World Health Organization (WHO)

Inklusion von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt rücken

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Organisation der Vereinten Nationen (UN), welche Nationen, Partner und Menschen zusammenbringt, um sich für die Gesundheit und eine bessere Zukunft für alle einzusetzen. Sie führt die globalen Bemühungen an, allen Menschen überall die gleichen Chancen auf ein gesundes Leben zu geben. Die WHO wandte sich an DEPT®, um eine Reihe von aufmerksamkeitsfördernden Kampagnenassets zu konzipieren und zu gestalten. Dabei bestand das Ziel darin, die WHO als Vorbild für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen innerhalb der UN zu positionieren.

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Ein wichtiger Schritt nach vorne

Unter der Leitung der WHO ‘Affinity-Resource Group on Embracing Disability’, einem freiwilligen, von Mitarbeiter:innen geleiteten Team, das mit der Schaffung einer vielfältigen, integrativen und unterstützenden Arbeitsplatzkultur beauftragt ist, wurde ein Aktionsplan auf den Weg gebracht, der jedoch wenig Wirkung zeigte. Es wurde deutlich, dass die Mitarbeiter:innen ohne ein starkes Kampagnenkonzept, ohne Bildmaterial und ohne Botschaften kaum ein Bewusstsein für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen, die diesbezügliche WHO-Politik und den Aktionsplan zur Bekämpfung der Problematik schaffen konnten. 

Da die WHO eine so grosse und komplexe Organisation mit 8’000 Mitarbeiter:innen an 150 Standorten in sechs Regionen ist, war sie auf der Suche nach einem kompetenten kreativen Partner, der ein vielseitiges Konzept entwickeln sollte, das in der gesamten Breite der Organisation Anklang finden würde. Als zertifizierte B-Corporation, die sich der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen verschrieben hat, ergriff DEPT® die Gelegenheit, eine kreative Kampagne zu konzipieren, die die Mitarbeiter:innen der WHO zum Handeln befähigen, inspirieren und dazu beitragen sollte, dass die WHO bei der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen einen wesentlichen Schritt nach vorne macht.

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Die Marke entwickeln

Um Kampagnenelemente zu entwickeln, die bei den Menschen ankommen und im Gedächtnis bleiben, war es wichtig, ein starkes Markenzeichen zu schaffen, das alle Elemente der Kampagne miteinander verbindet. Die WHO kam mit nur einem Asset zu DEPT®: einem Logo. Als Ausgangspunkt verfeinerten und entwickelten unsere Kreativexpert:innen das Logo, um sicherzustellen, dass es die Ziele der Kampagne in Bezug auf Barrierefreiheit und Inklusion widerspiegelt und ein Format hat, das sich leicht erweitern und in allen Medien anwenden lässt.

Das ursprüngliche Format des Logos war nicht skalierbar, so dass wir es neu entwarfen, bevor wir bewährte typografische Verfahren anwandten, um eine neue, leichter zugängliche Schriftart zu verwenden und eine deutliche Trennung zwischen dem Logo und der Tagline zu schaffen. Die Zusammensetzung des ursprünglichen Logos und des Slogans war nicht optimal, da die Abstände bei der Übersetzung nicht mehr Zeichen zuliessen. Das neue Format hingegen erlaubt mehr Spielraum. Es bietet nicht nur Flexibilität bei der Verwendung der Kampagnen-Assets, sondern ist auch zukunftssicher für die Übersetzung und Anwendung im gesamten Unternehmen. 

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Ideenentwicklung

Zu Beginn des Design-Thinking-Prozesses erstellte das Kreativteam von DEPT® eine Reihe digitaler Whiteboards, auf denen es sich eingehend mit dem Auftrag befasste, die Kernbotschaften, Ziele und die Sprache herauszuarbeiten, welche für die Kampagne von zentraler Bedeutung sein würden. 

Das Ziel der Entdeckungsphase im Design Thinking ist es, so weit wie möglich zu gehen und alle Recherchen und Ideen im Team zu teilen, um eine optimale Zusammenarbeit und Konzeption zu ermöglichen. Nachdem wir uns mit dem Briefing auseinandergesetzt hatten, erkannten wir die Wichtigkeit des Messagings der Kampagne, so dass wir uns in erster Linie auf die Worte konzentrierten, die die Kampagne prägen könnten. Nachdem wir Hunderte von Wörtern und Sätzen zum Thema gesammelt hatten, analysierten wir sie, um drei Narrativ-Ideen zu entwickeln, die wir mit der WHO teilen konnten.

In der Entwicklungsphase des visuellen Kampagnenansatzes setzte sich DEPT® ein internes Ziel, um sicherzustellen, dass unsere Konzepte nicht den stereotypen Weg von Kampagnen für Menschen mit Behinderungen einschlugen und sich auf Ikonografie und Grafiken konzentrierten, um eine maximale Wirkung zu erzielen.

Kreative Interpretation

Nach gründlicher Recherche und Erkundung verschiedener Möglichkeiten entwickelte DEPT® drei Kampagnenkonzepte, die unabhängig voneinander oder in Verbindung miteinander eingesetzt werden können. Jede der vorgestellten Varianten stellte den Status quo der Eingliederung von Menschen mit Behinderungen sowohl sprachlich als auch visuell in Frage. Letztlich wurden zwei dieser Konzepte zu dem endgültigen Kampagnenkonzept kombiniert.

