Antwortbox erscheinen.

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