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Drei wichtige MarTech-Lösungen, um an der Spitze zu bleiben

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Wioletta Katharina Schlosek
Wioletta Katharina Schlosek
Director Business Development
Datum
29 November 2022

In einer sich ständig verändernden Welt macht die Schaffung sinnvoller Interaktionen den entscheidenden Unterschied für Marken aus. Ganz gleich, ob es darum geht, Hindernisse in der Customer Journey aus dem Weg zu räumen, die Value Proposition zu erhöhen oder den ROI der Marketingausgaben zu verbessern – ein wesentlicher Bestandteil all dieser Aktivitäten ist die Aktivierung hochwertiger Kundendaten. Durch die Schaffung einer 360°-Kundensicht in Echtzeit wird ein 1-on-1 Marketingansatz in großem Umfang möglich. 

Der Weg dorthin ist jedoch eine vielschichtige Herausforderung. Um erfolgreich zu sein, brauchen Marken und Unternehmen die beste Technologie für Medien, Marktplätze, Search, Storytelling und Kreativität, und das alles unter Berücksichtigung von Daten und Datenschutz.  Der Aufbau eines idealen MarTech-Stacks, der den aktuellen und zukünftigen Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht, kann jedoch eine Herausforderung sein, insbesondere in Zeiten finanzieller Unsicherheit, in denen jeder ausgegebene Euro auf dem Prüfstand steht.

Wir bei DEPT® glauben, dass Technologie der Schlüssel zu erfolgreichem, datengestütztem Marketing ist. Gleichzeitig wissen wir, dass es eine Herausforderung ist, dies richtig umzusetzen. Angesichts der Tatsache, dass ein durchschnittliches Unternehmen mehr als neunzig Martech-Tools einsetzt, überrascht es nicht, dass 83 % der Unternehmen die Berührungspunkte mit den Verbraucher:innen nicht miteinander verbinden und 68 % der Unternehmen nicht automatisieren.

Im Folgenden finden Sie drei MarTech-Lösungen, die Ihnen helfen können, genau diese Lücke zu schließen, Ihre Technologieinvestitionen zu maximieren, Ihren Marketing-ROI zu verbessern und eine reibungslose Customer Experience zu schaffen. 

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Customer Data Platform

Eine Customer Data Platform fasst alle Informationen, die Sie über Ihre Kund:innen gesammelt haben, in einer Datenbank zusammen. Das heißt, alle Daten von First-, Second- und Third Party, einschließlich solcher Angaben wie Alter, zurückliegendes Verhalten und Browsing-Aktivitäten. Eine CDP macht Daten, auf die bisher nur eine Abteilung (z. B. Ihr Customer Service) Zugriff hatte, für alle zugänglich (z. B. auch für Ihr Digital Marketing Team). 

It’s a treasure trove of information that only grows more complex and useful Es ist eine Informationsquelle, die immer komplexer und nützlicher wird, je mehr Sie diese in Ihre täglichen Geschäftsabläufe integrieren. Sie liefert Ihnen Kundenprofile, die von unschätzbarem Wert sind, um in der digitalen Welt gut zu performen.

Ihre CDP sollte eine benutzerfreundliche Schnittstelle bieten, die Ihrem Unternehmen hilft, Ihre Daten zu nutzen. Ganz gleich, ob Sie das Customer Behaviour analysieren, die Conversion erhöhen oder Berichte für Geschäftsentscheidungen erstellen möchten – eine gut strukturierte und ausgereifte CDP unterstützt Sie bei all diesen Bemühungen und mehr. 

Und nicht nur Ihr Unternehmen wird von Ihrer CDP profitieren. Auch Ihre Kund:innen werden davon profitieren: durch gezieltere Marketingkampagnen, die auf ihre Bedürfnisse eingehen, durch eine schnellere Bearbeitung oder einfach dadurch, dass sie ihre Adresse nicht an drei verschiedene Abteilungen weitergeben müssen, wenn sie mit Ihrem Unternehmen interagieren.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen für Luxusgeschenke wollte das Verhalten seiner Kund:innen vorhersagen können und wandte sich an DEPT®, um ihre Customer Data Platform aufzubauen. Wir setzten maschinelles Lernen ein, um die Conversion Absicht vorherzusagen, indem wir das Browsing-Verhalten in Echtzeit mit vergangenen Conversion-Mustern abglichen. Dies führte zu einem wesentlich effizienteren Retargeting, indem wir die Zielgruppen auf der Grundlage ihrer erwarteten Conversion-Wahrscheinlichkeit ansprachen. Mit diesem Ansatz konnten 40 % der Remarketing-Werbeausgaben der Marke eingespart werden, ohne dass die Conversion Rate zurückging.

Google Marketing Platform

Google Marketing Platform (GMP) ist eine Ad-Technology Plattform, die es Werbetreibenden ermöglicht, hochwirksame digitale Marketingkampagnen effektiver zu verwalten, zu messen und auszubauen. GMP integriert erstklassige Lösungen, die Käufer:innen helfen, ganzheitliche Kampagnen über alle Medienkanäle hinweg durchzuführen. Die Produkte der Google Marketing Platform sind alle nahtlos integriert, so dass Sie digitale Medien und Customer Experiences an einem Ort planen, kaufen, messen und optimieren können.

Die GMP-Lösungssuite kann alles – von automatisiertem Kampagnenmanagement über intelligente Non-Last-Click-Attributionsmodelle, Video-, Display- und Mobile-Kampagnenmanagement bis hin zur Verwaltung der Datenvisualisierung an einem Ort. Sie kann Ihnen helfen, intelligenter zu arbeiten und Ihr Budget zu schonen.

So haben wir beispielsweise Salesforce und Google Marketing Platform für eine Luxus-Körperpflegemarke implementiert. Dabei haben wir alle First-Party-Daten zentralisiert und eine interne Plattform für maschinelles Lernen aufgebaut, die dem Unternehmen einen Einblick in die Daten verschaffte, die es zur effizienten Steigerung seiner internationalen Reichweite benötigte. Durch die Umstellung auf eine stärker zielgruppenorientierte Kommunikation konnte der CPA des Einzelhändlers um 15 % gesenkt werden, während der Umsatz um 85 % stieg.

Ada by DEPT®

Ada by DEPT® ist unsere firmeneigene Marketing-Technologieplattform, die für Marken entwickelt wurde, um ihr digitales Geschäft aufzubauen und zu beschleunigen. Mit mehr als 50 Lösungen für alle wichtigen Marketingaktivitäten hilft Ada dabei, digitales Marketing in großem Umfang zu automatisieren und den Verlust von Daten in einer zunehmend datenschutzfreundlichen digitalen Welt zu verringern.  

Ada ist eine zentrale Plattform, die als Drehscheibe für DEPT®-Tools, Lösungen und vertrauenswürdiger Third Party Partner fungiert. Durch Managed Services funktioniert Ada wie ein Multitool, das die richtige Lösung für die jeweilige Aufgabe bietet. Media & Advertising, SEO & Content, Marketplaces, Data & Insights, Creative Automation, Financials & Admin und der Zugang zu Third Party Martech-Partnern können über eine einzige Plattform verwaltet werden. 

Der britische Marketplace Dayrize wollte in großem Umfang Awareness für nachhaltige Alternativen schaffen. Um dies erfolgreich zu tun, braucht Dayrize Web-Traffic, der erschwinglich, qualitativ hochwertig und auch skalierbar ist. Mit Ada realisierte DEPT® in nur wenigen Tagen eine flexible, datengesteuerte Website-Struktur durch die kreative Nutzung von Daten und maschinellem Lernen. Das Herzstück der Lösung war eine automatisierte Keyword-Recherche in großem Stil. Wir haben 38 Millionen Datenpunkte (Keywords und Search Volumen) abgerufen und diese mit dem BERT-Algorithmus von Google verarbeitet, ergänzt durch unseren eigenen Algorithmus. Dadurch sparte Dayrize in nur wenigen Tagen etwa 90 % der manuellen Arbeit ein (etwa 180.000 Euro Stundenlohn in dieser Größenordnung).

Überprüfen, reagieren, verfeinern

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um Ihre MarTech-Investitionen genauer unter die Lupe zu nehmen, zu prüfen, was Sie bereits nutzen, und herauszufinden, was Sie in Zukunft brauchen werden. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz und unserem pragmatischen Blick auf den globalen Markt haben wir Marken dabei unterstützt, den idealen MarTech-Stack zu entwickeln, der ihnen zum Erfolg verhilft.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Partnerschaften mit Third Party-Unternehmen und unsere firmeneigenen Technologien zu erfahren.

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Director Business Development

Wioletta Katharina Schlosek

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Salesforce Health Check und Discovery

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Nick Broekema
Nick Broekema
Global Salesforce Partnership Lead
Datum
23 November 2022

Ganz gleich, ob Sie die Budgets für das nächste Jahr vorbereiten oder einen Strategiewechsel in Betracht ziehen – sie sollten sicherstellen, dass Sie das Potenzial Ihrer Technologie voll ausschöpfen und Ihre Tools für die Erreichung Ihrer Ziele optimieren. Genau hier kommt unser Salesforce Discovery und Health Check ins Spiel.

Als europäischer Salesforce-Partner für Strategic Growth mit mehr als 300 Implementierungen kennen wir alle Best Practices, die Ihnen helfen, Ihre Geschäftsziele zu erreichen. Unser Discovery und Health Check umfasst die Salesforce Clouds: Commerce Cloud, Marketing Cloud und die Kernplattform (Sales/Service/OMS), je nach Ihren Bedürfnissen und Ihrem Stand der Technologieintegration. Sind sie zum Beispiel…

… bereits dabei, Salesforce-Lösungen zu erkunden?

Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten und Herausforderungen der Implementierung von Salesforce in Ihrem Unternehmen auf, damit Sie eine fundierte Entscheidung darüber treffen können, welche Optionen Sie haben, Ihr Unternehmen auf das nächste Level zu bringen.

… bereits User:in der Salesforce-Plattform?

Wir prüfen, ob Ihr Salesforce Set-Up das volle Potenzial ausschöpft und ob es Lücken gibt, die geschlossen werden können, um Ihre Geschäftsziele zu erreichen.

In jedem Fall werden wir mit Ihrem Team zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir Ihnen maßgeschneiderte Empfehlungen für Ihre Organisation geben können. Je nach Ihren Wünschen dauert der Discovery und Health Check zwei Tage bis zu einer Woche. Wir führen Interviews mit den wichtigsten Stakeholdern, überprüfen Ihre aktuelle Architektur und analysieren die bereitgestellten Daten. Danach stellen wir einen Aktionsplan und eine Roadmap vor, die Ihnen dabei helfen, den besten ROI aus der Salesforce-Plattform für Ihr Unternehmen zu erzielen.

Checken Sie hier, welche Discovery und Health Check Optionen wir anbieten.

Sie möchten einen Check durchführen? Let’s talk!

Global Salesforce Partnership Lead

Nick Broekema

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Wie Investitionen in Loyalität und Kundenbindung Ihren Gewinn sichern

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Jannis Ritterspach
Jannis Ritterspach
Managing Director
Datum
23 November 2022

In Zeiten wirtschaftlicher Instabilität ist der Impuls nur natürlich, dass man die Zügel straffer zieht und sich mit Ausgaben zurückhält, um die Unternehmensfinanzen zu sichern. Es ist zwar klug, überlegte Entscheidungen in Bezug auf Mediabudgets zu treffen, aber noch klüger ist es, den Schwerpunkt von der Neukundenakquise auf die Kundenbindung und -treue zu verlagern. 

