The Bartlett School of Architecture

Eine virtuelle State-of-the-Art Exhibition

Die Bartlett School of Architecture ist eine der weltweit vielfältigsten, innovativsten und kreativsten Universitäten, um Architektur zu studieren. Jeden Sommer findet hier das größte Event, die Bartlett Summer Show, statt, bei der die Arbeiten von über 700 Student:innen präsentiert werden und zu der rund 15.000 Besucher:innen aus aller Welt kommen.

Im Jahr 2020 konnte die Bartlett Summer Show aufgrund der COVID-19-Krise nicht in ihrem gewohnten Format stattfinden. Aus diesem Grunde hat sich Hello Monday (part of DEPT®) zum Ziel gesetzt, eine virtuelle State-of-the-Art Alternative zu schaffen. Das Ergebnis war eine aufregende digitale Experience und eine Plattform, die Bartlett als innovative Institution positioniert und gleichzeitig sicherstellt, dass die Student:innen ihre Arbeiten in einer schwierigen Zeit auf die bestmögliche Weise präsentieren, feiern und mit der Welt teilen können.


Das Konzept

Um eine möglichst authentische Experience zu schaffen, überlegte Hello Monday (part of DEPT®) zunächst, wie die Bartlett Summer Show normalerweise physisch wahrgenommen und aufgebaut wird. Das Team abstrahierte diese Elemente im nächsten Schritt auf ihre grundlegende Form und Funktion für die Verwendung in einem digitalen, virtuellen Kontext.

Ein räumliches Erlebnis

Die daraus resultierenden digitalen Bausteine ermöglichten es dem Team, eine virtuelle Ausstellung zu kreieren, die an die physische Erfahrung des Events erinnert – jedoch ohne wie eine exakte Kopie zu wirken. Die vertikal gestapelten “Etagen” auf dem Podest symbolisieren dabei die verschiedenen Programme und Einheiten, von denen jede als Eingang zu einem eigenen “Ausstellungsraum” fungiert, den die virtuellen Besucher:innen frei erkunden können.

User Activity und Ambient Sound

Durch die Einbindung von Umgebungsgeräuschen und Fußabdrücken der Besucher:innen wurde das Gefühl einer Live-Atmosphäre erzeugt, die dafür sorgte, dass sich die Bartlett Summer Show immer noch wie eine Live-Show anfühlte, auch wenn sie virtuell stattfand.

Ein preisgekröntes Projekt

Die Arbeit von Hello Monday (part of DEPT®) für die Bartlett School of Architecture hat nicht nur den Kunden überzeugt. Das virtuelle State-of-the-Art Erlebnis wurde auch als Site of the Day bei den Awwwards und als Site of the Day & Site of the Month bei der FWA gefeiert und ausgezeichnet.

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Senior Producer at Hello Monday (part of DEPT®)

Rikke Agersnap

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World Health Organization (WHO)

Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt rücken

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Organisation der Vereinten Nationen (UN), welche Nationen, Partner und Menschen zusammenbringt, um sich für die Gesundheit und eine bessere Zukunft für alle einzusetzen. Sie führt die globalen Bemühungen an, allen Menschen überall die gleichen Chancen auf ein gesundes Leben zu geben. Die WHO wandte sich an DEPT®, um eine Reihe von aufmerksamkeitsfördernden Kampagnenassets zu konzipieren und zu gestalten. Dabei bestand das Ziel darin, die WHO als Vorbild für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen innerhalb der UN zu positionieren.

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Ein wichtiger Schritt nach vorne

Unter der Leitung der WHO ‘Affinity-Resource Group on Embracing Disability’, einem freiwilligen, von Mitarbeiter:innen geleiteten Team, das mit der Schaffung einer vielfältigen, integrativen und unterstützenden Arbeitsplatzkultur beauftragt ist, wurde ein Aktionsplan auf den Weg gebracht, der jedoch wenig Wirkung zeigte. Es wurde deutlich, dass die Mitarbeiter:innen ohne ein starkes Kampagnenkonzept, ohne Bildmaterial und ohne Botschaften kaum ein Bewusstsein für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die diesbezügliche WHO-Politik und den Aktionsplan zur Bekämpfung der Problematik schaffen konnten. 

Da die WHO eine so große und komplexe Organisation mit 8.000 Mitarbeiter:innen an 150 Standorten in sechs Regionen ist, war sie auf der Suche nach einem kompetenten kreativen Partner, der ein vielseitiges Konzept entwickeln sollte, das in der gesamten Breite der Organisation Anklang finden würde. Als zertifizierte B-Corporation, die sich der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen verschrieben hat, ergriff DEPT® die Gelegenheit, eine kreative Kampagne zu konzipieren, die die Mitarbeiter:innen der WHO zum Handeln befähigen, inspirieren und dazu beitragen sollte, dass die WHO bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen einen wesentlichen Schritt nach vorne macht.

