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Wie Creative Automation Ihr Geschäft ankurbeln kann – selbst in einer Rezession

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Jamie Kenny
Jamie Kenny
Global SVP Creative
Datum
21 November 2022

Die Technologie hat die Zukunft der kreativen Marketing- und Werbebranche schon verändert, bevor die Pandemie die Notwendigkeit neuer Ansätze beschleunigt hat. Doch jetzt, da Unternehmen ihre Zukunft in einer veränderten Welt vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Turbulenzen planen, entscheiden sich viele dafür, den nächsten Schritt nach vorne zu machen und die Möglichkeiten der Automatisierung zu erkunden. 

Die Pandemie hat das Spielbuch der Marketer auf den Kopf gestellt und die bestehenden Regeln für die Entwicklung von Kundenbeziehungen und den Aufbau einer Marke in Frage gestellt. In nur kurzer Zeit haben wir das enorme Potenzial der Automatisierung erkannt, um die Markenbindung zu fördern, die Kreativität zu steigern und die Kundenbindung zu verbessern. Die Grundlagen sind geschaffen, um die nächste Herausforderung zu meistern, der wir alle gegenüberstehen: die globale wirtschaftliche Unsicherheit. 

Von ihrem Beitrag zum Umsatz bis hin zu den Produktivitätsmöglichkeiten, die sie generieren kann, kann Automatisierung eine transformative Rolle in jedem Unternehmen spielen. Intelligent angewandt, kann Automatisierung die Ambitionen von Marketing- und Kreativverantwortlichen unterstützen, indem sie für eine stärkere Personalisierung sorgt, mehr Zeit für menschliche Kreativität schafft und neue Möglichkeiten für Wachstum und Skalierung eröffnet.

Creative Automation kombiniert Kreativität und Technologie, um die Produktion zu rationalisieren und den kreativen Prozess zu verbessern, damit die besten Ideen schneller Gestalt annehmen. Sie ermöglicht die Bereitstellung von kreativen Assets in grossem Umfang, dynamische Werbung und Conversational Marketing sowie hilft Marken, ihren kreativen Output durch Technologie zu steigern. 

DEPT® leistet seit über zehn Jahren Pionierarbeit im Bereich Creative Automation. Im Folgenden erzählen Marketingverantwortliche von Just Eat, eBay und Opendoor, was Sie mit Creative Automation erreichen können.

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Just Eat – globaler Massstab, lokale Beziehungen 

Matt Bushby, UK Marketing Director bei Just Eat

„Automatisierung ermöglicht es Unternehmen, relevante Informationen zu nutzen, um wichtige Zielgruppen in grossem Umfang mit den richtigen Botschaften anzusprechen. Dies ist besonders wertvoll für ein globales Unternehmen wie Just Eat, dessen Beziehungen zu seinen Kund:innen und Partnern lokal sind.”

„Durch die Zusammenarbeit mit DEPT® haben wir Tools wie YouTube Director Mix eingesetzt, um unseren Kund:innen lokalisierte Erlebnisse zu bieten. Unsere Partnerschaft hat es uns ermöglicht, ein Massenpublikum anzusprechen, uns aber auch auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen wir erfolgreich sein müssen. Das ist unglaublich spannend, denn es bedeutet, dass wir mehr Kund:innen auf relevantere Weise ansprechen und ihnen die unglaubliche Auswahl in der App näher bringen können.”

„Automatisierung ermöglicht es uns auch, Assets in grossem Umfang zu produzieren. Ob durch unsere CRM-Workstreams oder unsere externen Kanäle, Automatisierung hilft uns, neue Wege zu finden, um die Effizienz zu steigern und grosse Mengen von Werbemitteln zu produzieren, die unsere Reichweite erhöhen. Von E-Mail- und Push-Benachrichtigungen bis hin zu Social-Media-Werbung und Videoplattformen – Automatisierung hat uns ermöglicht in grossem Umfang zu produzieren und unseren kreativen Output zu optimieren, um die besten Ergebnisse für unsere Kund:innen zu erzielen.” 