Laut Harvard Business Review ist die Gewinnung eines/einer neuen Kund:in „5 bis 25 Mal teurer als die Bindung eines/einer bestehenden Kund:in”. Für einige Unternehmen ist dies ein Grund, das Budget zu sprengen, insbesondere für solche mit langen Verkaufszyklen oder teuren Produkten. Doch während sich die Ausgaben für die Akquisition verfünffachen können, zeigt eine HBS-Studie, dass eine Steigerung der Kundenbindungsrate um nur 5 % den Gewinn um 25 % auf erstaunliche 95 % erhöhen kann. 

Um die Lorbeeren der Kundenbindung zu ernten, bedarf es jedoch mehr als nur einer veränderten Denkweise. Während einige Unternehmen vielleicht schon in den dunklen Tagen der Pandemie die Grundlagen dafür gelegt haben, sind viele Marketingteams aus technischer, talentierter und strategischer Sicht nicht ausreichend vorbereitet, um den Verlust an Medienpräsenz und Traffic zu kompensieren, wenn sie zu einer Strategie der Kundenbindung und -loyalität wechseln. 

Die Entwicklungen in den Bereichen Marketing, Datenmodellierung und Personalisierung ermöglichen sehr smarte Treue- und Kundenbindungsstrategien, anstatt wie einst einfach nur einen Rabattcode an alle früheren Käufer:innen zu verschicken. Es geht darum, Ihre Kund:innen kennenzulernen, ihre Bedürfnisse zu verstehen, und ihnen den Service zu bieten, den sie brauchen, wenn sie ihn brauchen. Wir wissen jedoch, dass es schwierig sein kann, bei schrumpfenden Budgets und knappen Zeitplänen zu wissen, wo man anfangen soll. Deshalb haben wir einige wichtige Schwerpunktbereiche festgelegt, um Sie bei Ihrer Kundenloyalitäts- und Retention Strategie zu unterstützen.

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Das Ziel

Das Hauptziel bei der Einführung einer Kundenbindungsstrategie ist es, den Customer Lifetime Value Ihrer bestehenden Kund:innen zu erhöhen, indem Sie die Loyalität und Bindung maximieren sowie Cross- und Upsell-Aktivitäten fördern.

1. Kundeneinblicke

Um Ihre bestehenden Kund:innen gezielt ansprechen zu können, müssen Sie sicherstellen, dass Sie die Kundendaten isolieren können. Der erste Schritt besteht darin, mit Ihrer Customer Journey und der CRM-Einrichtung die Grundlagen zu schaffen. So können Sie die Customer Journeys von der ersten Konversion über den Wiederkauf bis hin zur Loyalität ausarbeiten.

Mithilfe von Daten, Erkenntnissen und einem „Test & Learn”-Ansatz können Sie Ihren Kundenstamm sowohl in Bezug auf die Größe als auch den Wert vergrößern, an sich binden und gleichzeitig die Kund:innen mit der höchsten Abwanderungswahrscheinlichkeit identifizieren, um entsprechend handeln zu können. Die Datenmodellierung kann Ihnen dabei helfen, verschiedene Kundentypen zu identifizieren und sie mit der richtigen Botschaft zum richtigen Zeitpunkt anzusprechen.

DEPT® hat einen Luxuseinzelhändler bei genau dieser Herausforderung unterstützt. Durch das Gewinnen eines tieferen Verständnisses des bestehenden Kundenstamms mithilfe von Dateneinblicken und der Nutzung der Google Marketing Platform (GMP) konnte die Marke die eigenen/bezahlten Kundenbindungskampagnen maximieren, ähnliche Zielgruppen identifizieren, Budgetobergrenzen festlegen und Kundendienstfälle priorisieren. Die Daten bildeten die Grundlage für eine Kundenkontaktstrategie, die sicherstellte, dass die richtigen Nachrichten zur richtigen Zeit an die richtigen Personen gesendet wurden. Das Ergebnis? Eine Umsatzsteigerung von 85 %.

In allen solchen Erfolgsgeschichten ist die Technologie der Wegbereiter. In diesem Fall unterstützte die Google Marketing Plattform den Einzelhändler bei seinem Erfolg. GMP ist eine integrierte Plattform für Anzeigentechnologie, die es Werbetreibenden ermöglicht, hochwirksame digitale Marketingkampagnen effektiver zu verwalten, zu messen und auszubauen. Das Lösungspaket ist in der Lage, alle Schlüsselelemente Ihrer Kampagnen zu unterstützen, vom automatisierten Kampagnenmanagement bis hin zur Optimierung, Analyse und Visualisierung von Daten in Echtzeit. Wenn Sie GMP noch nicht nutzen, sollten Sie es auf jeden Fall ausprobieren. 

2. Cross-Selling & Up-Selling

Die Entwicklung einer Strategie zur Unterstützung von Cross- und Upselling kann Sie von rein akquisitionsbasierten Umsätzen zu zusätzlichen Umsatzanteilen mit bestehenden Kund:innen führen. Wenn Sie in der Lage sind, Cross- und Up-Selling-Dienste zu identifizieren, die Ihren Kund:innen gefallen, wird sich das loyale Verhalten (und der Customer Lifetime Value) gegenüber Ihrer Marke mit der Zeit erhöhen. Personalisierung spielt auf diesem Weg eine große Rolle. Wenn Sie Ihre Kundenkenntnisse richtig einsetzen, wird die Personalisierung der Präferenzen viel einfacher. 

Durch die Kombination von datengesteuerten Erkenntnissen mit Tools für Creative Automation können Sie mehrere kanalübergreifende Kommunikationsmaßnahmen für verschiedene Zielgruppen erstellen. Mit nur einem Mausklick können Sie aus wenigen Eingaben Tausende von kreativen Variationen generieren. Die automatisierte Asset-Produktion ermöglicht ein auf jedes einzelne Kundensegment zugeschnittenes Messaging und eine schnelle Iteration des Messagings auf der Grundlage von Leistungsdaten. Die Tools erleichtern die Anpassung von Text und Design, so dass Sie stets hyper-personalisierte Inhalte produzieren, die bei den Kund:innen in den Bereichen CRM-Marketing, Onsite, Social Media und digitale Werbung auf echte Resonanz stoßen. Creative Automation ist eine Schlüssellösung von Ada by DEPT®, unserer firmeneigenen Martech-Plattform, die erstklassige Technologie für Performance Marketing, Kreativ-, Daten- und Medienoptimierung bietet.

So suchte eBay beispielsweise nach einem neuen Weg, bestehende Kund:innen für eine bestimmte Produktkategorie zu begeistern, und wollte gleichzeitig testen, ob eine personalisierte CRM-Strategie den Customer Lifetime Value steigern würde. DEPT® unterstützte das Unternehmen bei der Definition dreier einzigartiger, begeisterter Segmente und bei der Entwicklung eines hyper-spezifischen, hochgradig personalisierten Ansatzes für die Kommunikation mit diesen Kund:innen, was zu einem erheblichen Engagement und einer erhöhten Konversion führte, mit einer 68%igen Steigerung der Click-to-Open-Rate.

3. One-to-One Kommunikation

Maßgeschneiderte One-to-One Kommunikation über alle digitalen Berührungspunkte hinweg ist ein wichtiger Grundsatz für Kundenloyalität und -bindung. Alle Content-Touchpoints, ob Push-Benachrichtigungen, E-Mail, Website oder Chatbots, können über automatisierte Prozesse verfügen, die zu jedem Zeitpunkt eine personalisierte Ansprache gewährleisten. 

Beiersdorf ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie man es richtig macht. Der Hersteller von Körperpflegeprodukten konzentrierte sich auf seine bestehenden Nivea-Kund:innen in ganz Europa und entwickelte eine Strategie, die einen starken Fokus auf bekannte Kund:innen in der „Pflege”-Phase des Funnels legt. Dies hat einen doppelten Vorteil: Es trägt nicht nur dazu bei, die Loyalität zu erhöhen, sondern mildert auch die Auswirkungen der Cookie-Abschaffung, da man durch den Umgang mit bestehenden Kund:innen immer noch in der Lage ist, die Customer Journey zu personalisieren. 

Unter Verwendung der Salesforce-Technologie implementierte DEPT® automatisierte Journeys, um Abwanderung zu verhindern, optimierte die Inhaltsstrategie, die Kontakthäufigkeit und das E-Mail-Design und verbesserte die Akquisitionskampagnen, um die Datenbank mit hochwertigen Profilen zu erweitern. Das Ergebnis war eine Steigerung der Öffnungsrate um 200 % und der Klickrate um 357 %.

Die Lösungen der Salesforce-Suite, wie Marketing Cloud, Tableau Analytics und Experience Cloud, können eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung einer echten 360°-Sicht auf Ihre Kund:innen spielen, um den Erfolg zu ermöglichen. Von der Konsolidierung aller Kundendaten zur Erstellung aussagekräftiger Kundenprofile über die Automatisierung komplexer Prozesse zur Steigerung von Effizienz und Produktivität bis hin zur Entwicklung modernster Tools zur Unterstützung der End-to-End-Kommunikation und zur Optimierung von Arbeitsabläufen mit maschinellem Lernen – Salesforce ist eine solide Basis für den Tech-Stack jeder Marke.

Es lohnt sich, Chatbots als Teil Ihrer Kundenbindungsstrategie in Betracht zu ziehen, denn sie helfen den Kund:innen bei der Selbstbedienung und bieten personalisierte Empfehlungen. Ralph Lauren hat mit der Entwicklung eines Geschenk-Chatbots für die Weihnachtszeit die Eins-zu-Eins-Kommunikation in Angriff genommen. Der Luxuseinzelhändler wollte eine immersive und personalisierte Methode zur Auswahl des perfekten Geschenks schaffen, die die Interessen der Nutzer:innen mit den auf der Ralph Lauren-Website verfügbaren kompatiblen Produkten abgleicht. Durch die Kombination von datengestützten Erkenntnissen aus früheren Geschenk-Chatbots mit innovativen Funktionen der Instagram-Plattform entwickelte BYTE/DEPT® einen der ersten Marken-Chatbots für Instagram, der in der Branche und weltweit verfügbar ist. In den ersten Monaten nach dem Start zog der Chatbot über 12.000 durchschnittliche monatliche Nutzer an, von denen 3 % eine starke Kaufabsicht zeigten. 

Handeln Sie jetzt und ernten Sie die Lorbeeren

Die Investition in den Aufbau einer guten Beziehung zu Ihren bestehenden Kund:innen zahlt sich kurz- und langfristig wirklich aus. Ganz gleich, ob Sie Ihre Marketingbemühungen bereits auf Loyalität und Kundenbindung ausrichten oder ob Sie Hilfe bei den ersten Schritten benötigen – unser Expertenteam kann Ihnen helfen. Von der technischen Implementierung bis hin zu Strategie, Daten, Kreativität und darüber hinaus, können wir Sie bei jedem Schritt unterstützen.

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Managing Director

Jannis Ritterspach

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Werben während einer Rezession? Beginnen Sie mit einem Audit.

