Jotun

Eine komplexe, mehrsprachige und standortübergreifende Migration zu Optimizely

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Jotun ist ein weltweit tätiger Farbenhersteller mit Hauptsitz in Norwegen und Standorten in mehr als 100 Ländern, der sich auf dekorative Beschichtungen, Schiffslacke, Schutzlacke und Pulverlacke spezialisiert hat. Das Unternehmen mit einem Umsatz von 2,4 Milliarden Euro betreibt 38 Produktionsstätten und 67 Unternehmen in der ganzen Welt. Das Team von Jotun wandte sich an DEPT®, um sich bei der CMS-Auswahl beraten zu lassen und alle 91 Varianten seiner B2B- und B2C-Websites, einschliesslich mehr als 60’000 Seiten, auf eine neue Optimizely-Lösung zu migrieren. 

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Die Herausforderung

Als globaler Hersteller von Farbprodukten für den industriellen und privaten Bereich hat Jotun verschiedene B2B- und B2C-Websites mit völlig unterschiedlichen Zielen und Anforderungen. Der Hauptzweck der Verbraucher-Website ist es, Inspiration zu bieten und die Nachfrage in den Geschäften zu stimulieren. Dies geschieht durch schöne Bilder, Interaktivität und Designideen, unterstützt durch praktische Anleitungen und Produktinformationen.

Die Handels-Website von Jotun dient als Kundenportal, in das sich Händler:innen und Distributor:innen einloggen können, um auf personalisierte Tools, Produkt- und technische Informationen zuzugreifen. So können sie ihr Wissen über Jotun-Produkte erweitern und ihre eigenen Geschäftsabläufe beschleunigen. Produkte, Tools und Inhalte werden individuell und dynamisch für die jeweilige Branche angezeigt, ebenso wie personalisierte Nachrichten und Kontoinformationen. 

Das Ziel des Projekts war es, eine neue Technologielösung zu finden und alle 91 (und mehr) Länder- und Sprachversionen der B2C- und B2B-Websites innerhalb von 12 Monaten zu migrieren.

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Eine zukunftssichere Lösung finden

Mit umfangreichen Anforderungen und definierten Zukunftsplänen musste Jotun auf eine wirklich vielseitige, zukunftssichere Lösung umsteigen. Nach einer gründlichen Analyse der aktuellen sowie zukünftigen Anforderungen des Unternehmens, einem ausführlichen Plattformvergleich und einer Proof-of-Concept-Review identifizierte Jotun Optimizely als die optimale Plattform, um alle Bedürfnisse zu erfüllen. 

Während die bestehenden B2B- und B2C-Plattformen auf dem SDL Tridion CMS aufgebaut waren, bot die DXP (Digital Experience Platform) von Optimizely die Flexibilität und die Möglichkeit für Jotun, seine digitalen Fähigkeiten in Zukunft zu beschleunigen. 

Die DXP bietet nicht nur ein verbessertes CMS-Editor-Erlebnis, sondern verfügt auch über starke Content- und Commerce-Angebote, die das Team nutzen konnte, um die Grundlagen für zukünftige Verbesserungen der Jotun-Website zu schaffen. Die Plattform kann ausserdem problemlos mit mehreren Websites und Sprachen umgehen und bietet eine Reihe von Hosting-Optionen, einschliesslich einer vollständig verwalteten Cloud mit Microsoft Azure, um den Aufwand für die internen IT-Teams zu minimieren.

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Ein detaillierter Einblick

Da DEPT® seit 2016 mit Jotun zusammenarbeitet, um die bestehenden Plattformen aufzubauen, kennt das Team die Komplexität des Unternehmens sowie dessen Ziele. DEPT® ist ausserdem Experte für die Entwicklung von Content-Management-Lösungen. Dadurch war das Team nicht nur in der Lage, Jotun bei der Wahl des optimalen CMS zu beraten, sondern auch die komplexe Migration zu managen. 

Obwohl DEPT® bereits mit den digitalen Abläufen von Jotun vertraut war, war die Findungsphase von entscheidender Bedeutung, um die aktuelle Situation und die nicht-funktionalen Anforderungen vollständig zu verstehen und die technische Struktur und die für den zukünftigen Zustand erforderlichen Integrationen zu bestimmen. 

In einer Reihe von Workshops führten wir ein Seiten- und Komponenten-Audit durch, um alle Vorlagen, Merkmale und Funktionen zu begreifen und zu dokumentieren. Dies half uns zu verstehen, wo und wie oft sie auf den Websites verwendet wurden und bildete die Grundlage für die neue technische Spezifikation. 