Ein Spotlight für alle

Unser primäres “Spotlight”-Kreativkonzept basierte auf der Tatsache, dass Behinderungen manchmal übersehen werden. Wir wollten die Mentalität “aus den Augen, aus dem Sinn” hinterfragen, die in diesem Bereich so weit verbreitet ist und die Aufmerksamkeit auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen lenken, um etwas zu verändern. 

Indem wir das Spotlight auf diese Weise nutzten, vermittelten wir dem Publikum, dass es nun, da es gesehen wurde, auch gehört werden sollte. Wir haben die Verwendung stereotyper Bilder vermieden, die in anderen Kampagnen und Designansätzen für Menschen mit Behinderungen weit verbreitet sind. Stattdessen entschieden wir uns für eine abstraktere und vielseitigere Option, mit unterschiedlich grossen und positionierten “Leuchten”, die die Vielfalt von Behinderungen widerspiegeln und die Möglichkeit bieten, individuelle Herausforderungen von Behinderungen hervorzuheben. Der Ansatz bot auch die Flexibilität, sowohl als reines Grafik-Asset zu funktionieren als auch durch Fotografie ergänzt zu werden.

1 von 7

15% der Weltbevölkerung haben eine Behinderung. 15% Mitarbeiter:innen der WHO sind 1 von 7 Menschen. Dies wurde als sekundäre Botschaft der Kampagne verankert, um die Teammitglieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie häufiger mit Menschen mit Behinderungen zusammentreffen werden, als ihnen vielleicht bewusst ist. 

Farblich haben wir uns vom bestehenden Logo inspirieren lassen, indem wir Magenta aufgrund seiner auffälligen Qualitäten als Primärfarbe gewählt und mit einem Violett-Ton kombiniert haben, der zunehmend mit Behinderung assoziiert wird und bereits in einer früheren WHO-Kampagne verwendet wurde, um einen Wiedererkennungswert und ein Element der Kontinuität zu schaffen. 

Als absolutes Minimum haben wir sichergestellt, dass alle Designelemente, einschliesslich der Schriftart und der Farbwahl, die Anforderungen der WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) der Stufe AA erfüllen. Obwohl die Anforderungen der Stufe AAA nur ein Minimum an Kreativität zulassen (da sie grösstenteils auf Schwarz-Weiss-Designs basieren), haben wir so viele technische Elemente wie möglich integriert und gleichzeitig durch die Verwendung von Bildern, die grösstenteils in Schwarz-Weiss-Tönen gehalten sind, einen auffälligen Kontrast zur Lebendigkeit der von uns gewählten Farben geschaffen.

Maximale Vielseitigkeit

Allzu oft lassen sich Kampagnen nur in bestimmten Situationen und über bestimmte Medien gut umsetzen. Daher war Flexibilität für die Wirksamkeit des Konzepts von grösster Bedeutung. Die Inhalte mussten nicht nur digital, sondern auch auf der Strasse gut ankommen. Sie sollten in mehrere Sprachen übersetzt werden, um in den sechs Weltregionen, in denen die WHO tätig ist, kommuniziert werden zu können und sowohl den unmittelbaren als auch den längerfristigen Anforderungen der Kampagne entsprechen. 

Die von DEPT® produzierten Kampagnenelemente waren in englischer Sprache, aber da die WHO diese Kampagne weltweit einführt, mussten wir überlegen, wie sie von internen Teammitgliedern für die Übersetzung und Verbreitung in ihrer Region bearbeitet werden konnten. Aus diesem Grund haben wir ausschliesslich Text ausserhalb von Formen verwendet, um bei der Übersetzung in Sprachen, die in der Regel mehr Zeichen verwenden, mehr Freiheit zu haben. 

Obwohl das ursprüngliche Briefing nur einen kleinen Bedarf an Flyern, GIFs und Social-Media-Frames vorsah, ermöglichte die Vielseitigkeit des DEPT®-Ansatzes es dem Team, dies zu erweitern, um ein Toolkit von Kampagnen-Assets zu liefern, das sowohl den unmittelbaren als auch den langfristigen Bedarf für die digitale und gedruckte Verbreitung erfüllt und die maximale Wirkung der Kampagne über alle internen Kommunikationskanäle der WHO gewährleistet.

Erreichen von Meilensteinen

DEPT® übertraf alle Erwartungen der WHO und entwickelte ein einprägsames und ermutigendes Kampagnenkonzept sowie ein Toolkit, das alle Anforderungen erfüllt. Bei der Vorstellung dieses Konzepts setzte sich die WHO ‘Affinity-Resource Group on Embracing Disability’ gegen eine starke Konkurrenz durch und sicherte sich die Finanzierung durch den Vorstand, wodurch die Umsetzung der Kampagne in den sechs Weltregionen, in denen die WHO tätig ist, erleichtert wird. 

Die Kampagne wird demnächst ausgeweitet und zunächst in zwei Schlüsselregionen eingeführt. Im nächsten Schritt wird sie dann weltweit gelauncht, um das Bewusstsein zu schärfen, die Mitgliederzahl der Affinity Group zu erhöhen und die gesamte Belegschaft in die wichtigen Diskussionen über die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen einzubeziehen.