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Die Marke entwickeln

Um Kampagnenelemente zu entwickeln, die bei den Menschen ankommen und im Gedächtnis bleiben, war es wichtig, ein starkes Markenzeichen zu schaffen, das alle Elemente der Kampagne miteinander verbindet. Die WHO kam mit nur einem Asset zu DEPT®: einem Logo. Als Ausgangspunkt verfeinerten und entwickelten unsere Kreativexpert:innen das Logo, um sicherzustellen, dass es die Ziele der Kampagne in Bezug auf Barrierefreiheit und Inklusion widerspiegelt und ein Format hat, das sich leicht erweitern und in allen Medien anwenden lässt.

Das ursprüngliche Format des Logos war nicht skalierbar, so dass wir es neu entwarfen, bevor wir bewährte typografische Verfahren anwandten, um eine neue, leichter zugängliche Schriftart zu verwenden und eine deutliche Trennung zwischen dem Logo und der Tagline zu schaffen. Die Zusammensetzung des ursprünglichen Logos und des Slogans war nicht optimal, da die Abstände bei der Übersetzung nicht mehr Zeichen zuließen. Das neue Format hingegen erlaubt mehr Spielraum. Es bietet nicht nur Flexibilität bei der Verwendung der Kampagnen-Assets, sondern ist auch zukunftssicher für die Übersetzung und Anwendung im gesamten Unternehmen. 

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Ideenentwicklung

Zu Beginn des Design-Thinking-Prozesses erstellte das Kreativteam von DEPT® eine Reihe digitaler Whiteboards, auf denen es sich eingehend mit dem Auftrag befasste, die Kernbotschaften, Ziele und die Sprache herauszuarbeiten, welche für die Kampagne von zentraler Bedeutung sein würden. 

Das Ziel der Entdeckungsphase im Design Thinking ist es, so weit wie möglich zu gehen und alle Recherchen und Ideen im Team zu teilen, um eine optimale Zusammenarbeit und Konzeption zu ermöglichen. Nachdem wir uns mit dem Briefing auseinandergesetzt hatten, erkannten wir die Wichtigkeit des Messagings der Kampagne, so dass wir uns in erster Linie auf die Worte konzentrierten, die die Kampagne prägen könnten. Nachdem wir Hunderte von Wörtern und Sätzen zum Thema gesammelt hatten, analysierten wir sie, um drei Narrativ-Ideen zu entwickeln, die wir mit der WHO teilen konnten.

In der Entwicklungsphase des visuellen Kampagnenansatzes setzte sich DEPT® ein internes Ziel, um sicherzustellen, dass unsere Konzepte nicht den stereotypen Weg von Kampagnen für Menschen mit Behinderungen einschlugen und sich auf Ikonografie und Grafiken konzentrierten, um eine maximale Wirkung zu erzielen.

Kreative Interpretation

Nach gründlicher Recherche und Erkundung verschiedener Möglichkeiten entwickelte DEPT® drei Kampagnenkonzepte, die unabhängig voneinander oder in Verbindung miteinander eingesetzt werden können. Jede der vorgestellten Varianten stellte den Status quo der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen sowohl sprachlich als auch visuell in Frage. Letztlich wurden zwei dieser Konzepte zu dem endgültigen Kampagnenkonzept kombiniert.

Ein Spotlight für alle

Unser primäres “Spotlight”-Kreativkonzept basierte auf der Tatsache, dass Behinderungen manchmal übersehen werden. Wir wollten die Mentalität “aus den Augen, aus dem Sinn” hinterfragen, die in diesem Bereich so weit verbreitet ist und die Aufmerksamkeit auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen lenken, um etwas zu verändern. 

Indem wir das Spotlight auf diese Weise nutzten, vermittelten wir dem Publikum, dass es nun, da es gesehen wurde, auch gehört werden sollte. Wir haben die Verwendung stereotyper Bilder vermieden, die in anderen Kampagnen und Designansätzen für Menschen mit Behinderungen weit verbreitet sind. Stattdessen entschieden wir uns für eine abstraktere und vielseitigere Option, mit unterschiedlich großen und positionierten “Leuchten”, die die Vielfalt von Behinderungen widerspiegeln und die Möglichkeit bieten, individuelle Herausforderungen von Behinderungen hervorzuheben. Der Ansatz bot auch die Flexibilität, sowohl als reines Grafik-Asset zu funktionieren als auch durch Fotografie ergänzt zu werden.

1 von 7

15% der Weltbevölkerung haben eine Behinderung. 15% der Mitarbeiter:innen der WHO sind 1 von 7 Menschen. Dies wurde als sekundäre Botschaft der Kampagne verankert, um die Teammitglieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie häufiger mit Menschen mit Behinderungen zusammentreffen werden, als ihnen vielleicht bewusst ist. 