Wir überprüften die Suchmaschinenoptimierung, um eine spezifische Migrationsstrategie zu entwickeln, die sicherstellt, dass kein Kapital verloren geht. Zudem analysierten wir die Anforderungen der neuen Websites und stellten sicher, dass alle Tagging-Spezifikationen vor dem Starttermin integriert wurden. Wir führten auch Sitzungen mit den Endverbraucher:innen durch, damit wir das, was ihnen an der bestehenden Einrichtung gefiel, wiederherstellen und Elemente, die sie als frustrierend empfanden, beheben konnten.

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Aufbau einer flexiblen technischen Lösung

Nachdem die vorhandene Umgebung und die künftigen Anforderungen im Rahmen der Bestandsaufnahme vollständig überprüft worden waren, konnten die technischen Expert:innen von DEPT® die optimale Lösung entwickeln, die alle Sicherheits- und nicht-funktionalen Anforderungen erfüllte. Als Grundlage für den Aufbau erstellten sie eine Spezifikation, in der alle erforderlichen Elemente, die jeweilige Vorgehensweise und der technische Gesamtansatz detailliert beschrieben wurden. 

Das Projekt wurde dadurch vereinfacht, dass wir zunächst sowohl die B2B- als auch die B2C-Lösung in einer “Headless”-Struktur entwickelt hatten, die React.JS für das Frontend und SDL Tridion für das Backend verwendet. Die Trennung von Front- und Backend bedeutete, dass wir die CMS-Migration mit wenig Aufwand für die React-Applikation durchführen und Optimizely über einen abstrahierten API-Layer einbinden konnten.

Optimierung der Funktionalität

01 Den Zugriff und die Personalisierung ermöglichen

02 Optimizely Find

03 Die Verbindung von Content und Commerce

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Migration komplexer Inhalte

Durch den detaillierten Ansatz von DEPT® im Rahmen der Findungsphase, bei dem die Content-Spezialist:innen direkten Zugang zum bestehenden CMS hatten, visuelle Überprüfungen durchführten und die Anforderungen mit den Content-Redakteur:innen diskutierten, hatte das Team ein gutes Verständnis für die Content-Anforderungen, um einen effektiven Migrationsplan zu entwickeln. 

Als es um die Hauptaufgabe, die Migration von Content, ging, war eine der grössten Herausforderungen, dass SDL Tridion ein komponentenbasiertes System ist, das es Redakteur:innen ermöglicht, Seiten aus einer Reihe von Komponenten zu erstellen, während Optimizely eine seitenbasierte Lösung ist, bei der Redakteur:innen Inhalte auf vorgefertigten Seitenvorlagen hinzufügen und ändern können.

Die Migration von Inhalten ist bereits die risikoreichste Phase und diejenige, die am ehesten zu Verzögerungen führt, insbesondere beim Seitenvolumen, das Jotun hat. Es kam eine zusätzliche Ebene der Schwierigkeit hinzu, da regionale Standorte oft sehr unterschiedliche Seitenlayouts für den gleichen Seitentyp auf der globalen Website hatten. Dies machte die Automatisierung der Seitenmigration fast unmöglich. 

Bei einer Reihe von Content-Audits identifizierten unsere Spezialist:innen mehr als 35 Seitenvorlagen und über 100 Komponenten, die ohne Standardisierung auf den verschiedenen Marktseiten verwendet worden waren. Um eine effektive Migration der 35 Vorlagen über alle Seiten hinweg zu gewährleisten, implementierten wir zunächst ein Stufensystem, um die Seiten mit dem höchsten und niedrigsten Wert und somit mit dem höchsten und niedrigsten Risiko zu identifizieren, je nach struktureller Komplexität und Prominenz der Seite. 

Auf dieser Grundlage konnten wir neun Seitenformate ermitteln, die bei der überwiegenden Mehrheit der 60’000 Seiten am häufigsten verwendet wurden und automatisierte Skripte ausführen, um sie auf Abweichungen in der Seitenstruktur zu prüfen und diese Seiten mit geringerem Risiko zu migrieren. Die verbleibenden, risikoreicheren Seiten, von denen es etwa 800 gab, wurden manuell von DEPT® und den Inhaltsredakteur:innen von Jotun überprüft und migriert. 