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Head of Design

Simon Fairhurst

The American Society for Deaf Children

Eine neue Art, das Gebärdensprache-Alphabet zu lernen

Um dem Sprachverlust entgegenzuwirken und die Kommunikationsbarriere zwischen gehörlosen oder schwerhörigen Kindern und ihren (hörenden) Eltern und Gleichaltrigen zu überbrücken, hat sich das Kreativstudio Hello Monday mit der American Society for Deaf Children zusammengetan und Fingerspelling.xyz entwickelt – eine Hand-Tracking-Experience, die das Erlernen des Gebärdensprache-Alphabets mithilfe von Machine Learning vereinfacht.

Die Bedeutung des Gebärdensprache-Alphabets

Jedes Jahr werden in den USA 2 bis 3 von 1’000 Kindern gehörlos oder schwerhörig geboren. 90% dieser Kinder haben hörende Eltern und in vielen Fällen ist ihr Kind die erste gehörlose Person in ihrem Leben.
 
Wenn ein gehörloses Kind nicht frühzeitig mit der Gebärdensprache vertraut gemacht wird, kann die Sprachentwicklung beeinträchtigt werden. Dies kann zu einer Sprachverzögerung oder einem Sprachverlust führen, was sich langfristig negativ auf das Leben des Kindes auswirkt. Deshalb ist es so wichtig, dass Eltern von gehörlosen Kindern die Möglichkeit haben, so früh wie möglich die Amerikanische Gebärdensprache, American Sign Language (ASL), zu erlernen. Genau hier kommt Fingerspelling.xyz ins Spiel.

Eine spielerische Lernerfahrung

Fingerspelling.xyz ist eine browserbasierte Anwendung, die mithilfe einer Webcam und Machine Learning Ihre Handbewegungen analysiert, damit Sie lernen, das ASL-Alphabet richtig zu “buchstabieren”. Fingerspelling ist ein wesentlicher Bestandteil von ASL, der Hauptsprache der amerikanischen Gehörlosengemeinschaft. Es wird oft für Eigennamen verwendet oder um ein Wort zu buchstabieren, für welches man das Zeichen selbst nicht kennt.

Die App zeigt den Benutze:innen eine Reihe von Wörtern und verwendet ein 3D-Modell, um zu veranschaulichen, wie die Hand für jeden Buchstaben positioniert werden sollte. Wenn Sie das Wort bilden, verfolgt die Kamera Ihre Handbewegungen und gibt Ihnen ein Feedback, sodass Sie bei Bedarf Korrekturen vornehmen können. Auf diese Weise können Sie Ihre Fingerfertigkeiten schnell verbessern und die nächste Stufe des Programms erreichen.

Fingerspelling.xyz ist eine grossartige Möglichkeit, die Grundlagen der ASL auf spielerische Art zu vermitteln: Ein Online-Lehrmittel, das Schritt für Schritt erklärt, wie man das Fingerspelling meistert – hands on!

Anders Jessen, Founding Partner, Hello Monday

Das Design und die Technologie dahinter

Aus der Designperspektive war das Ziel, das Fingeralphabet auf möglichst klare und einfache Weise zu vermitteln. Deshalb wurde die 3D-Hand prominent in der Mitte der Website platziert und mit einer verspielten Schriftart kombiniert. Die abgewinkelten Glyphen haben eine dynamische Bewegung, die subtile visuelle Nuancen in den Handgesten widerspiegelt, wodurch auch das leicht schräge Erscheinungsbild fröhlich und ansprechend wirkt. 

In Bezug auf die Farbauswahl war die Zielsetzung, eine Palette zu verwenden, die kräftig genug ist, um die Menschen anzusprechen und sie gleichzeitig dazu auffordert, das Gebärdensprache-Alphabet lernen zu wollen. Aufmerksamkeit zu erregen war der Schlüssel.

Die 3D-Hand wurde nutzerfreundlich gestaltet und mit genügend Details versehen, damit die User:innen leicht erkennen können, wie die Finger positioniert und gebogen sind. Eine Mischung aus Cartoon-Stil und Realismus war die perfekte Lösung.

Das technische Hauptmerkmal der Website ist das Hand-Tracking, für das MediaPipe Hands verwendet wurde. Es ist äusserst leistungsfähig und in der Lage, auch dann die Handstellung zu erkennen, wenn Teile der Finger hinter anderen Fingern verborgen sind.

Die zeitaufwändigste Aufgabe bestand darin, zu definieren, wann ein Fingerspelling-Buchstabe akzeptiert werden sollte und wann nicht. Das Team entwickelte für jeden Buchstaben ein regelbasiertes System, das die Drehung der Hand berücksichtigt, d. h. ob sie nach oben, unten, links oder rechts zeigt. Wenn die Ausrichtung der Hand korrekt ist, wird geprüft, wie jeder Finger positioniert wurde und wie stark er gebogen ist. Das Aufstellen der Regeln war ein manueller Prozess für jeden Buchstaben, der viel Ausprobieren erforderte. Um sicherzugehen, dass alle Zeichen auf die richtige Weise gelehrt werden, half uns ein ASL-Professor beim Testen der verschiedenen Buchstaben.

