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Wie Sie durch Self-Service Kosten senken und die Kunden-zufriedenheit steigern können

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Jonathan Whiteside
Jonathan Whiteside
Global SVP Technology & Engineering
Datum
30 November 2022

Alle scheinen sich der schwierigen wirtschaftlichen Lage, in der wir uns derzeit befinden, bewusst zu sein. Da die Unternehmen die Auswirkungen des Rückgangs der Verbraucher- und Unternehmensausgaben zu spüren bekommen, mag es verlockend sein, die Budgets für Marketing und digitale Transformation zu kürzen oder Projekte auf Eis zu legen. Aber nur 6 % der Unternehmen beabsichtigen, ihre Technologieausgaben im nächsten Jahr zu kürzen, so dass weitere Investitionen unerlässlich sind, wenn Sie die Konkurrenz nicht an sich vorbeiziehen lassen wollen.

Wenn uns die Pandemie etwas gelehrt hat, dann ist es die Bedeutung der Technologie. Stabilität, Effizienz, Geschwindigkeit und Optimierung sind die Grundlagen für ein widerstandsfähiges Unternehmen während eines wirtschaftlichen Abschwungs. Und anstatt Budgets zu kürzen, ist es sinnvoller, nach Möglichkeiten zu suchen, wie Sie Ihr Budget besser für sich arbeiten lassen können. 

Laut Gartner halten 80 % der Führungskräfte im technischen Bereich die Automatisierung für eine der wichtigsten Taktiken zur Kostenoptimierung. DEPT® hat aus erster Hand erfahren, wie der Einsatz von Technologie zur Automatisierung von Prozessen und zur Selbstbedienung von Kund:innen Unternehmen dabei hilft, die Geschäftskosten dauerhaft zu senken, ein optimales Kundenerlebnis zu bieten sowie die Kundentreue und den Customer Lifetime Value zu erhöhen.

Lesen Sie im Folgenden, wie das aussehen könnte.  

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Beginnen Sie mit Customer Journey Mapping

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Prioritäten Sie bei der Automatisierung von Prozessen und Self-Services setzen sollen, ist das Customer Journey Mapping der perfekte Startpunkt. So haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihre Kund:innen hineinzuversetzen und ihre individuellen Bedürfnisse wirklich zu verstehen.

Mit dieser Technik können Sie ein ganzheitliches Verständnis der gesamten digitalen Customer Journey gewinnen. In einer Reihe von Workshops untersuchen wir die Abläufe für verschiedene Nutzertypen, um aktuelle Probleme zu ermitteln, zu verstehen, wie die Kund:innen interagieren wollen, und Möglichkeiten zu identifizieren. 

Wir erfassen auch die verschiedenen Technologien, Tools und Berührungspunkte, die verwendet werden, um zu erkennen, wie sie optimiert werden können. Die Erstellung einer visuellen Customer Journey Map ist eine hervorragende Möglichkeit, den Verantwortlichen zu zeigen, wo Investitionen getätigt werden sollten.

Für OMRON überprüfte DEPT® die gesamte digitale Customer Journey mit dem Ziel, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die Kosten für das Callcenter zu senken. Wir führten eine Reihe von Workshops durch, in denen wir die aktuelle Benutzererfahrung und das Geschäftsmodell von OMRON untersuchten, Pain Points identifizierten und Bereiche aufzeigten, in denen Automatisierung die Effizienz steigern könnte. Es wurden drei Projekte mit hoher Priorität identifiziert, um den Kund:innen die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu bedienen, was letztendlich die Kosten- und Zeiteffizienz für OMRON steigern und gleichzeitig den Kund:innen ein besseres Erlebnis bieten würde. 

Service für Ihre Kund:innen auf Abruf

In der heutigen Welt suchen Kund:innen nach Bequemlichkeit, und das nicht nur im B2C-Bereich. Zwei Drittel der B2B-Käufer:innen haben sich im letzten Jahr für eine Fernbetreuung oder digitale Selbstbedienung während des gesamten Verkaufsprozesses entschieden. Ganz zu schweigen davon, dass die Loyalität der Kund:innen immer mehr abnimmt. Vor diesem Hintergrund ist es in unsicheren Zeiten für Marken sinnvoll, in die Verbesserung des Kundenerlebnisses ihrer bestehenden Kundenbasis zu investieren, um sich von der Konkurrenz abzuheben und die Abwanderung zu verringern.

Nach Angaben von NICE wünschen sich 81 % der Verbraucher:innen mehr Selbstbedienungsoptionen, aber nur 15 % sind mit den derzeit angebotenen Tools sehr zufrieden. Die Entwicklung effektiver Strategien und digitaler Produkte, die es den Kund:innen ermöglichen, sich selbst zu bedienen, verschafft ihnen nicht nur Zugang zu den gewünschten Dienstleistungen, sondern bietet auch die Möglichkeit, eine stärkere Markenbindung aufzubauen, sofern die Erfahrungen mit dem Tool positiv sind.

An dieser Stelle kann die Zusammenarbeit mit Digitalexpert:innen wie DEPT® von Vorteil sein, um sicherzustellen, dass Sie den Nagel auf den Kopf treffen. Hier sind drei mögliche Wege, um genau das zu tun:

1. Kundenportale

Die Entwicklung von Tools und Anwendungen, mit denen Kund:innen ihre Konten selbst verwalten können, kann dazu beitragen, die Betriebsausgaben zu senken. Es nimmt den Druck von den Kundendienstmitarbeitenden, indem es den Kund:innen ermöglicht, selbst Lösungen zu finden, so dass sich die Mitarbeitenden auf dringende Probleme konzentrieren und an anderer Stelle massgeschneiderte Kundenerlebnisse bieten können.

Ausserdem erwarten 70 % der Kund:innen, dass ihnen ein Unternehmen ein Self-Service-Portal oder Inhalte zur Verfügung stellt. Kund:innen gehen zu ihrem Konto/Portal, um dort problemlos Informationen zu finden, Dienstleistungen anzufordern und ihre Probleme rund um die Uhr zu lösen.

Letztendlich ist es der Dreh- und Angelpunkt für die Beziehung zwischen einer Marke und ihren Kund:innen.  Einige wichtige Funktionen, die in ein Kundenportal integriert werden sollten, sind eine Wissensdatenbank, ein Community-Forum und eine Chatbot-Integration.

Für die Handelswebsite von Jotun hat DEPT® ein Kundenportal entwickelt, in dem Händler:innen und Distributor:innen auf personalisierte Tools, Produkt- und technische Informationen zugreifen können und Produkte, Tools und Inhalte, die für einzelne Benutzer:innen relevant sind, dynamisch angezeigt werden.

Das Online-Portal ist auch ein wichtiger Teil der OMRON-Website. Unabhängig davon, ob es sich um eine:n Vertriebshändler:in, eine:n Mitarbeitend:e oder eine:n Pressevertreter:in handelt, werden den Nutzer:innen die für sie relevanten Inhalte angezeigt, so dass diese je nach Nutzertyp vollständig personalisiert sind. Die zur Identifizierung der Nutzer:innen erforderlichen Daten werden bei der Registrierung erhoben und können auch zur Unterstützung und Optimierung von Marketingaktivitäten und -prozessen verwendet werden.

2. Chatbots

Chatbots sind eine grossartige Möglichkeit, die Telefonleitungen zu entlasten, indem sie Kund:innen ermöglichen, durch einen Fluss automatisierter Antworten eine schnelle Lösung zu finden. Gartner prognostiziert, dass Chatbots bis 2027 für ein Viertel der Unternehmen zum primären Kundendienstkanal werden. 

Ein starkes Live-Chat-System kombiniert personelle und automatisierte Lösungen, um den Kund:innen ein optimales Erlebnis zu bieten, indem es mit der Automatisierung beginnt und den Besucher:innen je nach seinen Anforderungen an die entsprechenden Mitarbeitenden weiterleitet. Dies trägt dazu bei, die Beziehung zwischen Marken und Verbraucher:innen sinnvoller zu gestalten und spart zudem Zeit.

Chatbots sind heute fortschrittlicher als je zuvor. Ralph Lauren, eine Marke, die für ihren Kundenservice in den Geschäften bekannt ist, wandte sich an BYTE/DEPT®, um diese Erfahrung in die digitale Welt zu übertragen und einen Chatbot zu entwickeln, der den Kund:innen bei der Suche nach den perfekten Geschenken für die Weihnachtssaison 2021 hilft. Das Ergebnis war, dass nur 0,4 % der Nutzer:innen an einen Live-Kundendienstmitarbeiter weitergeleitet werden mussten – eine der niedrigsten Raten, die wir in der Branche je gesehen haben.

3. On-Site Suche

Etwas so Einfaches und doch so Effektives ist die On-Site-Suche. Obwohl dies für die meisten nichts Neues ist, wird es oft unterschätzt. Sie ermöglicht es den Kund:innen, sich selbst zu bedienen, indem sie das, was sie suchen, auf Abruf und ohne Kontaktaufnahme finden.

Doch sie hilft nicht nur den Besucher:innen. Eine gut optimierte On-Site-Suche liefert auch den Marken eine Fülle neuer Daten. Sie gibt Aufschluss darüber, wonach Kund:innen suchen und welche Hindernisse dem Kauf im Wege stehen, und zeigt so den Bedarf oder die Möglichkeiten auf. Marken sind dann in der Lage, die Daten zu analysieren, um personalisierte Hilfe, Angebote und Up-Selling-Möglichkeiten anzubieten. 

DEPT® hat Optimizely Find für Jotun implementiert, um intelligente Suchergebnisse auf seinen B2C- und B2B-Seiten zu liefern. Es verbessert die Benutzererfahrung durch die globale Suche, den Produktfinder, Farbraster, verwandte Farben und Produkte.

Investieren Sie jetzt, um mitzuhalten

Obwohl wir uns in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit befinden, gibt es viele Möglichkeiten für Unternehmen, Technologien zu nutzen, um zu überleben und sogar zu wachsen. Jetzt ist es an der Zeit zu investieren, um die Nase vorn zu haben und sowohl kurz- als auch langfristig die Früchte zu ernten.

DEPT® verfügt über alle Fähigkeiten, um die Punkte in der digitalen Customer Journey zu analysieren, die langsam und teuer sind und Ihre Kund:innen unzufrieden machen. Wir können Projekte zur Automatisierung bestehender Teile der Customer Journey in Betracht ziehen oder Strategien und digitale Produkte entwickeln, die es Ihren Kund:innen ermöglichen, sich selbst zu bedienen. 