Farblich haben wir uns vom bestehenden Logo inspirieren lassen, indem wir Magenta aufgrund seiner auffälligen Qualitäten als Primärfarbe gewählt und mit einem Violett-Ton kombiniert haben, der zunehmend mit Behinderung assoziiert wird und bereits in einer früheren WHO-Kampagne verwendet wurde, um einen Wiedererkennungswert und ein Element der Kontinuität zu schaffen. 

Als absolutes Minimum haben wir sichergestellt, dass alle Designelemente, einschließlich der Schriftart und der Farbwahl, die Anforderungen der WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) der Stufe AA erfüllen. Obwohl die Anforderungen der Stufe AAA nur ein Minimum an Kreativität zulassen (da sie größtenteils auf Schwarz-Weiß-Designs basieren), haben wir so viele technische Elemente wie möglich integriert und gleichzeitig durch die Verwendung von Bildern, die größtenteils in Schwarz-Weiß-Tönen gehalten sind, einen auffälligen Kontrast zur Lebendigkeit der von uns gewählten Farben geschaffen.

Maximale Vielseitigkeit

Allzu oft lassen sich Kampagnen nur in bestimmten Situationen und über bestimmte Medien gut umsetzen. Daher war Flexibilität für die Wirksamkeit des Konzepts von größter Bedeutung. Die Inhalte mussten nicht nur digital, sondern auch auf der Straße gut ankommen. Sie sollten in mehrere Sprachen übersetzt werden, um in den sechs Weltregionen, in denen die WHO tätig ist, kommuniziert werden zu können und sowohl den unmittelbaren als auch den längerfristigen Anforderungen der Kampagne entsprechen. 

Die von DEPT® produzierten Kampagnenelemente waren in englischer Sprache, aber da die WHO diese Kampagne weltweit einführt, mussten wir überlegen, wie sie von internen Teammitgliedern für die Übersetzung und Verbreitung in ihrer Region bearbeitet werden konnten. Aus diesem Grund haben wir ausschließlich Text außerhalb von Formen verwendet, um bei der Übersetzung in Sprachen, die in der Regel mehr Zeichen verwenden, mehr Freiheit zu haben. 

Obwohl das ursprüngliche Briefing nur einen kleinen Bedarf an Flyern, GIFs und Social-Media-Frames vorsah, ermöglichte die Vielseitigkeit des DEPT®-Ansatzes es dem Team, dies zu erweitern, um ein Toolkit von Kampagnen-Assets zu liefern, das sowohl den unmittelbaren als auch den langfristigen Bedarf für die digitale und gedruckte Verbreitung erfüllt und die maximale Wirkung der Kampagne über alle internen Kommunikationskanäle der WHO gewährleistet.

Erreichen von Meilensteinen

DEPT® übertraf alle Erwartungen der WHO und entwickelte ein einprägsames und ermutigendes Kampagnenkonzept sowie ein Toolkit, das alle Anforderungen erfüllt. Bei der Vorstellung dieses Konzepts setzte sich die WHO ‘Affinity-Resource Group on Embracing Disability’ gegen eine starke Konkurrenz durch und sicherte sich die Finanzierung durch den Vorstand, wodurch die Umsetzung der Kampagne in den sechs Weltregionen, in denen die WHO tätig ist, erleichtert wird. 

Die Kampagne wird demnächst ausgeweitet und zunächst in zwei Schlüsselregionen eingeführt. Im nächsten Schritt wird sie dann weltweit gelauncht, um das Bewusstsein zu schärfen, die Mitgliederzahl der Affinity Group zu erhöhen und die gesamte Belegschaft in die wichtigen Diskussionen über die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen einzubeziehen.

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Eine nachhaltige Strategie, um mehr Klimabewusstsein zu schaffen

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Gesine Meitler
Gesine Meitler
Director Marketing & Business Development
Datum
21 June 2022
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Die Temperatur der Erde steigt weiter an, was dazu führt, dass die Erde faktisch austrocknet. Um diese Wüstenbildung und den Klimawandel zu stoppen, muss jetzt gehandelt werden. Justdiggit begrünt gemeinsam mit Landwirt:innen und lokalen Parteien trockene Böden in Afrika, um sie wieder fruchtbar zu machen. Mit ihren Kampagnen verbreiten sie das Bewusstsein für naturbasierte Lösungen und rufen zum Handeln auf: “Dig in!” Justdiggit suchte nach einer Möglichkeit, seine digitalen Marketingkanäle besser zu rationalisieren und seine Spender-Community zu erweitern.

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Eine weltweite Bewegung zur Wiederbegrünung

Gemeinsam mit Bauern in Afrika gräbt Justdiggit halbmondförmige Kreise (sogenannte “bunds”) in trockene Böden. Hier kann Regenwasser aufgefangen werden, was dafür sorgt, dass der Boden innerhalb eines Jahres wieder fruchtbar und grün wird. Dies ist nicht nur für die Lebensbedingungen vor Ort notwendig, sondern auch für Mensch und Natur weltweit. Angesichts des Klimawandels ist dies eine Gelegenheit, zu der DEPT® als B-Corp-Organisation ohne Weiteres gerne beiträgt.