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Gesine Meitler
Gesine Meitler
Director Marketing & Business Development
Datum
10 November 2022

Rezessionen bringen eine ganze Reihe von Problemen mit sich, mit denen die Weltwirtschaft konfrontiert wird. Die üblichen Begleiterscheinungen einer Rezession – Verlust von Arbeitsplätzen und Inflation – haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Nachfrage und die Kaufkraft großer Teile der Bevölkerung in aller Welt. Dies wiederum führt bei vielen Consumer Brands fast immer zu erheblichen Umsatzeinbußen.

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Da die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen die finanziellen Erwartungen für die nahe Zukunft trüben, müssen Unternehmen verschiedene Aspekte ihrer Organisation anpassen, um ihr Überleben zu sichern. Dies gilt insbesondere für den Bereich Marketing. Marken müssen in Zeiten wie diesen vorsichtig sein, wenn sie werben und gleichzeitig sicherstellen, dass…

  • Sie nicht blind für die Nöte der Konsument:innen werden.
  • Sie den Nutzen und den Wert ihrer Produkte und Dienstleistungen aufzeigen.
  • Sie langfristigen Markenwert aufbauen.

Um in einer schwierigen Situation wie dieser voranzukommen, kann man mit einem gründlichen Advertising Audit beginnen. Dabei werden verschiedene Faktoren unter die Lupe genommen, darunter Ihre Zielgruppe, Ihre Produktkategorie sowie Ihre aktuellen Werbebotschaften und kreativen Assets, um nicht nur festzustellen, was für eine erfolgreiche Neuausrichtung geändert werden muss, sondern auch wie dies erfolgen kann. Dabei werden auch die Lehren aus früheren Konjunkturabschwüngen berücksichtigt.

Positiv &  fokussiert bleiben

Eine wichtige Lektion, die wir im Hinblick auf Werbung während einer Rezession gelernt haben, ist, dass sich Marken, wann immer sie können, auf das Positive konzentrieren sollten. Ja, es ist wichtig, die Herausforderungen, mit denen viele Konsument:innen konfrontiert sind, mitfühlend zu betrachten, aber man sollte auch kein “Weltuntergangsszenario” ausmalen – oder zu aufdringlich sein, um zu versuchen, ein Geschäft zu machen. Vermitteln Sie keine deprimierenden Botschaften, sondern bleiben Sie optimistisch und zeigen Sie den vollen Wert auf, den Ihre Marke bieten kann.

Auch wenn Sie einen Umsatzrückgang beobachten, sollten Sie nicht in Panik verfallen. Ziehen Sie Ihr Marketingbudget nicht von Top- und Middle-Funnel-Marketingaktivitäten ab, um sich ausschließlich auf kurzfristige Conversion-Kampagnen zu konzentrieren. Sie müssen weiterhin Markenwert aufbauen und den Bekanntheitsgrad bei neuen Zielgruppen erhöhen. Marken, die ihre Investitionen während einer Rezession aufrechterhalten, erzielen im Anschluss daran höhere Umsätze, Marktanteile und Gewinne als diejenigen, die dies nicht tun. Sie bleiben bei den Konsument:innen in erster Linie im Gedächtnis, während die Konkurrenz hinterherhinkt. Und nicht nur das: Wenn andere Marken ihre Werbung zurückfahren, erhalten Sie am Ende sogar noch mehr Wert für Ihre Werbeausgaben. Es ist kein Geheimnis, aber Marken vergessen manchmal, dass ein langfristiger Full-Funnel-Ansatz der beste Weg ist, um nachhaltiges Wachstum bis weit in die Zukunft hinein zu fördern.

Ein Paradebeispiel dafür ist Samsung. Während der großen Rezession im Jahr 2009 – und sogar inmitten des ersten Quartalsverlustes in der Unternehmensgeschichte – hielt Samsung seine Investitionen stabil und holte sogar leitende Marketingverantwortliche, um den eigenen Ansatz neu zu gestalten. Und die langfristigen Ergebnisse? Nun, die sprechen für sich. Im Jahr 2009 lag Samsung auf Platz 21 der globalen Brand Value-Liste von Interbrand. Im Jahr 2021 lag das Unternehmen auf Platz 5. In ähnlicher Weise stellte die Harvard Business Review fest, dass die Konsumgütermarke Reckitt Benckiser, als sie ihre Werbeausgaben um 25 % erhöhte, auch ihre Gewinne um 14 % steigerte, während ihre Konkurrenten Gewinneinbußen hinnehmen mussten.

Marken sollten 4-6 Wochen einplanen, wenn es um die Neuausrichtung ihrer Kampagnen und Werbebotschaften in solchen Situationen geht. Sie sollten sich ausreichend Zeit nehmen, um zu recherchieren und die wirksamsten Werbebotschaften und kreativen Maßnahmen zu entwickeln, dürfen aber auch nicht zu lange warten und den Anschluss verpassen. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben und die aktuelle Situation zu verstehen, sich über die neuesten Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und auch zu überlegen, wie sich die Position Ihrer Konsument:innen und Ihrer Marke in den kommenden Monaten entwickeln könnte.

Verstehen Sie Ihr Publikum und Ihren Wert

Während eines wirtschaftlichen Abschwungs gibt es vier verschiedene Verbrauchersegmente. Die Harvard Business Review untersuchte diese während der großen Rezession im Jahr 2009. Zu den Segmenten gehören:

  • Slam-on-the-breaks: diejenigen, die sofort Einsparungen vornehmen müssen.
  • Pained-but-patient: diejenigen, die ihre Ausgaben zweimal überdenken müssen (die Mehrheit der Konsument:innen).
  • Comfortable well-off: diejenigen, die sich nicht wirklich um ihre Finanzen kümmern müssen.
  • Live-for-today: diejenigen, die für den Augenblick leben und ohne Reue ihr Geld ausgeben.

Harvard Business Review identifizerte auch vier einzigartige Produktsegmente:

  • Essentials: Produkte, die jemand zum Überleben oder für den Lebensunterhalt benötigt, wie Lebensmittel, Medikamente und Transportmittel.
  • Treats: Produkte, die nicht lebensnotwendig, aber vertretbar sind: Lippenstift, ein Geburtstagskuchen, ein Restaurantbesuch.
  • Postponables: Produkte, die eine sinnvolle Funktion haben, aber aufgeschoben werden können: ein neuer Kühlschrank, ein neues Sofa oder ein Laptop.
  • Expendables: Produkte, die man nicht unbedingt braucht und die Luxus sind: ein Whirlpool, Schmuck und Kunst.

Ein Audit wird aufdecken, wie diese verschiedenen Verbrauchersegmente angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit mit den verschiedenen Produktsegmenten interagieren. Anhand dieser Informationen wird eine Strategie entwickelt, um auf diese Verhaltensänderungen zu reagieren und das Wachstum zu fördern bzw. Umsatz- und Ertragsrückgänge zu verhindern.

Indem ermittelt wird, welche Produktsegmente für jedes Verbrauchersegment wichtig sind, hilft ein Advertising Audit einer Marke dabei, ein übergeordnetes strategisches Konzept zu entwickeln, das die Empfindlichkeiten der einzelnen Verbrauchergruppen und den Wert der verschiedenen Produkte berücksichtigt. Dieses Konzept dient dann als Leitfaden, um sicherzustellen, dass die Werbeotschaften und kreativen Assets überzeugend und wirkungsvoll sind. Im Rahmen des Audits wird auch erfasst, was die Wettbewerber im Hinblick auf das Rezessionsmarketing tun und wie sich dies auf Ihre Strategie auswirken könnte.

DEPT® hat Erfahrung darin, Marken in zahlreichen Branchen bei allen Arten von Marktbedingungen zum Erfolg zu verhelfen. Dank unserer Expertise und unserer Außenperspektive können wir Marken auch in schwierigen Zeiten auf dem Boden der Tatsachen halten und dabei stets die Konsument:innen im Auge behalten. Möchten Sie ein Advertising Audit für Ihre Marke vornehmen, um sicherzustellen, dass Sie bei ihren Kund:innen den richtigen Ton treffen? Nehmen Sie noch heute Kontakt mit unseren Expert:innen auf.

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Director Marketing & Business Development

Gesine Meitler

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Auswirkungen des Google Helpful Content Updates für Ihr Unternehmen

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Rico Melzer
Rico Melzer
SEO Consultant
Datum
28 October 2022
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Mit der Einführung des neuen Google Helpful Content Updates im August 2022 stellen sich viele die Frage, was dies konkret für ihr Unternehmen bedeutet. Während der Purpose des Updates klar ist, sind die Auswirkungen noch ungewiss.

Googles Helpful Content Update

Früher waren Quantität und Qualität für Google gleichwertige Parameter, um zu entscheiden, wie bestimmte Seiten gerankt werden sollen. Die jüngsten Veränderungen in der Branche, wie beispielsweise der Aufstieg von TikTok, haben sich auch auf das Nutzungsverhalten ausgewirkt und erfordern Content mit höherer Relevanz für die User:innen . Da mehr Menschen auf TikTok Content aufnehmen, der leicht verdaulich ist, sieht sich Google mit einem größeren Wettbewerb konfrontiert, Inhalte zu priorisieren, die für Menschen gemacht sind – und führte daher das „Helpful Content Update“ ein.

Diese Aktualisierung des Suchalgorithmus zielt auf Websites ab, die einen hohen Anteil an unbefriedigenden oder wenig hilfreichen Inhalten haben. Der Hauptzweck entstand dadurch, dass Suchende frustriert waren, wenn sie auf Websites landeten, die zwar hoch gerankt, aber nicht hilfreich waren, weil der Content rein für SEO konzipiert war. Der neue Algorithmus wird stattdessen Inhalte fördern, die von höherer Qualität sind, authentischer wirken und für die Nutzer:innen relevant sind. 

Auch wenn das neue Update die Bedeutung von SEO nicht in Frage stellt, zielt es dennoch darauf ab, Websites, die einen größeren Schwerpunkt auf SEO legen, herabzustufen und stattdessen Websites zu fördern, die für Menschen und nicht für Suchmaschinen konzipiert sind. Das Google Helpful Content Update drängt Unternehmen dazu, sich von robotergestützten, KI-erstellten Inhalten zu lösen und zu überdenken, was derzeit auf ihren Webseiten zu finden ist. Außerdem betrifft dieses Update im Gegensatz zu anderen ganze Websites und nicht nur einzelne Seiten – dies bedeutet, dass die Wiederherstellungszeit ziemlich lang werden könnte.

Was bedeutet das Update für Ihr Unternehmen?

Das neue Update wurde zunächst für englischsprachige Webseiten ausgerollt. Wann das Update für den deutschen Markt kommt, ist noch unklar. Außerdem bleibt noch abzuwarten, wie stark dieses neue Ranking Signal ist. Derzeit erfährt nur ein kleiner Prozentsatz von Websiten Rankingveränderungen aufgrund des Updates. Letztlich geht es Google jedoch darum, die Wettbewerbsposition seiner Suchmaschine zu erhalten und zu verhindern, dass Nutzer:innen auf Content-Plattformen wie TikTok ausweichen.

Die Auswirkungen auf Unternehmen werden wahrscheinlich erheblich sein, wobei wir nicht genau sagen können, wie lange es dauern wird, bis das Update vollständig umgesetzt ist. Wahrscheinlich hat sich Google für ein langsames Rollout entschieden, um den Nutzer:innen Zeit zu geben, ihren Content zu aktualisieren, vor allem angesichts der Schwierigkeit, wieder auf die Beine zu kommen, wenn sie von dem Algorithmus getroffen werden.
 