Ein nützliches Tool, von der Industrie gewürdigt

Das Ergebnis: Fingerspelling.xyz wurde für den Desktop entwickelt und ist in erster Linie für Eltern gehörloser Kinder gedacht, kann aber jedem und jeder helfen, sich mit dem ASL-Alphabet vertraut zu machen, indem es einen leichten und einfachen Einstieg ermöglicht. 

Innerhalb von 10 Tagen nach dem Start der Website wurden 150’000 korrekte Gebärdenzeichen gemacht. 10 Monate später waren bereits mehr als 2,5 Millionen korrekte Handzeichen registriert worden. The American Society for Deaf Children verwendet Fingerspelling.xyz jetzt auch als Teil ihres eigenen Schulungsmaterials, was zeigt, wie nützlich das Tool ist.

Wir haben das Fingerspelling-Tool mit Hello Monday entwickelt, um Eltern dabei zu helfen, ihr Kind beim Erlernen der Gebärdensprache zu unterstützen. So können sie die Freude an der Kommunikation mit ihrem gehörlosen Kind teilen.

Cheri Dowling, Director of Outreach and Programs, American Society for Deaf Children

Fingerspelling.xyz hat zweifellos einen positiven Einfluss auf die Gehörlosengemeinschaft und wurde dafür mit renommierten internationalen Auszeichnungen gewürdigt:

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Founding Partner, Hello Monday (part of DEPT®)

Anders Jessen

ZHdK

Toni, Typo, Top School of Arts

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Wie auf dem Toni-Campus: Markante Typografie führt durch den kreativen Dschungel der berühmten Zürcher Kunsthochschule.

Die ZHdK entdecken

Während der Weg zum Ziel sehr klar ist, gibt es viele Verlockungen am Rande. Highlights und Teaser, die die Seiten bereichern, fördern das Engagement.

Mit ZHdK-Prinzipien zum ZHdK-Relaunch

Ein Leitsystem aus Typografie und Farbcodes prägt das visuelle Erscheinungsbild und strukturiert die verschiedenen Inhaltstypen.

Navigation

Nach Logik und Intuition: Eine Top-Down-Navigation gibt den Nutzer:innen eine zuverlässige Orientierung.

Lebendige Vielfalt

Animationsdesign haucht der Seite Leben ein. Das Erlebnis widerspiegelt den pulsierenden, lebendigen Charakter der ZHdK.

Gebändigtes Chaos

Die neue digitale Plattform ordnet den kreativen Dschungel der ZHdK in ein strukturiertes Web-Erlebnis.

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Consultant

Tom Jonasse

Moresites Edition

Eine von Künstler:innen betriebene Plattform

Als im Lockdown 2020 Ausstellungen und Galerien geschlossen blieben, haben wir von DEPT® den Impuls ausgesendet, digitale Alternativen eröffnen zu können. Der Schweizer Künstler Manuel Burgener nahm den Ball auf. Et voilà — moresites editions.

Dynamische Projektentwicklung

Konzeptionelle und gestalterische, inhaltliche und formale Prozesse liefen von Anfang an parallel. Der Initiant Manuel Burgener übernahm die Rolle des Kurators, wir das Webdesign und die digitale Ausführung. Alles auf der Grundidee: Wir bauen eine von Künstler:innen betriebene Non-Profit-Plattform auf für limitierte Editionen, die exklusiv für morsites editions produziert werden.

Der Ansatz

Vom Inhalt zum Design

Back to the Internets Roots

Design im Browser

Die blaue Farbe ist von den Ursprüngen des Internets inspiriert.

Wie die Plattform funktioniert

Das von Pro Helvetia und der Stanley Thomas Johnson Stiftung unterstützte Projekt ist eine Plattform für ein mit der Zeit wachsendes Netzwerk von Künstler:innen. Dabei handelt es sich um einen bewussten Mix etablierter Namen mit jungen Unbekannten, die noch ganz am Anfang ihres Wirkens stehen. Die Editionen werden zu niedrigeren Preisen als in klassischen Kanälen üblich angeboten. Die meisten Angebote aus der Startphase des Projektes sind ausverkauft, neue erscheinen laufend: Wer seine Edition verkauft hat, macht einen Vorschlag für nächste Künstler:innen. Die selbst geführte Plattform bringt die Künstler:innen und Käufer:innen direkt zusammen. Kein Zwischenhandel!

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Senior Consultant

Sophie Murbach

Van Gogh Museum

Die Geschichte hinter den Meisterwerken

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Unravel Van Gogh ist die aktualisierte Version der erfolgreichen App “Touch van Gogh”. In und unter der Farbe der Gemälde von Vincent van Gogh sind zahlreiche Geschichten verborgen. Unravel Van Gogh enthüllt, was man mit blossem Auge nicht sehen kann: Betrachten Sie van Goghs Gemälde im kleinsten Detail und entdecken Sie die Informationen, die in und unter der Farbe verborgen liegen.

