INUIKII

Ein neuer Shop für den ikonischen Luxus-Schuhbrand

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Eine E-Commerce Experience für das Schweizer Schuhunternehmen INUIKII. Ein neues digitales Branding und ein neues Erscheinungsbild des Shops repräsentieren den Charakter des Familienunternehmens.

Mehr gestalterische Freiheit

Mit der bisherigen Technologie stiess INUIKII an die Grenzen – sowohl hinsichtlich Skalierbarkeit, als auch hinsichtlich gestalterischer Möglichkeiten. Da INUIKII über keinen Flagshipstore verfügt, ist die Onlinepräsenz von umso grösserer Bedeutung und eine der wenigen Möglichkeiten, den Brand zu positionieren und inszenieren.

Mit Shopware hat INUIKII heute eine flexible Shoplösung, welche Standardmodule out-of-the-box anbietet, aber dennoch einen hohen Grad an Customization zulässt.
Dank dem Multi Country and Currency Selector ist es INUIKII zudem möglich, den weltweiten Markt zu bedienen.

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Lead Nurturing und Brand Awareness

Durch eine breit angelegte, internationale Kampagne in den Bereichen Search, Social und Programmatic, wurde sichergestellt, dass der Brand INUIKII die nötige Aufmerksamkeit erhält und genügend qualitativen Traffic auf den neuen Shop geleitet wird. Mit dem bewussten Entscheid für diese drei Kanäle wird sichergestellt, dass die Zielgruppe von INUIKII zielgerichtet angesprochen und mit maximaler Effizienz im User-Funnel abgeholt wird.

Nebst der Evaluation der relevanten Kanäle stand auch das Generieren von Insights zur Zielgruppe und deren Interessen im Fokus. Die gewonnenen Insights erlauben es, die Zielgruppen nach ihren Absichten zu kategorisieren und sie individuell zu betrachten und anzusprechen.

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Switch zwischen klassischem Shop und Explore Welt

Durch unterschiedliche Zugänge können die User:innen Inhalte auf verschiedene Arten entdecken. Der konventionelle Shop-Modus erlaubt User:innen ein einfaches Navigieren und zielgerichtetes Konsumieren der gewünschten Inhalte. Ganz anders der Explore Modus. Um dem Brand INUIKII in seiner Einzigartigkeit und den innovativen unkonventionellen Produkten gerecht zu werden, entwickelten wir einen weiteren Zugang, der es den User:innen ermöglicht, losgelöst von herkömmlichen Navigationskonzepten Inhalte auf eine spielerische Art – wortwörtlich – zu entdecken.

Conversion – messen und optimieren

Durch das neu implementierte Tracking verfügt INUIKII nun über das nötige Werkzeug, den Erfolg verschiedener Marketingmassnahmen zu messen und die Website sowie die Werbung und schlussendlich die Conversion Rate gezielt zu optimieren.

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Project Manager / Consultant

Isabel Yasar

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ABOUT YOU

HYPEWEAR by ABOUT YOU – der erste Onlineshop für Digital Fashion

ABOUT YOU ist eines der am schnellsten wachsenden E-Commerce Unternehmen und einer der führenden Online-Fashion-Retailer Europas, der innovative Projekte vorantreibt und sich als Vorreiter der Branche im Bereich Digital Fashion sieht. ABOUT YOU kam mit der Vision auf DEPT® zu, einen Onlineshop für Digital Fashion zu kreieren. Das Ziel dahinter: Digital Fashion Items für die breite Masse zugänglich machen. DEPT® war dabei End-to-End sowohl als Berater als auch als Umsetzungspartner tätig.

Virtual Fashion – unbegrenzte Möglichkeiten

Zunächst wurde in enger Abstimmung mit ABOUT YOU die Marke HYPEWEAR konzipiert und die CI designt. DEPT® hat im Anschluss den HYPEWEAR Digital Fashion Onlineshop auf Basis der agentureigenen Algomart Lösung konzipiert und entwickelt. Im letzten Schritt erstellten wir noch ein Teaservideo für den aufmerksamkeitsstarken Launch von HYPEWEAR.

ABOUT YOU möchte neben dem Fashion E-Commerce Geschäft auch den Virtual Fashion Space erobern und Kund:innen dort verschiedenste Outfits anbieten. Virtual Fashion ermöglicht es den Creator:innen, Pieces zu konzipieren, die so im echten Leben nicht möglich oder tragbar sind, wie bspw. eine Jacke aus virtuellen Blumen, ein Kleid aus tanzenden Tüll-Elementen oder weitere aussergewöhnliche, voluminöse Highlight-Pieces. Dabei gibt es verschiedene Kollektionen – manche davon sind selten und in ihrer Stückzahl begrenzt, andere sind häufiger verfügbar. Kund:innen bekommen so die Möglichkeit, sich auf eine völlig neue Art und Weise auszudrücken und digital zu präsentieren – vor allem für die Gen Z ist dies im Hinblick auf das fluide Verständnis ihrer Identität von grosser Relevanz.