Die Community von Justdiggit besteht zum einen aus lokalen Partner:innen und Gemeinschaften, die den Boden vor Ort bearbeiten. Zum anderen sind es die Spender:innen und Botschafter:innen, die finanziell zu diesen Lösungen beitragen und dadurch ein weltweites Bewusstsein schaffen. Die Spender:innen kommen hauptsächlich aus europäischen Ländern (wie den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und Deutschland), wo die Spenden in Umweltprojekte fließen. Um diese Community weltweit auszubauen, mussten wir zunächst festlegen, worauf wir uns konzentrieren und wie wir die Spender:innen erreichen können. Außerdem mussten die Online-Marketing-Kanäle besser aufeinander abgestimmt werden.

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Die Strategie

Da das Mediabudget pro bono zur Verfügung gestellt werden und daher begrenzt sind, mussten wir abwägen, wie wir das Budget am besten einsetzen können – sowohl pro Kanal als auch auf nationaler Ebene. Wo sahen wir die größten Chancen und wie konnte die Community erweitert werden?

Um die Wirkung der Marketingkampagne zu maximieren, wurden vier Phasen festgelegt:

  • Analyse der Marktattraktivität
  • Analyse des Spenden- und Medienverhaltens der Zielgruppe
  • Optimaler Medienmix auf der Grundlage von (Zuschuss-)Medienbudgets
  • Effektive Messung des Wachstums einer Community
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Unser Ansatz

Zielgruppe

Optimaler Medienmix

Messbarkeit

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Ergebnisse

Für diese grüne Mission haben wir unsere Kräfte mit Justdiggit gebündelt. Nach der Einführung der Strategie konnten wir die folgende Performance erzielen:

  • 16 % Umsatzwachstum bei den Spenden
  • 35 % Wachstum der Website Sessions
  • Mehr begrünte Herzen? Check!

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Director Marketing & Business Development

Gesine Meitler

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The American Society for Deaf Children

Eine neue Art, das Gebärdensprache-Alphabet zu lernen

Um dem Sprachverlust entgegenzuwirken und die Kommunikationsbarriere zwischen gehörlosen oder schwerhörigen Kindern und ihren (hörenden) Eltern und Gleichaltrigen zu überbrücken, hat sich das Kreativstudio Hello Monday mit der American Society for Deaf Children zusammengetan und Fingerspelling.xyz entwickelt – eine Hand-Tracking-Experience, die das Erlernen des Gebärdensprache-Alphabets mithilfe von Machine Learning vereinfacht.

Die Bedeutung des Gebärdensprache-Alphabets

Jedes Jahr werden in den USA 2 bis 3 von 1.000 Kindern gehörlos oder schwerhörig geboren. 90% dieser Kinder haben hörende Eltern und in vielen Fällen ist ihr Kind die erste gehörlose Person in ihrem Leben.
 
Wenn ein gehörloses Kind nicht frühzeitig mit der Gebärdensprache vertraut gemacht wird, kann die Sprachentwicklung beeinträchtigt werden. Dies kann zu einer Sprachverzögerung oder einem Sprachverlust führen, was sich langfristig negativ auf das Leben des Kindes auswirkt. Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern von gehörlosen Kindern die Möglichkeit haben, so früh wie möglich die Amerikanische Gebärdensprache, American Sign Language (ASL), zu erlernen. Genau hier kommt Fingerspelling.xyz ins Spiel.

Eine spielerische Lernerfahrung

Fingerspelling.xyz ist eine browserbasierte Anwendung, die mithilfe einer Webcam und Machine Learning Ihre Handbewegungen analysiert, damit Sie lernen, das ASL-Alphabet richtig zu “buchstabieren”. Fingerspelling ist ein wesentlicher Bestandteil von ASL, der Hauptsprache der amerikanischen Gehörlosengemeinschaft. Es wird oft für Eigennamen verwendet oder um ein Wort zu buchstabieren, für welches man das Zeichen selbst nicht kennt.

Die App zeigt den Benutze:innen eine Reihe von Wörtern und verwendet ein 3D-Modell, um zu veranschaulichen, wie die Hand für jeden Buchstaben positioniert werden sollte. Wenn Sie das Wort bilden, verfolgt die Kamera Ihre Handbewegungen und gibt Ihnen ein Feedback, sodass Sie bei Bedarf Korrekturen vornehmen können. Auf diese Weise können Sie Ihre Fingerfertigkeiten schnell verbessern und die nächste Stufe des Programms erreichen.

Fingerspelling.xyz ist eine großartige Möglichkeit, die Grundlagen der ASL auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Anstatt Videos über Gebärdensprache anzusehen, bieten wir ein Online-Lehrmittel, das Schritt für Schritt erklärt, wie man das Fingerspelling meistert – hands on!