Unravel Van Gogh enthüllt, was dem blossen Auge verborgen bliebe

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Der Ansatz

Neben dem Auftrag, die iPad-Application “Touch van Gogh 1.0” auf den neuesten Stand zu bringen, suchte das Van Gogh Museum nach einem besseren Weg, die (junge) Zielgruppe mit der neuen App zu erreichen.

Zusammen mit dem Van Gogh Museum entwarf DEPT® ein benutzerfreundliches Design, das die Geschichten hinter Vincent van Gogh und seinen Werken in voller Pracht illustriert. Während des Entwicklungsprozesses verwendete DEPT® innovative UX-Techniken und achtete auf grösstmögliche Barrierefreiheit. So wird sichergestellt, dass die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher:innen auf den Protagonisten dieses interaktiven Erlebnisses gerichtet ist: Vincent van Gogh mit seinen Meisterwerken. Die Geschichten können im Museum auf allen Endgeräten erlebt werden.

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In und unter der Farbe


Wussten Sie, dass einige der von Van Gogh verwendeten Farben ursprünglich heller waren? Entdecken Sie, wie sein berühmtes Gemälde “Schlafzimmer in Arles” wahrscheinlich aussah, bevor das rote Pigment verblasste. Die Wände des Raumes sind jetzt blau – früher waren sie lila.

Es ist mit blossem Auge kaum zu erkennen, aber wenn man das Gemälde “Fischerboote bei Les Saintes-Maries-de-la-Mer” genauer betrachtet, sieht man Sandkörner in der Farbe. Der Grund: Van Gogh malte im Freien, und der Wind blies Sand auf seine Leinwand. Van Goghs Gemälde stecken voller faszinierender Geschichten. Welche Geheimnisse warten darauf, in anderen Kunstwerken gelüftet zu werden? Finden Sie es bei der Betrachtung von Meisterwerken wie “Blick auf Arles mit Irisblüten”, “Strohhütte bei Einbruch der Dämmerung”, “Selbstbildnis vor der Staffelei”, “Stillleben mit Trauben, Birnen und Zitronen”, “Blick auf Paris aus Vincents Zimmer in der Rue Lepic” und “Garten des Hospitals Saint-Paul” heraus.

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Die Details von Van Goghs Gemälden auf digitalem Wege enthüllen

Seit dem Start Ende Dezember haben mehr als 125’000 Menschen “Unravel Van Gogh” im Museum genutzt. Binnen eines Jahres werden es bis zu zwei Millionen Menschen sein. In nur zwei Monaten hatte die Web-App bereits 11’000 Besucher:innen. Auf Facebook erreichten zwei Werbeposts mehr als 323’000 Menschen und erhielten fast 400’000 Views. Auf Instagram wurden 160’000 Menschen und 222’000 Views erreicht und auf Twitter waren es rund 6’000 Menschen.

Erleben Sie die Website

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UX Design & Research Lead

Franklin Schamhart

Van Gogh Museum

Mehr sehen mit Unravel Van Gogh

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Unravel Van Gogh ist die aktualisierte Version der erfolgreichen App “Touch van Gogh”. In und unter der Farbe der Gemälde von Vincent van Gogh sind zahlreiche Geschichten verborgen. Unravel Van Gogh enthüllt, was man mit blossem Auge nicht sehen kann: Betrachten Sie van Goghs Gemälde im kleinsten Detail und entdecken Sie die Informationen, die in und unter der Farbe verborgen liegen.

Der Auftrag

Neben dem Auftrag, die iPad-Application “Touch van Gogh 1.0” auf den neuesten Stand zu bringen, suchte das Van Gogh Museum nach einem besseren Weg, die (junge) Zielgruppe mit der neuen App zu erreichen.

Zusammen mit dem Van Gogh Museum entwarf DEPT® ein benutzerfreundliches Design, das die Geschichten hinter Vincent van Gogh und seinen Werken in voller Pracht illustriert. Während des Entwicklungsprozesses verwendete DEPT® innovative UX-Techniken und achtete auf grösstmögliche Barrierefreiheit. So wird sichergestellt, dass die ungeteilte Aufmerksamkeit des Besuchers auf den Protagonisten dieses interaktiven Erlebnisses gerichtet ist: Vincent van Gogh mit seinen Meisterwerken. Die Geschichten können bald im Museum auf allen Endgeräten erlebt werden.

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Unravel Van Gogh enthüllt, was dem blossen Auge verborgen bliebe

In und unter der Farbe

Wussten Sie, dass einige der von Van Gogh verwendeten Farben ursprünglich heller waren? Entdecken Sie, wie sein berühmtes Gemälde “Schlafzimmer in Arles” wahrscheinlich aussah, bevor das rote Pigment verblasste. Die Wände des Raumes sind jetzt blau – früher waren sie lila.

Es ist mit blossem Auge kaum zu erkennen, aber wenn man das Gemälde “Fischerboote bei Les Saintes-Maries-de-la-Mer” genauer betrachtet, sieht man Sandkörner in der Farbe. Der Grund: Van Gogh malte im Freien, und der Wind blies Sand auf seine Leinwand. Van Goghs Gemälde stecken voller faszinierender Geschichten. Welche Geheimnisse warten darauf, in anderen Kunstwerken gelüftet zu werden? Finden Sie es bei der Betrachtung von Meisterwerken wie “Blick auf Arles mit Irisblüten”, “Strohhütte bei Einbruch der Dämmerung”, “Selbstbildnis vor der Staffelei”, “Stillleben mit Trauben, Birnen und Zitronen”, “Blick auf Paris aus Vincents Zimmer in der Rue Lepic” und “Garten des Hospitals Saint-Paul” heraus.