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It’s all ABOUT YOU

Mit der neuen Plattform für digitale Fashion sind der eigenen Selbstentfaltung der Kund:innen keine physischen Grenzen mehr gesetzt: HYPEWEAR bietet als First Mover Fashion-Items für die breite Masse. Nach dem Motto ‘From Tech to Human’ werden die Items nicht nur für Digital Fashion Fans erschwinglich, sondern auch ohne Krypto-Wissen zugänglich. Damit gehört die Plattform zu den Pionieren auf dem Markt.

Fast First Mover – Schnell, einfach und intuitiv

Ziel war es, in kürzester Zeit einen ersten MVP des Onlineshops live zu bringen, um HYPEWEAR auf diese Weise als den One-Stop-Shop für Digital Fashion Items zu etablieren. Dabei sollte die User Journey auch für ‘nicht Web3 Natives’ möglichst einfach und intuitiv gestaltet werden, um niemanden auszuschliessen und zu gewährleisten, dass jede:r User:in Digital Fashion Items erwerben kann. Zudem sollten Brands über HYPEWEAR ihre 3D Fashion vertreiben können, um somit eine grosse Auswahl an verschiedenen Fashion Pieces auf der Plattform für die Zielgruppe bereitzustellen.

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Die Lösung

Ein Onlineshop für Digital Fashion auf Basis der Algorand Blockchain

Auch die Auswahl der passenden Blockchain war Teil des Projekts. Hierbei stand vor allem im Vordergrund, dass diese ökologisch nachhaltig und schnell ist, sowie wenig Processing Fees (Gebühren für das Minten und Transferieren der NFTS) verursacht. Die Entscheidung fiel für Algorand. Diese Blockchain hat einen minimalen CO2-Abdruck und ermöglicht schnelle Transaktionen zwischen Marktplatz und Kund:innen. 

Durch das integrierte CMS im Onlineshop kann ABOUT YOU beliebig viele Digital Fashion Items erstellen und hochladen. Die entstehenden Processing Fees auf Algorand sind dabei minimal.

Dank der Einbindung von Custodial Wallets wird die Erstellung des Crypto Wallets, in dem die Items gespeichert werden, für den oder die Kund:in direkt im Anmeldeprozess übernommen und abgewickelt. Hierdurch wird ein Bruch in der Customer Journey, der mit dem aufwändigen und komplizierten Anlegen von Crypto Wallets und dem anschliessenden Connect im Shop einhergehen würde, verhindert und auch Web3-unerfahrene User:innen können problemlos ihre Digital Fashion Pieces erhalten.  

Zusätzlich zu dem 3D Model des jeweiligen Digital Fashion Items und dem NFT bekommen die Kund:innen auch ein editiertes Foto von sich, auf welches das Virtual Fashion Piece gemappt wird. Auch dieser Schritt fügt sich optimal  in die gesamte Customer Journey ein und ist dabei so einfach wie möglich gehalten: Kund:innen können ihre Digital Fashion Items ganz leicht in ihrem Profil verwalten und die editierten Fotos für Social Media nutzen.

Somit ist innerhalb von wenigen Monaten durch die Zusammenarbeit von DEPT® und ABOUT YOU der erste Onlineshop für Digital Fashion entstanden. HYPEWEAR durchdringt die Grenzen der herkömmlichen Mode mit den dreidimensionalen Fashion Pieces. Damit fungiert die Plattform in diesem Bereich als digitaler Meilenstein, der den Anstoss für viele weitere zukunftsweisende virtuelle Projekte gibt.

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Das Metaverse wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und wir sehen hier grosses Potenzial, das wir gemeinsam mit den Expert:innen von DEPT® ausschöpfen wollen: Wir glauben fest an eine Übergangsphase von Augmented Reality, in der dein physisches Ich die digitale Fashion auf Social Media präsentiert und damit die Grenzen der bisherigen Fashion Welt aufhebt und eine noch grössere Audience erreicht.

Marius Bingener, Teamlead Content Development

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HYPEWEAR Onlineshop

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Director Marketing & Business Development

Gesine Meitler

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FREITAG

FREITAG matched Tinder: Swipe to S.W.A.P.