DEPT® wurde schnell in das Marketingteam von Jotun integriert und zu Expert:innen für das Content Management gemacht. Unsere Spezialist:innen führten mehr als 20 Schulungen für die Content-Redakteur:innen von Jotun in regionalen Niederlassungen auf der ganzen Welt durch, um einen reibungslosen Übergang zum neuen CMS zu gewährleisten.

Ergebnisse

DEPT® ist stolz auf die Mitwirkung an der digitalen Weiterentwicklung von Jotun. Nach der erfolgreichen Migration aller 91 Websites und 60’000 Seiten von SDL Tridion zu Optimizely ist die neue digitale Struktur von Jotun sowohl für interne als auch externe Benutzer:innen effizienter und effektiver. Eine stärkere Standardisierung über alle Websites hinweg stärkt die Marke und die Grundlagen für eine Beschleunigung der digitalen Aktivitäten von Jotun in den kommenden Monaten und Jahren sind gelegt.

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Head of New Business

Isabell Voss

Kardex

One company, one culture, one identity

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Ein Meilenstein für Kardex: Die neue Website, die den globalen Marktführer im Bereich Lagertechnik erstmals in einem einheitlichen Auftritt für die ganze Unternehmensgruppe präsentiert.

Bewegte Geschichte, neue Identität

Kardex ist der weltweltweit führende Spezialist für innerbetriebliche Materialflüsse und automatisierte Lagersysteme. Die Ursprünge des Unternehmens reichen zurück bis ins 19. Jahrhundert, u.a. zur amerikanischen Remington Typewriter Company. Es folgten Fusionen, Übernahmen, Umfimierungen, Auslagerungen – bis 1981 Kardex Remstar entstand. 2010 wurde der Hochlagerhersteller Mlog in die Kardex Gruppe integriert, jedoch weiterhin als eigener Geschäftsbereich geführt. Die neue Website ist Ausdruck der Konsolidierung des Gesamtunternehmens unter einem Dach.

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Ein Unternehmen, ein Auftritt

Das ‘Redesign Website Kardex’ war ein integrativer Prozess, Ausgangspunkt die Frage nach dem kommunikativen Wie der Zusammenführung von sich ideal ergänzenden, aber unabhängig voneinander gewachsenen Geschäften. In einem Vorprojekt haben wir Nutzerdaten der bisherigen, inhaltlich fragmentierten Website analysiert, Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partner:innen von Kardex befragt und in Workshops mit der Kund:in ausgewertet. Die gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse führten schrittweise zur passenden Informationsarchitektur und einem ersten Umsetzungskonzept.

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Imageplattform und Marketinginstrument

Der moderne, im Corporate Blau gehaltene Webauftritt zeigt visuell Menschen im Wechselspiel mit industriellen Anlagen, erklärt klar strukturiert Produkte, Leistungen und Services – und repräsentiert das neue ‘One Company’-Selbstverständnis des Marktführers Kardex. Durchgängig und konsequent eingebettet sind Kontaktelemente zur Leadgenerierung: Der Interessent wird durch fein abgestimmten Sales Funnel-Stufen geführt, von sachbezogenen Fragen über den Austausch mit Expert:innen bis zur konkreten Angebotsanforderung. Die direkte Anbindung an das automatisierte Marketingsystem Hubspot macht die neue Kardex Website zum State-of-the-Art Channel für digitalen Verkauf und Service.

Erleben Sie die Website

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Senior Consultant

Andrea Hafner

Brenntag

Eine Formel, um den Wandel voranzutreiben

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Digitale Transformation ist für viele Unternehmen unumgänglich, aber selbstverständlich gibt es nicht nur einen Weg in die Zukunft. Manche Unternehmen verkaufen ihre Produkte zunehmend online, andere arbeiten immer noch komplett analog. Nach der erfolgreichen Umstrukturierung von DigiB, dem Start-up-Ableger des Chemie-Herstellers und -Distributors Brenntag, bietet DEPT® digitale Transformation als Dienstleistung in unterschiedlichsten Umfängen an.

Die richtigen Plattformen sind entscheidend

DEPT® kam ins Spiel, als es darum ging, zwei neue Plattformen für Brenntag zu designen und zu entwickeln: Brenntag Source und Brenntag Connect. Brenntag Source ist ein innovatives Tool, das die gemeinsame Datennutzung in allen Niederlassungen des Unternehmens in 72 Ländern möglich macht und so die Effizienz enorm steigert. Da jede Niederlassung als eigenständiges Unternehmen operiert, sorgt Brenntag Source für die lokale Präsenz in jedem Markt und unterstützt Brenntag dabei, die eigene Kaufkraft effektiver zu nutzen und Ausgaben zu reduzieren. Eine eigentlich recht einfache Neuerung, die, einmal umgesetzt, das enorme Potenzial digitaler Transformation deutlich macht.

