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Digital Marketing January 24, 2020

Mit der Zielgruppe auf einer Wellenlänge

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Damit Ihr Content den Informationsüberfluss, dem User heutzutage ausgesetzt sind, überwindet und auf einer Welle zusammen mit Ihrer Zielgruppe landet, ist es unabdingbar einige Vorarbeit zu leisten. Was bewegt meine Zielgruppe? Mit dieser Frage muss man sich zwingend auseinandersetzen wenn man relevanten Content produzieren möchte. Julien Kelch, Creative Director Dept erklärt, wie Sie die Menschen ansprechen können, die für klassische Werbebotschaften nicht mehr empfänglich sind.

Die Millenials (Jahrgang 1980 bis 1999) und Generation Z (Jahrgang 2000 bis 2010) bestimmen die Zukunft der Brands. 2025 sollen sie 90% der Arbeitskräfte stellen. Das bedeutet, dass auch Ihre Zielgruppe mit einer grossen Wahrscheinlichkeit in eine der Kategorien fallen wird.

Was zeichnet die Generation Z aus?

  • Sie strebt nach gemeinschaftlichen Erlebnissen
  • Ihr ist Interaktion auf Augenhöhe wichtig
  • Sie möchte sich kreativ ausleben, mitgestalten, sich dadurch mitteilen – auf Social Media Plattformen
  • Über klassische Marketingkampagnen lässt sie sich nicht erreichen

Um für diese User relevanten Content zu liefern, muss man ihre Lebensstile verstehen. Das ist jedoch nicht so einfach wie früher. Statt sich Gruppen anzuschliessen (Punk, Hippie, Raver etc.) kombiniert man heute verschiedene Lebensstile und möchte sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Es ist nicht mehr aussagekräftig, ob jemand Yoga macht oder eine bestimmte Art von Musik hört. Ein Metal-Fan kann von Beruf Anwalt und Vater von vier Kindern sein, während die Yoga-Lehrerin eine professionelle Gamerin ist. Was zählt ist die Gesamtheit der verschiedenen Interessen. 

Damit der relevante Content die User auch erreicht, muss er auf der richtigen Plattform publiziert werden. Hier kann/ muss man aus einer Vielzahl verschiedener Möglichkeiten wählen. Dabei beweisen der Erfolg von Tik Tok und Twitch, dass dies eine Entwicklung ist, die ihr Potential bei weitem noch nicht ausgeschöpft hat. Der “Sweet Spot” für eine Marketingkampagne ist die Überschneidung all der oben genannten Faktoren. 

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Eine relevante Marketingkampagne berücksichtigt weiterhin den Stellenwert des Smart Phones sowie die Begeisterung für Live Inhalte und Gaming.

Case

Das macht es besonders herausfordernd, aber auch spannend, eine erfolgreiche Marketingkampagne zu entwickeln. Eine Erfolgsstory, die all die Faktoren berücksichtigte, war die Kampagne von OTTO in Zusammenarbeit mit Dept. Zum 70sten Geburtstag des deutschen Online-Shops, lancierte OTTO eine grosse Kampagne, die die jüngere Generation ansprechen sollte. Damit wollte sich das Traditionsunternehmen von seinem alten Image lösen und sich in der jüngeren Zielgruppe etablieren. 

Hierzu stellte OTTO ein Haus auf einem der beliebtesten Rock Festivals in Deutschland, dem Hurricane Festival, auf. Daneben wurde eine Challenge auf Tik Tok mit einem eigenen Hashtag lanciert: #machdichzumotto. Dieser forderte die User auf, unterhaltsame Videos mit diesem Hashtag auf Tik Tok zu posten. Dies generierte eine Welle von Posts und brachte junge Menschen dazu, mit der Marke OTTO aktiv auf eine spielerische Weise zu interagieren. Das Ergebnis war überwältigend. OTTO erreichte 9.5 Mio Video Views und 703.000 Aufrufe der Challenge-Seite. Dieses Beispiel zeigt eindeutig, dass Marketing eine neue Ära erreicht hat. Eine Ära, die durch die folgenden 5 Punkte geprägt ist.

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Kampagnenplanung 2.0

Früher: Channels – jetzt: Ideen. Man sollte sich von der festgefahrenen Einteilung in Kanäle und einem “Wenn – Dann” – Denken lösen und kreative Ideen wahr werden lassen. 

Früher: Cross Channel – jetzt: Fragmentierung. Es reicht nicht, verschiedene Kanäle miteinander zu kombinieren, sondern muss alle einzelnen Faktoren, wie Lebensstil, Denkweise und einzelne Interessen mit einbeziehen. 

Früher: Produkte – jetzt: Unterhaltung. Statt Produkte zu bewerben, sollte die Werbung Unterhaltung bieten, die dazu animiert, mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. 

Früher: Einwegkommunikation – jetzt: Partizipation. Interaktion mit der Marke ist weitaus effizienter als das Beschwören von Marketing-Messages. 

Früher: Best Practices – jetzt: Mut. Um die die Aufmerksamkeit der Millennials und Generation Z zu wecken, recht es nicht, ein standardisiertes Marketing-Menü zu liefern. Die Marketingmassnahmen müssen frisch und deshalb mutig sein.

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