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Hans Anders

Mit dem Keyword-Kannibalisierungsmodell Synergien zwischen SEA und SEO erreichen

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Eine der häufigsten Fragen, die sich ExpertInnen im Digital Marketing stellen, ist, ob unter dem eigenen Markennamen geworben werden sollte oder nicht. Es gibt unzählige Artikel, die Empfehlungen zu diesem speziellen Thema liefern. Diese sind jedoch oft zu allgemein gehalten. Daher haben unsere ExpertInnen beschlossen, den Mehrwert der Schaltung von Werbung unter dem eigenen Markennamen kritisch zu betrachten. Das Ergebnis ist ein Keyword-Kannibalisierungmodell, das auf der Grundlage von Daten in Echtzeit prüft, ob Ihre Markenwerbung funktioniert.

Eine Langzeitbeziehung für mehr Innovation

Das Projekt startete als Zusammenarbeit zwischen Dept und Hans Anders, einem niederländischen Optik- und Hörgeräte-Händler, der die Branche im Laufe der letzten vier Jahrzehnte geprägt hat. Seit fünf Jahren hat Hans Anders gemeinsam mit Dept zahlreiche Innovationen gewagt und neue Wege gefunden, um das festgesetzte Medienbudget des Unternehmens zu optimieren. Gemeinsam haben wir untersucht, ob Markenkampagnen einen Mehrwert haben. So half Dept Hans Anders nicht nur dabei, mehr als 17.000 Euro ihres jährlichen Marketingbudgets einzusparen, sondern auch ein kommerzielles Keyword-Kannibalisierungmodell zu entwickeln, das auf jedes Unternehmen anwendbar ist.

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Ein Keyword-KannibalisierungsModell, das in Echtzeit funktioniert

Ein klassisches Experiment zur Überprüfung unserer Hypothese

Zum Auftakt unserer Untersuchung beschlossen wir, ein klassisches Experiment durchzuführen: Die Gesamtzahl der Klicks auf den Namen Hans Anders bei der Fortsetzung der Markenkampagne wurden mit den Klicks bei einwöchiger Pausierung der Kampagne verglichen. Um ein faires Ergebnis zu gewährleisten, wurden die Resultate nach Gerätetyp und Suchbegriffen segmentiert, da sich die mobile Search Page stark von der Desktop-Version unterscheidet.

Erstellung eines Vorhersagemodells auf der Grundlage historischer Dateneingaben

Es galt auch, herauszufinden, was passiert wäre, wenn die Kampagnen nicht pausiert worden wäre. Also wurde ein Modell aufgebaut, das Machine Learning und historische Daten – sowohl organische als auch Paid-Klickdaten – verwendet, um die Ergebnisse der pausierten Anzeigen vorherzusagen. Einmal aktiviert, läuft das Modell automatisch und aktualisiert sich kontinuierlich. So werden jederzeit aktuelle Ergebnisse gewährleistet.

Ein Experiment, mit dem Hans Anders Tausende Euros sparte

Wir beobachteten, dass bei allen markenbezogenen Recherchen auf dem Desktop eine Keyword-Kannibalisierung für Hans Anders stattfand. Das bedeutet, dass die bezahlten Markenkampagnen keinen Mehrwert für das Unternehmen darstellt und die SEO-Bemühungen des Unternehmens behinderten. Sowohl auf dem Tablet als auch auf dem Handy beobachteten wir ebenfalls eine Kannibalisierung, allerdings in einem viel kleineren Umfang. So konnten die Kampagnen, die sich negativ auf die SEO-Strategie des Unternehmens auswirkten, schnell pausiert werden. Das zusätzliche Budget wurde in andere Kanäle investiert, die bessere Ergebnisse lieferten. So konnte das Unternehmen insgesamt 17.000 Euro einsparen.

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Synergien zwischen SEO und SEA

Marketers müssen sich nicht mehr fragen, ob sie mit ihrem Markennamen werben sollen oder nicht. Entscheidungen müssen nicht mehr anhand von Bauchgefühl und Annahmen getroffen werden. Unser Kannibalisierungmodell verwendet Daten, um Vorhersagen zu treffen, sodass Unternehmen Marktveränderungen und -anforderungen sofort antizipieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen können. Dies kann die eigene Medienstrategie radikal verändern, indem es Marken in die Lage versetzt, zu erkennen, wann Markenwerbung einen Mehrwert hat und wann nicht.

DIESE PERSONEN WISSEN ALLES ÜBER DAS PROJEKT