Setzen Sie sich noch heute mit uns in Kontakt und erfahren Sie, wie wir Ihnen helfen können, Ihre Kosten zu senken und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

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Global SVP Technology & Engineering

Jonathan Whiteside

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DEPT DASH™ beschleunigt die Entwicklung massgeschneiderter Websites

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Tobias Scholz
Tobias Scholz
Management, Partner
Datum
21 November 2022

Die Erstellung massgeschneiderter Websites kann in der Regel sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, wurde DASH ins Leben gerufen.

Jahrzehntelang haben sich Marken an Agenturen gewandt, um Hilfe bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer Websites zu erhalten. Und genauso lange sind Agenturen bereits dabei, ihre Projekte von Grund auf selbst zu entwickeln. 
 
Der Clou dabei ist, dass man bei Webdesign und -entwicklung nicht immer bei Null anfangen muss. Sowohl das Projekt-Setup, als auch die Technologieauswahl und der kreative Prozess sind bei unterschiedlichen Projekten oft sehr ähnlich.  
 
Mit anderen Worten: Die digitale Welt hat einen Punkt erreicht, an dem Tools, Plattformen, technologisches Know-how und künstliche Intelligenz so leistungsfähig sind, dass wir nicht jedes Mal bei Null anfangen müssen. Wir können mit einem bereits monatelang gereiften Projekt an den Tisch kommen, was die Projektzeit verkürzt, während wir etablierte, Best-of-Breed und vollständig massgeschneiderte Technologie-Lösungen liefern.

DASH, ein Website-Accelerator von DEPT®

DASH ist ein Headless-Website- und E-Commerce-Accelerator, der die Bausteine für moderne Marketing- und E-Commerce-Seiten bereitstellt. Der Composable-Ansatz wirkt sich sowohl auf die Front-End Implementierung als auch auf den End-to-End-Prozess und die Methodik aus – vom Design bis zur Bereitstellung.
 
Um diesen Ansatz in der Praxis zu verstehen, könnten Sie die Entwicklung einer E-Commerce-Website betrachten. Unabhängig von der Branche, der Grösse oder dem Produktangebot benötigt jede einzelne E-Commerce-Website Hosting, eine Warenkorb-Technologie, eine Zahlungsabwicklung, Suchfunktionen und eine Reihe anderer Integrationen von Drittanbietern. Anstatt diese Notwendigkeiten den ersten Monat der Arbeit in Anspruch nehmen zu lassen, haben wir eine IP entwickelt, die dies automatisiert.

Das out-of-the-box Design und die Entwicklung von DASH beinhalten:

  • Designsystem
  • Gerüstbau 
  • DevOps und Infrastruktur 
  • Komponentenbibliothek
  • Lokalisierung 
  • CMS Integration 
  • Integration der Suche 
  • E-Commerce Integration 
  • Automatisierte Tests
  • Performance- und Accessibility-Tests 
  • Dokumentation 
  • Monitoring

Auf diese Weise können Sie den Grossteil Ihres Budgets für wirkungsvolle Massnahmen verwenden wie:

  • Discovery
  • UX/UI Design 
  • Benutzerdefinierte Komponenten- und Seiten-Templates
  • CMS Content-Modellierung
  • Front-End Implementierung
  • Launch

Für wen ist DASH geeignet?

DASH ist für jedes Marketing- oder E-Commerce-Team gedacht, das eine komplett massgeschneiderte Website in einer unkonventionellen Zeitspanne benötigt – in der Regel ein paar Monate. Die Kerntechnologie besteht aus dem Contentful CMS, der Shopify-Warenkorbtechnologie und der Algolia-Suchmaschine. Zusätzlich werden jeden Monat neue Integrationen geschaffen.
 
Durch die Nutzung von DASH haben die Strateg:innen, Designer:innen und Entwickler:innen von DEPT® mehr Zeit und Budget, um Experiences zu schaffen, die Ihre digitale Strategie unterstützen. 

 
DASH ist ein Startpunkt, kein Builder Tool 

DASH bietet das, was in den ersten ein bis zwei Monaten eines Projekts fertiggestellt wird, sowohl für das Design als auch für die Technologie. Dadurch können die Timelines um 1 bis 2 Monate verkürzt werden, ohne dass die Qualität des Designs und die individuelle Anpassung darunter leiden. 
 
Alle Teile, die für ein Projekt nicht erforderlich sind, können schnell und einfach vollständig entfernt werden, so dass das Projekt nicht mit unnötigem Ballast behaftet ist.
 
DASH ist ein Startpunkt, kein Builder Tool. Builder Tools machen manche Dinge einfach und andere unmöglich, was für die kundenspezifischen Projekte, die man durchführt, nicht praktikabel ist. Diese IP deckt den gesamten Produktions-Workflow ab, von Figma-Designdateien bis hin zu Storybook-Designsystemen, vollständiger Technologie-Implementierung und automatisierten Test- und Deployment-Scripts, die alle durchgängig integriert und innerhalb von Minuten einsatzbereit sind.

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Tobias Scholz

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CTO-Leitfaden zur Maximierung des Werts von Technologieinvestitionen in Zeiten der Rezession

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Jonathan Whiteside
Jonathan Whiteside
Global SVP Technology & Engineering
Datum
17 November 2022

Die unmittelbare Bedrohung durch die COVID-19-Pandemie ist zwar vorüber, doch hat sie mehrere Volkswirtschaften hoch verschuldet. Und nachfolgende globale Probleme, wie der Einmarsch Russlands in der Ukraine, haben zu einem Abschwung der Weltwirtschaft geführt. In einer Aktualisierung im Juli prognostiziert der World Economic Outlook eine Verlangsamung des globalen Wachstums von 6,1 % im letzten Jahr auf 3,2 % im Jahr 2022 und 2,9 % im Jahr 2023.

Angesichts einer Inflation auf Rekordniveau, erheblicher Energiepreissteigerungen und steigender Kosten für Haushaltsartikel sehen sich Verbraucher:innen weltweit mit einer Lebenskostenkrise konfrontiert. Da die Kaufkraft der privaten Haushalte nicht nur vorübergehend sinkt, können Unternehmen schon bald mit Auswirkungen auf ihr Ergebnis rechnen. 

Wir wissen aus Erfahrung, dass in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit digitale Projekte oft gestoppt oder auf Eis gelegt werden. Doch gerade in Krisenzeiten haben Unternehmen die Möglichkeit, die Effizienz und Effektivität ihrer Budgets sowie den Gesamtwert ihrer Technologieinvestitionen zu steigern. 

Wir zeigen im Folgenden zwei der einfachsten und effizientesten Wege auf, um dies zu erreichen, sowie die Schritte, die unternommen werden müssen, um diese Art von Projekten auf den Weg zu bringen. 

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Der Hintergrund 

Angesichts der drohenden Budgetkürzungen müssen CTOs mit weniger Mitteln mehr erreichen. Das kann sich in der Automatisierung von Prozessen, der Konsolidierung von Teams, der Beschaffung neuer Technologielösungen oder der besseren Nutzung vorhandener Technologieinvestitionen äussern. 

Dies wird für jedes Unternehmen etwas anderes bedeuten, aber der rote Faden wird höchstwahrscheinlich darin bestehen, die Effizienz zu maximieren und die Kosten zu senken. Der Druck, weiterhin innovativ zu sein und neue Angebote zu entwickeln, wird wahrscheinlich bestehen bleiben, um der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein und neue Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, während gleichzeitig das Risiko auf ein Minimum reduziert wird. 

Das ist eine grosse Herausforderung. DEPT® hat bereits mit einer Reihe von B2B- und B2C-Unternehmen zusammengearbeitet und kann Ihnen dabei helfen, unvorhergesehene Wertschöpfungspotenziale zu erschliessen, die Ihre Budgets weiter strecken und gleichzeitig Ihren Umsatz steigern. 

Überprüfung und Optimierung von Cloud-Plattformen

Cloud-Software ist ein wesentlicher Bestandteil eines zukunftsfähigen Unternehmens. Wenn Sie also noch nicht in die Cloud migriert haben, ist es jetzt mit Sicherheit an der Zeit. 

Das Hauptaugenmerk muss auf der Entwicklung einer skalierbaren Lösung liegen, um einen agilen Rahmen zu schaffen, der es Ihrem Unternehmen ermöglicht, sich an die Entwicklungen und Umwälzungen Ihres Marktes anzupassen.

Dies wird nicht nur dazu beitragen, die Auswirkungen steigender Energiekosten zu verringern, sondern auch dazu, dass Ihre Teams durch die richtige Cloud-basierte Software agiler werden und harmonisch am selben Strang ziehen. 

Der Wechsel in die Cloud hat drei wesentliche Vorteile. Georedundanz ist der erste, d. h., dass die Benutzer:innen in einem Markt auf die Infrastruktur an diesem Standort zugreifen können, und wenn eine Region ausfällt, werden die Benutzer:innen automatisch an die andere weitergeleitet, was das Rückgrat Ihrer Disaster-Recovery-Strategie bildet.

Ausserdem bietet es Kosteneinsparungen, denn ähnlich wie bei Mobiltelefonen gibt es feste Verträge oder „Pay as you go”-Optionen. Bei einem serverlosen Ansatz zahlen Unternehmen nur dann, wenn der Dienst genutzt wird, anstatt für einen Server zu bezahlen, der rund um die Uhr an einem physischen Standort läuft.

Und schliesslich bietet es mehr Flexibilität, da Unternehmen die Kapazität erhöhen können, wenn sie ein höheres Trafficaufkommen erwarten, z. B. bei geplanten Verkäufen, Kampagnen oder Produkteinführungen. Sobald ein Unternehmen seinen Traffic anhand der verfügbaren Daten kennt, kann es seinen Vertrag zu geringeren Kosten anpassen, um die Kapazität über das ganze Jahr hinweg an den Geschäftsbedarf anzupassen.

DEPT® verfolgt einen Cloud-first-Ansatz und eine Cloud-agnostische Denkweise. Wir sind in der Lage, Ihnen Berater:innen und Ingenieur:innen zur Verfügung zu stellen, die Ihnen helfen können, Ihre Cloud-Plattform-Hygiene auf das nächste Level zu heben und die Effizienz zu maximieren. 

Nehmen Sie Triumph Motorcycles als Beispiel. Wir haben eine vollständige Überprüfung der AWS-Einrichtung durchgeführt, alte Ansätze modernisiert, Konfigurationen optimiert und ungenutzte Komponenten entfernt, um die Ausgaben für das Cloud-Hosting um 30 % zu senken.

Infrastrukturmanagement auslagern

Da die Technologie heute das Rückgrat der modernen Wirtschaft ist, kann selbst die kürzeste digitale Ausfallzeit erhebliche negative Auswirkungen auf den Betrieb und die finanzielle Situation eines Unternehmens haben. 

Deshalb ist das Outsourcing des Infrastrukturmanagements über Managed Services die beste Option, um Ihre Online-Infrastruktur fachgerecht zu verwalten. 