Letztendlich deutet das neue Update auf einen wichtigen Schwerpunkt für Google hin. Unabhängig davon, ob Ihre Website heute oder in naher Zukunft davon betroffen sein wird, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, den Inhalt zu überarbeiten und sich noch stärker auf das Verhalten der Nutzer:innen  zu konzentrieren.

Was ist jetzt zu tun?

Bei der Anpassung Ihres Contents sollten Sie, sofern erforderlich, den Menschen in den Mittelpunkt stellen, ohne dabei die bewährten SEO-Verfahren außer Kraft zu setzen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Inhalte hilfreich, benutzerfreundlich und authentisch sind (siehe die Google-Leitlinien für Creator:innen). Im Wesentlichen sollten Sie den Inhalt Ihrer Website evaluieren, um festzustellen, wo er überarbeitet werden muss. Fragen Sie sich: Muss etwas entfernt werden? Muss etwas umgeschrieben werden? Und wenn Sie eine große Menge an Content haben: was sollte vorrangig bearbeitet werden?

Der Übergang zu People-First-Content

Die Aktualisierung des Google-Ranking-Algorithmus sollte keineswegs Anlass zur Panik geben. Dennoch sollten Sie dies als Anlass nehmen, um über die Auswirkungen auf Ihre Website und das Verhalten Ihrer Nutzer:innen nachzudenken. Es ist nach wie vor in Ordnung, wenn Sie umfangreiche Inhalte auf Ihrer Website haben, aber stellen Sie sicher, dass die wichtigsten und relevantesten Highlights zuerst genannt werden und dass das Gleichgewicht zwischen human-centered Content und SEO Best Practices gewahrt bleibt. 
 
Möchten Sie mehr wissen? Wir von DEPT® beraten Sie gerne im Bereich SEO und dazu, wie Sie den Content auf Ihrer Website am besten optimieren können.

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SEO Consultant

Rico Melzer

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Auswirkungen des DMA- und DSA-Gesetzes auf Ihr Unternehmen

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Gesine Meitler
Gesine Meitler
Director Marketing & Business Development
Datum
15 August 2022

Das Europäische Parlament hat zwei neue Gesetze verabschiedet, die große Technologieunternehmen wie Apple, Amazon, Alphabet und Meta vor strenge Auflagen stellen werden. Der Digital Markets Act (DMA) und der Digital Services Act (DSA) zielen darauf ab, einen sicheren digitalen Raum zu schaffen, in dem die Grundrechte der Nutzer:innen geschützt werden und gleiche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen geschaffen werden – nicht nur im europäischen Binnenmarkt, sondern auch weltweit.

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Es handelt sich um die erste offizielle Gesetzgebung weltweit, die darauf ausgerichtet ist, Big Tech auf so umfassende Weise zu regulieren. Die neuen Vorschriften sind ein wichtiger Schritt, um die europäischen Werte im Internet zu verteidigen. Die Bestimmungen sollen die internationalen Menschenrechtsnormen wahren und dazu beitragen, Demokratie, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit besser zu schützen.

Die neuen Gesetze gelten ohne Ausnahme im gesamten EU-Binnenmarkt,auch für Online-Vermittler, mit Sitz außerhalb der Europäischen Union, die ihre Dienste aber wiederum in der EU anbieten.

Digital Services Act

Das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) befasst sich mit den Werten und der Sicherheit im Netz. Im Mittelpunkt der Regelungen stehen die Durchsetzung der Content-Moderation und die Transparenz, welche im Rahmen des DSA-Gesetzes voraussichtlich Mitte 2023 in Kraft treten werden.

Die Regelung beruht auf dem übergreifenden Grundsatz: “Was offline illegal ist, muss auch online illegal sein.” Ziel ist es, einen sicheren digitalen Raum zu schaffen, in dem die Grundrechte aller Nutzer:innen digitaler Services geschützt sind. Sie können zum einen sowohl die Nutzer:innen als auch die Grundrechte online besser geschützt werden. Zum anderen wird dadurch ein leistungsfähiges Framework für Transparenz und Rechenschaftspflicht für Online-Plattformen geschaffen, wodurch ein einziger, einheitlicher EU-weiter Rahmen geschaffen wird. 

Die im DSA festgelegten Regeln betreffen Online-Zwischenhändler und Plattformen sowie Online-Marktplätze, soziale Netzwerke, App-Stores, Online-Reiseplattformen und Cloud-Dienste. Betroffen sind vor allem sehr große Online-Plattformen, die einen erheblichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Impact haben und mindestens 45 Millionen Nutzer:innen in der EU zusammenbringen (was 10 % der Bevölkerung entspricht), sowie Online-Suchmaschinen mit mehr als 10 % der 450 Millionen User:innen in der EU.

Mit den neuen Vorschriften verbietet die DSA Verordnung die gezielte Werbung für Minderjährige auf der Grundlage von Profiling und das Profiling selbst unter Verwendung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, wie beispielsweise sexuelle Ausrichtung oder religiöse Überzeugungen.

Digital Markets Act

Das Gesetz über digitale Märkte (DMA) konzentriert sich mehr auf die sogenannten “Gatekeeper” in digitalen Märkten wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Webbrowser, Cloud-Computing-Dienste und virtuelle Assistenten. Die Kriterien sind noch strenger als beim DSA; auch hier werden die meisten Unternehmen nicht direkt betroffen sein, aber indirekt mit den Folgen umgehen müssen.

Der DMA legt eine Reihe von eng definierten Kriterien fest, um große Online-Plattformen als “Gatekeeper” zu qualifizieren. 
Diese gelten als Gatekeeper, wenn

  • sie einen Jahresumsatz von 7,5 Mrd. €, einen Marktwert von 75 Mrd. €  oder über 45 Mrd. Besucher:innen pro Monat auf Ihrer Plattform haben. (Beachten Sie, dass die Europäische Kommission auch selbst Gatekeeper ernennen kann, so dass Unternehmen wie Booking, Zalando oder Just Eat Takeaway diese Kriterien vielleicht noch nicht erfüllen, aber in Zukunft in die Liste aufgenommen werden könnten). 
  • Darüber hinaus müssen sie aus einer festen Marktposition heraus einen gewissen Einfluss auf den Markt haben und ein wichtiger Gatekeeper für Geschäftskund:innen sein, um Endkund:innen zu erreichen.

Der DMA schränkt die Nutzung der Gatekeeper-Plattformen durch die Tech-Giganten deutlich stärker ein, um die Wettbewerbsbedingungen zu verbessern. So ist es beispielsweise verboten, ohne ausdrückliche Zustimmung der Verbraucher:innen Daten zwischen den Diensten auszutauschen, die eigenen Produkte oder Dienste gegenüber Dritten besser zu bewerten und Endnutzer:innen außerhalb des Kerndienstes der Gatekeeper-Plattform zum Zwecke der gezielten Werbung zu verfolgen, ohne dass eine wirksame Zustimmung erteilt wurde. Die Wettbewerbsregeln des DMAs könnten sich auf Dienste wie iMessage, Amazons Selbstreferenzierung im elektronischen Handel und Googles sowie Metas Praktiken zur Sammlung von Werbedaten auswirken.
Diese Wettbewerbsregeln werden voraussichtlich 2024 in Kraft treten. Bei Verstößen drohen Geldbußen von bis zu 10 % des weltweiten Jahresumsatzes des Unternehmens, die bei wiederholten Verstößen auf 20 % ansteigen können, sowie Zwangsgelder von bis zu 5 % des weltweiten Tagesumsatzes des Unternehmens.

Was bedeutet das konkret für Ihr Unternehmen?

Die neuen Gesetze zielen zwar vor allem auf “sehr große” Plattformen und Tech-Giganten ab, aber auch auf Unternehmen, die die Plattformen für Werbezwecke nutzen.

DSA: Verbot der gezielten Werbung für Minderjährige und von Special Category Profiling

Der DSA verbietet gezielte Werbung auf Online-Plattformen, die Profiling bei Minderjährigen oder Special Category Profiling – wie z.B. nach ethnischer Zugehörigkeit, politischen Ansichten oder sexueller Orientierung – betreiben.

Seit 2021 können Advertiser bereits auf Meta, Messenger und Instagram Jugendliche nicht mehr auf der Grundlage ihrer Interessen ansprechen. Unternehmen können jedoch weiterhin Werbekampagnen an Personen unter 18 Jahren auf der Grundlage von Alter, Geschlecht und Standort ausrichten. Auf TikTok ist es nicht möglich, Personen jünger als das Alter der digitalen Einwilligung anzusprechen, welche von Land zu Land unterschiedlich ist (z.B. 16 Jahre in den Niederlanden, 13 Jahre in Großbritannien). Nach Angaben der Plattform war Profiling hier nie möglich, um gezielt auf der Grundlage von in einem Profil angegebenen sexuellen Orientierung oder politischen Präferenzen zu werben. Allerdings könnten Advertiser Jugendliche auf der Grundlage Ihrer Interessen ansprechen, z. B. “LGBTQ+ Rechte”. Seit 2021 können Werbetreibende auf Meta diese sensiblen Interessenkategorien auch nicht mehr gezielt ansprechen.

Das neue Gesetz wird die Möglichkeiten der gezielten Ansprache von Kindern und das Special Category Profiling einschränken. Je nachdem, welche Art von Organisation Sie sind, kann dies große Auswirkungen auf Ihre Werbemöglichkeiten haben. Wenn Ihr Zielpublikum minderjährig ist (E-Commerce, der sich auf jüngere Menschen konzentriert, Freizeitparks oder sogar Personalbeschaffung, die sich auf Studentenjobs konzentriert), wird es nicht mehr möglich sein, gezielt Ihre Zielgruppe anzusprechen. Dies wird höchstwahrscheinlich sehr große Auswirkungen auf die Wirksamkeit Ihrer Online-Kampagnen haben. 

Für politische Parteien und ihre Online-Werbung wird es schwieriger werden, gezielt nach politischen Ansichten zu suchen. Dies ist ein Thema, das bereits im Vorfeld vieler Wahlen heftig diskutiert wurde. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die EU in diesem speziellen Fall die Erstellung von Nutzerprofilen auf der Grundlage politischer Ansichten verbietet. Wir wissen jedoch, dass in den USA die Nutzer:innen Interessen von Meta indirekt als Stellvertreter für politisch oder rassistisch motivierte Werbung verwendet wurden.

DSA: Verbot von ‘dark patterns’ Design

Die DSA verbietet auch die Verwendung sogenannter “Dark Patterns” auf der Oberfläche von Online-Plattformen. Dabei handelt es sich um irreführende Tricks, die Nutzer:innen zu Entscheidungen verleiten, die sie nicht bewusst treffen wollen.

Das Gesetz besagt, dass es nicht schwieriger sein darf, Tracking und personalisierte Werbung abzulehnen als zu akzeptieren. Änderungen an der Benutzeroberfläche und der visuellen Gestaltung, z. B. die Änderung der Schaltfläche “Alles akzeptieren” in grün, werden auch als “dark pattern” bezeichnet und sind nicht mehr zulässig. 

