Van Gogh Museum

Die Geschichte hinter den Meisterwerken

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Unravel Van Gogh ist die aktualisierte Version der erfolgreichen App “Touch van Gogh”. In und unter der Farbe der Gemälde von Vincent van Gogh sind zahlreiche Geschichten verborgen. Unravel Van Gogh enthüllt, was man mit blossem Auge nicht sehen kann: Betrachten Sie van Goghs Gemälde im kleinsten Detail und entdecken Sie die Informationen, die in und unter der Farbe verborgen liegen.

Unravel Van Gogh enthüllt, was dem blossen Auge verborgen bliebe

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Der Ansatz

Neben dem Auftrag, die iPad-Application “Touch van Gogh 1.0” auf den neuesten Stand zu bringen, suchte das Van Gogh Museum nach einem besseren Weg, die (junge) Zielgruppe mit der neuen App zu erreichen.

Zusammen mit dem Van Gogh Museum entwarf Dept ein benutzerfreundliches Design, das die Geschichten hinter Vincent van Gogh und seinen Werken in voller Pracht illustriert. Während des Entwicklungsprozesses verwendete Dept innovative UX-Techniken und achtete auf grösstmögliche Barrierefreiheit. So wird sichergestellt, dass die ungeteilte Aufmerksamkeit der Besucher:innen auf den Protagonisten dieses interaktiven Erlebnisses gerichtet ist: Vincent van Gogh mit seinen Meisterwerken. Die Geschichten können im Museum auf allen Endgeräten erlebt werden.

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In und unter der Farbe


Wussten Sie, dass einige der von Van Gogh verwendeten Farben ursprünglich heller waren? Entdecken Sie, wie sein berühmtes Gemälde “Schlafzimmer in Arles” wahrscheinlich aussah, bevor das rote Pigment verblasste. Die Wände des Raumes sind jetzt blau – früher waren sie lila.

Es ist mit blossem Auge kaum zu erkennen, aber wenn man das Gemälde “Fischerboote bei Les Saintes-Maries-de-la-Mer” genauer betrachtet, sieht man Sandkörner in der Farbe. Der Grund: Van Gogh malte im Freien, und der Wind blies Sand auf seine Leinwand. Van Goghs Gemälde stecken voller faszinierender Geschichten. Welche Geheimnisse warten darauf, in anderen Kunstwerken gelüftet zu werden? Finden Sie es bei der Betrachtung von Meisterwerken wie “Blick auf Arles mit Irisblüten”, “Strohhütte bei Einbruch der Dämmerung”, “Selbstbildnis vor der Staffelei”, “Stillleben mit Trauben, Birnen und Zitronen”, “Blick auf Paris aus Vincents Zimmer in der Rue Lepic” und “Garten des Hospitals Saint-Paul” heraus.

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Die Details von Van Goghs Gemälden auf digitalem Wege enthüllen

Seit dem Start Ende Dezember haben mehr als 125’000 Menschen “Unravel Van Gogh” im Museum genutzt. Binnen eines Jahres werden es bis zu zwei Millionen Menschen sein. In nur zwei Monaten hatte die Web-App bereits 11’000 Besucher:innen. Auf Facebook erreichten zwei Werbeposts mehr als 323’000 Menschen und erhielten fast 400’000 Views. Auf Instagram wurden 160’000 Menschen und 222’000 Views erreicht und auf Twitter waren es rund 6’000 Menschen.

Erleben Sie die Website

Fragen?

Franklin Schamhart

UX Design & Research Lead

Franklin Schamhart

Justdiggit

Technologie für einen guten Zweck

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Was entsteht, wenn man digitalen Zeitgeist und neueste Technologien für einen guten Zweck bündelt? In unserem Fall ist es ein digitaler Marktplatz, der Spender:innen direkt mit afrikanischen Bauern und Bäuerinnen verbindet. Deren harte Arbeit haucht kargem Boden wieder Leben ein.