Bei der Infrastrukturverwaltung geht es weniger um die Pflege Ihrer Website oder Anwendungsinhalte, sondern vielmehr um die Details, die für einen optimalen Betrieb sorgen. 

Dazu gehören die Verwaltung von Servern und deren Leistung sowie die Überwachung von Betriebs- und Ausfallzeiten, die Meldung von Problemen und die Einleitung von Massnahmen – unabhängig von Tag und Uhrzeit.

Aber nicht alle Outsourcing-Lösungen sind optimal. So arbeitet ein Offshore-Team möglicherweise nicht einheitlich oder in Übereinstimmung mit den Zeitzonen, in denen Sie tätig sind.

Mit lokalen und Nearshore-Teams, die über mehrere physische Standorte hinweg einheitlich arbeiten, haben wir Unternehmen erfolgreich geholfen, Kosten zu senken und gleichzeitig die Expertenstandards einer globalen Digitalagentur aufrechtzuerhalten. 

Unsere einzigartige Kultur hilft uns dabei, Top-Talente auf der ganzen Welt zu rekrutieren, was uns ermöglicht, in verschiedenen Zeitzonen zu arbeiten und unseren Kunden die Gewissheit zu geben, dass ihr digitales Portfolio rund um die Uhr einsatzbereit ist und Geld einbringt. 

Wir haben gelernt, wie erfolgreich es ist, Teams zu bilden, die sich aus Mitgliedern an mehreren Standorten zusammensetzen, mit unterschiedlichen Personalkosten, die die Gesamtkosten für den Kunden senken. 

So zum Beispiel für Just Eat Takeaway, für die wir den laufenden Support ihrer Commerce Plattform übernehmen, oder für die +5 Websites von Jotun, einschliesslich proaktiver Überwachung und reaktivem Support, Content Editor Helpdesk und Anwendungswartung.

Der Business Case

Es mag für einen etablierten Technologieführer einfach sein, den Wert dieser vorgeschlagenen Ansätze zu erkennen. Die Durchsetzung dieser Projekte kann sich jedoch für die Entscheidungsträger:innen als schwierig erweisen, da sie oft kurzfristige Investitionen erfordern, bevor die langfristigen Vorteile zum Tragen kommen. 

Es gibt zwei verschiedene Seiten der Medaille, wenn es darum geht, Investitionen während globaler Krisen zu tätigen. 

Leider besteht die instinktive (und oft populärere) Reaktion darin, die Kosten zu senken, indem man Projekte verschiebt, „unwesentliche” Ausgaben für die digitale Transformation reduziert und den Personalbestand abbaut, um die Krise zu überstehen. 

Doch in Wirklichkeit sind Rezessionen und Wirtschaftskrisen meist nur von kurzer Dauer und werden oft von längeren Wachstumsphasen abgelöst. Und Unternehmen, die nach Möglichkeiten suchen, ihre bestehenden Investitionen zu maximieren (oder weiterhin neue Investitionen zu tätigen), können das Wachstum ankurbeln, während die Konkurrenz kürzt.

Während der Finanzkrise 2009 übertrafen laut McKinsey Unternehmen, die ihren Innovationsfokus beibehielten, ihre Konkurrenten um mehr als 30 % und wuchsen auch in den folgenden drei bis fünf Jahren weiter.
Schnelles Handeln ist unabdingbar. Die erfolgreichsten Technologieführer warten nicht auf eine bestätigte Rezession, um Lösungen zu implementieren, sondern ergreifen sofortige Massnahmen, um die Stabilität, Effizienz und Geschwindigkeit zu erhöhen, die für die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens in diesem wirtschaftlichen Klima notwendig sind. 

Optimieren Sie heute

Während bei der Implementierung von digitalen Marketingsystemen, CRMs und Big-Data-Projekten Misserfolgsquoten von über 50 % zu verzeichnen sind, kann DEPT® auf eine lange Erfolgsbilanz bei der Implementierung und Optimierung von Technologieplattformen verweisen, die einen klaren Return on Investment für die Kund:innen darstellen. 

Wenn Sie wissen möchten, wie wir Ihr Unternehmen dabei unterstützen können, den Wert seiner technischen Investitionen zu maximieren und die digitale Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, nehmen Sie noch heute Kontakt mit unseren Expert:innen auf.

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Build vs Buy: E-Commerce Plattformen

Retail Commerce
Tobias Scholz
Tobias Scholz
Management, Partner
Datum
26 September 2022

Die erfolgreichsten Marken von heute nutzen solide E-Commerce-Plattformen und gleichzeitig zahlreiche Tools, um den Kaufentscheidungsprozess ihrer Kund:innen zu optimieren.

Mit diesen Tools können Marketing- und Commerce-Teams Nutzer:innen erreichen, ansprechende Kauferlebnisse schaffen und die Konversionsraten verbessern. 

Dennoch ist dieses Ökosystem auch komplex. Abgesehen von der Auswahl der E-Commerce-Plattform müssen hierbei Entscheidungen über jedes einzelne Tool getroffen werden, das sich mit dieser Plattform integrieren lässt. Natürlich können dabei auch benutzerdefinierte Anwendungen erstellt werden, die einem bestimmten Zweck dienen. 

Was sollten Sie also zukaufen (buy)? Was sollten Sie selbst entwickeln (build)? Und wie sollten Sie alles integrieren, damit Sie nicht in eine Sackgasse geraten?

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie eine resiliente E-Commerce-Website entwickeln, die Ihre User:innen und Ihr internes Team gleichermassen abholt.

Retail   Commerce

Entwickeln Sie, was Ihr Unternehmen individuell benötigt. Kaufen Sie alles andere. 

Die meisten E-Commerce-Teams sollten all jene Tools kaufen, die das Online-Einkaufserlebnis unterstützen. Dazu gehören:

  • E-Commerce Plattform
  • CMS  
  • Hosting
  • Customer Support Funktion
  • Zahlungsabwicklung 
  • CRM und Marketing Automation 
  • Transaktions-E-Mails/SMS
  • Suchfunktionalität
  • Inventarverwaltung  
  • Sendungsverfolgung

Für eine Fashion Marke macht es beispielsweise nicht viel Sinn, den Fokus nur auf individuelle Anwendungen zu legen. Vielmehr sollten sich Ihre Teams auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren – Kleidung. 

Was eine Bekleidungsmarke auszeichnet, ist vor allem die Art und Weise, wie die Benutzer:innen die Kleidung online erleben und mit ihr umgehen. Auf diese User Experience sollten Sie sich konzentrieren, um sich durch benutzerdefinierte Anwendungen zu differenzieren. Für andere Unternehmen gibt es vielleicht wiederum andere spezielle Daten, die von Bedeutung sind und auf eine individuelle Weise verwendet werden können (z. B. Mitgliedschaftskäufe). 

Entwickeln Sie Ihr E-Commerce-Frontend immer selbst

Im E-Commerce sollten Sie immer die UX/UI-Logik Ihrer Marke, die Art und Weise, wie Benutzer:innen mit Ihren Produkten interagieren, und die Benutzerdaten selbst ownen. Das Frontend Ihres E-Commerce-Shops sollte von den Plattformen Dritter einigermassen isoliert sein. Stattdessen sollte es über eine API verbunden sein. 

Diese Ownership und Flexibilität ist ein Grund dafür, dass Headless-E-Commerce-Lösungen immer beliebter werden. Durch die Verwendung einer API können Sie die Anbieter:innen besser kontrollieren und sie bei Bedarf austauschen, statt sich auf die Design-Tools und die Datenbank einer E-Commerce-Plattform zu verlassen.

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Bild via Mach Alliance

User-facing Vorteile

Indem Sie Ihr eigene User Experience ownen, machen Sie sich von den Beschränkungen herkömmlicher E-Commerce-Websites unabhängig. 

Eine gewöhnliche E-Commerce-Website könnte z.B. Amazon sein: ein Produktkatalog mit Produktbildern neben einer Produktbeschreibung und einer Schaltfläche “In den Warenkorb”. Diese Standard-E-Commerce-Experience ist in einigen Fällen durchaus sinnvoll. Da das Online-Shopping jedoch immer entscheidender und anspruchsvoller wird, sollten Marken die Chance ergreifen, ihren Kund:innen etwas Besseres zu bieten. 

Ein perfektes Beispiel ist der Google-Store. Schauen Sie sich die Google Pixel 6a-Seite an. Sie ist so viel mehr als nur eine Schnittstelle für Bilder und Beschreibungen. Eine Out-of-the-Box Plattform kann diese Art von E-Commerce-Erlebnis nicht bieten. Man muss das Produkt selbst kennen, wissen, worauf es den Nutzer:innen ankommt, eine aussergewöhnliche UX/Ul sowie eine individuelle Frontend-Entwicklung antreiben. Es wird sich lohnen. Es lässt die Nutzer:innen in die Funktionalität Ihres Produkts eintauchen. Sie zeigt – statt erzählt – was ein Pixel 6a einzigartig macht. 

Interne Vorteile

Da Sie selbst bestimmen, wie Ihr Shop mit den User:innen interagiert, können Sie Anbieter:innen problemlos ein- und auswechseln, so dass Sie sich nicht binden müssen und die Flexibilität haben, bei Bedarf zu wechseln/aufzurüsten. 

Ihr Marketing- oder E-Commerce-Team kann ausserdem mehr Tests durchführen und das Einkaufserlebnis für die Nutzer:innen optimieren. Diese Freiheit gibt es nicht nur bei E-Commerce-Plattformen. 

Proaktive Teams, die in der Lage sind, den User:innen ein besseres E-Commerce-Erlebnis zu bieten? Das ist die Art von Widerstandsfähigkeit, die Top-Marken in der heutigen digitalen Landschaft brauchen.

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Leitfaden zur Auswahl der richtigen E-Commerce Plattform

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Krypto ist nicht tot und Stablecoins sind es auch nicht

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Yann Wanner
Yann Wanner
Management
Datum
12 July 2022

Wissen Sie, wer sich nicht um den Preis von Bitcoin kümmert? Die Blockchain. Sie läuft einfach weiter, und das wird sie auch in Zukunft tun.

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Ist Krypto tot?

Nö! Es ist im Moment nur etwas ruhiger um das Thema.

Das Interessante an der ganzen Web3-Technologie ist, dass ihr Nutzen nichts mit dem Preis einer Kryptowährung zu tun hat.

Da sich im Web3 alles um den Austausch von Werten dreht, ist es kein Wunder, dass alle sehr vom Geld eingenommen sind. Wir sehen den klassischen Gartner-Hype-Zyklus direkt vor unseren Augen.

Der Technology Trigger waren NFTs und der Erfolg von NBA Top Shot: eine bekannte Marke und bis heute über 1 Mrd. Dollar Umsatz. NFTs waren “neu” und ein wenig verwirrend, was zu zügelloser Überschwänglichkeit und Hypebeasts führte, die ausriefen “Web3 wird alles verändern!”