Anders Jessen, Founding Partner, Hello Monday

Das Design und die Technologie dahinter

Aus der Designperspektive war das Ziel, das Fingeralphabet auf möglichst klare und einfache Weise zu vermitteln. Deshalb wurde die 3D-Hand prominent in der Mitte der Website platziert und mit einer verspielten Schriftart kombiniert. Die abgewinkelten Glyphen haben eine dynamische Bewegung, die subtile visuelle Nuancen in den Handgesten widerspiegelt, wodurch auch das leicht schräge Erscheinungsbild fröhlich und ansprechend wirkt. 

In Bezug auf die Farbauswahl war die Zielsetzung, eine Palette zu verwenden, die kräftig genug ist, um die Menschen anzusprechen und sie gleichzeitig dazu auffordert, das Gebärdensprache-Alphabet lernen zu wollen. Aufmerksamkeit zu erregen war der Schlüssel.

Die 3D-Hand wurde nutzerfreundlich gestaltet und mit genügend Details versehen, damit die User:innen leicht erkennen können, wie die Finger positioniert und gebogen sind. Eine Mischung aus Cartoon-Stil und Realismus war die perfekte Lösung.

Das technische Hauptmerkmal der Website ist das Hand-Tracking, für das MediaPipe Hands verwendet wurde. Es ist äußerst leistungsfähig und in der Lage, auch dann die Handstellung zu erkennen, wenn Teile der Finger hinter anderen Fingern verborgen sind.

Die zeitaufwändigste Aufgabe bestand darin, zu definieren, wann ein Fingerspelling-Buchstabe akzeptiert werden sollte und wann nicht. Das Team entwickelte für jeden Buchstaben ein regelbasiertes System, das die Drehung der Hand berücksichtigt, d. h. ob sie nach oben, unten, links oder rechts zeigt. Wenn die Ausrichtung der Hand korrekt ist, wird geprüft, wie jeder Finger positioniert wurde und wie stark er gebogen ist. Das Aufstellen der Regeln war ein manueller Prozess für jeden Buchstaben, der viel Ausprobieren erforderte. Um sicherzugehen, dass alle Zeichen auf die richtige Weise gelehrt werden, half uns ein ASL-Professor beim Testen der verschiedenen Buchstaben.

Ein nützliches Tool, von der Industrie gewürdigt

Das Ergebnis: Fingerspelling.xyz wurde für den Desktop entwickelt und ist in erster Linie für Eltern gehörloser Kinder gedacht, kann aber jedem und jeder helfen, sich mit dem ASL-Alphabet vertraut zu machen, indem es einen leichten und einfachen Einstieg ermöglicht. 

Innerhalb von 10 Tagen nach dem Start der Website wurden 150.000 korrekte Gebärdenzeichen gemacht. 10 Monate später waren bereits mehr als 2,5 Millionen korrekte Handzeichen registriert worden. The American Society for Deaf Children verwendet Fingerspelling.xyz jetzt auch als Teil ihres eigenen Schulungsmaterials, was zeigt, wie nützlich das Tool ist.

Wir haben dieses Fingerspelling-Tool zusammen mit Hello Monday entwickelt, um Eltern dabei zu helfen, ihr Kind beim Erlernen der Gebärdensprache zu unterstützen, womit die Eltern die Freude an der Kommunikation mit ihrem gehörlosen Kind teilen können.

Cheri Dowling, Director of Outreach and Programs, American Society for Deaf Children

Fingerspelling.xyz hat zweifellos einen positiven Einfluss auf die Gehörlosengemeinschaft und wurde dafür mit renommierten internationalen Auszeichnungen gewürdigt:

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Founding Partner, HELLO MONDAY/DEPT®

Anders Jessen

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Justdiggit

Technologie für einen guten Zweck

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Was entsteht, wenn man digitalen Zeitgeist und neueste Technologien für einen guten Zweck bündelt? In unserem Fall ist es ein digitaler Marktplatz, der Spendende direkt mit afrikanischen Bauern verbindet. Deren harte Arbeit haucht kargem Boden wieder Leben ein.

Das Projekt

Das Klima ist eines der größten Anliegen dieser Generation. Justdiggit schult Menschen in von Dürre betroffenen Gebieten darin, an geeigneten Stellen halbkreisförmige Löcher zu graben, in denen sich Regenwasser sammelt. So wird nach einem Jahr karges Land wieder fruchtbar – ein für die lokale Bevölkerung lebenswichtiger Prozess, von dem die ganze Welt profitieren kann.