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Seit Juni 2020 hat DEPT® das Schweizer Kultlabel FREITAG als Love Brand im Portfolio. Gemeinsam mit dem FREITAG Team setzten wir für ihre S.W.A.P.-Plattform eine kreative Kampagne mit Mehrwert um – und spielten sie auf der Dating-App Tinder aus.

Nachhaltiges Taschen-Tausch-Tinder

FREITAG, das ist eine Brand, die sich an der Circular Economy, der Kreislaufwirtschaft, orientiert. Seit den 90er Jahren stellt das nach den Gründer-Brüdern Markus und Daniel Freitag benannte Unternehmen Taschen und andere Accessoires her – aus gebrauchten Materialien wie Autogurten, Fahrradschläuchen und Lkw-Planen.

Getreu dem Nachhaltigkeitsgedanken bietet FREITAG in seinem “Anti-Online-Store” die Möglichkeit, die eigene FREITAG Tasche mit denen anderer Besitzer:innen zu tauschen. S.W.A.P. nennt sich das: Shopping Without Any Payment – das Taschen-Tausch-Tinder für alle, die ihr langlebiges Unikat gerne auswechseln würden. Nichts lag also näher, als die Idee, die bekannte Dating-App als Plattform zu nutzen, um auf den Service aufmerksam zu machen.

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Eine kreative Kampagne mit Mehrwert

FREITAG will mit ihren Produkten Menschen erreichen, die ihre Denkweise teilen und sie als Kompliz:innen unterstützen. Mit diesem Anspruch erarbeiteten die Teams von DEPT® und FREITAG gemeinsam eine Kampagne, um Tinder-Nutzer:innen dazu zu ermutigen, ihre alte FREITAG Tasche kostenlos gegen eine andere gebrauchte Tasche zu tauschen, ganz nach dem Motto “Tauschen statt Kaufen”.

Herzstück waren dabei sechs Creatives mit zur Plattform passenden Slogans wie “Lovers sind austauschbar. Bags auch.”. Diese sechs Creatives wurden als Native Display Cards Tinder-Nutzer:innen in Deutschland und der Schweiz im Native Flow angezeigt. Wischte ein:e User:in nach rechts (“Like”), kam es zum Match und er oder sie landete auf der S.W.A.P.-Landingpage. Dort konnte anschliessend in Ruhe nach einer neuen Lieblingstasche gestöbert werden.

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>2 Millionen

Total Impressions

>67 Tausend

Total Engagements

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Successful swiping

Die Kampagne fand bei den Tinder-Nutzer:innen Anklang. Besonders in der FREITAG-Heimat Schweiz wurde fleissig gematched. In nur wenigen Wochen generierte die S.W.A.P.-Kampagne mehr als zwei Millionen Impressions und mehr als 67’000 Engagements und lag damit über den Benchmarks.

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Social Advertising Consultant

Maria Heuger

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FREITAG

Design-it-yourself mit FREITAG F-Cut

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Die nachhaltige Schweizer Marke FREITAG, bekannt für ihre Taschen und Accessoires aus gebrauchten LKW-Planen, steht seit jeher für Individualismus. Mit dem neuen digital Tool F-Cut bietet FREITAG seinen Kund:innen ab sofort die Möglichkeit, ihre ganz eigenen Super-Unikate zu designen. Die Idee dahinter entstand bereits vor 20 Jahren – und stammt von einem DEPT®-Mitarbeiter.

Wunsch nach mehr Einzigartigkeit

Jede der rund 300’000 FREITAG Taschen und Accessoires, die jährlich produziert werden, ist ein Unikat. Hergestellt wird ein grosser Teil in Zürich, wo die LKW-Planen von FREITAG-Mitarbeitenden zerlegt und gewaschen werden, bevor die Bag Designer:innen mit ihren Cuttermessern und Schablonen die besten Motive ausschneiden und diese dann zu Taschen weiterverarbeitet werden.

So weit, so gut. Doch immer öfter erkundigen sich Kund:innen in den FREITAG-Stores, ob es diese oder jene Tasche nicht auch in dieser oder jener Farbe gebe, mit diesem und jenem Motiv. Diese Wünsche nach (noch) mehr Einzigartigkeit haben sich die Taschenmacher:innen zu Herzen genommen – und sich an die Diplomarbeit erinnert, in deren Rahmen der DEPT®-Mitarbeiter Severin Klaus vor 20 Jahren für FREITAG den ersten F-Cut erfunden, entworfen und programmiert hatte.