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Ergebnisse

Seit dem Start Ende Dezember haben mehr als 125’000 Menschen “Unravel Van Gogh” im Museum genutzt. Binnen eines Jahres werden es bis zu zwei Millionen Menschen sein. In nur zwei Monaten hatte die Web-App bereits 11’000 Besucher. Auf Facebook erreichten zwei Werbeposts mehr als 323’000 Menschen und erhielten fast 400’000 Views. Auf Instagram wurden 160’000 Menschen und 222’000 Views erreicht, und auf Twitter waren es rund 6’000 Menschen.

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UX Design & Research Lead

Franklin Schamhart

Justdiggit

Technologie für einen guten Zweck

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Was entsteht, wenn man digitalen Zeitgeist und neueste Technologien für einen guten Zweck bündelt? In unserem Fall ist es ein digitaler Marktplatz, der Spender:innen direkt mit afrikanischen Bauern und Bäuerinnen verbindet. Deren harte Arbeit haucht kargem Boden wieder Leben ein.

Das Projekt

Das Klima ist eines der grössten Anliegen dieser Generation. Justdiggit schult Menschen in von Dürre betroffenen Gebieten darin, an geeigneten Stellen halbkreisförmige Löcher zu graben, in denen sich Regenwasser sammelt. So wird nach einem Jahr karges Land wieder fruchtbar – ein für die lokale Bevölkerung lebenswichtiger Prozess, von dem die ganze Welt profitieren kann.

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Das Klima – das wichtigste Anliegen dieser Generation

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Wissen teilen und verbreiten

Justdiggit hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Wissen zu teilen und die Einheimischen gleichzeitig zu unterstützen, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und auszuführen. Dabei helfen die Fundis, die ortsansässigen Ranger. Um das Klima nachhaltig positiv zu beeinflussen, muss Justdiggit so viele Hektar Land wie möglich wieder fruchtbar machen – und dies gelingt nur mit Hilfe der lokalen Bevölkerung. Justdiggit ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit auch bedeutet, die einheimischen Bauern und Bäuerinnen einzubinden und sie zu einer selbstständigen Arbeit zu führen.

Für die technologische Umsetzung wandte sich Justdiggit an DEPT®. Depsters lieben Veränderung und die Agentur ist ein idealer Partner für die Umsetzung von sozialen und nachhaltigen Initiativen. Schnell hatte sich ein Team gefunden, um Justdiggit zu unterstützen.

Marktplatz

Als Agentur kennt sich DEPT® mit digitalen Marktplätzen aus. In den vergangenen Jahren haben Services wie Deliveroo, Airbnb oder Tinder, die Menschen durch die technologischen Möglichkeiten zusammenbringen, die Welt verändert. Ein direktes Zusammenführen beider Seiten ohne Vermittler:innen hat sich dabei bewährt, weshalb sich das Team fragte, ob und wie dieses Konzept auf die Prozesse von Justdiggit angewendet werden könnte.

In einem Strategie- und Designsprint entwickelte das Team eine Plattform, die Bauern und Bäuerinnen, die in geeigneten Gebieten graben möchten, mit Spender:innen zusammenbringt. Untersuchungen hatten ergeben, dass viele der Bauern und Bäuerinnen in afrikanischen Dörfern gut vernetzt sind. Sie haben Technologien wie Festnetztelefonie und kabelgebundenes Internet komplett übersprungen und wickeln viele Geschäfte bereits mobil ab. So nutzen beispielsweise über 40% der Bevölkerung Tansanias M-Pesa für ihr Banking – in Summe entspricht das 95 Millionen mobilen Transaktionen im Monat.

So funktioniert die Marketplace App:

  • Spender:innen können mühelos Geld per Ideal spenden.
  • Im Hintergrund werden diese Spenden automatisch mit den Bauern und Bäuerinnenverknüpft, die in einem geeigneten Gebiet graben dürfen.
  • Ist ein Loch fertiggestellt, wird ein Foto davon gemacht. Dieses Foto wird von einem Fundi genehmigt, der als Kontrollinstanz fungiert, und die Transaktion wird freigegeben.
  • Die Spender:innen erhalten das Foto zusammen mit der Transaktionsübersicht. Ein Loch kostet 3.30 €, wovon der Bauer oder die bäuerin 2.02 € (55%) erhalten. Der Rest des Geldes fliesst in den Erwerb von Saatgut (27%), das Gehalt des Fundis (5%), die Transaktionskosten (5%) und den Schutz der Projektgebiete vor Überweidung durch Rinder (8%). Dieses faire System ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man zusätzliche Kosten für Mittelsmänner und -frauen vermeidet – Justdiggit ist lediglich der Vermittler.