„Die Einführung der Automatisierung hat es unseren Teams ermöglicht, sich auf übergeordnete Aufgaben und die grossen Herausforderungen zu konzentrieren, z. B. wie wir unser Geschäft strategisch aufbauen, neue kreative Ideen entwickeln und intelligentere Wege finden, um unsere Kund:innen anzusprechen. Mit der Automatisierung können wir mehrere Anzeigen mit Tausenden von Motiven testen – ein Prozess, für den Menschen Tage, Wochen oder sogar Monate brauchen würden. Durch Automatisierung können wir nicht nur schnellere Ergebnisse erzielen, sondern unseren Teams auch mehr Zeit geben, ihre Kreativität produktiver einzusetzen.”

eBay – Loyalität und Engagement

Eve Williams, Chief Marketing Officer, eBay

„Bei eBay nutzen wir Automatisierung an mehreren Stellen der Customer Journey. Von den Anzeigen auf unserer Website bis hin zu den E-Mails, die wir unseren Kund:innen schicken, ermöglicht uns Automatisierung nicht nur die Personalisierung unserer Nachrichten auf der Grundlage des Surfverhaltens und der Einkäufe unserer Kund:innen, sondern auch die Weitergabe anderer Angebote, die sie interessieren könnten. Letztendlich hat uns Automatisierung ermöglicht, besser mit unseren Kund:innen in Kontakt zu treten und ihre Loyalität zu uns zu rechtfertigen, indem wir Marketing-Assets erstellen, die sie interessant, ansprechend und relevant finden.”

„Automatisierung kann auch positive Auswirkungen auf die Menschen am Arbeitsplatz haben. Maschinelles Lernen hat das Potenzial, die Anzahl der sich wiederholenden manuellen Aufgaben zu reduzieren, die Mitarbeitenden erledigen müssen, und gibt ihnen mehr Freiraum, um in ihren Rollen kreativ zu denken. Anstatt beispielsweise Hunderte von unterschiedlich grossen Versionen eines einzigen Assets manuell hochzuladen, können wir den Prozess der Grössenanpassung automatisieren und die Designer:innen können mehr Assets produzieren, die für unsere Kund:innen relevanter sind.” 

„Während unserer gesamten Automation-Reise war DEPT® ein wichtiger Partner für uns. Ihre Erfahrung im Verständnis der gesamten End-to-End Customer Journey hat uns geholfen, eine Vielzahl von Kampagnen zu automatisieren und zu personalisieren, von E-Mails bis hin zu Produktseiten. Die Kombination aus technischem Verständnis und der Fähigkeit, Inhalte zu erstellen, hat uns dabei geholfen, Prozesse zu automatisieren und gleichzeitig nahtlos Inhalte zu erstellen.”

Opendoor – die besten Ergebnisse erzielen

Marty Ellis, Leiter des Lifecycle Marketing, Opendoor

„Diese Art der Automatisierung bietet zwei Hauptvorteile. Die Fähigkeit, eine grosse Anzahl von Assets zu generieren, ermöglicht es Unternehmen, schnelle Tests in einem Umfang durchzuführen, der zuvor unmöglich war. Dies verbessert das Engagement und letztlich auch die Konversionsraten.” 

„Der zweite Vorteil, den wir sehen, ist das Potenzial für die Automatisierung von Kreativ-Assets und künstliche Intelligenz, die zusammenarbeiten, um intelligentes Feedback auf den Marketingprozess anzuwenden. KI und Automatisierung können gemeinsam das Puzzle eines kreativen Assets zusammensetzen und die besten Texte, Bilder und Layouts auf der Grundlage der Varianten auswählen, die für eine:n bestimmte:n Kund:in die besten Ergebnisse erzielen. Auf diese Weise können Unternehmen personalisierte Kampagnen erstellen, die in grossem Umfang unglaublich effektiv sind. In Zukunft wird die intelligenteste Software in der Lage sein, zu lernen, was funktioniert, und Kampagnen mit minimalem menschlichem Input zu entwerfen und einzusetzen.” 