Demokratisierung des Bag Designs

DEPT® Schweiz arbeitet bereits seit 2020 mit FREITAG zusammen und hat für die Marke unter anderem eine Taschen-Tausch-Kampagne auf Tinder umgesetzt. Nun kam FREITAG auf uns zu, um gemeinsam mit Bag- und UX-Designer:innen, Logistiker:innen und vielen weiteren Expert:innen den Online-Zuschneidetisch F-Cut aus dem Dornröschenschlaf zu wecken.

In einem Vorprojekt wurden folgende Positionierungen und Visionen definiert:

Demokratisierung des Bag Designs

Jede:r interessierte Kund:in soll die Möglichkeit erhalten, sein oder ihr Über-Unikat nach dem ganz eigenen Geschmack jenseits aller Design-Guidelines zu gestalten.

Erlebbarmachung der Werte von FREITAG

Nachhaltigkeit und Individualismus stehen an erster Stelle. Die FREITAG Sweat-Yourself-Shops sollen mittels F-Cut von der physischen in die digitale Welt transportiert werden.

Revival eines Klassikers

Der neue F-Cut soll so gut werden wie das vielfach ausgezeichnete 20-jährige Original, aber noch benutzerfreundlicher und zeitgemässer.

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Verknüpfung der Offline- mit der Online-Welt

F-Cut bietet eine einmalige Verbindung von rough & real Materialien mit digitaler Perfektion und einer smoothen Produkt-Konfiguration – egal auf welchem Gerät, inklusive 3D Preview in Echtzeit. So wird die Offline-Welt von FREITAG dank einer einzigartigen Experience mit der Online-Welt verknüpft. 

Beim F-Cut hat DEPT® nicht nur UX, UI und die 3D Preview, sondern auch das Back- und Frontend umgesetzt. Die visuelle Identität und die Texte stammen von FREITAG selber.

Aus technischer Sicht ist der F-Cut eine Webapplikation, die diverse Systeme vereint. Zum einen ist da natürlich der F-Cut App – also das GUI – in dem die FREITAG-Kund:innen ihre Tasche konfigurieren. Dann gibt es das F-Cut Backend mit Headless CMS, das in erster Linie eine Datenbank zur Verfügung stellt und via API mit dem Checkout (FREITAG Online-Shop) und natürlich der F-Cut App kommuniziert. Zudem gibt es weitere Admin-Oberflächen mit alltäglichen Planen-Verwaltungsfunktionen (Konfiguration, Bestellungen etc.) respektive Planen-Upload, -Editor und -Export (DXF) für die Produktion.

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Taschenträume werden wahr

Für den ersten Release lag der Fokus auf dem Prinzip KISS (Keep It Simple, Stupid): Wir beschränkten uns auf einen Taschen-Typen, den Messenger Bag F712 DRAGNET, der mittels vier virtuellen Schablonen aus einer Auswahl von 20-50 verschiedenen LKW-Planen designt werden kann. Die designbaren Taschen-Typen könnten künftig erweitert werden oder der Taschen-Typ könnte in festen Intervallen ändern.

Um Fairness und Gleichberechtigung sicherzustellen, werden neue Planen im Stillen aufgeschaltet, um Streit um die “guten” Planenstücke systemseitig auszuschliessen. Wichtig war FREITAG ausserdem die Balance zwischen maximaler Gestaltungsfreiheit und Nachhaltigkeit: Überbleibsel der Planen werden für Accessoire-Produkte verwendet.

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Wie geht’s weiter?

F-Cut löste schon vor dem Go-Live sowohl DEPT®- als auch FREITAG-intern Begeisterung aus. Mehrere Weiterentwicklungs-Projekte sind bereits geplant: weitere Produkte und Features sollen folgen. 20 Jahre nach der Geburt der Idee ist der F-Cut endlich wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und wird stetig weiterwachsen.

Vor über 20 Jahren durfte ich F-Cut als studentische One-Man-Show umsetzen – das jetzt mit Unterstützung eines fantastischen Teams sowohl auf Seiten DEPT® als auch auf Kundenseite neu zu denken und dabei die Möglichkeiten heutiger Technologie auszuschöpfen, ist ein grossartiges Privileg.

Severin Klaus, Tech Director, DEPT®

DESIGN YOUR VERY OWN
FREITAG BAG

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Senior Consultant

Vera Weber

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C&A

Moderne Shopping Experience dank umfangreicher Neuausrichtung

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C&A ist eines der führenden Modeunternehmen Europas mit 25.000 Mitarbeiter:innen. In die über 1.300 Filialen in 18 europäischen Ländern strömen täglich über 2 Millionen Kund:innen, die sich auf qualitativ hochwertige Mode zu kleinen Preisen freuen. Auch der C&A Onlineshop ist bei Fashion-Fans sehr beliebt.