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Klare Ziele

Die App im Praxistest

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Ein Projekt mit Herz

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Programme Manager

Koen Schunselaar

Erasmus University

Eine jahrelange Customer Journey

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Was vor 5 Jahren als Zusammenarbeit in Bezug auf SEA mit der RSM und der ESAA begann, wurde nur drei Jahre später zum Gewinn einer Online-Marketing-Ausschreibung für die Erasmus Universität Rotterdam. Nun arbeiten wir auch an SEO, Web Analytics Projekten und Kampagnen für Facebook, YouTube, Instagram und LinkedIn. Wir sind ausserdem verstärkt an der Website beteiligt und führen neben der Zielgruppenforschung verschiedene A/B-Tests durch, um die Kampagnen und die Qualität der Website zu verbessern.

Vielfältige An- und Herausforderungen

Die Erasmus Universität hat eine Vielzahl von Fakultäten und Gesellschaften, die jeweils eigene Herausforderungen und Anforderungen haben. Unsere Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der einzelnen Fakultäten zu erfüllen und neben der Marketing-Kommunikation der kleinen Einheiten auch den Gesamtüberblick zu bewahren. Wir versuchen nicht nur, durch die vielen Einzelprojekte eine Linie zu halten, sondern legen auch viel Wert auf die Anwendung der Learnings, die wir aus den verschiedenen Kampagnen ziehen. Eine grosse Herausforderung in diesem Zusammenhang ist es, die junge Zielgruppe zu erreichen und zu halten.

Die Sichtbarkeit erweitern

Kampagnen, die sich auf Student:innen konzentrieren, beginnen mit dem Branding unter Schüler:innen der Mittelschule und enden, wenn sich die Interessierten für einen Bachelor-Kurs anmelden. Diese Online-Customer Journey ist kanalübergreifend und kann Jahre dauern. Im Rahmen unserer internationalen Branding-Kampagne “Make it Happen” haben wir Videos auf YouTube und Facebook verbreitet, damit sich die Schüler:innen mit der EUR vertraut machen können. Der Moment, in dem ein:e Schüler:in anfängt, Kurse zu besuchen, ist tatsächlich zwei Jahre später und erfordert Bewerbung über andere Kanäle. Da wir alles messen, können wir die richtigen KPIs mit jeder Phase verknüpfen. Wir erhalten Ergebnisse aus den verschiedenen Kampagnen pro Land und Fakultät über Search Ads 360.

Insbesondere im internationalen Kontext spielt SEA eine grosse Rolle. Viele Student:innen und potenzielle Student:innen suchen nach Kursen im Ausland und Hochschulrankings. Wenn sie wissen, was sie gerne studieren würden, führen sie spezifischere Recherchen durch. Durch die Kombination von Online-Ergebnissen mit den Daten der EUR können wir die Gebiete und Städte mit aktiven Schüler:innen effektiver lokalisieren. Wir erweitern so die Sichtbarkeit dieser spezifischen Standorte.

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Remarketing

Die Herausforderung bei diesem Projekt besteht darin, die Zielgruppe nach der ersten Berührung mit der EUR weiterhin zu “reizen”. Mit Remarketing-Kampagnen über das Google Display-Netzwerk und Facebook heben wir Call-to-Actions wie Anmeldeformulare und Broschürendownloads hervor. Wir berücksichtigen immer das neueste Online-Verhalten der Personen.

So erreichten wir über eine halbe Million Website-Nutzer:innen über Google Ads und verzeichneten ein Wachstum von 6% mit dem gleichen Medienbudget. Die Zahl der internationalen, interessierten Student:innen (einschliesslich Name und Anschrift) betrug über 4’000. 44’990 Facebook-Nutzer:innen besuchten die Website und es gab ein durchschnittliches Engagement von 1%. Der erfolgreichste SEA-Erfolg war der CTR-Anstieg von 88% und eine CPC-Reduzierung von -5,6%.

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Sales Director

Jeanette Kerssens-Kox

Klubschule Migros

Gebots- und Kampagnenautomatisierung mit Budget-Gebotsstrategien für die Klubschule Migros

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Für die Klubschule der Migros setzten wir ein Projekt um, dessen Ziel es war, eine höhere Automatisierung des Gebots- und Kampagnenmanagements zu erreichen. Dafür setzten unsere Expert:innen Budget-Gebotsstrategien auf und optimierten feldbasierte Inventarkampagnen in Search Ads 360. So konnten wir eine komplette Automatisierung – von Geboten über Tagesbudgets bis hin zu ganzen Kampagnen – erreichen.

Spezielle Herausforderungen der Klubschule Migros

Die Klubschule Migros ist eine der grössten Einrichtungen für Erwachsenenbildung in der Schweiz. Ihre extrem granulare und strikte Unternehmensstruktur, welche sich auch im Kampagnen-Setup widerspiegelt, stellte eine zentrale Herausforderung dar.

  • Unternehmensstruktur: Die genossenschaftlich organisierte Klubschule Migros teilt sich innerhalb der Schweiz in zehn Regionen mit je sechs unterschiedlichen Angebotsbereichen auf. Pro Region erhält jeder Angebotsbereich ein individuelles Budget, welches die Auslastung der regionalen Standorte gewährleisten soll.
  • Wachsende Konkurrenzsituation: Der stark umkämpfte Bildungsmarkt verzeichnet eine steigende Anzahl an Mitbewerber:innen. Zusätzlich bewegt sich der Markt immer stärker in Richtung Online-Weiterbildungen, was den Druck auf klassische Kursanbieter:innen wie die Klubschule Migros weiter erhöht.