Wichtig hierbei ist, dass sich diese Gesetzgebung auf “sehr große” Plattformen konzentriert, also solche, die mehr als 10 % der insgesamt 450 Millionen Verbraucher:innen in Europa erreichen. Für die meisten Organisationen ergibt sich daraus nicht direkt die Verpflichtung, ihre eigene Einwilligung zu ändern. Sobald jedoch Plattformen wie Meta, TikTok und Google gezwungen sind, um eine Tracking-Zustimmung bitten, wird man sehen, dass die Zahl der Nutzer:innen, die diese Bedingungen akzeptieren, zurückgehen wird. (Zur Information: Plattformen können ihre Dienste nicht denjenigen verweigern, die nicht zustimmen). Obwohl dies keine direkten Auswirkungen auf die meisten Unternehmen haben wird, werden einige akzeptieren müssen, dass es eine größere Anzahl von Personen geben wird, die nicht auf der Grundlage von Nutzerdaten angesprochen werden können.  Langfristig könnte dies sogar ihr Geschäftsmodell verändern.

guy on phone in portugal

Was ändert sich für Gatekeeper?

Der DMA schreibt vor, dass Gatekeeper folgendes nicht dürfen:

  • Dienstleistungen und Produkte, die vom Gatekeeper selbst angeboten werden, in der Rangfolge günstiger behandeln als ähnliche Dienstleistungen oder Produkte, die von Dritten auf der Plattform des Gatekeepers angeboten werden.
  • Verbraucher:innen daran hindern, sich mit Unternehmen außerhalb ihrer Plattformen zu verbinden.
  • Nutzer:innen daran hindern, vorinstallierte Software oder Apps zu deinstallieren, wenn sie dies wünschen.
  • Endnutzer:innen außerhalb des Kerndienstes der Gatekeeper-Plattform zum Zwecke gezielter Werbung zu verfolgen, ohne dass vorab eine wirksame Einwilligung erteilt wurde.

Konkret regelt der DMA, wie verschiedene Messenger-Dienste miteinander verbunden werden sollen, was bedeutet, dass man eine Nachricht vom Facebook Messenger an Signal oder von iMessage an Telegram senden kann. Dieser Teil des DMA wird heftig kritisiert, da die technische Umsetzbarkeit der Verknüpfung dieser Dienste sehr begrenzt ist; es gibt kein Protokoll, wie es für E-Mail (smtp) oder Telefon (ss7) existiert. Dennoch ist die Gesetzgebung nicht als technische Voraussetzung gedacht, zumal diese Art von Gesetzgebung alle auf Trab halten wird.

Schließlich stellt der DMA sicher, dass Nutzer:innen, die sich außerhalb der Plattform des Gatekeepers befinden, nicht mehr ohne wirksame Zustimmung getrackt werden können. Hierbei ist der Begriff “Zustimmung” interessant. Im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung war hier die Zustimmung für das Online-Tracking von Nutzer:innen bereits erforderlich. Man kann also sagen, dass sich theoretisch eigentlich nichts ändern wird. Für viele dieser Plattformen ist es bereits jetzt praktisch unmöglich, ihre Dienste weiter zu nutzen, ohne die entsprechende Zustimmung zu erhalten. Wir müssen dies jedoch auch im Zusammenhang mit dem DSA betrachten. Die Kombination von DSA und DMA könnte möglicherweise bedeuten, dass Online-Plattformen wie Metas Facebook und Google nicht mehr in der Lage sein werden, diese riesigen Datensätze auf der Grundlage von persönlichen Daten und Interaktionsdaten zu erstellen, die für gezielte Werbung verwendet werden können. 

Der DMA verlangt auch mehr Transparenz der Gatekeeper gegenüber ihren geschäftlichen Nutzer:innen. Das bedeutet zum Beispiel, dass Meta und Google mehr Informationen über die Anzeigen und Kampagnen bereitstellen müssen, die ihre Geschäftskunden schalten. Ihr Unternehmen muss sich also nicht mehr auf ungenaue oder intransparente Reports verlassen, sondern hat Zugang zu detaillierten Daten, die über Ihre Kampagnen erstellt wurden. 

Außerdem dürfen Gatekeeper ihre Produkte auf ihren Plattformen nicht mehr selbst hervorheben (wenn Sie z.B. in der Google-Suche nach einem Sprachassistenten suchen, darf Google sein Google Home nicht an erster Stelle platzieren). Was sich als offensichtlicher Bonus für alle kleineren Unternehmen, die ähnliche Lösungen anbieten, herausstellt.

Was ist nun zu tun?

Wenn Sie als Gatekeeper (DMA), Vermittlungsdienst, Hosting-Dienst, Online-Plattform oder sehr große Online-Plattform (DSA) gelten, werden sich einige Dinge für Sie ändern. Was genau sich ändern wird, hängt von der Art des Dienstes ab, den Sie anbieten beziehungsweise von der Plattform, die Sie betreiben. Als Webhosting-Dienstleister haben Sie andere Verpflichtungen als ein Internet-Netzbetreiber oder ein Marktplatz. Da es keine Einheitslösung geben wird, sollten Sie sich daher unbedingt beraten lassen.

Alle anderen Unternehmen werden von dieser neuen Gesetzgebung nicht direkt betroffen sein, werden aber mit Sicherheit mit indirekten Folgen rechnen müssen. Die offensichtlichste Auswirkung wird die Einschränkung der Möglichkeiten sein, um auf Plattformen personalisierte Werbung zu schalten. Die abgeschwächte Form der Auswirkungen von DSA und DMA ähnelt in gewisser Weise den Strategien, die wir unseren Kund:innen empfehlen, um mit dem Wegfall von Cookies zurechtzukommen. Sich auf diese Plattformen zu verlassen, um Ihre Zielgruppe zu finden und anzusprechen, ist kein kluger Weg, um in der Zukunft erfolgreich zu sein. Bauen Sie stattdessen Ihre eigene solide First-Party-Datenbank auf, investieren Sie in direkte Beziehungen zu Publishern und beginnen Sie, in kontextbezogene Werbung zu investieren.

Der erste Single Digital Market

Es besteht kein Zweifel, dass dies ein historischer Moment in der digitalen Gesetzgebung ist, da die Einführung dieser neuen Gesetze Europa zum ersten digitalen Binnenmarkt in der freien Welt gemacht hat. Während die DSGVO und die Intelligent Tracking Prevention (ITP) bereits in der Praxis die Möglichkeiten zur gezielten Ansprache von Nutzer:innen auf der Grundlage ihrer Daten eingeschränkt haben, sorgt die Einführung von DMA und DSA für eine klare regulatorische Überwachung und Bestrafung bei Nichteinhaltung.

Auch wenn die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung am stärksten bei den Tech-Giganten zu spüren sein werden, werden die Welleneffekte zweifellos bei allen Organisationen ankommen, die ihre Plattformen nutzen. Außerdem ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch kleinere Unternehmen an diese Vorschriften halten müssen. Es ist also ratsam, sich an die gleichen “Zustimmungsregeln” zu halten, die den Tech-Giganten jetzt vorgegeben werden.

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Director Marketing & Business Development

Gesine Meitler

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Durchstarten trotz E-Commerce-Krise

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Nils Zündorf
Nils Zündorf
Managing Director
Datum
1 August 2022

Der E-Commerce-Umsatz ist in den letzten Jahren rasant gestiegen, doch dieser Trend hat nun ein jähes Ende gefunden. Der Einmarsch Russlands in der Ukraine, COVID-19 und damit verbundene Probleme in den Lieferketten, steigende Energiepreise und eine starke Inflation bremsen das Wachstum des Online-Handels. 

Die Gründe für diese E-Commerce-Entwicklung sind vielschichtig

Expert:innen gehen davon aus, dass das Wachstum des Online-Handels in den nächsten Jahren weiter abflachen wird, obgleich der Abwärtstrend angesichts der jüngsten Ereignisse und der nahezu täglichen globalen Veränderungen vielleicht schon längst begonnen hat.

Doch all das ist nur der Anfang eines sehr düsteren Zukunfts-Szenarios. Angesichts der steigenden Inflation beginnen Verbraucher:innen bereits, ihre Online-Einkäufe massiv einzuschränken.

  • Logistik-Krise
    Nach langen Lockdowns und der Zeit des Verzichts wollen die Menschen jetzt wieder uneingeschränkt Waren und Produkte bestellen. Doch dieser ungeahnte Andrang setzt das Logistiksystem stark unter Druck, was zu einer Zunahme von Out-of-Stock-Situationen führt.
  • Zurück zum stationären Handel
    Die Menschen sind mehr denn je bereit, offline/lokal zu kaufen, da die Beschränkungen der Lockdowns endlich aufgehoben werden. Das Erlebnis des Einkaufs rückt in den Vordergrund.
  • Neuausrichtung der Investitionen
    Die jüngste Überlastung der Flughäfen zeigt, dass potenzielle Kund:innen ihr Geld lieber in Erlebnisse investieren, als teure Produkte zu kaufen.

Auch wenn die Entwicklung des E-Commerce insgesamt rückläufig ist, gibt es einige Lichtblicke. Amazon ist zwar nicht unbedingt auf dem Höhepunkt seiner Performance, erweist sich aber nach wie vor als zuverlässige Einzelhandelsplattform mit großem Wachstumspotenzial für Anbieter:innen und Verkäufer:innen.

Wir haben die Antworten

Doch was hält Amazon über Wasser und verhilft, trotz Krise, einigen Verkäufer:innen zu neuem Erfolg?

Um die aktuelle Situation noch besser verstehen zu können, haben wir bei FACTOR-A/DEPT® die Erfahrungen unserer Kund:innen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass in der gesamten EU die Umsätze in den Kategorien, die in den letzten drei Jahren sehr gefragt waren (DIY, Haushaltsgeräte, etc.), derzeit rapide zurückgehen.

Dagegen gewinnen Produkte des täglichen Lebens bei den Online-Käufen an Beliebtheit:

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Gewinner:innen & Verlierer:innen

Im ersten Quartal 2022 sind die weltweiten Online-Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 3 % gesunken. Dies ist der erste Rückgang in der neunjährigen Geschichte der globalen Online-Shopping-Statistik des Salesforce Shopping Index. Auch Amazon hat kürzlich seinen niedrigsten Umsatzanstieg seit 2001 verkündet und eine düstere Prognose für eine Verlangsamung des E-Commerce-Wachstums abgegeben.

Ein weiterer Indikator für die schlechte Lage im E-Commerce sind die fallenden Aktienkurse der großen Online-Plattformen. Die Anleger befürchten, dass ihr Wachstum ins Stocken geraten könnte und Gewinne nur schwer zu erzielen sein werden. So fiel beispielsweise die Aktie von Wayfair um 26 % und erreichte damit einen neuen Tiefstand, jene von Shopify um fast 15 % und die Aktie von Amazon um 8 %.

Wie ist es Amazon trotz dieses Rückgangs gelungen, so wenig Schaden zu nehmen? Während das Geschäftsmodell von Shopify auf dem Online-Verkauf mit den Verkäufergebühren und der App-Integration basiert, profitiert Amazon von einer viel höheren Bestellhäufigkeit und einem höheren Customer Lifetime Value. Der Vorteil von Amazon ist, dass es immer einen gewissen Lagerbestand gibt. Selbst wenn ein Produkt vorübergehend nicht auf Lager ist, können andere Verkäufer:innen desselben Produkts als Ersatz dienen, was bei Shopify schwer vorstellbar ist.

Amazons Serverinfrastruktur, Amazon Web Services (AWS), dient als weiterer Wettbewerbsvorteil, da diese in Krisenzeiten ebenso notwendig ist. AWS ist eine der am weitesten verbreiteten Cloud-Plattformen und bietet daher eine Absicherung für nahezu jedes Szenario, das eintreten kann.