Es wird nicht alles verändern. Aber es wird uns allen eine Möglichkeit bieten, Wertgegenstände auf direkte Weise (d.h. ohne Zwischenhändler) auszutauschen.

Wenn Sie ein Produkt haben, das auf der Blockchain läuft oder laufen wird, spielt der Preis eines bestimmten Coins in der Regel keine Rolle. Seit dem Aufkommen der Stablecoins gilt dies ganz besonders, trotz des Zusammenbruchs der sogenannten Stablecoin TerraUSD (UST).

Zunächst bildeten Stablecoins die notwendige Brücke zwischen unserem traditionellen, staatlich gestützten Papiergeldsystem und den Kryptomärkten. 

Diese Brücke wurde dank der Möglichkeit, Web3-Technologien problemlos zu nutzen, weiter ausgebaut. Doch wie der Rest des Krypto-Ökosystems sind auch Stablecoins nicht von Kontroversen verschont geblieben. 

Bevor wir uns mit dem Nutzen von Stablecoins befassen, ist es wichtig, zunächst zu verstehen, was Stablecoins sind, wie man künftige Zusammenbrüche vermeiden kann und Münzen wie UST zu kennen.

Was sind Stablecoins?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Stablecoins um Kryptowährungen, die an stabile Vermögenswerte in unserem traditionellen Bankensystem, in der Regel den US-Dollar (USD), “gekoppelt” sind. 

Die USD-Münze (USDC) von Circle ist vielleicht das einfachste Beispiel, um dieses Konzept zu verstehen. 

Als Nutzer:in kann ich Dollar von meiner traditionellen Bank auf mein Circle-Konto einzahlen und USDC-Münzen in der gleichen Menge “prägen”. Einfach ausgedrückt: Wenn ich 100 Dollar einzahlen möchte, erhalte ich 100 USDC. Dies würde das Gesamtangebot an USDC um 100 Münzen erhöhen. Wenn ich dann 100 USDC abhebe, würde Circle 100 Münzen “verbrennen”, wodurch sich das Gesamtangebot um 100 Münzen verringert.

Circle hält die USD, die ich auf seine Konten eingezahlt habe, als eine Mischung aus Fiat (Dollar) und traditionellen Schatzwerten, wodurch sichergestellt wird, dass jede USDC-Münze durch eine US-Währung gedeckt ist.

Sind alle Stablecoins gleich?

Die Absicht ist ja, aber die wirkliche Antwort ist nein. 

Es gibt drei Arten von Stablecoins

– Fiat-gedeckte Stablecoins (USDC)
– Überbesicherte algorithmische Stablecoins (DAI) 
– Unterbesicherte algorithmische Stablecoins (UST)

Der jüngste Zusammenbruch von UST hat gezeigt, dass unterbesicherte algorithmische Stablecoins nicht funktionieren und vermieden werden sollten. Für viele Anleger:innen gibt es potenzielle Szenarien, in denen ein überbesicherter algorithmischer Stablecoin sinnvoll sein kann, aber für unsere Kund:innen empfehlen wir dringend die Arbeit mit USDC. 

Er wird routinemässig geprüft, was jegliche Bedenken hinsichtlich eines möglichen Zusammenbruchs oder Betrugs ausräumt. USDT ist immer noch der grösste nach Marktkapitalisierung, aber es gibt genug offene Fragen, dass wir empfehlen, ihn zu meiden und sich auf USDC zu konzentrieren.

Was ist der Nutzen von Stablecoins?

Jetzt, da wir Dollar auf der/den Blockchain(s) haben, gibt es einige interessante Dinge, die wir tun können. 

Die anfängliche Nachfrage nach dieser Art von Münzen bestand darin, dass Trader in der Lage sein wollten, in Kryptowährungen ein- und auszusteigen, ohne ihr Geld in unser traditionelles Bankensystem abziehen zu müssen, ein zugegebenermassen langsamer Prozess. Wenn ein Trader beispielsweise am Samstagnachmittag aus seiner Position aussteigen wollte, hatte er nun die Möglichkeit, dies zu tun und gleichzeitig sein Geld auf der Blockchain zu behalten. 

Der Nutzen von Stablecoins geht jedoch weit über die blosse Unterstützung von Tradern hinaus. Für Bürger:innen, die in Ländern mit instabilen Währungen leben, boten Stablecoins plötzlich eine zugängliche und stabile Möglichkeit, ihr Geld aufzubewahren, ohne sich um die Volatilität sorgen zu müssen. So ist beispielsweise der Stablecoin DAI in Argentinien, einem Land, das für seine Hyperinflation berüchtigt ist, äusserst beliebt, da er den Argentinier:innen eine hervorragende Möglichkeit bietet, ihre Ersparnisse zu sichern.

Der USDC-Stablecoin von Circle ist eine gute Möglichkeit, die Lücke zwischen Web 2.0 und Web 3.0 zu schliessen. Ausserdem gibt es Open-Source-Plattformen, die es Marken ermöglichen, NFTs ganz ähnlich zu behandeln wie jedes andere Produkt, das sie online verkaufen würden. Insbesondere können Marken ihre NFTs in USD bepreisen, Kreditkarten akzeptieren, und da Zahlungen in USDC umgewandelt werden, eröffnet sich eine ganz neue Welt von Möglichkeiten. 

So können Marken beispielsweise intelligente Verträge implementieren, die sicherstellen, dass eine Lizenzgebühr an den oder die ursprüngliche:n Eigentümer:in eines NFT gezahlt wird, unabhängig davon, wo dieses NFT verkauft wird. Dies ist etwas, das in unserem traditionellen Bankensystem unmöglich zu implementieren wäre, ohne einen teuren und ineffizienten Rechtsweg zu beschreiten, um sicherzustellen, dass die Lizenzgebühren durchgesetzt werden.

Lassen Sie sich nicht entmutigen

Wenn Sie eine interessante Idee für ein Projekt oder Produkt im Kryptobereich haben, lassen Sie sich durch den jüngsten Preisverfall nicht entmutigen. Dies ist nicht der erste Krypto-Winter, und es wird sicher nicht der letzte sein. Die zugrundeliegende(n) Blockchain(s) werden unabhängig von den Preisen weiterlaufen. Und was noch wichtiger ist: Stablecoins, die vollständig abgesichert sind, sind eine hervorragende Möglichkeit, die Vorteile der Blockchain-Technologie ohne das Volatilitätsrisiko zu nutzen.

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Yann Wanner

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E-Commerce der nächsten Generation

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Josephine Gerves
Josephine Gerves
Managing Director smart FLUX, DEPT®
Datum
24 November 2021

Beim Meta Festival 2021 kamen über 40 renommierte Speaker:innen und führende Köpfe aus Marketing, Tech und E-Commerce zusammen. Während des zweiten Panels sprachen Dr. Teo Pham, Diana zur Löwen, Artjem Weissbeck, Tarek Müller und Torge Schwand über die aufkommenden Trends im E-Commerce. Hier sind die drei wichtigsten Erkenntnisse, um Marken zu helfen, die Metaverse-Shopping-Welt zu meistern.

Live Shopping ist das neue Influencer Marketing

Obwohl viele von uns die Gen Z immer noch als junge Menschen oder vielleicht sogar als „Kids” betrachten, verfügt diese Zielgruppe tatsächlich bereits über eine grosse Kaufkraft, die in den kommenden Jahren noch stärker zunehmen wird. Da die Mitglieder dieser Generation als Digital Natives 2.0 gelten, können wir sie nicht mehr mit veralteten Marketingstrategien ködern. Suchbasierter E-Commerce über Google und Amazon ist ein alter Hut. Auch wer auf Marken- und Influencer-Posts über Instagram setzt, ist nicht mehr zeitgemäss. 

Heute wird der E-Commerce 3.0 von TikTok-Videos und Live-Streaming dominiert, die den Nutzer:innen helfen, Marken zu entdecken, anstatt gezielt nach ihnen zu suchen. Aber auch in dieser neuen digitalen Welt scheinen die Menschen ihr Einkaufserlebnis live mit anderen teilen zu wollen, anstatt einsam durch Online-Shops zu scrollen. Live-Shopping macht es möglich und ist schon längst kein Neuling mehr, wenn es um fortschrittliche Verkaufskanäle geht. Das Spannende an diesem Trend ist die Kombination aus Mode-, Einkaufs- und Unterhaltungsberatung zugleich. Natürlich gibt es keine Einheitslösung, denn Marken unterscheiden sich in ihren Konzepten und Verbraucher:innen haben individuelle Bedürfnisse und Interessen. Unternehmen können wählen, ob sie One-to-Many-Live-Shopping für einen breiten Kund:innenstamm oder ein One-to-One- oder One-to-Group-Streaming anbieten, wenn das Einkaufserlebnis einen persönlicheren und exklusiveren Charakter haben soll. 

China, wo inzwischen fast 20% aller E-Commerce-Einkäufe über Live-Shopping-Kanäle getätigt werden, hat das unglaubliche Umsatzvolumen erkannt. Inzwischen ist der Trend auch nach Europa übergeschwappt. Amazon experimentiert schon seit Jahren mit dem Konzept, Start-ups wie Popshop werden immer beliebter, und bei TikTok sind diese Art von Verkäufen inzwischen gang und gäbe. Etablierte Marken wie Douglas und Gucci gehören ebenfalls zu den Vorreiterinnen des neuen Trends. Diese Marken bieten Live-Streams in ihren Geschäften an, die den Verbraucher:innen ein virtuelles Einkaufserlebnis bequem von zu Hause aus ermöglichen. 

Es ist an der Zeit, das Geschäft auf die nächste Stufe zu heben und den E-Commerce durch Live-Shopping-Events zu fördern!

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Social Follower sind die neuen Kund:innen

Der E-Commerce der nächsten Generation geht Hand in Hand mit der Verlagerung von „direct to consumer” zu „direct to community”. Die Kund:innen sind nicht mehr einzelne Verbraucher:innen, sondern gehören zu einer sozialen Gemeinschaft, die durch Inhalte auf sozialen Plattformen angesprochen wird und die sich zu einem festen Kund:innenstamm entwickelt. Ein grosser Teil der Kund:innen rekrutiert sich mittlerweile aus Social Followern, Tendenz steigend. In Zukunft werden fast 100 Prozent der Kund:innen über soziale Medien generiert. Wenn Marken heutzutage wachsen wollen, müssen sie in den sozialen Medien aktiv sein, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher:innen zu generieren.