Brenntag Connect hingegen ist eine kundenorientierte Plattform, die Verbraucher:innen die Möglichkeit bietet, Produkte digital zu bestellen und dabei auf individuelle Dokumentationen, Kaufdaten und andere Service-Komponenten zuzugreifen. Seit der Einführung vor sechs Monaten haben sich über 1’800 Kund:innen bei Brenntag Connect registriert – die Plattform soll im ersten Quartal 2020 auch in Amerika und Asien eingeführt werden.

Digitale Transformation als gesunde Entwicklung, nicht als Wettrennen

So sind wir vorgegangen

Der richtige Partner macht den Unterschied

Marketing at it’s best

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Director Business & Innovation

Nathan Coppens

Glen Dimplex

Die Verwaltung mehrerer globaler Standorte revolutionieren

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Als weltgrösster Hersteller von elektrischen Heizgeräten hat sich Glen Dimplex von einem kleinen Familienbetrieb zu einem weltweit führenden Unternehmen für Haushaltsgeräte und Lösungen für erneuerbare Energien entwickelt. Gemeinsam haben wir mit Drupal und Acquia Site Factory ein zentralisiertes Designsystem aus legoähnlichen Komponenten implementiert, das es dem Portfolio des Unternehmens mit über 80 Websites ermöglicht, hochwertige Sites einfach zu erstellen, zu aktualisieren und zu verwalten.

Neue Erlebnisse und Inhalte mit einem Fingerschnippen

Als weltweit grösster Hersteller von elektrischen Heizgeräten verwaltet und kontrolliert das in Irland ansässige Unternehmen ein Portfolio von über 80 B2B- und B2C-Websites für mehr als 20 Marken auf der ganzen Welt. Dazu gehören Morphy Richards, Glen Dimplex Electric Heaters, Faber Fires und Walker TVs. Jede Marke hatte ihre eigene Website, die sich in Stil, Inhalt und Content-Management-System (CMS) unterschied. Dies machte es schwierig, die Websites zu finden, zu verwalten und zu steuern. Mit Hilfe von Drupal und Acquia Site Factory entwickelten und lieferten wir ein White-Label-Set mit 3 Themen, 10 Layouts und 50 Komponenten, die von jeder Geschäftseinheit zur Erstellung und Personalisierung ihrer eigenen Microsite verwendet werden können. So kann die Marke schnell aussagekräftige Kundenerlebnisse für ihr gesamtes Markenportfolio entwickeln und bereitstellen.

Eine Reihe von White-Label-Designs mit 50 Komponenten, die von jeder Geschäftseinheit verwendet werden

One website to rule them all

Unsere grösste Herausforderung bestand darin, eine Lösung zu implementieren, die für jede der verschiedenen Marken geeignet ist und die Websites zukunftssicher macht, wenn sie sich weiter entwickeln und wachsen. Zu Beginn dieses Prozesses haben wir eine gründliche Bedarfsanalyse durchgeführt. Durch die Analyse der Website in Kombination mit dem Input des internen Digitalteams und der Stakeholder des Unternehmens entdeckten wir, dass das interne Team des Unternehmens Schwierigkeiten hatte, die Websites zu verwalten und überhaupt zu erkennen, welche Websites live waren. Dieser Mangel an Klarheit und Kontrolle spiegelte sich in der Benutzererfahrung wider, da die verschiedenen Plattformen unterschiedliche Erfahrungen und Informationen boten.

Die Lösung bestand darin, ein einziges technisches Framework zu entwickeln, eine einzige White-Label-Website, die aus mehreren Designs, Layouts und Komponenten besteht und für das gesamte Markenportfolio von Glen Dimplex, einschliesslich der E-Commerce-Websites, verwendet werden kann.

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Aufbau einer leicht aktualisierbaren Grundlage

Um dies zu verwirklichen, implementierte unser Entwicklungs- und DevOps-Team Drupal CMS und Acquia Site Factory. Unter Verwendung derselben Codebasis und HTML-Struktur wurde ein einziges White-Label-Produkt erstellt, das dann verfeinert, gestylt und für verschiedene Marken und Regionen verwendet werden konnte. Wir ermöglichten auch die Integration von Drittsystemen wie CommerceTools für das Product Information Management System, MSDynamics für CRM und BazaarVoice für Kundenbewertungen. Das heisst, unabhängig davon, welches System oder Tool eine Marke verwendet, kann sie das White-Label-System weiterhin nutzen. Das spart Zeit und zusätzliche Arbeit.