Im Zuge eines umfangreichen Rebrandings erfuhr dieser vor allem auch eine technische und strategische Neuausrichtung.

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Flexibilität und Skalierbarkeit – Schlüsselfaktoren in der digitalen Welt

Die Zusammenarbeit von C&A und DEPT® begann Mitte 2020. Initial wurden wir damit beauftragt, die Frontend-Maintenance des bisherigen Online-Shops zu übernehmen und diesen weiterzuentwickeln.

Die monolithische E-Commerce-Plattform schränkte das digitale Wachstum aber leider ein – und stand so im Widerspruch zu den Unternehmenszielen. Denn in einer digitalen Welt, in der sich die Erwartungen der Nutzer:innen, die Technologien, der Markt und die Gesellschaft so schnell verändern, ist ein flexibles und in allen Bereichen skalierbares System ein Schlüsselfaktor für Unternehmen, um nicht nur reagieren, sondern auch agieren zu können.

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Von der monolithischen Plattform zur Headless-Microservice-
Architektur

C&A hatte bereits ein innovatives Architekturkonzept erarbeitet, mit dem Ziel, die Legacy IT-Plattform durch eine edgebasierte Headless-Microservice Architektur mit SPA-Frontend abzulösen.

Die neue Customer-Experience-Plattform soll neben einer Grunderneuerung der Architektur auch als zentraler digitaler Touchpoint die Omnichannel Consumer Journeys unterstützen, eine nahtlose Shopping Experience gewährleisten und C&A als moderne Brand positionieren.

Die Erarbeitung einer agilen Produktstrategie und Roadmap, den Aufbau eines produktübergreifenden Design-Systems und die Entwicklung von neuen Front- und Backend-Komponenten, sowie einer grundlegend neuen, technisch modernen Architektur übernahm DEPT® in enger und partnerschaftlicher Kooperation mit C&As spezialisierten Teams.

Produktstrategie & Roadmap

Um den gewünschten Fokus in der Weiterentwicklung des Online-Shops zu gewährleisten und Ziele der C&A Digitalstrategie sowie der übergreifenden Business- und Markenstrategie effektiv zu verfolgen, erarbeitete DEPT® gemeinsam mit C&As Produkt- und UX-Team eine mittelfristig angelegte, agile Produktstrategie für den neuen Online-Shop.

Wir entwickelten zunächst datenbasierte Customer Value Propositions für die Zielgruppen des Online-Shops. Darauf basierend wurde ein ambitioniertes Webshop Vision Statement 2024 als Nordstern für das Produktteam formuliert. Gemeinsam mit C&A steckten wir strategische Etappenziele und definierten damit verbundene Key Results. Der Erfolg des Online-Shops ist so fortlaufend messbar und kann jederzeit sichtbar gemacht werden. Um die Strategie darüber hinaus weiter greifbar zu machen, wurden Initiativen als neue Ebene in der Produktplanung eingeführt, welche fortan regelmässig aus Consumer Insights (Jobs-to-be-done) gespeist werden – und somit als kontinuierlicher Innovationsmotor für eine problembasierte Produkt- und Service-Entwicklung des Online-Shops funktionieren. Um die Online-Shop-Strategie zum Leben zu erwecken, wurde anschliessend ein agiler Flow of Work aufgesetzt, der unmittelbar in eine dynamische, strategische Product-Discovery und Roadmap mündet. Da sich Erwartungen und Impulse rund um digitale Produkte heutzutage in Windeseile ändern, wird die Online-Shop-Strategie als „Living Strategy” gehandhabt und in Zukunft in regelmässigen Alignments strategisch überprüft.

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Zusammenarbeit & Prozess

Von Anfang an wurde seitens DEPT® eine breite Zusammenarbeit mit diversen Stakeholdern bei C&A herbeigeführt – von Brand & Marketing über IT bis hin zu Research: Eine wichtige Grundlage für den Projekterfolg, denn so wurde frühzeitig ein gemeinsames Verständnis dafür entwickelt, wie Brand Purpose und Brand Value Propositions digital übersetzt werden können. Mögliche Lösungen auf Basis von Consumer Insights wurden mithilfe kollaborativer Ideation und Co-Creation Sessions erarbeitet und die Ergebnisse mittels interaktiver Prototypen getestet. Um künftig routiniert Ideen für neue Funktionen und Dienstleistungen zu generieren, wurde die Zusammenarbeit zwischen dem C&A User Research Team und dem Product Management integriert und intensiviert – eine neue Powerforce, die ab sofort den Online-Shop nicht nur nutzerzentriert weiterentwickeln, sondern auch innovativer gestalten wird.