Warum automatisieren?

Aufwandsreduktion der Kampagnenbetreuung

Durch die Automatisierung des Kontos verringert sich der Aufwand der Kampagnenbetreuung und Ausgabenkontrollen um bis zu 50%. Durch das Wegfallen eines Grossteils der manuellen Arbeiten kann somit mehr Zeit in die strategische Weiterentwicklung des Kontos investiert werden.

Kampagnensteuerung durch Machine Learning

Durch den Einsatz von Budget-Gebotsstrategien werden Gebotsanpassungen und Budgetsteuerung komplett vom Algorithmus übernommen, welcher aufgrund historischer Daten die Kampagnen selbständig und effizient auf das jeweilige Ziel hin optimiert.

Automatisierte Kampagnenerstellung

Die optimierten Inventarkampagnen generieren automatisiert auf Basis eines Datenfeeds Kampagnen, Anzeigengruppen, Keywords, Anzeigen und Erweiterungen. Durch Formelspalten in den Anzeigen werden Attribute direkt aus dem Datenfeed in die Anzeige gepusht und stellen somit eine hohe Anzeigenrelevanz sicher.

So sind wir vorgegangen

Bei Budget-Gebotsstrategien nahmen wir folgende Änderungen vor:

  • Zusammenlegung von einzelnen Budgetlinien, um das Volumen und die Datengrundlage der Gebotsstrategien zu erhöhen 
  • Aufsetzen von Budget-Gebotsstrategien zur Automatisierung von Geboten und Budgetzuweisungen 
  • Definition individueller CPA-Ziele pro Angebotsbereich, je nach Wert der Kurse 
  • Ausrichtung auf datengetriebenes Conversion-Ziel (Anmeldung für Kurs) 
  • Einsatz von Zielgruppen Listen (Remarketing, Kaufbereitschaft, Interessen) als zusätzliches Element für Gebotsanpassungen

In den feedbasierten Inventarkampagnen konnten wir mit den folgenden Massnahmen einen Impact erzielen: 

  • Optimierung feedbasierter Inventarkampagnen 
  • Verwendung dynamischer Attribute für individuelle Anzeigen pro Kurs 
  • Optimierung des Keyword-Templates mit Ausrichtung auf die Longtail-Suche, zusätzlich zu bestehenden Keyword-Kampagnen

+50%

Umsatz

+52%

Konversionen

+8.3%

Klicks

Erfolgreicher Projektabschluss

Seit der Aktivierung der Budget-Gebotsstrategien am 1. Mai 2019 konnten bis zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres der Umsatz um +50.4%, die Transaktionen um 51.8% und die Klicks um +8.3% gesteigert werden. Diese Resultate wurden bei -5.6% weniger Kosten erreicht und erzielten daher eine um -37% tiefere KUR. Durch die Steigerung der Kursbuchungen konnte die Auslastung der einzelnen Standorte nachhaltig gesteigert werden.

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Senior Digital Marketing Consultant

Tobias Link

Gemeentemuseum Den Haag

Eine crossmediale Kampagne für Mondriaan

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Das Gemeentemuseum (Gemeindemuseum) Den Haag hat die weltweit grösste Sammlung von Werken des international bekannten Künstlers Mondriaan. Das Museum fungiert somit als weltweites Fachzentrum für Mondriaan und De Stijl.

Um 100 Jahre Mondriaan und De Stijl zu feiern, wurde DEPT® gebeten, eine crossmediale Kampagne für das Gemeentemuseum Den Haag zu kreieren, die eine Online-Erfahrung, ein Motion-Piece und mehrere Anzeigen beinhaltet. Also haben wir die interaktive Website Mondriaan.nl und eine Animation erstellt, die Mondriaans Entwicklung zur Abstraktion darstellt.

Eine Hommage an Mondriaan

Die Website ist eine Hommage an Mondriaans bemerkenswerte Arbeit, entworfen als eine erforschbare Leinwand, in der Sie die Linien wie er malen können. So können Sie die verschiedenen Facetten der Arbeit und des Lebens von Piet Mondriaan entdecken. Die Entwicklung der interaktiven Animation ermöglichte eine Reise durch sein geometrisches Wunderland: Denken Sie an die Entwicklung von realistischen Landschaften, an bunte Mühlen. Und von kubistischen Stadtansichten zum berühmten Rot-Gelb-Blau. Lange Zeit wurde Mondriaan nur von Kunstliebhaber:innen geliebt, aber mit der Schaffung dieser Kampagne gelang es uns, eine breitere Öffentlichkeit für diesen international bekannten Künstler zu begeistern.

Die Kampagne brachte verschiedene Teile eines Puzzles zusammen

Ein preisgekröntes Projekt

Die Ergebnisse sind beeindruckend. Die Website erhielt über 30’000 Besucher:innen und die Videos wurden von über einer Million Menschen gesehen. Und nicht nur das – das Projekt gewann auch drei internationale Lovie Awards!

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Sales Director

Jord Wessels

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