Die Tatsache, dass die Grundlage für alle Websites gleich ist, bedeutet, dass die White-Label-Site kontinuierlich optimiert werden kann, so dass die darauf basierenden Websites aus Sicht der Verbraucher:innen nicht an Relevanz verlieren. Die Lösung macht auch die Verwaltung und Entwicklung von Websites in Zukunft effizienter und flexibler.

Nach der Einführung des White-Labels begannen wir mit dem Relaunch der Website von Faber Fire. Kurz darauf folgte die Implementierung einer E-Commerce-Website für die ikonische Marke Roberts Radio. Nach dem Aufbau einer globalen .com-Plattform auf Acquia Cloud Site Factory konnten wir eine länderspezifische Vorlage für jede Region erstellen, die lokalisierte Lieferdetails, Preise und Steuern enthielt.

Einen Gang höher schalten

Sobald das White-Label-System in Betrieb war, wollten wir es nicht dabei belassen. Wir implementierten Funktionen, um das Unternehmen schnell zu digitalisieren und gleichzeitig das Nutzererlebnis erheblich zu verbessern. So aktivierten wir beispielsweise Web-Chat-Optionen über Bots, die die Nutzer:innen auf der Grundlage ihrer Antworten auf einen Fragebogen durch den Prozess der Auswahl des richtigen Produkts führen. Ausserdem haben wir eine Marketing-CRM-Anwendung in die White-Label-Website integriert, um personalisierte Ansprache zu ermöglichen und sicherzustellen, dass das Unternehmen mit der DSGVO konform ist. Diese kleinen Features können die digitale Präsenz von Glen Dimplex schnell beschleunigen.

Verbesserung der User Experience bei 80 Marken

Unser Team war in der Lage, die Grundlagen für die Umgestaltung und Vereinheitlichung von 80 verschiedenen Websites zu schaffen, indem es sie auf einer eigens erstellten Drupal-Plattform zentralisierte. Die Vorlagen ermöglichen es dem digitalen Team des Unternehmens, für jede Website unterschiedliche Layouts zu erstellen. Verschiedene Themes können hochgeladen und Einstellungen geändert werden, um das Erscheinungsbild der Websites drastisch zu verändern, ohne dass die zugrunde liegende HTML- und Codierungsstruktur verändert werden muss. Durch die Schaffung und Implementierung eines Website-Design-Frameworks hat Glen Dimplex die Erstellung und Bereitstellung digitaler Inhalte und Erlebnisse vereinfacht und beschleunigt und gleichzeitig sichergestellt, dass die Content Governance über das gesamte Markenportfolio hinweg konsistent bleibt.

Fragen?

Sales Operations Specialist

Aine Kelly

OMRON

Eine B2B-Site für die Expert:innen der industriellen Automatisierung

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Die OMRON Corporation ist ein weltweit führender Anbieter von Technologien zur Lösung sozialer Probleme und zur Verbesserung des Lebens. Mit einem globalen Umsatz von über 8 Milliarden US-Dollar und 36’000 Mitarbeitenden weltweit unterstützt OMRON eine Reihe von Branchen mit fortschrittlichen Technologien und innovativen Lösungen, die von Automatisierung und elektronischen Komponenten bis hin zu sozialen Infrastruktursystemen, Gesundheitswesen und Umweltlösungen reichen.

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OMRON Automation Americas erkannte die Notwendigkeit, sein digitales Marketing zu modernisieren, wobei eine neue Website im Mittelpunkt der Zukunftspläne stand. DEPT® hat sich mit OMRON zusammengetan, um eine brandneue, vollständig responsive Website zu entwerfen und zu erstellen, die auf einer Plattform für Kundenerlebnisse auf Unternehmensebene basiert.

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Design & UX Discovery

Zum Auftakt des Projekts führte DEPT® eine Reihe von Workshops in der US-Zentrale von OMRON in Chicago durch. Ziel war es, ein besseres Verständnis für die derzeitige Nutzererfahrung zu bekommen und besondere Pain Points zu identifizieren.

