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Digital Marketing Oktober 24, 2018

Bilder-SEO: 7 Tipps für suchmaschinenoptimierte Bilder

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Tatsächlich ist es so, dass Inhalte einer Seite wesentlich schneller erfasst werden können, sobald sich passendes Bildmaterial auf ihr befindet. Textoptimierung ist ein gängiges Mittel, um den Traffic einer Webseite zu steigern. Aber wie sieht es mit Bilder-SEO aus?

Wer Textoptimierung betreibt, sollte sich im selben Zug auch ans Prüfen der Bildinhalte machen. Damit Bilder-SEO gelingt und eigene Bilder in der Google-Suche ranken, reichen oft ein paar simple Anpassungen, die sich mit wenigen Klicks vornehmen lassen. Wir geben 7 hilfreiche Tipps rund um die Basics Bilder-SEO:

1) Title-tag

Der Titel eines Bildes transportiert hilfreiche Informationen und sollte daher spezifisch gewählt werden. Relevante Keywords spielen hierbei eine wichtige Rolle, das Hauptkeyword ist im Titel zu nennen. Via Mouseover lässt sich der aktuelle Titel des Bildes erkennen. 

2) Alt-Tag 

Das Alt-Attribut bietet eine weitere Möglichkeit, die Anzahl der Keywords zu erhöhen. Der Alt-text beschreibt den Inhalt eines Bildes und kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn ein Bild nicht geladen werden kann. Ideal ist ein kurzer Beschreibungssatz des Bildes. Menschen mit Sehbehinderung hilft der Alt-Text so, sich im Internet zurecht zu finden

3) Bildunterschrift 

Um Bilder verständlicher zu gestalten, ist es sinnvoll, aussagekräftige und beschreibende Bildunterschriften zu verwenden. Auch hier sollten die wichtigsten Keywords bzw. das Hauptkeyword Erwähnung finden, um so nachvollziehbar zu machen, worum es auf der Seite geht. Ein Beispiel für eine individuelle Bilderunterschrift mit aussagekräftigen Keywords:

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Das Agentur-Event 2018: Dept Festival in Amsterdam.

4) Dateiname und Ordnerstruktur

Der Dateiname spielt eine wichtige Rolle und wirkt sich massgeblich auf das Ranking aus. Spezifische Keywords und Suchbegriffe sollten im Dateinamen unbedingt genannt werden. Begrifflichkeiten sind im Dateinamen mit Bindestrichen zu trennen und auch der Ablageort ist entscheidend, siehe Abbildung. Grossschreibung und Umlaute gilt es dabei grundsätzlich zu vermeiden.

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5) Bildgrösse

Die Bildgrösse kann die Ladezeit einer Seite negativ beeinflussen. Im schlimmsten Fall verlässt der User die Seite, noch bevor diese überhaupt vollständig geladen wurde. Dies wiederum beeinflusst das Ranking. Allgemein gilt, je hochauflösender das Bild, desto besser. Bei zu geringer oder zu hoher Pixeldichte wirkt das Bild jedoch unscharf. Die Faustregel: Eine Seitenlänge der Datei sollte mindestens 300 Pixel aufweisen, die andere kann variieren. Interessant ist, dass Bilder im Querformat (Verhältnis 4:3) auf Desktop sowie Mobile häufiger angeklickt werden. Gelegentlich werden Bildinhalte mit anderen Formaten von Google automatisch beschnitten. Anpassungen für die Komprimierung von Bildern können z.B. in Photoshop oder mit TinyPNG gemacht werden.

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6) Dateiformat

Ob die Wahl beim Dateiformat auf .png oder .jpg fällt, ist mehr oder weniger irrelevant. Wichtig ist es, einen guten Kompromiss aus Dateiformat und Bildqualität zu finden. Die meisten Bilder bei Google weisen das jpg-Format auf, da es sich besonders für Farbfotos eignet. Logos hingegen werden gerne als .png gespeichert.

7) Umgebung

Der Googlebot filtert Informationen aus dem Dateinamen, dem Titel, der Beschreibung und der Bildunterschrift, denn den Bildinhalt an sich kann er nicht erkennen. Zusätzlich dazu spielt auch die Umgebung und die Position eine Rolle in der sich das Bild befindet. Stehen Bilder und Texte auf der Seite im Kontext zueinander und befinden sich relevantere Bildinhalte möglich weit oben? Welche Gewichtung dies hat, ist nicht genau bekannt. Jedoch trägt ein logischer Kontext von Bild und Text eindeutig zur Usability bei, die wiederum das Ranking positiv beeinflusst.

 

Extratipp: Sitemap für Bilder

Eine XML-Sitemap beinhaltet eine Auflistung aller Seiten und Unterseiten eines Webauftritts und erleichtert Bots das Verstehen der Website. Es ist durchaus zu empfehlen, dass die XML-Sitemap auf eine gesonderte Bilder-Sitemap verweist. Diese unterscheidet sich von der Struktur her kaum von einer XML-Sitemap und gibt Auskunft über alle auf der Website vorhandenen Bilder. Weitere Infos dazu hier.

Fazit

Wer seine Webseite für Suchmaschinen optimieren möchte, der sollte das Thema Bilder-SEO nicht ausser Acht lassen. Mit nur wenigen Handgriffen können die Rankings in der sog. «Universal Search» oft verbessert und der qualifizierte Traffic einer Seite langfristig gesteigert werden.

Fragen? Wir sind hier, um zu helfen!