Transformatives Wachstum liefern

DEPT® glaubt an die Kraft der Automatisierung und ihr Potenzial, Unternehmen in eine schnellere, bessere und produktivere Zukunft zu führen. Wir haben uns der Disziplin Creative Automation verschrieben, weil wir gesehen haben, was sie für unsere Kunden erreichen kann. Von der Bereitstellung personalisierter Inhalte in grossem Umfang bis hin zur Rückgewinnung von Zeit für die Entwicklung kreativer Strategien – wir wissen, dass Automatisierungstechnologie sowohl unserem Unternehmen als auch unseren Kunden ein wirklich transformatives Wachstum ermöglichen kann, insbesondere in Zeiten der Unsicherheit.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um zu besprechen, wie Creative Automation auch Ihr Unternehmen voranbringen kann. 

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Global SVP Creative

Jamie Kenny

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Production Trends: Virtual Production

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Lidia Weinstein
Lidia Weinstein
Producer
Datum
26 July 2022

Virtual Production

Die Videoproduktion wandelt sich rapide. Eine Fülle von Formaten beherrscht den heutigen digitalen Raum, welche von einer Vielzahl von Endgeräten wiedergegeben werden können. Darüber hinaus hat die Implementierung von Extended Reality Technologien (Augmented Reality, Virtual Reality, Mixed Reality) immersive Inhalte über das Smartphone oder das Tablet Nutzer:innen zugänglich gemacht und auf diese Weise einen Raum für schier unendliche kreative Anwendungen geöffnet.

Das Thema Immersion findet sich seit einigen Jahren auch zunehmend in den Produktionsprozessen von Film- und Video wieder – gemeint ist Virtual Production.

Die Verbindung von state-of-the-art Game Technologie und Film ermöglicht es bereits seit einigen Jahren, Filme in immersiven Studios zu produzieren. Doch nun sei diese Technologie ausgereift und bereit für den Einsatz, berichten Expert:innen. Was Virtual Production ist und welche Auswirkungen sie zukünftig auf die Film- und Videoproduktion – dementsprechend auch auf Brands und ihre Marketingmassnahmen – haben wird, beleuchten wir im Folgenden näher.

Was ist Virtual Production?

Virtual Production ist ein Sammelbegriff, der viele verschiedene digitale Produktionsprozesse beschreibt. Darunter fallen z.B. AR, VR, Motion Capture oder volumetrisches Video (dazu mehr in Kürze). Was wir seit Neuestem aus Produktionen wie “The Mandalorian” (2020) kennen und was landläufig als Virtual Production bezeichnet wird, beschreibt die Möglichkeit, Filme in einem immersiven Studio zu produzieren. Die gesamte Inszenierung eines Films wird ermöglicht durch die Kombination von Realität – also Schauspieler:innen, realen Objekten, Dekor – und digitalen Kulissen, die in Game Engines in Echtzeit erzeugt werden. 

Wie kann man sich ein virtuelles Studio vorstellen?

Im Prinzip besteht so ein virtuelles Studio aus einer LED Fläche, die halbkreisförmig oder elliptisch um das Set verläuft und sich über die Decke erstreckt. Diese Fläche wird mit einer digitalen Kulisse bespielt, z.B. einer Gebirgslandschaft mit darüberliegendem Himmel – die Möglichkeiten der Gestaltung sind, wie zu vermuten ist, unendlich. Es entsteht ein immersiver Raum mit dem die Schauspieler:innen und Crew interagieren können. So kann eine Schauspielerin z.B. auf einen Berg in weiter Entfernung blicken, ohne sich diesen, wie zuvor auf einem Set mit Greenscreen, nur vorzustellen. Darüber hinaus kann in Echtzeit mit der Kulisse experimentiert werden: Landschaften können in Echtzeit verändert oder Farbstimmungen angepasst werden. 

Auf dem Set von “The Mandalorian”. Filmcrew im immersiven Studio von ILM StageCraft, auch “The Volume” genannt.

