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Brand & Advertising January 08, 2020

Drei Erfolgsfaktoren für Ihre Unternehmens-Website

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Die Webseite ist mittlerweile das Aushängeschild eines Unternehmens. Sie ist Visitenkarte, Referenz, Informationslieferant, Interaktionsfläche und manchmal auch Shop zugleich. Damit sie Ihre Services und Botschaften in Ihrem Sinne transportieren kann und die User (also auch potenzielle Kunden) sich auf Ihrer Seite abgeholt fühlen, gilt es einige Faktoren zu beachten. Wir stellen Ihnen drei Erfolgsfaktoren vor, die dazu beitragen können, dass sich die Conversions über Ihre Unternehmens-Webseite erhöhen.

1. Markenpositionierung

„Markenpositionierung“ klingt zunächst nach angestaubten Marketingsprech und was genau soll das eigentlich mit einer Webseite zu tun haben? Nun, es ist nicht irgendeine Webseite, sondern die Ihres Unternehmens. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Unternehmens-Wahrnehmung und dessen Image, denn sie repräsentiert Ihre Produkte oder Leistungen nach innen und außen. Deshalb sollte sie in erster Linie auch Ihre Ziele vertreten. Eine Markenpositionierung definiert eben diese Unternehmensziele, sowie Ihre Identität. Sie gibt Antworten auf die Fragen: Wie grenzen Sie sich von den Wettbewerbern am Markt ab (wo ist der USP)? Was sind Mission und Vision Ihres Unternehmens (was treibt Sie an und wo wollen Sie hin)? Wer ist Ihre Zielgruppe? Welche kurz, mittel- und langfristigen Ziele gilt es zu erreichen?

Wenn Sie Ihre Positionierung und Ziele definiert haben, lässt sich darauf eine Kommunikations-, bzw. Digitalstrategie aufsetzen. Diese legt fest, welche digitalen Kanäle sinnvoll für Ihre Kommunikation sind und wie diese mit Ihrer Unternehmens-Webseite zusammenspielen. Die Webseite ist dabei sicherlich eine der wichtigsten Kanäle für Sie. Hier gibt es keine Restriktionen von Facebook & Co. zu beachten – Sie ist Ihr Sprachrohr und alles kann genau Ihren Vorstellungen entsprechen – vom Design bis zu den Textlängen.

Aus den Unternehmenszielen lassen sich nun die Zielsetzungen für Ihre Online-Präsenz ableiten. Soll beispielsweise die Webseite als direktes Verkaufsinstrument dienen und/oder Kunden oder Mitarbeiter akquirieren und langfristig binden? Wie definieren Sie hier Ihre Conversions?

Ihre Markenpositionierung hilft Ihnen ebenfalls dabei, Inhalte, wie beispielsweise Ihr Leistungsportfolio, für die User verständlich auf den Punkt zu bringen.

2. User Experience

Wenn Sie die Ziele für Ihre Unternehmens-Webseite definiert haben, können die Ziele aus User-Sicht erörtert und beides aufeinander abgestimmt werden. Zunächst einmal sollte die Zielgruppe bekannt und definiert sein.

Was sind die Wünsche oder Probleme der User, die sie mit einem Besuch auf Ihrer Webseite abdecken wollen? Kommen sie schnell an ihr Ziel und sind sie mit dem angebotenen Leistungsspektrum, sowie Design und der Funktionalität der Seite so zufrieden, dass letztendlich eine Conversion stattfindet? Diese Fragen sind nur schwer aus dem Stehgreif zu beantworten und sollten viel mehr konkret gemessen, getestet oder abgefragt werden.
Um den Fortschritt der gesetzten Unternehmensziele im Bezug auf die Webseite zu analysieren, stehen viele Tools, wie beispielsweise Google Analytics zur Verfügung. Es lohnt sich, einen regelmäßigen Blick in die Zahlen zu werfen, denn diese bieten wichtige Insights und Anhaltspunkte für Optimierungsbedarf. Insbesondere die Absprungrate ist oftmals ein wichtiger Indikator. Wie schnell und auf welcher Seite springen Ihre User von der Webseite ab? Wenn die Verweildauer auf einer Seite im Durchschnitt nur wenige Sekunden dauert, können Sie davon ausgehen, dass Ihre User hier nicht das gefunden haben, wonach sie suchten. Wenn häufig Absprünge auf einer „Schlüsselseite“ stattfinden, über die Sie sich eigentlich Conversions erwartet hätten, kann dies vielfältige Gründe haben. Beispielsweise könnten die User die angebotenen Leistungen nicht richtig verstehen, es mangelt an Vertrauen oder die User nicht davon überzeugt, dass Sie die Lösung für ihr Problem bieten. Hier kann es teilweise schon helfen einen Call-to-Action prominenter zu platzieren, diesen ansprechender zu benennen oder ein Kontaktformular zu vereinfachen.