Der Trick ist, alle Arten von sozialen Kanälen als Handelsplattformen zu nutzen. Wer dachte, dass WhatsApp und Discord nur für die interne Kommunikation genutzt werden, liegt falsch. Das wichtigste Merkmal für die Schaffung von Umsatz ist es, Menschen dort zu kontaktieren, wo sie bereits täglich einen Grossteil ihrer Zeit verbringen und mit ihrer Community interagieren. 

Die Generation Z ist nicht mehr daran interessiert, nach Hot Content und Must-Haves zu suchen. Sie wollen den einfachen Weg gehen und sind es gewohnt, sich von sozialen Medien inspirieren zu lassen. Der phänomenale Trend „TikTok made me buy it” zeigt, wie der Algorithmus der Plattform regelmässig virale Trends erzeugt, die zu einem Boom bei bestimmten Produkten führen. Die Herausforderung für Marken besteht darin, sich mit ihrer sozialen Strategie abzuheben, da die Nutzer:innen mit Angeboten überflutet werden. 

Das Geheimnis liegt im Konzept des Social Commerce, das E-Commerce mit Unterhaltung verbindet. In erster Linie öffnen die Menschen ihre Social-Media-Apps zur Unterhaltung. Das sollten Marken bei der Erstellung neuer, kommerzieller Inhalte für diese Plattformen unbedingt im Hinterkopf haben.

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Virtuelle Produkte werden Sie umhauen

Im Metaversum präsent zu sein, wird allmählich zur höheren Priorität als das reale Leben. Virtuelle Produkte erleben einen enormen Hype und öffnen die Türen zu neuen Möglichkeiten. Könnte es sein, dass wir in Zukunft mehr Geld für virtuelle Mode ausgeben werden als für physische Kleidung? Die Pandemie hat Marken dazu veranlasst, ihre Produkte in virtuellen Ausstellungsräumen zu präsentieren und die Kund:innen mit virtuellen Veranstaltungen einzubinden. Die Schaffung digitaler Einkaufserlebnisse im Metaversum hat den elektronischen Handel auf ein Niveau gebracht, das wir uns vor einigen Jahren noch nicht hätten vorstellen können.

Unabhängig davon, ob Sie ein Newcomer oder eine etablierte Marke sind: Leidenschaft ist der wichtigste Faktor, um die nächste Generation des E-Commerce voranzutreiben. Und wir sind hier, um Sie auf diesem Weg zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns, um Ihre Herausforderungen zu besprechen.

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Managing Director smart FLUX, DEPT®

Josephine Gerves

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Ist Ihr Business zukunftsfähig?

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Beat Muttenzer
Beat Muttenzer
Management, Partner
Datum
20 June 2021

Die Covid-19-Krise hat es gezeigt: Es ist unmöglich, als Unternehmen vorherzusehen, was die Zukunft bringen wird. Der globale wirtschaftliche Umbruch hat Unternehmen auf der ganzen Welt getroffen und gezeigt, dass kein Business und keine Lösung jemals wirklich “zukunftssicher” sein kann. Vielmehr ist es jetzt an der Zeit, sich darauf zu konzentrieren, “zukunftsfähig” zu sein – neue Geschäftsmodelle zu etablieren, um gegenwärtige und kommende Herausforderungen zu meistern und Ihr Unternehmen besser zu positionieren, damit es für den Fall unerwarteter Disruption gewappnet ist.

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht, der die grössten Herausforderungen untersucht, denen sich die Geschäftswelt künftig stellen muss, beschreibt sechs Schlüsselattribute, die Unternehmen zukunftsfähig machen:  

  • Eine positive Einstellung zu Veränderung
  • Offenheit gegenüber neuen Technologien
  • Aktive Planung der technologischen Zukunft
  • Erarbeitung detaillierter Strategien
  • Beobachtung aktueller Trends und Entwicklungen
  • Anpassungsfähigkeit

Für den Bericht wurden 1’800 Unternehmen befragt. Nur 20% von ihnen konnten die gesamte Bandbreite dieser Schlüsselattribute abdecken. Es ist wenig überraschend, dass gerade diese Unternehmen es sind, die den aktuellen Herausforderungen besser gewachsen sind.

Der entscheidende gemeinsame Faktor der sechs Attribute ist die Technologie: Sie müssen ein ganzheitliches Ökosystem etablieren, mit dem Ihr Unternehmen in der Lage ist, die Effizienz zu maximieren, die Abläufe zu rationalisieren, den Umsatz zu steigern und datengestützte Entscheidungen zu treffen. 

In den letzten Jahrzehnten haben Unternehmen die Innovation stetig vorangetrieben. Die Pandemie hat diesen Fortschritt keineswegs gebremst, im Gegenteil: Bereits bestehende Trends wurden durch sie beschleunigt und die digitale Transformation hat an Priorität gewonnen. Die Geschwindigkeit, mit der viele Businesses in den letzten Monaten Digitalisierungsinitiativen umgesetzt haben, war bemerkenswert: Von globalen B2B-Hersteller:innen, die umgehend neue D2C-Vertriebskanäle aufsetzten, über kleinere Unternehmen, die neue Verkaufskanäle erschlossen, bis hin zu Gesundheitsdienstleister:innen, die digitale Lösungswege für ihr Angebot lebenswichtiger Dienstleistungen fanden – von der massenhaften Einführung virtueller Konferenzlösungen ganz zu schweigen. 71% der Unternehmen haben als Reaktion auf die Pandemie in mindestens eine neue technologische Lösung investiert und fast 40% haben als direkte Reaktion auf die Pandemie Pläne zur Beschleunigung der digitalen Transformation vorangetrieben.

Unter den Trends, die durch die Krise vorangetrieben wurden, ist der offensichtlichste der Übergang vom physischen, persönlichen Handel zu einem Digital-first-Ansatz. Im B2B-Bereich motiviert dies viele Unternehmen, darüber nachzudenken, inwiefern sich ihr digitales Angebot für den Direktvertrieb eignet, wie sie als Grosshändler:innen agieren können und wie ihr Geschäft in einem D2C-Set-up funktionieren könnte.

Eine kürzlich durchgeführte McKinsey-Umfrage mit dem Titel “Global B2B decision maker response to COVID-19 crisis” (Globale Antwort der B2B-Entscheidungsträger:innen auf die COVID-19-Krise) zeigt auf, worauf B2B-Entscheidungsträger:innen bei der Suche nach Lieferant:innen achten und welche Bedeutung verschiedene digitale Features auf diesem neuen Markt gewinnen. Die Umfrage untersuchte Märkte in Europa, Asien und Amerika und stellte fest, dass die Nachfrage nach digitalen Self-Service-Optionen, die den Käufer:innen ermöglichen, ihre Produkte zu finden und direkt zu kaufen, allgemein zunimmt. Einige Unternehmen werden mit der Einführung eines E-Commerce-Angebots Neuland betreten, da sie die Geschäftsabwicklung bislang nur offline erledigt haben. Für diejenigen, die bereits E-Commerce betreiben, ist jetzt der Fokus auf die Customer Journey entscheidend.

Eine digitale Infrastruktur als Voraussetzung für eine technologische Zukunft

Das Betreiben eines E-Commerce-Geschäfts erfordert mehr als nur die Implementierung einer technologischen Commerce-Lösung. Commerce ist mit jedem Teil Ihres Unternehmens verbunden; Eine robuste Plattform ist die Grundlage. Ein grosser Vorteil von cloudbasierten Plattformen ist das einfache Aufbrechen von Silos. Die breite Palette an Tools und Lösungen, die von den marktführenden Softwareanbieter:innen zur Verfügung gestellt werden, ermöglicht es einer Vielzahl von Abteilungen, gleichermassen von der Software zu profitieren – vom Lieferkettenmanagement bis hin zur Finanzabstimmung.

Voraussetzung für eine technologische Zukunft ist eine digitale Infrastruktur, die alle Seiten des Unternehmens vereinen kann – eine einheitliche Plattform, die die Effizienz von Aufgaben, den Zugang zu Business Intelligence und die Verwertbarkeit von Daten verbessert. Dies ist insofern wichtig, als dass viele B2B-Organisationen komplex sind und sich auf Informationen aus einer Vielzahl unterschiedlicher Abteilungen stützen. Die zunehmende Verbreitung von Home-Office-Modellen trägt nur dazu bei – eine stabile digitale Plattform ermöglicht es einer verstreuten Belegschaft, gut zusammenzuarbeiten.

Durch die Digitalisierung des Handelsgeschäfts können Unternehmen damit beginnen, Daten aus dem gesamten Produktions-, Liefer- und Verkaufsprozess zu sammeln, zusammenzustellen und übergreifend auszuwerten. Wenn sie über die betrieblichen Herausforderungen Ihres Unternehmens nachdenken, kann ein klares Verständnis der Schlüsselkennzahlen, die sich auf die Ziele auswirken – beispielsweise Gewinnspannen und Liefergeschwindigkeit – den entscheidenden Unterschied machen.

Von aussen betrachtet hat die Customer Experience für das moderne Unternehmen oberste Priorität. Die Commerce- und Marketingplattformen wurden unter eben diesem Gesichtspunkt entwickelt und bieten Tools und Funktionen, die es Unternehmen ermöglichen, ihren Kund:innen marktführende Online-Erlebnisse zu bieten.

An erster Stelle steht dabei die Personalisierung. Die Weiterentwicklung der digitalen Technologie hat die Zeit, die benötigt wird, um jede:n einzelne:n Kund:in zu verstehen und ein personalisiertes Einkaufserlebnis zu bieten, radikal verkürzt. Diese Technologie ist inzwischen weithin verfügbar; alle Unternehmen haben nun die Möglichkeit, Personalisierungsstrategien in ihre Marketing- und E-Commerce-Aktivitäten zu implementieren. Dies ist eine gute Nachricht, da intelligente Personalisierungsengines, die die Absichten der Kund:innen erkennen, zu einer durchschnittlichen Gewinnsteigerung von 15 % führen können. Die Kehrseite der Medaille ist, dass sich Personalisierung von einem zusätzlichen Nutzen für bestimmte Unternehmen zu einer erwarteten Funktion für sämtliche Customer Experiences gewandelt hat.

Personalisierung vorauszusetzen ist nur ein kleiner Teil im grossen Kontext gestiegener digitaler Erwartungen. Die hohe Messlatte, die von E-Commerce-Giganten wie Amazon gesetzt wird, hat die grundlegende Erwartungshaltung aller Konsument:innen erhöht, unabhängig davon, ob sie für sich selbst oder für ihr Unternehmen einkaufen. Ob Order-Tracking, Website-Suche, Live-Chat mit dem Kund:innensupport – diese Checkliste hat sich auch im B2B-Sektor etabliert, weil die Kund:innen gelernt haben, dass der Einkauf online so funktioniert.

