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Digital Marketing October 31, 2019

Social Media Trends 2020 - Highlights Dept Talks

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“Sie sind wirklich viele heute.”

So fing der sechste Dept Talks in Zürich zum Thema “Social Media Trends 2020” an. Tatsächlich schlug er dank dem hochaktuellen Thema, den hochkarätigen Speakers sowie der gelungenen Mischung aus Fachvorträgen und Case Studies alle bisherigen Rekorde an Besucherzahlen.

Hier eine kompakte Übersicht mit den Highlights zum Nachlesen sowie ein Impression-Video.

Frank Bodin – Twitter

Frank Bodin ist eine feste Grösse in der Schweizer Werbeszene. Nun ist der Entrepreneur auch als Twitter Ambassador tätig. 

Look at this vs. Look at me

Warum ist Twitter anders als alle anderen Plattformen? Weil es bei Twitter nicht nicht nur auf das Zeigen von Bildern und Videos geht, sondern um textbasierte Inhalte, was den Fokus vom User auf den Inhalt richtet. Twitter-User sind im Discovery Mode unterwegs. Das heisst, man sucht nach neuen Inhalten, um “up to date” zu bleiben.

Was ist die starke Seite von Twitter und wie kann man diese nutzen? 

Twitter wird dementsprechend als die “Up-to-date-Plattform” bezeichnet. Es geht um News, um Aktualität. Täglich werden weltweit über 500 Mio. neue Tweets erstellt. Funktionen wie Abstimmungen oder erweiterte Features machen die Plattform zu einer gigantischen Spielwiese für kreative Messages und originelle Kampagnen. Sie ermöglichen Interaktion mit der Zielgruppe statt One-Way-Werbung. 

Big Data are nothing without a big idea

Die Firma Heinz startete letztes Jahr eine legendäre Marketingkampagne auf Twitter. In einer Umfrage wurden User dazu aufgerufen für oder gegen ein neu geplantes Produkt namens “Mayochup” zu stimmen. Der Erfolg der Kampagne zeigt, wie man durch die geschickte Lancierung einer Idee via Twitter hohe Wellen schlagen kann. Der Tweet schaffte es in die Berichterstattung von amerikanischen Nachrichtensendungen wurde zu einem der erfolgreichsten Tweets aller Zeiten. Diese immense Publicity beweist klar und deutlich, dass erfolgreiche Marketingkampagnen nicht mehr von der Grösse des Budgets abhängig sind. 

 

Harry Purewal – LinkedIn

Harry Purewal ist seit 4 Jahren bei LinkedIn als Digital Marketing Manager tätig und reiste für die Dept Talks speziell aus Wien an. 

Was kann LinkedIn, was andere nicht können?

Was LinkedIn unterscheidet, ist die Motivation, mit der User auf die Plattform kommen. Während auf anderen “Social – Media” Plattformen seine Zeit verbracht wird, ist man auf LinkedIn gewillt, seine Zeit zu investieren. Vertrauen, ist ein essentielles Merkmal, das LinkedIn abgrenzt. Das erklärt auch warum LinkedIn zum dritten Jahr in Folge zur Vertrauenswürdigsten Plattform gewählt wurde. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Daten die einem zur Verfügung stehen und somit die Targeting Optionen die sich daraus ableiten lassen.

Hinter jedem Professional steckt auch ein Mensch

Die Mission von LinkedIn ist es, neue wirtschaftliche Möglichkeiten zu schaffen. LinkedIn ist jedoch nicht nur als B2B Plattform zu verstehen. Life Events wie der Abschluss der Universität oder ein neuer Job sind Ereignisse, die auch B2C-Kaufentscheidungen bedingen können. 

Let’s get started

Für Unternehmen, die auf LInkedIn werben wollen, ist eine der ersten Herausforderung stets, die Zielgruppe einzugrenzen. Hier empfiehlt sich, die Kundendatenbank zu Rate zu ziehen und nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Desweiteren ist es mithilfe eines Pixels, dem Insight-Tag, möglich Audiences zu erstellen und zu analysieren. Eine Aufgliederung nach Berufsbezeichnung, Branche etc. legt wertvolle Informationen über die Besucher der Webseite offen, was wiederum dabei hilft, die Zielgruppe besser zu definieren. 