Das Projekt

Das Klima ist eines der grössten Anliegen dieser Generation. Justdiggit schult Menschen in von Dürre betroffenen Gebieten darin, an geeigneten Stellen halbkreisförmige Löcher zu graben, in denen sich Regenwasser sammelt. So wird nach einem Jahr karges Land wieder fruchtbar – ein für die lokale Bevölkerung lebenswichtiger Prozess, von dem die ganze Welt profitieren kann.

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Das Klima – das wichtigste Anliegen dieser Generation

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Wissen teilen und verbreiten

Justdiggit hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Wissen zu teilen und die Einheimischen gleichzeitig zu unterstützen, ihre Arbeit selbstständig zu organisieren und auszuführen. Dabei helfen die Fundis, die ortsansässigen Ranger. Um das Klima nachhaltig positiv zu beeinflussen, muss Justdiggit so viele Hektar Land wie möglich wieder fruchtbar machen – und dies gelingt nur mit Hilfe der lokalen Bevölkerung. Justdiggit ist überzeugt, dass Nachhaltigkeit auch bedeutet, die einheimischen Bauern und Bäuerinnen einzubinden und sie zu einer selbstständigen Arbeit zu führen.

Für die technologische Umsetzung wandte sich Justdiggit an Dept. Depsters lieben Veränderung und die Agentur ist ein idealer Partner für die Umsetzung von sozialen und nachhaltigen Initiativen. Schnell hatte sich ein Team gefunden, um Justdiggit zu unterstützen.

Marktplatz

Als Agentur kennt sich Dept mit digitalen Marktplätzen aus. In den vergangenen Jahren haben Services wie Deliveroo, Airbnb oder Tinder, die Menschen durch die technologischen Möglichkeiten zusammenbringen, die Welt verändert. Ein direktes Zusammenführen beider Seiten ohne Vermittler:innen hat sich dabei bewährt, weshalb sich das Team fragte, ob und wie dieses Konzept auf die Prozesse von Justdiggit angewendet werden könnte.

In einem Strategie- und Designsprint entwickelte das Team eine Plattform, die Bauern und Bäuerinnen, die in geeigneten Gebieten graben möchten, mit Spender:innen zusammenbringt. Untersuchungen hatten ergeben, dass viele der Bauern und Bäuerinnen in afrikanischen Dörfern gut vernetzt sind. Sie haben Technologien wie Festnetztelefonie und kabelgebundenes Internet komplett übersprungen und wickeln viele Geschäfte bereits mobil ab. So nutzen beispielsweise über 40% der Bevölkerung Tansanias M-Pesa für ihr Banking – in Summe entspricht das 95 Millionen mobilen Transaktionen im Monat.

So funktioniert die Marketplace App:

  • Spender:innen können mühelos Geld per Ideal spenden.
  • Im Hintergrund werden diese Spenden automatisch mit den Bauern und Bäuerinnenverknüpft, die in einem geeigneten Gebiet graben dürfen.
  • Ist ein Loch fertiggestellt, wird ein Foto davon gemacht. Dieses Foto wird von einem Fundi genehmigt, der als Kontrollinstanz fungiert, und die Transaktion wird freigegeben.
  • Die Spender:innen erhalten das Foto zusammen mit der Transaktionsübersicht. Ein Loch kostet 3.30 €, wovon der Bauer oder die bäuerin 2.02 € (55%) erhalten. Der Rest des Geldes fliesst in den Erwerb von Saatgut (27%), das Gehalt des Fundis (5%), die Transaktionskosten (5%) und den Schutz der Projektgebiete vor Überweidung durch Rinder (8%). Dieses faire System ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man zusätzliche Kosten für Mittelsmänner und -frauen vermeidet – Justdiggit ist lediglich der Vermittler.

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Klare Ziele

Die App im Praxistest

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Ein Projekt mit Herz

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Fragen?

Koen Schunselaar

Programme Manager

Koen Schunselaar

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