Da die führenden Commerce-, Experience- und Marketingplattformen wissen, wie wichtig diese Features sind, haben sie diese in ihr Angebot eingebaut, sodass Unternehmen sie schnell in ihre Website und alle umliegenden digitalen Kanäle integrieren können. Cloud-Commerce-Plattformen sind für diese Situation besonders gut gerüstet, da ihr schneller und einfacher Upgrade-Zyklus es ermöglicht, weitere Features, beispielsweise Optionen für sprachgesteuerte Assistenten, in die Plattform einzubinden.

Der erste Schritt

Zu Beginn wird der aktuelle Tech-Stack eines Unternehmens überprüft. Unabhängig davon, ob es derzeit eine Cloud-Commerce- oder Marketingplattform nutzt oder nicht, ist es unerlässlich, mit einem Softwarepartner zusammenzuarbeiten, der die Anforderungen des Unternehmens erfüllt. Zur Auswahl steht eine Vielzahl von Anbieter:innen digitaler Technologien, die jeweils ein anderes Spezialgebiet haben. Quellen wie der Gartner Magic Quadrant und Forrester Wave können Unternehmen einen Überblick über die jeweiligen Software-Spezialisierungen geben.

Salesforce ist der führende Anbieter von cloudbasierten Komplettlösungen. Über 150’000 Unternehmen auf der ganzen Welt nutzen die Produkte von Salesforce, um ihr Geschäft zu steuern und auszubauen.

Salesforce bietet Lösungen für das Management Ihrer Customer Relationships, die durch eine Reihe ergänzender Enterprise-Anwendungen mit Schwerpunkt auf Kund:innenservice, Marketing-Automatisierung, Analytics und Applikationsentwicklung erweitert werden.

Die besondere Stärke von Salesforce liegt in den Bereichen Commerce, komplexe Personalisierung, marktführendes Machine Learning und KI-Technologie sowie Software-Integration. Zudem gibt es eine grosse Community von Entwickler:innen, User:innen und Agenturpartner:innen, auf die man zurückgreifen kann, was für neue Salesforce-Benutzer:innen von Vorteil ist.

Insgesamt entsteht so ein digitales Ökosystem, das sich durch grosse Agilität auszeichnet – sowohl auf Kund:innenebene durch die schnelle Erstellung, Einführung und Aktualisierung einer Website, als auch auf der operativen Ebene durch die Datenverarbeitungsfunktionen von Salesforce. Diese Geschwindigkeit bedeutet für jedes Unternehmen einen enormen Zugewinn, insbesondere für Commerce-Unternehmen, die sicherstellen müssen, dass sie eine optimale Einkaufserfahrung bieten. Sie entspricht zudem den Anforderungen der modernen Wirtschaft, da sich das aktuelle Angebot problemlos vergrössern und verkleinern lässt, wodurch das Unternehmen mehr Autonomie in Bezug auf seinen digitalen Betrieb erhält.

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Management, Partner

Beat Muttenzer

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Vereinfachung des Auftragsmanagements mit Salesforce SOM

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Tim de Kamper
Tim de Kamper
VP eCommerce Europe
Datum
16 April 2021

Salesforce bietet bereits umfassende Lösungen für E-Commerce Betreiber:innen. Es umfasst sowohl B2C- als auch B2B-Commerce, die proprietäre Einstein-KI und das AppExchange-Ökosystem, als auch die Trailblazer-Community sowie Trailhead for Commerce.

Am 18. Februar 2020 ging Salesforce mit dem neusten Tool, dem Salesforce Order Management (SOM) live. Wir zeigen Ihnen, was das neue System alles kann und wie Unternehmen davon maximal profitieren können.

Salesforce Order Management: Es wird Zeit

Salesforce hat seinen Ursprung im CRM, einem System zur Verwaltung Ihrer Geschäftsbeziehungen zu bestehenden sowie neuen Kund:innen. In den letzten Jahren hat das Unternehmen stetig daran gearbeitet, auch E-Commerce Lösungen in sein Portfolio mit aufzunehmen. Doch mit wachsender Grösse oder steigender Internationalisierung von Unternehmen werden die Prozesse im E-Commerce immer komplizierter. 

An dieser Stelle kommt das Order Management ins Spiel: Es bietet einen Weg, um sicherzustellen, dass die Kundenaufträge korrekt bearbeitet und rechtzeitig erfüllt werden und dass Retouren flexibel und einfach abgewickelt werden können. Es war nur eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen ein Order Management-System in sein Portfolio aufnimmt, das seinen Benutzer:innen nicht nur Zeit, sondern auch Geld spart.

Eine Fülle von Antworten auf eine Vielzahl von Problemen

E-Commerce bringt eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich, von denen viele entmutigend erscheinen, wenn man sie alleine bewältigen muss. Hier kommt SOM zum Einsatz, das verspricht, Sie mit einer Vielzahl von Funktionen zu unterstützen:

  • Verwaltung des Auftrags-Lebenszyklus-Management: SOM bietet einen durchgängigen Supply-Chain-Workflow zur Verwaltung von Auftragsabwicklung, Zahlungserfassung, Rechnungserstellung und benutzerdefinierter Geschäftslogik.
  • Vernetztes Commerce- und Service-Erlebnis: Mit einheitlichen Kundenprofilen und Bestellhistorien erschliessen Sie sich nahtlose Commerce-, Call-Center- und Self-Service-Szenarien.
  • Basierend auf der Lightning-Plattform: SOM beruht auf Salesforce Lightning für einfache Erweiterbarkeit, moderne Mikroservices und benutzerdefinierte visuelle Workflows.
  • Partner-Ökosystem: Und um die Dinge noch einfacher zu machen, bietet es vorgefertigte Connector-Apps für Supply-Chain-Partner, einschliesslich: Zahlungen, Steuern, Schutz vor Zahlungsbetrug, WMS und Versand über AppExchange.

Tiefer eintauchen in das Salesforce-Ökosystem

Wie lassen sich die umfangreichen Funktionen des SOM nun sinnvoll in bestehende Salesforce-Ökosysteme integrieren? Eine Frage, die sich am einfachsten in einer Infografik beantworten lässt:

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Grösser als die Summe seiner Teile

Nach der Einordnung von SOM im gesamten Salesforce Ökosystem stellt sich natürlich die Frage: Wie können die Funktionen von SOM konkret auf den Erfolg Ihres Unternehmens einzahlen? Wir fassen kurz zusammen:

Auftrags-Lebenszyklus

  • Erhalten Sie ständige Transparenz über den Bestellstatus, von der Erstellung bis zur Erfüllung
  • Erlangen Sie eine nahtlose Integration mit B2C-Commerce-Bestellungen
  • Integrieren Sie Bestellungen aus zusätzlichen Kanälen (z. B. Marktplätze, POS)

Einfache Auftragsabwicklung

  • Organisieren Sie den Fulfillment-Prozess für eine kleine Anzahl von Distributionszentren
  • Konfigurieren Sie Ihren Fulfillment-Workflow über Lightning Flow oder Apex
  • Integrieren Sie Fulfillment-Anbieter:innen (z.B. WMS, ERP)
  • Verarbeiten Sie Zahlungen und Rechnungen

Zahlungserfassung & Rückerstattung

  • Akzeptieren Sie sowohl Kreditkarten als auch elektronische Zahlungsarten
  • Generieren und integrieren Sie Rechnungen mit ERP
  • Erhalten Sie Unterstützung für Adyen & Geschenkkarten

Service für Ihre Bestellung

  • Erlangen Sie Einsicht in die Bestellhistorie
  • Erhalten Sie die Möglichkeit, Stornierungen von Bestellungen zu bearbeiten
  • Erlangen Sie die Möglichkeit, Retouren zu bearbeiten
  • Erhalten Sie Beschwichtigungs-Funktionen

Auswertungen

  • Nutzen Sie die Berichte zu Aufträgen, Erfüllungen, Zahlungen und Retouren

Wie sieht der SOM-Fahrplan aus?

SOM verspricht, die Lösung für gleich mehrere E-Commerce-Probleme zu sein. Daher wird das Ausrollen der zahlreichen Funktionen noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Es erwarten uns B2B2C-Funktionen, Abonnements, digitale Produkte und geplante Dienstleistungen.

Dies soll jedoch nicht heissen, dass Sie nicht bereits damit starten können, die Vorteile von SOM zu nutzen. Die Tools bedeuten bereits jetzt eine enorme Zeitersparnis und zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit und Flexibilität aus. 

Dank der Zusammenarbeit mit Kund:innen wie Tiger of Sweden, Bonmarché, Magasin Du Nord und vielen weiteren, verfügt DEPT® über umfassende Erfahrung in der erfolgreichen Implementierung von Order Management Systemen. 

Als Salesforce Goldpartner greifen wir ausserdem auf ein breites Wissen über die Plattform und SOM zurück und verfügen über die Ressourcen, SOM auch in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu implementieren – von out-of-the-box-Lösungen bis hin zu komplett individualisierten Prozessen.

Neugierig, was DEPT® und SOM für Ihr Unternehmen tun können? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

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VP eCommerce Europe

Tim de Kamper

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How to plan & create a website or app

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Dan Nessler
Dan Nessler
Head of User Experience
Datum
1 April 2021

Wenn man vor der Herausforderung steht, eine Website zu gestalten oder zu verändern, sprechen wir oft über den Design- und Entwicklungsprozess. Hier geht es weder um einen weiteren Design-Prozess noch um einen Artikel darüber. Das Hinderling Volkart part of Dept-Projektmodell ist unser Framework, um Herausforderungen anzugehen und Web- oder App-Projekte zusammen mit unseren Kund:innen und Partner:innen zu meistern.

Prozess vs. Output vs. Zusammenarbeit

Die meisten Unternehmen oder Agenturen haben ihre eigene Art und Weise zu arbeiten. Herangehensweisen variieren von konventionellen Wasserfall-Ansätzen bis hin zu agilen Methoden. Unabhängig davon, welchen Ansatz man wählt, haben die am Prozess beteiligten Personen oft Schwierigkeiten zu verstehen, was eine bestimmte Phase eines Prozesses bedeutet und welche Leistungen bzw. Outputs wesentlich sind. Deswegen haben wir das HV-Projektmodell entwickelt. Wir wollen Klarheit für unser Team, unsere Partner:innen und unsere Kund:innen. Es handelt sich nicht um einen Prozess, sondern um einen modularen Ansatz für die Zusammenarbeit. Dieser bildet die Grundlage dafür, wie wir Herausforderungen angehen, Projekte handhaben und gemeinsam Lösungen kreieren.