In den Workshops wurde das Geschäftsmodell von OMRON untersucht, um die allgemeinen Ziele und die idealen Wege zur Erfolgsmessung zu verstehen. Wir besprachen auch die aktuellen Prozesse zur Lead-Generierung, ermittelten Bereiche, in denen Marketing-Automatisierung die Effizienz steigern könnte,und entschieden, welche der aktuellen Komponenten und Vorlagen wir für die neue Website priorisieren würden.

Während der Erkundungsphase stiessen wir auf einige allgemeine Probleme, die sich negativ auf das Kundenerlebnis auswirkten. Die Hotjar-Analyse zeigte auch, dass die Informationsarchitektur der Website die Nutzer:innen daran hinderte, die gesuchten Informationen zu finden.

Die Brand war bereits stark, so dass es nicht nötig war, sie neu zu erfinden, aber wir erkannten die Notwendigkeit, den Wiedererkennungswert der Marke zu erhöhen. Das Ziel von DEPT® war es, die Marke sichtbarer zu machen und ihre Identität durch die Einführung von Animationen, Rich Media und Ambient-Videos zu stärken.

Verbesserung der Suche zur Steigerung der Konversion

Verbesserung der Customer Experience

Eines der Hauptprobleme, das wir bei unserer ersten Analyse der Website entdeckten, war die Verwaltung der auslaufenden Produkte auf der Website. Wenn ein:e Benutzer:in nach einem auslaufenden Produkt suchte, waren die Ergebnisse leer. Die Ergebnisseite leitete die Suchenden dann zu einem Bereich weiter, der nur für eingeloggte Benutzer:innen sichtbar war. Um sich anzumelden, mussten die Benutzer:innen ein Konto beantragen, das aber nur genehmigt wurde, wenn sie als offizielle Händler:innen des Produkts aufgeführt waren. Dies war kein ideales Kundenerlebnis und verhinderte potenzielle Umsatzchancen.

In der Entwurfsphase wurde beschlossen, nicht mehr lieferbare Produkte live zu halten. Dies würde bedeuten, dass diese Produkte weiterhin auf der Ergebnisseite angezeigt werden, wenn nach ihnen gesucht wird, und dass die Suchenden sich nicht anmelden mussten. Auf der Seite für eingestellte Produkte werden die Nutzer:innen darüber informiert, dass das Produkt nicht mehr verfügbar ist, und es werden geeignete Alternativprodukte vorgeschlagen.

Erfolgreiche Strategie

Verbesserte Usability

Personalisierung

Zukunftssichere Strategie

Fragen?

Global SVP Technology & Engineering

Jonathan Whiteside

Wavin

Ein hyper-targeted Produkt-Launch

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Wavin ist ein weltweiter Marktführer im Bereich Wassermanagement und Entwässerungssysteme. Ende 2017 wandte sich das Unternehmen an DEPT®, um sein neuestes Produkt, Tapwater, in Norwegen einzuführen.

Verbesserung der digitalen Akquise

Das Projekt war sehr komplex, da Wavin in einem gesättigten Markt tätig ist und sein neues Produkt bereits von seinen Hauptkonkurrent:innen angeboten wurde.

Die Marktstruktur in dieser Branche ist mehrstufig und besteht aus zwei Hauptsegmenten: den Grosshändler:innen und den Installateur:innen. Die Entscheidungsträger:innen sind die grossen Einkaufsverbände und Grosshändler:innen, die über Produktteams verfügen, die entscheiden, welche Produkte sie in ihr Angebot aufnehmen. Die Influencer sind kleinere Installateur:innen, die ihren Bedarf bei den Grosseinkaufsgruppen decken. Die Herausforderung bestand darin, sowohl die Grosshändler:innen als auch die Installateur:innen dazu zu bringen, von den Hauptwettbewerber:innen zu Wavin zu wechseln.

Es musste ein Marketing-Pull und -Push geschaffen werden – ein Pull von der Seite der Influencer und ein Push von der Seite der Entscheidungsträger:innen. Es war die Aufgabe von DEPT®, einen Weg zu finden, dies zu erreichen. Ziel der Einführung war es, die Position von Wavin als One-Stop-Shop gegenüber den wichtigsten Wettbewerber:innen zu stärken und den Absatz des neuen Produkts zu fördern.

Ein auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnittener Kampagnenrahmen

Projekt Highlights

Geschäfts-, Publikums- und Interaktionsziele

Mit Kund:innen in Kontakt treten

Die Projektpipeline aufbauen

Fragen?

MA Lead

Caspar Heijdendael

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