Es ist außerdem interessant zu wissen, dass Amazon auch im Bereich der Werbung einen Vorteil mitbringt. Da Amazon Ads am unteren Ende des Funnels angesiedelt sind ist und näher am Verkauf liegen, werden Marken Amazon Ads wahrscheinlich auch dann noch nutzen, wenn sie die Budgets für andere Werbekanäle bereits gekürzt haben.

All diese Vorteile tragen zur Krisenresistenz von Amazon bei und sind eine direkte Bestätigung dafür, dass jetzt genau der richtige Zeitpunkt ist, um in die Stärkung Ihrer eigenen Position auf dieser stabilen Plattform zu investieren.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Angesichts der Tatsache, dass Bezahlbarkeit allmählich zum wichtigsten Faktor für die Brand Loyalty gegenüber Qualität, Bekanntheit und Nachhaltigkeit wird, müssen die Händler:innen ihr Portfolio hinsichtlich der Preise, der Wettbewerbsfähigkeit und der Bereitschaft zum E-Commerce auf den Prüfstand stellen.

Der Schlüssel ist, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen der Förderung der Nachfrage und der Optimierung der Margen zu finden. In Anbetracht der fehlenden Datentransparenz ist es außerdem von entscheidender Bedeutung, die Schlüsselfaktoren zu identifizieren, die den Verkauf tatsächlich antreiben, und auch die Marketingeffizienz der eigenen Marke zu verstehen.

Dies kann folgendermaßen geschehen:

Eine Besonderheit von Amazon, die spezielle Aufmerksamkeit erfordert, ist das All-in-One-Angebot. Es bietet den Verkäufer:innen sämtliche Leistungen von der Logistik bis zur Lagerung, kann aber auch einige Überraschungen bereithalten, wenn z. B. die Preise weiter steigen, doch die Rechnungen für Amazon Ads ebenfalls weiter bezahlt werden wollen.

Wie können wir an dieser Stelle helfen?

Als Full-Service-Agentur können wir Sie bei der Umsetzung dieser Schritte auf unterschiedlichen Etappen begleiten, von der Strategie bis zum operativen Tagesgeschäft. Um Ihr Marketing effizienter zu steuern und damit Ihre Marke krisenfester zu machen, können wir Ihnen helfen, Ihre Effizienz im Vergleich zum Markt in Bezug auf Ihre KPIs, aber auch in Bezug auf Account-Management, zu benchmarken. Sobald wir über ein Benchmarking-System verfügen, können wir ermitteln, wo Einspar- oder Wachstumspotenzial besteht, und so Ihre Conversion Rate und Sichtbarkeit durch SEO-Optimierung, perfekte Produktpräsentation und Brand Stores erhöhen.

Wir glauben auch, dass es immer eine gute Entscheidung ist, sich auf das Wesentliche zu besinnen und in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu investieren. Gerade in Zeiten wie diesen. Wenn Sie sich diese Zeit nehmen, um sich auf die unvermeidliche Wiederbelebung des Marktes vorzubereiten, werden Sie Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs bringen. In unserer Vendor Academy bieten wir eine Reihe personalisierter Workshops und Sitzungen an, die Ihnen helfen, Ihr Amazon-Geschäft weiterzuentwickeln.

Diversifizierung ist ein weiterer zuverlässiger Weg, um ungenutztes Marktpotenzial zu erschließen, kann aber schwierig zu meistern sein. Wir verfügen über die Erfahrung und das Wissen, um Ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, auf welche anderen Marktplätze Sie expandieren können. Vielleicht auf Nischenmärkte, die aber perfekt zu Ihrer Marke passen?

Außerdem können Sie neue Länder anvisieren, in denen die Wirtschaft sich voraussichtlich schneller erholen wird. Der E-Commerce in den USA beispielsweise zeigt bereits Anzeichen eines Aufschwungs, der sicherlich schneller eintritt als in Europa. Jetzt könnte der richtige Zeitpunkt sein, um international zu expandieren, und wir unterstützen Sie mit dem richtigen Wissen bei diesem Schritt, während Sie sich weiterhin auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können.

Wenn Sie mehr über die aktuelle Situation erfahren möchten und vor allem darüber, wie Sie damit umgehen können, dann schauen Sie sich unser aktuelles Webinar über den Rückgang des E-Commerce an. factor-a/DEPT® Geschäftsführer Nils Zündorf und Kevin Veenman, Leiter der Marktplatzabteilung von DEPT®, sprechen über genau diese Themen und haben live Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Sie bevorzugen das persönliche Gespräch?
Dann kommen Sie zu unserem nächsten Roundtable am 10. August, um mit unseren Expert:innen über Ihre Herausforderungen und individuellen Bedürfnisse zu sprechen.

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Managing Director

Nils Zündorf

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SEO Nerd Challenge Vol. 1 – Recap

SEO Nerd Challenge DEPT Rico Melzer Sebastian Adler 12 Juli 2022 Eventbanner

Datum
27 July 2022

Unsere SEO Nerd Challenge Vol.1 startete am 12.07. erfolgreich in die erste Runde und unsere Nerds Rico Melzer und Sebastian Adler haben Challenges, die zuvor von der Community eingereicht wurden, live gelöst – inklusive eines Buchstaben-Battles. Die SEO Nerd Challenge ist Teil unser Nerd Reihe – hier können Sie unsere erste Liveshow mit unseren Data Nerds anschauen

Bühne frei für unsere SEO Nerds

In der ersten Runde starteten Sebastian Adler und Rico Melzer mit einem schnellen Buchstaben – Battle, welches vorher von externen SEO-Expert:innen vorbereitet wurde. Hier wurden kurze und knackige Fragen, beispielsweise zu den Themen “HTML-Framework” und “BlackHat-Technik” gelöst. Dieses Rennen entschied Rico für sich und durfte auswählen, wer die erste Challenge lösen soll.

Sebastian startete mit der ersten Challenge. In dieser ging es darum, dass trotz einer SEO Optimierung, Keyword-Potentiale erschlossen und neue Landingpages bei Bedarf aufgebaut wurden, keine Verbesserung des Traffics zu sehen war – ein Anstieg des SISTRIX Sichtbarkeitsindex jedoch vorlag. Die Rankings blieben konstant, aber die CTR verschlechterte sich. 

Nun die Frage an unseren Nerd, Sebastian Adler, SEO-Manager bei Sparkassen-Finanzportal GmbH, was der Hauptgrund für die Entwicklung war und die Strategien, dieser gegenzusteuern. 

Der erste Schritt sei es, sich die Snippets genauer anzuschauen. Wurden diese eventuell anders dargestellt? Wurde Content durch Google von woanders hergezogen? Der SEO-Profi schlug vor, einen genaueren Blick auf die SERPs (Search Engine Result Pages) zu werfen, da es hierbei sein kann, dass an Position 2 eine Anzeige mit spannenderem Content angezeigt wurde und diese unsere Anzeige ausstach. Daher könnte eine weitere Strategie sein, den Content anzupassen. 

Jedoch hatte Rico Melzer, SEO Consultant bei DEPT®, die Möglichkeit ein Veto einzulegen bzw. die Antworten zu ergänzen. Er fügte noch hinzu, dass die Filter des Webshops nicht auf die Nutzer:innen abgestimmt sein könnten.

Learnings aus Case 1 auf einen Blick für Sie zusammengefasst

Die Gründe für eine Verschlechterung der CTR können grundsätzlich vielfältig sein:

  • Search Snippet: Der Wettbewerb hat die eigenen Snippets (Title & Meta Descriptions) optimiert, weshalb mehr Nutzer:innen darauf klicken. 
  • Markenbekanntheit: Vergleich der Suchnachfrage für den eigenen Markennamen im Vergleich zur Konkurrenz. Idealerweise über historische Suchvolumen-Daten oder andernfalls über Google Trends.
  • Mobile First: Der Anteil der mobilen Suchen steigt stetig. In den mobilen Suchergebnissen gibt es allerdings weniger Platz und Nutzer:innen müssen länger scrollen, bis sie zu einem Ergebnis gelangen. Heißt auch: Die gleiche Ranking-Position wird auf Mobile weniger vom Nutzer:in wahrgenommen. 
  • SERP Features: Die regulären organischen Suchergebnisseiten bestehen schon lange nicht mehr nur aus 10 blauen Links. Integriert werden zum Beispiel: Ergebnisse aus anderen Google Verticals (Bilder, Video, Map, News, etc.), Direct Answers (v.a. wenn die Suchanfrage eine Entität beinhaltet) oder Featured Snippets / Questions and Answers.

Besonders der Wechsel zur Mobilen Suche und die zahlreichen SERP-Features von Google lassen die CTR für bestimmte Positionen geringer werden.

Strategien zum Entgegenwirken dieser Entwicklung:

  • Snippet Optimierung: Title & Metadescription ansprechender gestalten und prüfen, ob z.B. durch den Einsatz von Sonderzeichen mehr Aufmerksamkeit generiert werden kann. Disclaimer: Das ist vermutlich nicht der Haupthebel, da Google die von uns definierten Titles & Meta Descriptions oft in den Suchergebnissen überschreibt.
  • Strukturierte Daten: Prüfen, ob die Snippets anderweitig attraktiver gestaltet werden können, z.B. durch den Einsatz von strukturierten Daten wie Produkt-Markup, How-to-Markup oder FAQ-Markup.
  • Selbst mehr Platz einnehmen: Versuchen, über SEO in anderen Google Verticals (Bilder, Videos, Local, News) oder eine Content-Optimierung für Featured Snippets & Co. mit der eigenen Marke mehr Platz in den SERPs einzunehmen. Generell landen weniger Klicks auf der Website, wenn Fragen durch solche Integrationen bereits beantwortet werden. Dennoch ist diese Entwicklung nicht aufzuhalten und lieber wird die Marke dort platziert, als dass der Wettbewerb diesen Platz einnimmt. 
  • Positionen & Rankings: Die allgemeine Entwicklung ist, dass eine Rankingposition heute nicht die gleiche CTR wie vor einigen Jahren verspricht. Daher ist es unabdingbar, dass ständig neue Rankings aufgebaut werden und bestehende Rankings über kontinuierliche Optimierungen weiter verbessert werden.

Anschließend musste unser hauseigener SEO Nerd sein Wissen unter Beweis stellen. Vorhang auf für den zweiten Case. In dieser Challenge stand ein amerikanisches Unternehmen vor dem Fall ihre Website auch in Deutschland mit einem extra Verzeichnis /de-de/ online zu stellen. Es wurde alles SEO-konform eingestellt und eine automatische Weiterleitung anhand der IP-Adresse der User:innen definiert. Nach mehreren Monaten fiel der Traffic und das Ranking eher ernüchternd aus. 

Rico hatte jedoch die Lösung. Er vermutete das Problem bei der IP-Adresse. Dies ist keine übliche Vorgehensweise, da der Google Bot aus den USA stammt, wird dieser dann vorrangig die amerikanische Website zeigen. Dies kann man anhand des Sprachverzeichnisses und eines URL-Testers prüfen. 

Auch Sebastian hatte die Option, ein Veto einzureichen. 