Unser Ansatz beruht auf drei übergreifenden Prinzipien:

  • Wir glauben an die Kraft von Teams. Indem wir von Anfang an alle in ein Projekt mit einbeziehen, gewinnen wir mehr, als wir investieren: Effizienz. Qualität. Und eine Menge Spass.
  • Wir glauben an die Einzigartigkeit eines jeden Kunden und jeder Herausforderung. Deshalb konzipieren und realisieren wir nicht nur unsere Projekte massgeschneidert, sondern passen auch die Art unserer Zusammenarbeit an.
  • Wir glauben an Kreativität und streben nach Innovation. Unser modularer Ansatz ist eine Spielwiese für neue Ideen, der ein gemeinsames Problemverständnis zugrunde liegt. So arbeiten wir immer auf ein klares Ziel hin.

How to get started – Das HV-Projektmodell

Im Kern unseres HV-Projektmodells haben wir ein Framework implementiert, das aus unterschiedlichen Modulen besteht, die wir allenfalls während eines Projekts benötigen.

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Die gezeigte Auflistung ist nicht abschliessend. Es hilft uns aber, drei Kernfragen zu Beginn eines jeden Projekts zu beantworten:

  • Wie ist unser Projektverständnis und wer ist beteiligt? (Ausgangssituation & Team)?
  • Was sind die Bedürfnisse und die notwendigen Leistungen? (Welche Projektmodule sind erforderlich)?
  • Wie ist unser Vorgehen im Projekt  (Projektstruktur und -ablauf)?

Das Ganze jetzt nochmal detaillierter.

1. Projektverständnis und Beteiligte

Zu Beginn eines Projekts stellen wir uns die Frage nach den beteiligten Personen und Parteien, wie wir zusammenarbeiten und welche Kultur wir dabei gemeinsam leben wollen. Dazu führen wir in der Regel eine teamorientierte Aktivität durch, z.B. eine Team-Canvas-Session. Um die Ausgangssituation und die Herausforderungen des Projekts zu verstehen, nutzen wir einen Projekt Canvas, mit dem wir bestehendes  Wissen erstmal sammeln:

  • Hintergrund des Unternehmens oder Produkts, die Werte, die Vision und Mission, das Branding (z.B. unter Anwendung des Golden Circle Ansatzes von Simon Sinek) und die vom Kunden festgelegten Projektziele.
  • Business needs (viability): Was sind die tatsächlichen Ansprüche der beteiligten Interessengruppen, des Unternehmens und wie ist die Marktsituation.
  • Technologische Anforderungen und Einschränkungen (feasability): Was sind die technologischen Gegebenheiten, die berücksichtigt werden müssen und was sind neue Möglichkeiten, die untersucht werden sollten.
  • Kundenbedürfnisse und Jobs to be done (desirability): Für wen ist das Produkt bestimmt, was sind die Zielgruppen, Definition der Personas, deren Bedürfnisse und Kernaufgaben.

Diese Fragen müssen nicht zwingend im Voraus beantwortet werden. Die Anwendung des Projekt-Canvas-Frameworks hilft dabei, unser Verständnis der aktuellen Situation und das unseres Teams aufeinander abzustimmen. Ausserdem ermöglicht es, potenzielle Arbeits- oder Forschungsgebiete aufzudecken. Was uns zum nächsten Thema bringt.

2. Projektbedarf und Leistungen

Dies ist der Kern des HV-Projektmodells und der zugehörigen Module. Auf Grundlage von allem, was wir bis jetzt über das Projekt wissen, können wir eine erste Einschätzung vornehmen, was unserer Meinung nach wichtig oder notwendig ist, um potenzielle Arbeitspakete und Leistungen zu erfassen. So können wir das Projekt aufgleisen.

Let’s play! Gemeinsam mit allen involvierten Parteien und Stakeholdern mischen wir buchstäblich ein Kartenspiel mit physischen oder digitalen Projektmodulkarten. Wir sortieren die Karten dann gemeinsam und definieren, was erforderlich ist, um die Kernherausforderung ausreichend zu verstehen. Das können wir dann als Basis nutzen, um festzulegen, wie wir die Kernchallenge meistern können. So können wir unser Ziel erreichen und ein Endprodukt bzw. eine Lösung entwickeln. 

Hier ist eine Auflistung möglicher Projektmodule (nicht abschliessend und in keiner bestimmten Reihenfolge):

Foundation:

  • Project Canvas
  • Team Canvas
  • Risk Map
  • Project plan

Ideation:

  • Market & Trend Benchmarking Report
  • Digital Strategy
  • Persona
  • User Journey & Experience Map
  • User Stories (JTBD)
  • Content Inventory
  • Content Strategy
  • Content Concept
  • Information Architecture
  • SEO Review
  • Analytics Report
  • Visual Concept & Mood
  • Visual Concept Test Report
  • Digital Brand & Identity Guide
  • Lighthouse (product vision)
  • Technical Concept

Implementation:

  • Wireframes
  • Click-Prototype
  • Screen & Production Design
  • Specifications
  • Frontend Code
  • Backend Code / CMS
  • Frontend Test Report
  • Backend Test Report
  • Accessibility Review
  • Accessibility Audit with/without certification
  • Usability Test Report
  • Design & Living Styleguide
  • Analytics Setup
  • Content (Text, Imgs, Videos, Animations etc.)
  • Content Implementation Guidelines
  • Hosting
  • GO Live Experience & Concept
  • Backend/CMS Training
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Iteration & Verbesserungen

Auch wenn Begriffe wie “Grundlage”, “Idee” und “Umsetzung” es implizieren, soll diese Liste weder abschliessend alle Ergebnisse und Leistungen umfassen, noch einen Prozess step-by-step darstellen. Wir haben diese Kategorisierung bei unserer Arbeit lediglich als hilfreich empfunden. Sie bietet eine Struktur, ohne uns dabei einzuschränken. Die Module sind flexibel und in fast beliebiger Reihenfolge anzuwenden. Sobald ein Produkt einen ersten Release hinter sich hat, gilt es zu iterieren und neue Erkenntnisse und Herausforderungen anzugehen. 

Wie geht es jetzt weiter?

3. Projektansatz und -struktur (oder auch -prozess)

Oft propagieren Unternehmen  einen bestimmten Design- oder Entwicklungsprozess. Obwohl ein spezifischer Ansatz von Wert oder ein potenzieller USP des Unternehmens sein kann, glauben wir, dass der beste Weg, die Vorgehensweise zu bestimmen, darin besteht, zunächst die anfängliche Herausforderung, das Ziel, die Aktivitäten und die potenziell erforderlichen Leistungen zur Erreichung des Ziels zu verstehen.

Sobald wir also definiert haben, woran und mit wem wir arbeiten, um das gemeinsame Ziel zu erreichen, legen wir fest, wie wir dorthin gelangen wollen. Nicht zuletzt und vielleicht am wichtigsten ist, dass bei der Arbeit mit verschiedenen Unternehmen und Abteilungen unterschiedliche Organisationsstrukturen und individuelle Bedürfnisse aufeinandertreffen und zu berücksichtigen sind.

Fazit

Nicht jedes Unternehmen ist auf agile Sprints eingestellt und nicht jedes Projekt kann sich in einem schnelllebigen Markt einen langwierigen Schritt-für-Schritt-Prozess leisten. Wir glauben nicht, dass es nur einen Weg gibt, das Ziel zu erreichen. Dinge ändern sich ständig und wir passen uns an. In der Anwendung erinnern wir uns daran, dass unser HV-Projektmodell…

  • NICHT DAS Modell, sondern ein Modell ist.
  • NICHT ein Prozess, sondern ein Grundgerüst ist.
  • NICHT statisch, sondern dynamisch ist.
  • NICHT abschliessend, sondern unendlich ist.
  • NICHT ein fixer Satz von Regeln und Richtlinien ist, sondern eher ein Anker, den man immer dabei hat und an dem man sich bei Bedarf festhalten kann.
  • NICHT perfekt ist, sondern da ist, um herausgefordert und verbessert zu werden.
  • NICHT abgeschlossen ist und auch nie abgeschlossen sein wird. 

Das HV-Projektmodell ist ein Weg, Komplexität zu reduzieren, Herausforderungen anzugehen und alle Beteiligten auf eine Seite zu bringen. So können wir Problemstellungen angehen und grossartige Lösungen für die Menschen schaffen, die ein Produkt verwenden. Und das alles, weil zu Beginn jedes Projekts drei Fragen gestellt wurden.

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Partner

Michael Hinderling

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Wie Sie mit Shopify Ihr Business auf das nächste Level bringen

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Datum
1 April 2021

Für Aussenstehende, die den Sektor der E-Commerce Plattformen betrachten, kann es ab und an schwierig werden, zwischen den verschiedenen verfügbaren Optionen zu unterscheiden. Denn COVID-19 hat nicht nur das Wachstum des E-Commerce befeuert, sondern auch einen hochspezialisierten Markt geschaffen, in dem jede Plattform das gleiche übergeordnete Ziel hat – den Online-Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen  und sich dann über eine Mischung aus einzigartigen Merkmalen und Features zu differenzieren versucht.

Um die richtige Plattform für das eigene Unternehmen zu finden und so den Spagat zwischen Vorteilen der Plattform und den eigenen Zielen sowie der Identität des Unternehmens zu schaffen, bedarf es viel Arbeit und tiefgehender Recherche. Dieser Beitrag verschafft Ihnen einen kurzen, aber prägnanten Überblick über die Stärken und Features von Shopify, neue Entwicklungen in der Angebotspalette und zeigt ausserdem, wie sie mithilfe von Shopify Skalierbarkeit und Erreichbarkeit für Ihr (neues) E-Commerce-Business sicherstellen können.

Die All-in-one Shopping Lösung

Shopify spielt eine spannende Rolle auf dem Markt der E-Commerce-Plattformen: Gut positioniert, um auch die Käufer:innen anzusprechen, die kleinere lokale und unabhängige Unternehmen bevorzugen. Grundsätzlich zielt Shopify zwar auf alles ab – von blutigen Anfänger:innen, die ihren ersten Schritt online machen, bis hin zu Internet-versierten Herausforderer-Marken und schnell wachsenden Social Media Brands mit Erfolgsgarantie, bietet aber besonders für mittlere und kleinere unabhängige Unternehmen die ultimative All-in-one Shopping Lösung. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk darauf, den Shop online zu bringen und ein System einzurichten, das es gleichzeitig einfach macht, Zahlungen entgegenzunehmen, den besten SEO-Praktiken zu folgen und eine userfreundliche Webseite zu erstellen. Das responsive Design von Shopify, welches die getrennte Entwicklung von Mobil- und Desktop-Site obsolet macht, ist hier ein massgeblicher Vorteil. 