 

Laura Andracchio – Facebook vs. Google Analytics

Die Social Media Experting von Dept erläuterte anhand des Cases eines unserer Kunden, Jumbo, wie die üblicherweise immensen Conversiondifferenzen zwischen Facebook und Google Analytics erklärt und einander angenähert werden können. 

Facebook: 205 Conversions, Analytics: 2

Dies ist ein häufiges Bild bei der Auswertung von Facebook-Kampagnen. 

Zunächst einmal sei festgehalten, dass jedes der Tools für sich genommen korrekt misst. Die Ergebnisunterschiede kommen dadurch zustande, dass es zwei verschiedene “Ekosysteme” sind, welchen unterschiedliche Ansätze der Dateninterpretation zugrunde liegen. Sie sind nicht darauf ausgerichtet, miteinander vergleichbar zu sein. Es ist aber sehr wohl möglich, die Datendifferenzen herzuleiten. Hier kommen die wichtigsten Gründe für Abweichungen zwischen den zwei Plattformen.

Wie lassen sich die Datendifferenzen relativieren?

  1. Gerätewechsel: Facebook erkennt jeden User, da er eingeloggt sein muss, um die App zu nutzen. Bei Google dagegen ist das Einloggen nicht zwingend erforderlich. Daher ist bei einem Gerätewechsel die Person über Google Analytics oftmals nicht mehr identifizierbar. 
  2. View vs. Click: Google weiss nicht, wann ein User eine Anzeige gesehen, aber nicht angeklickt hat. Facebook schon. Die View-Through und die Click-Through-Conversions werden auf Facebook gemeinsam aufgeführt, was wiederum zu höheren Zahlen führt. Um die Messungen vergleichbar zu machen, empfiehlt sich also, die View-Through Conversions wegzulassen. 
  3. Attributionsmodelle: Den zwei Plattformen liegen unterschiedliche Attributionsmodelle zugrunde. Wenn man in Google Analytics die Multi-Channel-Functions aufruft, erhält man Conversions bei welchen Facebook beteiligt war. Dies nährt die Werte um ein weiteres an.

Was für Faktoren gibt es sonst noch?

  1. Attributionsfenster: Die  Plattformen haben per Werkseinstellungen unterschiedliche Attributionsfenster – Facebook 28 Tage, Google Analytics 6 Monate. Es ist offensichtlich, dass, um die Ergebnisse vergleichbar zu machen, diese angeglichen werden müssen. 
  2. Nachzügler-Conversions: Diese werden oftmals übergangen, weil die Auswertung der Kampagnen direkt nach Ende der Laufzeit stattfindet. 
  3. Besucherquellen: Es ist wichtig, stets mit UTM Parametern zu arbeiten, damit die Conversions über Facebook auf Google Analytics erkannt werden können. Im nächsten Schritt muss die URL in eine Short URL zu verwandeln. Dies verhindert, dass bei der Übermittlung über den Facebook-Server der Parameter abhanden geht. 
  4. Uneinheitliche Zeitzonen und Währungen: Es kann aus Geschäftssicht durchaus Sinn machen, die Plattformen an verschiedenen Standorten betreuen zu lassen und daher verschiedene Zeitzonen zu verwenden. Jedoch sollte dies bei der Auswertung der Kampagnen zwingend berücksichtigt werden. Dies trifft auch auf Währungen zu. 

Mit diesen Ansätzen wird es möglich sein, die Ergebnisse stark anzunähern. Eine Datendifferenz von 20% – 30% bleibt meistens bestehen. Dies ist unvermeidbar, da wir es mit zwei unterschiedlichen Messsystemen zu tun haben. Wenn man sich dessen jedoch bewusst ist, kann man jedoch viel besser einschätzen, was wo passiert.

Die Stimmung des Dept Talks haben wir für Sie in einem Teaser-Video festgehalten.

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Hoppla!

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