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Das Klima – ein wichtiges Anliegen dieser Generation

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Wissen teilen und verbreiten

Justdiggit hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Wissen zu teilen und die Einheimischen gleichzeitig zu unterstützen, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und auszuführen. Dabei helfen die Fundis, die ortsansässigen Ranger. Um das Klima nachhaltig positiv zu beeinflussen, muss Justdiggit so viele Hektar Land wie möglich wieder fruchtbar machen – und dies gelingt nur mithilfe der lokalen Bevölkerung. Justdiggit ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit auch bedeutet, die einheimischen Bauern und Bäuerinnen einzubinden und sie zu einer selbstständigen Arbeit zu führen.

Für die technologische Umsetzung wandte sich Justdiggit an DEPT®. Depsters lieben Veränderung und die Agentur ist ein idealer Partner für die Umsetzung von sozialen und nachhaltigen Initiativen. Schnell hatte sich ein Team gefunden, um Justdiggit zu unterstützen.

Marktplatz

Als Agentur kennt sich DEPT® mit digitalen Marktplätzen aus. In den vergangenen Jahren haben Services, wie Deliveroo, Airbnb oder Tinder, die Menschen durch die technologischen Möglichkeiten zusammenbringen, die Welt verändert. Ein direktes Zusammenführen beider Seiten ohne Vermittler:in hat sich dabei bewährt, weshalb sich das Team fragte, ob und wie dieses Konzept auf die Prozesse von Justdiggit angewendet werden könnte.

In einem Strategie- und Designsprint entwickelte das Team eine Plattform, die Bauern und Bäuerinnen, die in geeigneten Gebieten graben möchten, mit Spendenden zusammenbringt. Untersuchungen hatten ergeben, dass viele der Bauern und Bäuerinnen in afrikanischen Dörfern gut vernetzt sind. Sie haben Technologien wie Festnetztelefonie und ADSL komplett übersprungen und wickeln viele Geschäfte bereits mobil ab. So nutzen beispielsweise über 40 % der Bevölkerung Tansanias M-Pesa für ihr Banking – in Summe entspricht das 95 Millionen mobilen Transaktionen im Monat.

So funktioniert die marketplace/app:

  • Spendende können mühelos Geld per Ideal spenden.
  • Im Hintergrund werden diese Spenden automatisch mit den Bauern und Bäuerinnen verknüpft, die in einem geeigneten Gebiet graben dürfen.
  • Ist ein Loch fertiggestellt, wird ein Foto davon gemacht. Dieses Foto wird von einem Fundi genehmigt, der als Kontrollinstanz fungiert, und die Transaktion wird freigegeben.
  • Der Spendende erhält das Foto zusammen mit der Transaktionsübersicht. Ein Loch kostet 3,30 €, wovon der Bauer oder die Bäuerin 2,02 € (55 %) erhält. Der Rest des Geldes fließt in den Erwerb von Saatgut (27 %), das Gehalt des Fundis (5 %), die Transaktionskosten (5 %) und den Schutz der Projektgebiete vor Überweidung durch Rinder (8 %). Dieses faire System ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man zusätzliche Kosten für Mittelsmänner vermeidet – Justdiggit ist lediglich der Vermittler.
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Klare Ziele

Die App im Praxistest

Rabobank x Justdiggit

Ein Projekt mit Herz

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Programme Manager

Koen Schunselaar

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PathCheck Foundation

Eindämmung einer globalen Pandemie mit digitalen Lösungen

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Die PathCheck Foundation setzt die Kraft von Open-Source-Software frei, um die Pandemie einzudämmen und die Freiheit und Privatsphäre der Einzelnen zu schützen. DEPT® arbeitete mit PathCheck zusammen, um zwei mobile Anwendungen zu entwickeln und zu erstellen, die eine grundlegende Gesundheitstechnologieplattform unterstützen, die Communities auf der ganzen Welt in die Lage versetzen wird, die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen.

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Unterstützung von PathCheck bei einer globalen Mission

Die PathCheck Foundation wurde am MIT mit dem Ziel gegründet, die durch COVID-19 verursachte Pandemie einzudämmen und die Weltwirtschaft wiederzubeleben. Die Non-Profit-Organisation plant eine neue Generation digitaler Lösungen für die öffentliche Gesundheit. Diese Lösungen würden es den Einzelnen ermöglichen, eine aktive Rolle im Gesundheitswesen zu spielen, indem sie sich für die digitale Kontaktverfolgung entscheiden und gleichzeitig ihre Privatsphäre und Freiheit schützen. Unser US-amerikanisches Team arbeitete mit dem Expertenteam von PathCheck zusammen, um die globale Mission der Organisation zu unterstützen, eine grundlegende Technologieplattform für das öffentliche Gesundheitswesen und mobile Anwendungen zu entwickeln, die die digitale Kontaktverfolgung, die Sammlung epidemiologischer Informationen und die Kommunikation mit den Bürger:innen einfacher und schneller machen.