Bild: Auf dem Set von “The Mandalorian”. Filmcrew im immersiven Studio von ILM StageCraft, auch “The Volume” genannt.

Dahinter stehen technologische Entwicklungen aus dem Gaming-Bereich, die diesen Produktionsprozess erst möglich machen. Um eine perspektivische Übereinstimmung von Kulisse und Schusswinkel zu erzielen, wird die Kamerabewegung im Raum getrackt. Der Raum wird zuvor volumetrisch vermessen – Volumetrie bezeichnet ein technisches Messverfahren, bei dem ein Raum dreidimensional vermessen wird. Der Computer kann daraufhin alle Elemente vor der Kameralinse tracken und in einer 3D Umgebung platzieren. Die Game Engine rendert daraufhin die 3D Umgebung in Echtzeit – derzeit ist die Engine von Unreal die wohl leistungsstärkste. Auch das von DEPT® und Journee initierte Meta Festival basiert auf der Unreal Engine.

In dem die Kulisse bereits Teil der Produktion wird und nicht erst in der Postproduktion entsteht, wird die Postproduktion gewissermassen vorgezogen und in die Vorproduktion integriert. Die Postproduktion entfällt teilweise gänzlich, da sowohl der Backdrop für jede Szene existiert, als auch das abstrahlende Licht der LED Fläche die gewünschte Farbwelt bereits erzeugt. Der Greenscreen kann weiterhin stellenweise eingesetzt werden, um bestimmte Effekte zu erzielen. Dieser wird dann einfach ebenfalls über die LED Fläche projiziert. 

Eine Auswahl an Filmen, die auf virtuellen Sets entstanden sind: “The Batman” (2022), “The Mandalorian” (2020), “Ripple Effect” (2020), “Lion King” (2019), “First Man” (2018).

Eine weitere Neuerung aus dem Bereich der virtuellen Produktion ist volumetrisches Video oder Volumetric Video.

Was ist Volumetric Video?

Volumetrisches Video wird in einem speziellen volumetrischen Studio produziert und bezeichnet Video, dessen Pixel nicht zwei, sondern drei Raumkoordinaten besitzen – so bekommt es Volumen. In einem volumetrischen Studio werden Kameras so installiert, dass das Objekt aus allen Perspektiven aufgezeichnet wird. Durch dieses Aufnahmeverfahren kann das Objekt später aus jeglicher Perspektive betrachtet werden, ähnlich wie im Gaming, mit dem Unterschied, dass der Darstellungsgrad viel realistischer ausfällt.

Besonders interessant ist diese Technologie für den Einsatz im Metaverse, z.B. für die Erstellung von fotorealistischen Avataren. Ein Film, in dem volumetrisches Video verwendet wurde, ist z.B. “Matrix Resurrections” (2021). Viele Einstellungen aus dem Film sind im Babelsberger Studio Volucap entstanden. 

Das Volucap Studio in Babelsberg.

Bild: Das Volucap Studio in Babelsberg.

Volumetrisches Video hat den weiteren Vorteil, dass die Kamerapespektive in der Postproduktion verändert werden kann und nicht wie bisher durch die Kamerabewegung limitiert ist. Besonders interessant wird das für interaktiven Filme, bei denen die Zuschauenden den Raum  selbst erkunden können. 

Die Möglichkeiten der virtuellen Produktion gewähren Filmschaffenden eine bisher nicht dagewesene Kontrolle über alle Elemente im Bild und bringen grosse Flexibilität mit sich. Die Filmcrew ist z.B. nicht mehr von lokalen Wetterbedingungen abhängig und kann lange Reisewege zu Drehorten vermeiden. Szenen können im Nachgang repliziert werden, da sich Lichtverhältnisse und Kulisse exakt wiederherstellen lassen. 

Virtuelle Produktion hat die Produktionsprozesse darüber hinaus unheimlich beschleunigt. Das spiegelt sich vor allem in den Produktionskosten wider, wodurch virtuelle Produktion immer mehr in das Blickfeld von Produzent:innen rückt.

Was bedeuten diese Entwicklungen für die Zukunft?

