Performance Marketing

Stop interrupting, start inspiring: Unternehmen auf Pinterest

Stephanie Bichsel
Stephanie Bichsel
Senior Project Manager Content Marketing
Zürich

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”: Für die “Online-Pinnwand” Pinterest genauso wahr, wie dass sie sich als “The last happy place on the internet” bezeichnen. Seit 2019 ist es in der Schweiz für Unternehmen nun möglich – neben den Pinnwand-Accounts – Werbung zu schalten. Nutzerzahlen zeigen, dass der DACH-Markt der am stärksten wachsende Markt ist. Eine zukunftsträchtige Plattform, gespickt mit Trends und Inspiration.

Pinterest positioniert sich als ein Ort für Inspiration, Trends und für die Planung von Projekten im Leben. 320 Millionen weltweit und 1.6 Millionen Nutzer:innen in der Schweiz (Nutzergruppe: 25-44 Jahre, 65 % weiblich) nutzen die “Personal Media”-Plattform. So definiert sich Pinterest selbst. Schliesslich ist das Teilen von Inhalt auf Pinterest zwar möglich, aber keine Voraussetzung, um die Plattform zu nutzen. Viel mehr dreht sich alles um persönliche Interessen wie z.B die Ferienplanung oder Inspiration für die nächste Innendekoration. In der Schweiz gehören vor allem Themenbereiche wie Innendekoration, Kunst, DIY, Mode, Kosmetik, Unterhaltung sowie Food & Drinks zu den beliebtesten Topics. Es sind demnach Momente in der Zukunft, von denen sich User auf dieser visuell geprägten Suchmaschine inspirieren lassen. Gemäss Pinterest unterscheiden sich diese “Future Events” in 

  • Tägliche Momente (Was koche ich zum Abendessen?)
  • Saisonal abhängige Momente (Was schenke ich zum Valentinstag?)
  • Besondere “Life Events”  (Hochzeit oder Geburt)

Beim Thema Zukunft sind Trends nie fern. Deshalb ist Pinterest der to-go Kanal, um diese aufzuspüren, Pinterest kennt sie zuerst. So entwickelte der Konzern das Trend-Ranking “Pinterest 100” (aktuell für 2020) – vom Alltäglichen bis zum Aussergewöhnlichen. Eine Inspiration für Unternehmen und auch für Privatpersonen.

Visuelle Suchmaschine im Upper Funnel

Die Entdeckungsreise der User startet jeweils entweder auf dem “Homefeed” oder im “Search”-Bereich. Anders als in anderen Suchmaschinen, suchen 97% der Nutzer:innen non-branded Content – d.h. ideenbasiert und befinden sich damit gemäss Terminologie im Upper Funnel. Ein toller Ort für Unternehmen also, wenn User eine Absicht haben, aber noch nicht genau wissen, wonach sie suchen. 

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und bietet dadurch verschiedene Möglichkeiten wie Visual oder Object Search sowie das Feature Lenses.

Inspirierende Werbeformate, die die Suche nicht unterbrechen

Seit 2019 ist es für Unternehmen nun auch in der Schweiz möglich, Werbung bzw. Anzeigen auf Pinterest zu schalten. Als Leitsatz legt die visuelle Plattform den Werbetreibenden Folgendes ans Herz: Stop advertising, start inspiring. Dass dies in anderen Ländern bereits befolgt wird, zeigen die Zahlen: 75% der Pins kommen von Unternehmen und nur 50% der User realisieren, dass sie Ads sehen. Zentral ist, dass Ads visuell in den Feed eingegliedert werden bzw. der Content stets in einen Kontext gesetzt wird. Denn die Träume der User sollen durch die Ideen oder eben “Pins” zu (Kauf-)Entscheidungen und -abschlüssen werden.

Folgende Ad-Formate gibt es:

  • Promoted Pins: Den eigenen Pin können Unternehmen bewerben, damit mehr Nutzer:innen ihn sehen und darauf reagieren können. 
  • Promoted Videos: Es gibt zwei Videoformate, die Nutzer:innen inspirieren sollen – Videos in Standardbreite sind genauso gross wie andere Pins, und Videos mit maximaler Breite erstrecken sich über beide Spalten des Feeds (Max Width Video).  
  • Promoted Carousels: Hier können bis zu fünf Bilder eine Anzeige bilden

So persönlich die Plattform ist, so personalisiert lässt sich auch die Werbung ausspielen. Pinterest bietet verschiedene Targeting-Möglichkeiten wie Geschlecht, Sprache, Standort, Gerät, Häufigkeit, Platzierung sowie auch interessenbasiert wie z.B. aufgrund von Keywords bzw. Suchbegriffen. Des Weiteren ist die Zielgruppe aufgrund kaufbasierten Targetings erreichbar: Kundenliste, Interaktionen-Retargeting, Websitenbesucher-Retargeting and Actalikes. Gemessen werden Anzeigen mittels Pinterest-Tag oder Zuwachs der Online-Conversions.

Organisches Wachstum mit kreativen Pins

Als Basis für die Werbemöglichkeiten dient jeweils ein Business Account bei Pinterest. Dies ermöglicht neben dem Analysieren des organischen und beworbenen Contents auch Features wie Video-Pins, gesicherte Boards sowie Pincode (ähnlich wie QR-Codes). 

Während Ads helfen, den Content zu stärken, bietet eine gepflegte und ausgebaute Unternehmenspinnwand  mit kreativem und relevantem Content, die Möglichkeit die Zielgruppe organisch zu vergrössern. So wird z.B. ein Pin organisch häufiger ausgespielt, wenn Follower diesen sichern oder darauf klicken. Für Pinterest ein Signal für guten Content und um diesen noch mehr zu distribuieren. Ausserdem vergrössert sich die Reichweite, da der von einem Follower gesicherte Pin wiederum bei dessen Followern angezeigt wird. Hilfreich ist es für Unternehmen, jeweils selbst aktiv nach Ideen zu suchen und diese zu sichern, um so noch mehr in Kontakt mit den Followern zu kommen. 

Gemäss Pinterest verbreiten sich Pins erfolgreicher, wenn diese qualitativ hochwertig sind, eine positive Message vermitteln und ein Produkt in einem Kontext zeigen. Es lohnt sich daher, auch einen Blick auf die weiteren Best Practise Tipps für Creatives zu werfen. 

Um auch selbst zu wachsen, hat die Plattform in der Schweiz einige neue Features geplant wie z.B. Pinterest Trends oder Pinterest Analytics. Wir dürfen somit gespannt sein.

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