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Entwicklung und Gestaltung mobiler Apps zur Eindämmung der globalen Pandemie

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Digital ist entscheidend im Kampf gegen COVID-19

Im März 2020 erklärte die CDC die Ausbreitung von COVID-19 zu einer globalen Pandemie. Es war und ist eine beängstigende Zeit. Dennoch gibt es Belege dafür, dass die digitale Technik bei der Bekämpfung der Ausbreitung von COVID helfen kann. Aus diesem Grund haben Länder wie Singapur, Deutschland und Irland bereits im März Apps eingeführt, mit denen sich die jüngsten Kontakte positiver COVID-Fälle aufspüren lassen. In anderen Ländern, wie z. B. in den Vereinigten Staaten, haben Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes und der Datenerfassung jedoch dazu geführt, dass ähnliche Apps nur langsam akzeptiert werden. PathCheck will dieses Datenschutzproblem durch eine Open-Source-Software lösen.

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Den Wandel vorantreiben

Globale Zusammenarbeit bei digitalen Lösungen zur Bekämpfung von COVID-19

Durch UX die Bürger:innen befähigen, etwas zu bewegen

Duale Methoden für das Contact Tracing

Der Vorteil ist, dass diese Funktionen völlig optional sind und die Privatsphäre schützen. Als Einzelne:r kann man selbst entscheiden, ob man teilnehmen möchte oder nicht. Diese Lösungen ermöglichen es den Communities jedoch, zusammenzuarbeiten, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen und ergänzen andere Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit wie Social Distancing, die Verwendung von Masken und die manuelle Ermittlung von Kontakten.

Anhaltender Support der neuen Plattform für die öffentliche Gesundheit

Die massenhafte Einführung einer grundlegenden Technologieplattform für das öffentliche Gesundheitswesen, die mobile Touchpoints auf jedem Smartphone der Welt umfasst, ist der Schlüssel zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Gemeinsam mit PathCheck haben wir zwei Apps für die digitale Kontaktverfolgung entwickelt, bei denen der Schutz der Privatsphäre der Nutzer:innen im Vordergrund steht. Diese Apps werden nun in zwei europäischen Ländern und vier US-Bundesstaaten und -Territorien eingeführt.

Dies ist jedoch erst der Anfang. Wir werden die Grundlage weiter unterstützen, indem wir weitere Funktionen entwickeln, um das gesamte Spektrum der Anforderungen an die digitale Pandemiebekämpfung zu unterstützen. Flexibilität ist jedoch entscheidend, wenn sich unser Verständnis des Virus weiterentwickelt. Gemeinsam mit PathCheck stellen wir uns eine UX für die Benachrichtigung nach einer Exposition vor, die einfach zu implementieren und je nach den Bedürfnissen des Standorts vollständig konfigurierbar ist und sogar die Symptome der Benutzer:innen bewerten und sie bei Bedarf an das nächstgelegene Testzentrum verweisen kann. Schließlich wollen wir den Gesundheitsbehörden auch eine Reihe von Daten-Dashboards und Visualisierungen zur Verfügung stellen. Diese würden ihnen nicht nur dabei helfen, die Ausbreitung des Virus zu verfolgen, sondern es ihnen auch ermöglichen, besser zu verstehen, wie es sich ausbreitet.

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Chief Client Officer, DEPT® Americas

Ashley Streb

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Health Service Executive (HSE)

Psychische Gesundheit zum Gesprächsthema machen

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Mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden bietet die Health Service Executive (HSE) öffentliche Gesundheits- und Sozialfürsorgedienste für alle Einwohner:innen Irlands an. Durch die Koordinierung von Ressourcen und Anstrengungen in elf Regionen will die Organisation allen Menschen in Irland qualitativ hochwertige Gesundheitsdienste zur Verfügung stellen.

Das Team für psychische Gesundheit der HSE nutzte bereits soziale Medien, um positive Verhaltensweisen zum Schutz der psychischen Gesundheit zu fördern. Das Team wollte jedoch seine Online-Aktivitäten verstärken und wandte sich an DEPT®, um einen durchdachten Ansatz zu entwickeln, der auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten ist.

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Eine motivierende Social Media Kampagne

Unsere Gesundheit umfasst viele Aspekte, doch ein Element, das oft vernachlässigt wird, ist unsere psychische Gesundheit. Das HSE-Team für psychische Gesundheit wollte das Gespräch über psychische Gesundheit fördern, ein wichtiges Thema, über das zu sprechen für viele Menschen immer noch unangenehm ist. Deshalb wandte sich das Team an DEPT®. Unsere niederländischen und irischen Teams arbeiteten eng zusammen, um eine immer aktuelle Facebook- und Instagram-Kampagne zu entwickeln, die die Zielgruppe ansprechen sollte.