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Architektur & Technologie

Die von C&A in ihren Grundzügen erdachte und zusammen mit DEPT® weiter ausgearbeitete und implementierte technische Lösung: ein Microservice-Ansatz. Diese skalierbare und flexible Infrastruktur ermöglicht u.a. eine optimale Time-to-Market-Performance. Mit dieser Lösung können den Nutzer:innen personalisierte Angebote, Inhalte und Services geliefert werden; gleichzeitig kann die Lösung nahtlos mit den künftigen Anforderungen wachsen.

Aufgrund der Komplexität des Projekts und der damit einhergehenden kompletten Erneuerung der Architektur wurde die Entwicklung des neuen Online-Shops in mehrere Stufen aufgeteilt. Stufe 1 sah die Neuentwicklung des Shop-Frontends für die Customer Journey bis zum Warenkorb, sowie das Einführen eines neuen Backends für das zu entwickelnde Shop Frontend vor. Beide Bestandteile werden auf einer hochperformanten und skalierbaren serverless Infrastruktur von Cloudflare „on the edge” gehostet. Die Generierung und Auslieferung der Inhalte an Nutzer:innen erfolgt dann über ein weltweites CDN (Content Delivery Network) mit Tausenden von Knotenpunkten.

Ein neues, modernes Headless CMS wird zentrales Tool der Inhaltspflege über mehrere Channels – beispielsweise Online-Shop und C&A App – hinweg. Weil das Backend und die Commerce Engine in Stufe 1 noch unverändert bleiben, wurden in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Software-Unternehmen novomind Schnittstellen zum Legacy System auf Basis von GraphQL entwickelt. Sie ermöglichen den Parallelbetrieb von alter und neuer Technologie – und darüber hinaus den Livegang in Form eines A/B-Tests im ersten Schritt für nur 10% der Nutzer:innen. Die Anbindung dieser APIs und aller weiteren Drittsysteme wie Reco-Engine, PIM, etc. erfolgt durch ein neu entwickeltes Gateway, das die Daten in konsolidierter Form dem Frontend – einer modernen und serverside gerenderten Single Page Application auf Basis von React – zur Verfügung stellt.

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Product Design, User Experience und Content

Die gesamte User Journey bis zum Checkout wurde neu konzipiert. Ein umfassendes Set an Content-Modulen bietet Raum für fesselnde, inspirierende Inhalte, die Frische und Modernität verkörpern. Grossflächige Bilder und starke Porträts, kombiniert mit Nahaufnahmen, schaffen eine emotionale Bindung, während plakative Typografie nutzerrelevante Inhalte prägnant auf den Punkt bringt. Der Header wurde cleaner und übersichtlicher gestaltet; sowohl mobil als auch in der Desktop-Version gibt es ein neues Navigationskonzept. Neue, ausgewogenere Product Listings bieten einen besseren Überblick und helfen, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Verständliche Labels und ein Fokus auf Nachhaltigkeit & Sale kommunizieren das Markenversprechen und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein nutzerfreundlicher Filter gibt den Kund:innen die wichtigsten Optionen direkt an die Hand. Dank selbstbewusster Präsentation der Produkte auf der Detailseite – durch eine neue Anordnung, eine übersichtlichere Buybox und eine integrierte Grössenberatung – wird das moderne Look & Feel der Plattform unterstrichen.

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Das Design System als Single Source of Truth

Das von Grund auf neu entwickelte C&A Design System ist ein lebendiges digitales Ökosystem, das in Symbiose mit den E-Com-Produkten wächst und sich verändert. Es ermöglicht den Teams, eine konsistente Experience für die Nutzer:innen zu entwickeln, als die neue Single Source of Truth für eine gemeinsame digitale Sprache. Dies erhöht die Effizienz und stärkt die funktionsübergreifende Zusammenarbeit – auch für externe Partner. In einem kollaborativen Ansatz hat unser Product Design Team in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden die übergeordneten Leitlinien wie Digital Branding Basics und Content Principles entwickelt und definiert. Shopspezifische Foundations, Components und UX Patterns sind mit Richtlinien und zahlreichen Best Practices versehen, um die bestmögliche Orientierung und Guidance zu bieten: Für eine einheitliche Experience.