Wer bei den vielen Messwerten den Durchblick verliert, kann sich individuelle Dashboards mit einer transparenteren Visualisierung der Daten anfertigen lassen. Doch diese Datenquellen bilden noch nicht die Erfahrungswerte der User ab. Dafür kommen gängige Testmethoden, wie A/B-Testing, Mouseflow, Online-Befragungen oder auch persönliche Testings inkl. Interviews, in Frage. Insbesondere vor dem Launch einer neuen Webseite kann und sollte so viel wie möglich getestet werden.

3. Content-Marketing

Wer mittels Content-Marketing seine Relevanz bei den Usern steigern möchte, sollte vorab einiges beachten. Zunächst einmal den Leitsatz: Content-Marketing ist weder Produkt-Marketing noch Werbung. Mittels Content-Marketing sollen inhaltlich relevante Inhalte, die im Bezug zum Unternehmensschwerpunkt liegen, dazu beitragen, dass die User hierin einen Mehrwert für sich erkennen. Dies bewirkt eine langfristige Bindung an das Unternehmen und dadurch auch einen gesteigerten Vertrieb von Produkten oder Leistungen.
Stellen Sie sich auch hier erneut die Fragen: Wer ist die Zielgruppe? Welche Themen sind relevant für sie (dies kann anhand von Keyword Recherchen, Wettbewerbsanalysen sondiert und mit den Unternehmensschwerpunkten kombiniert werden)? Wie spricht man die Zielgruppe ideal an?
Anschließend ergibt die Aufstellung eines Redaktionsplans Sinn: Welche Themen bekommen welchen Inhalt? Wann sollen sie veröffentlicht werden und auf welchen Kanälen werden die Inhalte beworben, um sie sichtbarer zu machen?

Beschäftigen Sie sich auch mit den verschiedenen Content-Formaten. Wenn komplexere Themen vermittelt werden sollen, bieten sich anschauliche Formate, wie Diagramme, Infografiken oder Erklärvideos, an. Auch lexikalische Inhalte können für die User sehr hilfreich sein und werden zusätzlich von Suchmaschinen als relevant bewertet, wenn die Inhalte detailliert genug sind.

Inhalte, die leichter zu konsumieren sind, können als Text verfasst und durch relevante Bilder unterstützt werden. Hierbei sollte der Text eine zumutbare Länge, nachvollziehbare Struktur und meist auch SEO-Relevanz vorweisen können, denn Sie möchten hiermit ja eine Antwort auf gewisse User-Fragen geben.

Kontinuität und Relevanz tragen letztendlich zum Erfolg des Contents bei. Gehen Sie auf Ihre Zielgruppe ein und holen Sie sich anschließend Feedback von ihr, um auch hier stetig zu optimieren.

Zusammenfassung

Keiner erwartet nun, dass Sie Experte in den genannten Feldern werden. Dafür gibt es Experten, sowie Sie Experte auf Ihrem Gebiet sind. Wichtig ist, dass Ihnen die Relevanz Ihrer Website für Ihren Unternehmenserfolg bewusst wird und diese nicht als notwendiges Übel oder automatischen Conversion-Treiber betrachten, denn es steckt viel mehr dahinter.

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