Learnings aus Case 2 auf einen Blick für Sie zusammengefasst

  • Keine harten Geo-IP-Redirect nutzen, da dadurch nicht nur die User:innen, sondern auch die Bots der Suchmaschinen weitergeleitet werden. Da die meisten Bots aus den USA kommen, werden diese beim Crawling der Domain automatisch auf die englische/US-Version der Domain weitergeleitet. Dies ist außerdem gesetzlich festgelegt und kann teuer abgemahnt werden. 
  • Tipp: Im Idealfall nur eine Soft-Detection machen, dass die IP-Adresse oder Browsersprache zu einer anderen Sprache/Land gehören als die aufgerufene URL. Per Layer kann angeboten werden, in eine andere Sprache zu wechseln. Somit kann Google alle Versionen crawlen, ohne dass sie per US-IP immer nur den EN-Content sehen können.

Im weiteren Verlauf unserer SEO Nerd Challenge wurden weitere spannende Fragen aus dem Publikum für Sie beantwortet.

Wenn Sie gerne weitere Einblicke erhalten möchten, schauen Sie sich hier die komplette SEO Nerd Challenge Vol.1 an. Sie möchten Ihr Feedback zu der Show abgeben oder sich als Nerd anmelden, dann können Sie dies in diesem Formular vornehmen. 

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Director Marketing & Business Development

Gesine Meitler

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Warum der Umstieg auf Google Analytics 4 jetzt wichtig ist

google analytics
Tobias Kräft
Tobias Kräft
Director Business Intelligence & Analytics
Datum
1 June 2022
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Das neue Google Analytics 4 wird der neue Standard der Web-Analyse Tools, doch viele fragen sich: Muss ich jetzt wirklich umsteigen – und wenn ja, wie gelingt der Wechsel? Wir klären auf.

Ab Juli 2023 ergeben sich mit der finalen Umstellung von Universal Analytics auf Google Analytics 4 (kurz: GA4) neue und verbesserte Möglichkeiten für sich schnell ändernde Anforderungen, Umgebungen und Anwendungsfälle im digitalen Marketing.

Was sich mit GA4 genau ändert, was Sie beachten sollten und warum sich ein sofortiger Umstieg für Sie auszahlt, beleuchten wir in diesem Artikel.

Eine kurze Geschichte von Google Analytics

Erinnern Sie sich an eine Zeit, in der das “Surfen” durch das World Wide Web noch ganz einfach war? Wir haben auf einfachen HTML Seiten gelesen und uns Videos angesehen. Wir haben begonnen, mehr und mehr Produkte online zu kaufen, gemeinsam nach neuen Reisezielen zu schauen oder unsere alten Schulfreund:innen bei SchülerVZ zu suchen.

Für Unternehmen bedeutete das, dass es möglich war zu verfolgen, wie viele Seiten auf ihrer Website angesehen wurden und wie viel Zeit die Besucher:innen auf den jeweiligen Seiten verbrachten.

In den kommenden Jahren wurde unsere digitale Welt weitaus komplexer. Von jetzt an erledigten wir unsere Einkäufe immer häufiger online, begannen zu handeln und zu tauschen und nutzen immer häufiger verschiedene Geräte in verschiedenen Netzwerken. 

Für Unternehmen bedeutete das, dass Google Analytics zusätzliche Optionen für Messungen und Analysen zur Verfügung stellte. Dazu gehörten neue Möglichkeiten für die Segmentierung der Besucher:innen, Event-Tracking, der Google Tag Manager und verbesserte Attribution.

Der Vormarsch von Smartphones und die massive Nutzung führten unweigerlich dazu, dass Google erneut adaptieren musste und Unternehmen sich auch der Mobile-First-Herausforderung stellen mussten. 

Für Unternehmen bedeutete das, dass nun ein deutlich besseres und detaillierteres Bild über Customer Journeys möglich war und Kund:innen/Besucher:innen in allen Phasen begleitet werden konnten. Ein besseres Verständnis von Awareness, Consideration und Purchase-Phase, führte zu vielen Verbesserungen und Erneuerungen im Web und immer neuen Ideen, die Besucher:innen für sich zu gewinnen.

Am Ende dieser Reise blickten wir der Realität dann ins Auge. Wir sahen uns dazu gezwungen, mit zwei Plattformen zu arbeiten, die nicht nahtlos ineinandergreifen und miteinander verbunden sind. Wer für die Analyse zuständig war, musste die Daten mühevoll aus firebase und Google Analytics zusammentragen, was schlussendlich in Daten-Silos und statischen Reporting-Strukturen endete.

Warum ist ein neues System notwendig?

Die Welt dreht sich unaufhaltsam und unsere Technologie entwickelt sich im rasanten Tempo. Unser Kauf- und Surfverhalten ändert sich, so wie sich auch unsere Gesellschaft und unsere Kultur verändern. 

Ein großes und besonders wichtiges Thema sind Cross-Device Messungen. Universal Analytics ist nicht für die Messung von Apps ausgelegt, dabei sind Messungen von Customer Journeys über verschiedene Geräte bereits der Standard.

Google Analytics 4 verspricht die notwendige Flexibilität, die Unternehmen in ihrem Tracking und der Analyse dringend benötigen. Jede Interaktion ist nun ein Event mit konfigurierbaren Eigenschaften.

Ahnen Sie es bereits? Auch Künstliche Intelligenz spielt in Zukunft eine tragende Rolle. Bei der Herausforderung immer komplexer werdender Datenanalysen unterstützt uns Machine Learning.

Veränderung ist nicht immer einfach, aber oft sehr lohnenswert. So ist auch der Wechsel zu GA4 nicht ganz einfach, kommt aber langfristig mit vielen Vorteilen. 

Google Analytics 4 GA4 sunsetting Juli 2023 DEPT

Welche konkreten Vorteile habe ich durch Google Analytics 4?

Cross-Platform & Cross-Device Analytics
Tool-Chaos gehört mit GA4 der Vergangenheit an, denn ab sofort sind Messungen der User Journeys über alle Plattformen hinweg ganz einfach möglich.

Kein Sampling mehr
Das bedeutet das Ende von hochgerechneten Daten und akkurate sowie event-basierte Reports.

Kostenloser BigQuery Data Export
Bisher war dieses Feature nur GA360-Kund:innen vorbehalten.
GA4 kommt mit einem kostenlosen Zugang zu den Rohdaten. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Google Analytics auch als Basis für die eigene CDP zu nutzen, sowie mit Machine Learning Modellen auf 1st Party Daten zu arbeiten. Benutzerdefinierte Analysen und Reports sind fortan für alle möglich.

Advanced Audience Builder
Benutzerdefinierte Segmente erhalten ein langersehntes Upgrade. Nun können Audiences auf Basis von Interaktionen erstellt und in der gesamten Google Marketing Cloud verwendet werden. Außerdem liefert Google auch ein auf AI basierendes Out-of-the-Box Prediction Model.

Advanced Analytics
Google Analytics 4 bietet die Möglichkeit, das Nutzerverhalten detailliert zu analysieren, statt sich nur auf einen einfachen Report zu verlassen. Weiterhin ist das Erstellen von individuellen Funnels nun leichter gestaltet worden und kann anhand von Segmenten und Interaktionen angepasst werden. 
Auch hier möchte es uns Google so einfach wie möglich machen und liefert bereits 11 vorgefertigte Best-Practice Templates mit.

AI Powered
Unterstützt werden GA4 Nutzer künftig auch durch AI Out-of-the-Box. Einfache AI- und Prediction Models und Machine Learning Algorithmen sollen für genauere Analysen und Daten sorgen. Google ergänzt hier fehlende Daten bei Unvollständigkeit über Modellierungsansätze, z.B. bei Purchase Intent oder Churn.

Consent Mode/Privacy
Die Möglichkeit datenschutzkonform auch anonymisierte Interaktionen zu erfassen, wenn kein Consent vorliegt. Diese Daten werden dann genutzt, um die AI mit Daten zu versorgen.

Unsere Empfehlung zum Wechsel zu Google Analytics 4

Haben Sie GA4 bereits eingerichtet und parallel zu UA laufen lassen? Die klare Empfehlung lautet, schnellstmöglich und noch bis Juli 2022 auf GA4 zu wechseln oder ein paralleles Setup zu wählen, um noch ein gesamtes Jahr an Daten zu generieren, die später miteinander verglichen werden können, denn Universal Analytics wird ab Juli 2023 komplett gesunsetted und ein Umstieg auf Google Analytics 4 muss spätestens dann geschehen. Daher empfehlen wir: besser früh als spät. 

Ein erstes GA4 Setup sollte unbedingt folgende Maßnahmen enthalten:

  • Sind Properties für alle Domains eingerichtet? GA4 verfolgt alle Ihre Websites und Apps.
  • Tracken Sie alle Touchpoints, Ereignisse, benutzerdefinierten Dimensionen, Conversions und benutzerdefinierten Metriken, die Sie auch in Universal Analytics tracken?
  • Falls zutreffend: Haben Sie E-Commerce Tracking eingerichtet?
  • Sind alle Integrationen mit externen Plattformen wie Google Ads, BigQuery und Google Search Console eingerichtet?
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Mit dem Google Analytics 4 Dashboard vertraut machen

Obwohl die GA4-Engine ausgefeilter ist und mehr Möglichkeiten zur Kombination von Key-Metrics und zur Erstellung von Reports bietet, können wir uns durchaus vorstellen, dass die Umstellung auf eine völlig neue Oberfläche und ein neu gestaltetes Dashboard zu Anfang schwierig ist. 

Benötigen Sie einen Wegweiser?
Wir helfen Ihnen gerne dabei, sich im neuen GA4 zurechtzufinden und führen Sie bei Bedarf durch ein auf Sie abgestimmtes Setup.

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Lead Data and Intelligence

Tobias Kräft

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Wie die Datenlandschaft sich verändert: Sind CDPs der neue Königsweg?

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Moritz Dressel
Moritz Dressel
Team Lead Data Consulting
Datum
25 May 2022
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Marken stehen vor einer neuen Herausforderung, denn nie zuvor wechselten Kund:innen zwischen einer so großen Vielzahl an digitalen Plattformen und Produkten. Um bestmöglich alle Touchpoints zu erfassen, bedarf es neuer Lösungen. Da sich die Customer Journeys immer weiter entwickeln und diversifiziert haben, sind Kundendatenplattformen (CDPs = Customer Data Platforms) zu einem grundlegenden Element der Marketingtechnologie geworden. 

Aber sind sie ein Allheilmittel in einem sich ständig weiterentwickelnden Bereich? Wie und wann sollten Sie CDPs einsetzen und wie können sie Ihre Customer Experience beeinflussen?

Wir haben dies bei “Optimising the Future”, der gemeinsamen virtuellen Veranstaltung von DEPT® und Optimizely, eingehend untersucht, um digitale Strategien aus 2022 und darüber hinaus zu inspirieren und zu beschleunigen. Marc Preusche, Daten- und Technologieexperte von DEPT®, diskutierte zusammen mit Carolin Bornholdt, Senior Digital Business Consultant, und Marcel Amosse, Director, Head of DXP DACH von Optimizely, über die Zukunft von CDPs und die Rolle, die sie in unserer digitalen Realität spielen. 

Hier sind die 5 wichtigsten Erkenntnisse.

01 Klare Definition festlegen

Wie der Name schon sagt, stehen bei CDPs die Kund:innen im Mittelpunkt, doch die Auswahl und Vielseitigkeit der Lösungen hat dazu geführt, dass verschiedene Mitarbeiter:innen und Unternehmen ganz unterschiedliche Vorstellungen und Definitionen haben. Bevor wir uns also anschauen, was CDPs leisten können, müssen wir genau definieren, was sie eigentlich sind. 