Der Übergang zur digitalen Produktion wird das Berufsfeld von Grund auf verändern, man denke z.B. an Produktionsdesigner:innen, die in Zukunft nicht mehr physische sondern digitale Sets bauen. Aus Art Departments werden Virtual Art Departments oder Hybride. Virtuelle Setobjekte werden wiederverwertbar und monetarisierbar,  z.B. in Form von NFTs

Einiges spricht für den Einstieg in die virtuelle Produktion: maximale kreative Kontrolle, Flexibilität, Nachhaltigkeit – der Verzicht auf den Bau von riesigen Sets an Drehorten, den Transport von Filmcrews und die damit verbundene Logistik – und entsprechend niedrigere Kosten.
Wird virtuelle Produktion die herkömmliche Produktion ersetzen? Nicht ganz, denn nicht in jedem Fall macht eine virtuelle Produktion auch Sinn. Es lohnt sich daher, ein Projekt zu Beginn einem Proof-of-concept zu unterziehen, um zu ermitteln, welche Produktionsweise sich am besten eignet. Man darf diese Entwicklung dennoch gespannt verfolgen. 

Bei DEPT® stehen Ihnen Expert:innen zur Seite, die Sie über alle Phasen einer Produktion hinweg beraten und betreuen. Weitere Informationen stehen Ihnen auf unserer Production Service Seite zur Verfügung. Wir freuen uns auf den Austausch!

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Lidia Weinstein

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Stop interrupting, start inspiring: Unternehmen auf Pinterest

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Dennis Wallace
Dennis Wallace
Trainee Digital Marketing
Datum
1 April 2021

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”: Für die “Online-Pinnwand” Pinterest genauso wahr, wie dass sie sich als “The last happy place on the internet” bezeichnen. Seit 2019 ist es in der Schweiz für Unternehmen nun möglich – neben den Pinnwand-Accounts – Werbung zu schalten. Nutzerzahlen zeigen, dass der DACH-Markt der am stärksten wachsende Markt ist. Eine zukunftsträchtige Plattform, gespickt mit Trends und Inspiration.

Pinterest positioniert sich als ein Ort für Inspiration, Trends und für die Planung von Projekten im Leben. 320 Millionen weltweit und 1.6 Millionen Nutzer:innen in der Schweiz (Nutzergruppe: 25-44 Jahre, 65 % weiblich) nutzen die “Personal Media”-Plattform. So definiert sich Pinterest selbst. Schliesslich ist das Teilen von Inhalt auf Pinterest zwar möglich, aber keine Voraussetzung, um die Plattform zu nutzen. Viel mehr dreht sich alles um persönliche Interessen wie z.B die Ferienplanung oder Inspiration für die nächste Innendekoration. In der Schweiz gehören vor allem Themenbereiche wie Innendekoration, Kunst, DIY, Mode, Kosmetik, Unterhaltung sowie Food & Drinks zu den beliebtesten Topics. Es sind demnach Momente in der Zukunft, von denen sich User auf dieser visuell geprägten Suchmaschine inspirieren lassen. Gemäss Pinterest unterscheiden sich diese “Future Events” in 

  • Tägliche Momente (Was koche ich zum Abendessen?)
  • Saisonal abhängige Momente (Was schenke ich zum Valentinstag?)
  • Besondere “Life Events”  (Hochzeit oder Geburt)

Beim Thema Zukunft sind Trends nie fern. Deshalb ist Pinterest der to-go Kanal, um diese aufzuspüren, Pinterest kennt sie zuerst. So entwickelte der Konzern das Trend-Ranking “Pinterest 100” (aktuell für 2020) – vom Alltäglichen bis zum Aussergewöhnlichen. Eine Inspiration für Unternehmen und auch für Privatpersonen.

Visuelle Suchmaschine im Upper Funnel

Die Entdeckungsreise der User startet jeweils entweder auf dem “Homefeed” oder im “Search”-Bereich. Anders als in anderen Suchmaschinen, suchen 97% der Nutzer:innen non-branded Content – d.h. ideenbasiert und befinden sich damit gemäss Terminologie im Upper Funnel. Ein toller Ort für Unternehmen also, wenn User eine Absicht haben, aber noch nicht genau wissen, wonach sie suchen. 