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HSE nutzt Social Media, um über ein oft vernachlässigtes Thema zu sprechen: Mental Health

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Die perfekte Kampagne entwerfen

Wir begannen mit einem Outside-in-Ansatz, um sicherzustellen, dass die Kampagnenstrategie relevant war. Das bedeutete, dass wir gemeinsam mit dem HSE-Team aktuelle Ereignisse in Irland und darüber hinaus untersuchten und dann verschiedene Botschaften entwickelten, die das Publikum ansprechen und ihm die aktuellsten Ressourcen zum Schutz und zur Bewältigung seiner psychischen Gesundheit bieten sollten. Wir haben ein breites Spektrum an Themen abgedeckt, von Selbsthilfe über Hilfe bei Essstörungen der Kinder bis hin zur Verbesserung der Schlafqualität. Die Vielfalt der Themen stellte sicher, dass das Team für psychische Gesundheit einen großen Teil der irischen Bevölkerung mit einer maßgeschneiderten Botschaft und damit verbundenen hilfreichen Ressourcen erreichen konnte.

Wir haben uns jedoch nicht nur auf Worte verlassen, um mit dem Publikum in Kontakt zu treten. Wir wollten auch Bilder einbeziehen, denn schließlich sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Also entwarfen wir Grafiken, sowohl statische Bilder als auch Animationen, mit hellen und beruhigenden Farben, die die Aufmerksamkeit der Betrachtenden auf sich ziehen, ohne deren visuellen Sinne zu überwältigen.

Mit dem Text und den Bildern erstellten wir zwei Versionen jeder Anzeige, eine in einem informativen Tonfall und eine in einem persönlicheren Tonfall. Die beiden Varianten wurden einem A/B-Test unterzogen, um herauszufinden, welche Variante am besten abschneiden würde, bevor sie in den sozialen Medien des Unternehmens veröffentlicht wurde. Auf diese Weise konnte HSE sicherstellen, dass nur die Beiträge veröffentlicht wurden, die die beste Leistung erbrachten.

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Daten nutzen, um die richtige Botschaft zu vermitteln

Das Ziel der Kampagne war es, so viele Menschen wie möglich zu erreichen, aber mit der richtigen Botschaft. Da jeder Mensch je nach Alter und Lebensphase mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen hat, wollten wir sicherstellen, dass nicht jede:r dieselbe Kampagne sieht. Also haben wir uns die Macht der Daten zunutze gemacht, um die Anzeigen gezielt zu schalten. Wir erstellten verschiedene Zielgruppen und innerhalb dieser Gruppen separate Zielgruppen für jeden Facebook- und Instagram-Post, den unser Team erstellte. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die richtigen Inhalte und Beiträge den richtigen Personen angezeigt wurden. So wurden beispielsweise Eltern nur Inhalte zur Kindererziehung angezeigt. Ältere Menschen hingegen erhielten Tipps, wie sie sich gesund halten können, auch wenn sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Einige Beiträge waren für die allgemeine irische Bevölkerung gedacht, weshalb die Zielgruppenansprache sowohl auf Facebook als auch auf Instagram entsprechend angepasst wurde.

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Psychische Gesundheit ist während einer Pandemie noch wichtiger

Weniger als einen Monat, nachdem wir mit Facebook- und Instagram-Kampagnen für die HSE begonnen hatten, kam COVID-19 und die HSE sah sich einem enormen Druck ausgesetzt. Es war wichtiger denn je, über psychische Gesundheit zu sprechen und den Menschen die Mittel an die Hand zu geben, die sie brauchten, um für sich selbst zu sorgen. Also änderten wir innerhalb einer Woche die Kampagnenbotschaft und den Ansatz, um diesem neuen Stressfaktor Rechnung zu tragen. Mit Themen wie dem Umgang mit zunehmendem Stress und trauerähnlichen Emotionen, Informationen zu gesundem Arbeiten im Home Office und kostenlosen Beratungsangeboten waren unsere Beiträge in den sozialen Netzwerken immer noch auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten, aber sie spiegelten die neue Normalität wider, in der wir leben.

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erreichte Menschen

21k

Click-through Links

1.2k

geteilte Beiträge

Eine Social Media Strategie, die sensibilisiert

Anders als bei den meisten Social Media Strategien bestand das Ziel hier nicht darin, das Engagement zu erhöhen oder die Online-Präsenz des Teams auszubauen. Stattdessen wurde der Erfolg anhand der Reichweite und des Bekanntheitsgrads der verschiedenen Kampagnen gemessen. Über einen Zeitraum von fünf Monaten hat unser Team Folgendes erreicht:

  • 2.3 Mio Menschen erreicht
  • 21k angeklickte Links zu vorgeschlagenen Ressourcen
  • 1.2k geteilte Beiträge und 550 gespeicherte Beiträge

Gemeinsam haben wir die Social-Media-Strategie des Teams verbessert, indem wir die Macht der Kreativität und der Daten nutzten, um die richtigen Menschen mit der richtigen Botschaft und den richtigen Ressourcen zu erreichen und sicherzustellen, dass niemand vergisst, sich um seine psychische Gesundheit zu kümmern.

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Strategy Consultant

Simon Walsh

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Nächstes Projekt

Jotun

Personalisieren Sie Ihre Experience

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