Zusammen mit DEPT®, dem starken Partner an unserer Seite, haben wir einen state-of-the-art Webshop gebaut. Die neue Plattform erfüllt die Wünsche unserer Kund:innen, spiegelt die Modernität unserer Brand wider und bildet die Basis für unsere ambitionierten Wachstumsziele.

Ulrike Otto, Head of Digital Experience, C&A

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Head of New Business

Isabell Voss

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Dequency

Der Soundtrack zum Metaverse

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Dequency baut den ersten dezentralisierten Marktplatz für Musiklizenzen auf, der es Musiker:innen und Visual-Creators ermöglicht, sich zu vernetzen, untereinander zu handeln und zusammenzuarbeiten. Dequency basiert auf der Technologie und dem Ethos des Web3 und möchte Visual-Creators direkt mit Musiker:innen und anderen Inhaber:innen von Musikrechten zusammenbringen. Das Unternehmen will ein einfaches, transparentes und unterhaltsames Lizenzierungserlebnis bieten. Also wandte sich Dequency an DEPT®, um diese Vision zu verwirklichen und den Marktplatz aufzubauen.

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Aufbau einer dezentralen Plattform für Musiklizenzen

Dequency hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform zu schaffen, die Dritte aus dem Musiklizenzgeschäft ausschliesst, um die Geschwindigkeit der Zahlungen zu erhöhen, die Gebühren zu senken und den Marktteilnehmer:innen die Kontrolle über das System zu geben. Die Dequency-Plattform wird es Musiker:innen und Visual-Creators ermöglichen, sich zu verbinden und einfacher an NFT-Kunst und Metaverse-Inhalten zusammenzuarbeiten. 

Dequency war zunächst auf On-Chain-Inhalte wie Motion Graphic NFT-Projekte, Videospiele und Metaverse-Produktionen ausgerichtet, will nun aber auch Künstler:innen vorstellen, die ihre Musik zur Lizenzierung anbieten und die Kommunikation zwischen den Parteien erleichtern, um die Community zu fördern. Mit dem ultimativen Ziel, einen vollständig dezentralisierten Marktplatz für Musiklizenzen zu schaffen, wird Dequency den Urheber:innen auch Einkommensmöglichkeiten mit minimalen Gebühren und sofortiger Bezahlung bieten.

Die Macht der Blockchain-Technologie zur Optimierung der Musiklizenzierung

Für alle visuellen Produktionen, die Musik verwenden, ist eine Synchronisationslizenz (auch bekannt als «Sync-Lizenz») erforderlich, die zwischen dem Urheberrechtsinhaber eines Musikstücks und der Partei, die die Musik verwenden möchte, ausgehandelt wird. Die Lizenz erlaubt die Synchronisierung von urheberrechtlich geschützter Musik mit jeder anderen Art von Inhalt.

Dequency ist überzeugt, dass die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, den Markt für Musiklizenzen zu revolutionieren und mehr Möglichkeiten für Künstler:innen zu schaffen. Das Unternehmen wollte auf Algorand aufbauen, einer Blockchain, die für ihren umweltfreundlichen «Pure Proof of Stake»-Konsensmechanismus bekannt ist. Algorand bietet schnelle, effiziente und sichere Transaktionen auf seiner Blockchain.

Die Lizenzierung von Musik für Film, Fernsehen etc. im Jahr 2022 ist derzeit vergleichbar mit der Buchung von Reisen im Jahr 1975: ineffizient, voller unnötiger Drittparteien und verschlossen für diejenigen, die nicht in der Lage sind, die Corporate Gatekeepers zu passieren.

George Howard, Co-Founder, Dequency

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DEPT® ist mit dem Aufbau von Algorand sehr vertraut, da wir die erste White-Label-Open-Source-Plattform für den Start eines NFT-Marktplatzes auf der Algorand-Blockchain entwickelt haben. Und wir haben bereits mit einer Reihe von Unternehmen zusammengearbeitet, die NFTs einführen oder Plattformen auf Algorand aufbauen wollen.

In einer Reihe von Design- und Architektur-Sprints haben wir dem Dequency-Team geholfen, seine Idee zu konkretisieren. Im Laufe von fünf Monaten haben wir dann einen MVP des Produkts entwickelt und gebaut, der sich zunächst darauf konzentrierte, fertig synchronisierte Musik für visuelle Projekte anzubieten, die rechtmäßig direkt von den Eigentümer:innen der Musikrechte lizenziert und auf der Chain aufgenommen wurde.

Geschichte schreiben

Kurz nach der Entwicklung des MVP schrieb Dequency Geschichte, indem es die allererste Sync-Lizenz auf einer öffentlichen Blockchain ausführte. «Late Night People» von Goldfish ft. Soweto Kinch wurde über den SmartSync-Vertrag von Dequency für die Decipher-Konferenz von Algorand lizenziert, die Ende 2021 stattfand. 