Pinterest ist eine visuelle Suchmaschine und bietet dadurch verschiedene Möglichkeiten wie Visual oder Object Search sowie das Feature Lenses.

Inspirierende Werbeformate, die die Suche nicht unterbrechen

Seit 2019 ist es für Unternehmen nun auch in der Schweiz möglich, Werbung bzw. Anzeigen auf Pinterest zu schalten. Als Leitsatz legt die visuelle Plattform den Werbetreibenden Folgendes ans Herz: Stop advertising, start inspiring. Dass dies in anderen Ländern bereits befolgt wird, zeigen die Zahlen: 75% der Pins kommen von Unternehmen und nur 50% der User realisieren, dass sie Ads sehen. Zentral ist, dass Ads visuell in den Feed eingegliedert werden bzw. der Content stets in einen Kontext gesetzt wird. Denn die Träume der User sollen durch die Ideen oder eben “Pins” zu (Kauf-)Entscheidungen und -abschlüssen werden.

Folgende Ad-Formate gibt es:

  • Promoted Pins: Den eigenen Pin können Unternehmen bewerben, damit mehr Nutzer:innen ihn sehen und darauf reagieren können. 
  • Promoted Videos: Es gibt zwei Videoformate, die Nutzer:innen inspirieren sollen – Videos in Standardbreite sind genauso gross wie andere Pins, und Videos mit maximaler Breite erstrecken sich über beide Spalten des Feeds (Max Width Video).  
  • Promoted Carousels: Hier können bis zu fünf Bilder eine Anzeige bilden

So persönlich die Plattform ist, so personalisiert lässt sich auch die Werbung ausspielen. Pinterest bietet verschiedene Targeting-Möglichkeiten wie Geschlecht, Sprache, Standort, Gerät, Häufigkeit, Platzierung sowie auch interessenbasiert wie z.B. aufgrund von Keywords bzw. Suchbegriffen. Des Weiteren ist die Zielgruppe aufgrund kaufbasierten Targetings erreichbar: Kundenliste, Interaktionen-Retargeting, Websitenbesucher-Retargeting and Actalikes. Gemessen werden Anzeigen mittels Pinterest-Tag oder Zuwachs der Online-Conversions.

Organisches Wachstum mit kreativen Pins

Als Basis für die Werbemöglichkeiten dient jeweils ein Business Account bei Pinterest. Dies ermöglicht neben dem Analysieren des organischen und beworbenen Contents auch Features wie Video-Pins, gesicherte Boards sowie Pincode (ähnlich wie QR-Codes). 

Während Ads helfen, den Content zu stärken, bietet eine gepflegte und ausgebaute Unternehmenspinnwand  mit kreativem und relevantem Content, die Möglichkeit die Zielgruppe organisch zu vergrössern. So wird z.B. ein Pin organisch häufiger ausgespielt, wenn Follower diesen sichern oder darauf klicken. Für Pinterest ein Signal für guten Content und um diesen noch mehr zu distribuieren. Ausserdem vergrössert sich die Reichweite, da der von einem Follower gesicherte Pin wiederum bei dessen Followern angezeigt wird. Hilfreich ist es für Unternehmen, jeweils selbst aktiv nach Ideen zu suchen und diese zu sichern, um so noch mehr in Kontakt mit den Followern zu kommen. 

Gemäss Pinterest verbreiten sich Pins erfolgreicher, wenn diese qualitativ hochwertig sind, eine positive Message vermitteln und ein Produkt in einem Kontext zeigen. Es lohnt sich daher, auch einen Blick auf die weiteren Best Practise Tipps für Creatives zu werfen. 

Um auch selbst zu wachsen, hat die Plattform in der Schweiz einige neue Features geplant wie z.B. Pinterest Trends oder Pinterest Analytics. Wir dürfen somit gespannt sein.

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