Sales leicht gemacht

Shopify beschränkt sich nicht nur auf die Online Sales, sondern lässt sich auch auf die lokalen Verkaufsstellen in den Geschäften erweitern, wodurch eine Handelslösung geschaffen wird, die alle Verkäufe in einer Datenbank trackt. Die so erreichten Vereinfachungen sind ein entscheidender Vorteil, wenn das Unternehmen wächst und Themen wie die Bestandsverwaltung zu einer grösseren Herausforderung werden. Für User, die ihrer Website zusätzliche Funktionen hinzufügen möchten, erstellt ausserdem eine wachsende Community von Entwickler:innen immer mehr Shopify-Anwendungen, die Bereiche wie zum Beispiel das Social Media Marketing noch einfacher machen.

Der Aufbau eines neues Shopify-basierten Shops bzw. die Migration des eigenen Shops zu Shopify bietet eine enorme Chance für kleine unabhängige Stores. Während der stationäre Einzelhandel an einen Standort gebunden ist, steht mit dem eigenen Online Shop jedem Einzelhändler die ganze Welt offen, so lässt sich der Markt einfach erweitern und aus einem lokalen Betrieb kann ein nationales oder internationales Unternehmen werden.

Besonders für Einzelhändler, die sich auf eine bestimmte Nische konzentrieren oder ein einzigartiges Angebot haben, ist dies von grosser Bedeutung. Ein Paradebeispiel hierfür sind Spielwarengeschäfte; die Verkäufe auf dem Markt für Brettspiele steigen sprunghaft an, obwohl die lokalen Geschäfte ein nur sehr beschränktes Einzugsgebiet haben. Mit Hilfe eines Online Shops können diese oft unabhängigen Nischengeschäfte ihr Angebot einem viel breiteren Publikum zugänglich machen, ohne dass sie Franchising-Lizenzen vergeben oder weitere eigene Lokalitäten mieten müssen.

Engagement, Engagement, Engagement!

Das Interessante am Wachstum von Direct-to-Consumer-Commerce ist, wie aus einer einfachen Kundenbeziehung echte Loyalität wird. Im Zeitalter von Amazon existiert der D2C-E-Commerce fast nur aufgrund von Markenpräferenzen. Anstatt um Listungen in Kaufhäusern oder Supermärkten zu kämpfen, können Marken erfolgreich sein, indem sie eine interessierte und loyale Käufergruppe ansprechen. Doch wie schaffe ich als Marke diese Loyalität seitens meiner Kund:innen? Um aus Käufer:innen langfristige, loyale Kund:innen zu machen, müssen soziale Medien gepflegt und intensives E-Mail- und Online-Marketing betrieben werden – eine weitere Funktion, die Shopify in seinem Dashboard anbietet. Die Partnerschaft von Shopify mit Facebook, die den Verkauf über Facebook und die Shop-Funktion auf Instagram ermöglicht, ist hier ausserdem ein riesiger Vorteil.

Shopify Plus für grosse Unternehmen

Für Unternehmen auf Enterprise-Niveau bietet Shopify Plus eine noch tiefere Ebene zur Anpassung, Automatisierung und Kontrolle der Plattform. Shopify Plus folgt dem Headless-Commerce-Ansatz und baut so eine Brücke von allen Frontend-Anwendungen zu einem einzigen einheitlichen Backend.

Bei dem traditionellen gekoppelten Ansatz müssen Aktualisierungen und Änderungen über jedes Front- und Backend repliziert werden; ein sehr zeitintensiver Prozess. Beim Headless Commerce verkürzt ein einziges Backend die Zeit, die für Änderungen und Aktualisierungen der einzelnen Storefronts benötigt wird, drastisch. Im Hinblick auf das rasant steigende Innovationstempo im E-Commerce und die zunehmenden Einkaufsmöglichkeiten über mobile Endgeräte und Laptops ist dies ein extremer Vorteil.

  • Bei Shopify Plus steht ein einzigartiges Einkaufserlebnis im Vordergrund. Dazu gehören beeindruckende digitale Erlebnisse, wie 3D-Produktseiten und Augmented Reality Anwendungen. Das verbesserte Einkaufserlebnis ist mehr als nur “nice to have”, denn es steigert die Conversion Rate der Produktseiten um 18%. Weiterhin beinhaltet es die Möglichkeit, ein hochgradig personalisiertes Kassensystem zu erstellen, das kundenspezifische Rabatte und individuelle Versandoptionen bietet.
  • Auch die Automatisierung der eigenen Prozesse ist eine Option, bei der benutzerdefinierte Workflows durch Shopify Flow, Scripts und Launchpad integriert werden können. So kann bei der täglichen Verwaltung einfach Zeit gespart werden, indem Produkte mit geringem Lagerbestand überwacht, Kund:innen gekennzeichnet und verfolgt, auf negative Bewertungen und Kundenbeschwerden reagiert und Treueprogramme verwaltet werden können.
  • Auch die Internationalität ist mit Shopify mehr als gewährleistet – über einen einzigen Online Shop kann in mehreren Währungen verkauft werden und zusätzlich arbeitet Shopify mit über 100 globalen Zahlungspartnern zusammen, um den internationalen E-Commerce weiter zu erleichtern.

Der Marketplace: Die Shop App

Der neueste Zuwachs in der Shopify Familie ist die sogenannte Shop App. Diese bietet Unternehmen ohne eigene Shopping App die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren und so auch neue Kund:innen zu gewinnen. Nutzer:innen können hier ihren Lieblingsmarken folgen, Versandinformationen einsehen oder ihre letzten Bestellungen tracken. 

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen kann die Shop App ein echter Gewinn im Hinblick auf die Sichtbarkeit bei den eigenen Kund:innen sein. Als Marktplatz versammelt die Shop App unabhängige Einzelhändler und schafft so ein neues und einzigartiges Angebot für Verbraucher:innen, das sich von Amazon, eBay und anderen Kaufhäusern massgeblich unterscheidet. Eine wahre Spielwiese mit unzähligen neuen Entdeckungen für Early Adopters und Trendsetter und deswegen besonders in der Anfangsphase eines E-Commerce-Geschäfts der ideale Markt!

Zu Pandemie-Zeiten bietet die Shop App Informationen über lokale Geschäfte, perfekt für Unternehmen, die eine starke Verbindung zu ihrer Community haben und mit lokalen Käufer:innen in Kontakt treten wollen. Ob während oder nach der Corona Pandemie, die Shop App ist aktueller denn je, denn die Unterstützung des lokalen Einzelhandels ist eine Schlüsselfunktion der App und bringt so das Local Shopping mit flexiblen Lieferoptionen und speziellen Einkaufsfunktion für die Nutzer:innen auf das nächste Level. 

It’s all about data

Wenn Shopify einen entscheidenden Nutzen bieten will, dann ist es Wachstum. Wenn Sie nach einer E-Commerce-Lösung suchen, sollten Sie sich unbedingt anschauen, wie die Plattform Daten sammelt und Erkenntnisse liefert. Nicht jede:r kann ein:e Expert:in der Datenanalyse sein – das war jedenfalls vor Shopify so – die Plattform sammelt Daten zu Verkäufen, Versand und Kund:innen, zeigt diese übersichtlich an und bietet so ein 360°-Verständnis des eigenen Geschäfts. Dies ermöglicht eine viel bessere Analyse dessen, was funktioniert und was nicht und zeigt im Umkehrschluss wichtige Optimierungspotenziale auf. In der Anfangsphase einer jeden E-Commerce-Website ist die 1%-ige Verbesserung, die diese Daten-Insights bieten goldwert und kann sich schnell weiterentwickeln und so das Wachstum ankurbeln. 

Abhängig von der Shopify Version, mit der sich die Benutzer:innen anmelden, können Reports über Akquisition, Bestand, Käuferverhalten, Marketing, Verkauf und Kund:innen abgerufen sowie benutzerdefinierte Berichte erstellt werden.

Die neuesten Entwicklungen

Die Innovations-Lust bei Shopify ist gross, die Plattform verbessert sich ständig und ist bestrebt, einen noch umfassenderen Service für Unternehmen anzubieten, die ihren eigenen E-Commerce-Shop einrichten wollen. Das Shopify Fulfillment Network, derzeit ein rein US-amerikanischer Service, hat es sich zur Aufgabe gemacht die logistische Herausforderung, der sich kleinere Einzelhändler beim Online Verkauf stellen müssen, zu lösen. Um Marken während des Covid-19-Ausbruchs zu unterstützen, führte Shopify sogar einen lokalen Lieferservice ein, um Lieferungen während des umfassenden Lockdowns in verschiedenen Ländern zu erleichtern.

Der Aufbau der eigenen E-Commerce Plattform

Wenn man ein Projekt, wie den Aufbau einer eigenen E-Commerce Plattform angeht, ist es wichtig, die folgenden drei Strategiebereiche im Auge zu behalten:

  • Onsite Strategie: Wie kann die Website im Hinblick auf die Bedürfnisse der Verbraucher:innen optimiert werden?
  • Marketing Strategie: Wie können weiterhin der Markt erweitert, neue Kund:innen angezogen und bestehende Kund:innen zu Wiederholungskäufen ermutigt werden?
  • Digitale Strategie: Wie können die digitalen Kompetenzen kurz-, lang- und mittelfristig ausgebaut werden?

Die Zusammenarbeit mit einem Agenturpartner kann Ihr Unternehmen bei der Beantwortung dieser strategischen Fragen unterstützen. Die richtige Onsite-Strategie macht einen entscheidenden Unterschied, denn sie stellt sicher, dass die Website optimal und benutzerfreundlich gestaltet wird, das Einkaufserlebnis einfach und reibungslos ist und die Kund:innen es leicht haben, genau das zu finden, was sie benötigen. Die Marketingstrategie hingegen ist der Schlüssel für zukünftiges Wachstum, sie sichert eine höhere Marktdurchdringung und die Steigerung des Bekanntheitsgrades der neuen Marke. Das Zusammenstellen einer digitalen Strategie, oft in Form einer digitalen Roadmap, unterstützt Ihr Unternehmen dabei, mit den neuesten Entwicklungen im B2C-Einzelhandel Schritt zu halten. Ein solches Mass an digitalem Verständnis gibt ihrer Marke nicht nur mehr Möglichkeiten, sondern sorgt dafür, dass Sie jederzeit bereit sind, zum Beispiel wenn sich – wie im Falle der Instagram Shop-Funktion – ein neuer Vertriebskanal eröffnet. 

Zusammenfassend gesagt: Shopify bietet Potenzial! Das Potenzial, den nächsten Schritt zu wagen. Einen neuen Weg zu gehen ist aufregend und immer mit Unsicherheit verbunden. Ob Sie ein Startup sind, das einen neuen Laden in einem unerschlossenen Markt eröffnet, oder ein stationäres Einzelhandelsgeschäft, das zum ersten Mal online geht: Shopify bietet Ihnen nicht nur die Gelegenheit, den nächsten Schritt zu tun, sondern auch die Sicherheit.

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Global SVP Technology & Engineering

Jonathan Whiteside

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