Das CDP Institute, eine herstellerunabhängige Organisation, die Vermarkter:innen und Unternehmen bei der Verwaltung von Kundendaten unterstützt, definiert CDPs als „eine Software, die eine beständige, einheitliche Kundendatenbank erstellt, auf die andere Systeme zugreifen können“.

Die Customer Data Platform sammelt und analysiert Kundendaten aus einer Vielzahl von Quellen. Sie sammelt Echtzeitdaten von Erst-, Zweit- und Drittanbietern, um Kundenprofile auf der Grundlage ihrer demografischen Daten, ihres historischen Verhaltens und ihrer Browsing-Aktivitäten zu erstellen. Dies kann Daten aus dem CRM, Webformularen, Veranstaltungen, E-Mails, sozialen Medien, Websites und vielem mehr umfassen. Mit einer ganzheitlichen und intelligenteren Sicht auf die Bedürfnisse und Vorlieben der einzelnen Kund:innen können die Daten aktiviert werden, um effizientere Marketingkampagnen zu entwickeln und personalisierte Botschaften zu erstellen. 

„Im Grunde geht es darum, all diese Datensilos zusammenzuführen, um eine 360°-Sicht auf den Kunden oder die Kundin zu erhalten. Eine CDP besteht aus zwei Hauptteilen: dem analytischen Teil, in welchem Informationen über Kund:innen und ihre Aktivitäten auf einer Website gesammelt werden, und dem Engagement-Teil, in dem alle Informationen so orchestriert werden, dass sie zu Aktionen führen“, sagt Marc Preusche.

Im Grunde geht es darum, all diese Datensilos zusammenzuführen, um eine 360°-Sicht auf den Kunden oder die Kundin zu erhalten.

Marc Preusche, DEPT®

02 Den Wandel der Kundenzentrierung berücksichtigen

Gartner definiert Kundenzentrierung als „die Fähigkeit der Mitarbeiter:innen eines Unternehmens, die Situation, die Sichtweise und die Erwartungen der Kund:innen zu verstehen”. 

Bevor die Welt so digital wurde, basierte Kundenzentrierung darauf, dass Unternehmen unmittelbare und persönliche Beziehungen zu ihren Kund:innen pflegten. Lokale Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen kannten oft die Namen, Geburtstage und Vorlieben ihrer Kund:innen und waren in der Lage, auf der Grundlage dieser Informationen einen optimalen Service zu bieten. 

Die digitale Wirklichkeit von heute ist jedoch viel komplexer. Unternehmen müssen Tausende, wenn nicht gar Millionen von Kund:innen über zahlreiche physische und digitale Touchpoints hinweg verfolgen, um die Kundenbedürfnisse zu erkennen und zu verstehen – und Waren oder Dienstleistungen gezielt darauf abzustimmen.

Um in einer zunehmend digitalen und globalen Welt wirklich kundenorientiert zu sein, brauchen Unternehmen neue, innovative Lösungen, deren Eckpfeiler Daten und Technologie sind. Carolin kommentierte dies wie folgt: „Heute ist alles viel komplizierter, doch wir müssen und sollten immer noch kundenorientiert sein. Dazu müssen wir Daten sammeln und die entsprechende Technologie nutzen, um mit den Menschen persönlich und auf optimale Weise zu kommunizieren.“ 

Der Übergang von der Massenkommunikation zur Personalisierung hat dazu geführt, dass man sich darauf konzentriert, die richtige Botschaft zur richtigen Zeit an die richtige Person zu übermitteln. Dies stellt höhere Anforderungen an die Unternehmen, die durch die Nutzung von CDPs optimal bewältigt werden können.

03 Eine Aktivierung über den gesamten Funnel

Obwohl die meiste Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit CDPs auf die Kundenbindung gerichtet ist, kann jede Phase der Customer Journey durch die Plattform verwaltet, unterstützt oder verbessert werden. Dies bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Kundenakquise zu optimieren und potenzielle Kund:innen über den gesamten Funnel zu aktivieren.

Mit Blick auf die Kundengewinnung sagte Carolin: „Wenn man jemanden im realen Leben trifft, gibt es eine kurze Begrüßung; in der digitalen Welt könnte dies ein Willkommens-Zyklus sein. Das ist etwas, das jedes Unternehmen in irgendeiner Form haben sollte. 

Ein gängiger Ansatz ist es, Anreize für den ersten Kauf(-impuls) zu schaffen. Im Anschluss ist es möglich, mit ansprechenden und relevanten Inhalten nachzufassen oder einen serviceorientierten Ansatz zu verfolgen, um sicherzustellen, dass die Kund:innen wissen, wo sie Informationen finden können, wenn sie Fragen zu Produkten haben.“ 

Willkommens-Zyklen können mit minimalem Aufwand erstellt und im Laufe der Zeit erweitert werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass man testet und experimentiert, um herauszufinden, was in Bezug auf Botschaften, Timing, Kanäle und die Anzahl der erstellten Touchpoints funktioniert. 

Marcel erzählt von einem Beispiel, bei dem einer Marke mit CDP durch Optimizely einer anfänglich weniger erfolgreichen Produktlinie letztlich zum Erfolg verholfen werden konnte.

Er sagte: „Als die Markteinführung nicht so viel Umsatz brachte wie erwartet, überlegte das Unternehmen, ob es weiter in die Produktlinie investieren sollte. Sie nutzten die ODP (Optimizely Data Platform), um einige Tests und Analysen anzustellen und fanden heraus, dass die Conversion Rate tatsächlich fantastisch war, es fehlte nur an Sichtbarkeit. Wenn die Produkte einer relevanten Zielgruppe vorgeführt wurden, verkauften sie sich. Anstatt die Produktlinie zu streichen, nutzten sie die CDP, um das Kundenprofil zu verstehen und die Werbung auf Zielgruppen auszurichten, die diesem Profil entsprachen und hatten damit großen Erfolg.“

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Sobald man Kund:innen die Tür geöffnet hat, sie sich im Funnel befinden und konvertiert haben, möchte man die Tür natürlich wieder schließen. Hier liegt der Schwerpunkt also auf der Verhinderung von Churn. Unternehmen geben viel Geld dafür aus, Kund:innen in den Funnel hineinzubekommen, aber wenn sie sie einmal gewonnen haben, wird wenig getan, um sie zu binden, und sie erhalten bestenfalls einen wöchentlichen Newsletter. CDPs bieten viele Möglichkeiten, Kund:innen zwischen ihren Käufen effektiv zu binden, ihre Experience zu verbessern und die Loyalität zu festigen, was besonders wichtig ist, wenn die Kaufzyklen lang sind. 

Bereits einfache CDP-Funktionen können sich positiv auf das Kundenerlebnis auswirken: “Nur wenige Unternehmen schalten Marketingnachrichten ab, wenn sich ein Kunde oder eine Kundin beschwert hat. Es ist jedoch sehr sinnvoll, dafür zu sorgen, dass unzufriedene Kund:innen nicht eine Stunde nach ihrer Beschwerde eine weitere Marketing-E-Mail erhalten. Das kann ein echter ‘oops’-Moment sein“, sagte Carolin. 

Marc berichtet auch von einem aktuellen Beispiel aus der Versicherungsbranche: “Versicherungsverträge verlängern sich in der Regel jedes Jahr, bis die Kund:innen sie kündigen, und viele Unternehmen lassen heute noch ein Kundendienstteam die Kund:innen anrufen, die ihren Vertrag gekündigt haben. Eine Möglichkeit, diesen Prozess effizienter und preiswerter zu gestalten, ist die Nutzung kostengünstigerer Kanäle, wie z. B. CDPs, als Grundlage. Um Kund:innen zu binden, könnten Sie eine kurze Erinnerung bezüglich der Vertragsverlängerung senden. Wenn die Kund:innen dann nicht reagieren oder konvertieren, kann das Kundendienstteam persönlich Kontakt aufnehmen.

Dies bietet die Möglichkeit, Kund:innen auf weniger aufdringliche und kostengünstige Weise schnell zu binden, was auch zu einem besseren Kundenerlebnis führen kann.

04 Daten sind das neue Öl

Es ist schwer geworden, den enormen Wert von Daten zu bestreiten: „Eine Metapher, die ich gerne mit Kund:innen verwende, lautet: Daten sind das neue Öl. Aber im Gegensatz zu Öl gehen Daten nicht zur Neige. Der Datenpool wird immer größer, und diese großen Datenmengen können in intelligente Daten umgewandelt werden, die Unternehmen nutzen können, um konkrete Maßnahmen zu ergreifen“, sagt Marc. 

Der beste Beweis dafür ist der B2B-Bereich, in dem die Kundengruppen und -profile oft komplexer sind, was noch mehr Möglichkeiten für die Auswertung und Nutzung von Daten bietet. Dazu sagt Marcel: „Es gibt großartige B2B-Anwendungsfälle, bei denen statt des Marketings an eine Zielgruppe, die eine kleine Runde von Leuten auf der Grundlage von Desk Research geformt hat, Profile auf der Grundlage von Clusteranalysen, Regressionsanalysen, Umsatz- und Kostendaten erstellt wurden. So konnten die Unternehmen herausfinden, wer ihre Kund:innen sind, welche Kund:innen den höchstmöglichen ROI einbringen und wo sie sich im Life Cycle befinden.“ 

Der Einsatz von CDPs für diese tiefgründige Art der Analyse ermöglicht es Unternehmen, ihre Marketingmaßnahmen viel strategischer auszurichten und in jeder Phase des Funnels starke Engagement-Möglichkeiten zu schaffen. Sobald die Grundlagen geschaffen sind und die Kampagnen getestet und optimiert wurden, erhält das Unternehmen Zugang zu einem noch umfangreicheren Datensatz, der schließlich dazu verwendet werden kann, durch Machine Learning vorherzusagen, was die Kund:innen von einer Marke erwarten. 

Daten sind das neue Öl. Aber im Gegensatz zu Öl gehen Daten nicht zur Neige.

Marc Preusche, DEPT®

05 Die Rolle unserer Kultur

Es ist unbestritten, dass uns die richtige Technologie bereits zur Verfügung steht, aber genau diese Technologie hat auch noch einige Grenzen. Es ist unglaublich wichtig, dass Unternehmen die richtige Kultur und Denkweise etablieren, um die Vorteile von CDPs in vollem Umfang nutzen zu können. Wenn Sie keine strategische Roadmap für die CDP-Implementierung oder -Aktivierung haben, werden weder das Unternehmen noch die Kund:innen davon profitieren. 

„Culture eats strategy for breakfast“, sagt Marcel. „Ich persönlich glaube nicht an Wunderwaffen, aber ich glaube an eine starke Kundenorientierung, die im Mittelpunkt der Unternehmenskultur stehen muss, wenn man von einer CDP profitieren will. Bei der Implementierung sollte es nicht nur um eine technologische Veränderung gehen, sondern um die Optimierung des gesamten Kundenerlebnisses.

Daher raten wir Ihnen, gründlich zu prüfen und klar zu definieren, was Sie mit einer CDP erreichen oder verbessern wollen. Vor allem dann, wenn Sie sich zum ersten Mal mit Kundendatenplattformen auseinandersetzen. 

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie Ihre Daten optimal nutzen können, um das Wachstum Ihres Unternehmens voranzutreiben, klicken Sie unten, um sich die vollständige Session anzusehen oder kontaktieren Sie uns.

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