Anfang 2022 konnte Dequency im Rahmen einer von Borderless Capital geführten Investitionsrunde 4,5 Millionen Dollar für den weiteren Ausbau des Marktplatzes aufbringen. Die Finanzierung wird in den Ausbau der Peer-to-Peer-Funktion von Dequency fliessen, die es Musiker:innen ermöglicht, ihre Werke auf die Plattform hochzuladen und direkt für die Verwendung in visuellen Kunstprojekten zu lizenzieren. 

DEPT® arbeitet derzeit mit Dequency an der zweiten Phase des Projekts, die es Musiker:innen und Rechteinhaber:innen ermöglichen soll, ihren Katalog auf Dequency zu hosten und direkt mit Visual Creators zusammenzuarbeiten, die die Rechte für die Verwendung von Musik in ihren Projekten erwerben möchten. 

Wenn Dequency vollständig gestartet ist, wird der Marktplatz die einzige Möglichkeit sein, Musik auf der Blockchain für Blockchain-native Inhalte wie NFT-Projekte, Spiele und Metaverse-Produktionen zu lizenzieren.

Die von DEPT® entwickelte Dequency-Plattform erleichtert die Kommunikation und den direkten Handel zwischen Musiker:innen und Visual-Creators und bietet ihnen die Möglichkeit, von der explosionsartigen Zunahme der Künstler:innen in diesem Bereich zu profitieren.

Keatly Haldeman, Co-Founder & CEO, Dequency

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Management

Yann Wanner

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Wilson

Frischer Wind für eine Marke mit Geschichte

Zusammen mit DEPT® hat sich Wilson neu positioniert und eine proaktive, authentische Mission für die Marke und das Unternehmen formuliert: «Jeden Menschen dazu befähigen, das Leben wie ein:e Athlet:in zu leben». 

Auf dieser Grundlage haben wir die Markenidentität erneuert und eine digitale Launch-Strategie für Wilson Sportswear vom Konzept bis zur Produktion umgesetzt.

Das Bedürfnis,
für etwas zu stehen 

Wilson, die legendäre amerikanische Sport Brand, kam an einem Wendepunkt zu uns.

Das Unternehmen steht seit über einem Jahrhundert im Mittelpunkt des Sports und stellt erstklassiges Equipment wie Bälle, Schläger und Handschuhe her, um Athlet:innen einen Vorteil zu verschaffen. Die Produkte waren zwar bei Sportler:innen auf der ganzen Welt populär, aber Wilson erkannte bei der Vorbereitung für den Launch seiner ersten Bekleidungslinie, dass die Marke für etwas Grösseres stehen musste. 

Wir begannen damit, die Marke durch ein visuelles Audit und Interviews mit Mitarbeiter:innen und Athlet:innen zu durchleuchten, um die Markenwahrnehmung und die Rolle, die der Sport in ihrem Leben spielt, zu verstehen.

Wir haben eindeutig gelernt, dass Sport wichtig ist. Er gibt unserem Leben einen Sinn. Er lehrt uns etwas.

Wie man durchhält. Wie man zusammenarbeitet. Wie man scheitert. Und vor allem, dass das, was im Inneren liegt, grösser ist als alles, was vor uns liegt.

Man erfindet eine 100 Jahre alte Marke nicht neu. Man muss ihre Seele finden und ihr Raum zum Wachsen geben.

Keine Spitzensportler:innen.

Kein halsbrecherischer Wettbewerb. Kein Gewinnen oder Verlieren.

Unsere Creatives zeigten nur Alltagssportler:innen, die aus Liebe zum Sport spielen.

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Athlet:in neu definieren

Der Titel «Athlet:in» ist nur wenigen Auserwählten vorbehalten. Er weckt Vorstellungen von körperlichen Fähigkeiten und grossem Ruhm. Wenn Menschen an «Athlet:innen» denken, denken sie an diejenigen, die sie im Fernsehen sehen. Blut, Schweiss und Tränen. Die mit erhobenen Armen aus den Tunneln kommen.

Unsere Go-to-Market-Strategie für das erste Jahr von Wilson Sportswear bestand darin, diese Stereotypen in Frage zu stellen, indem wir den sportlichen Geist repräsentieren, der in uns allen lebt und weiterlebt, ohne etwas dafür zu erwarten.

Wilson branding

Engagierte Zusammenarbeit trotz aller Widrigkeiten

Design und Produktentwicklung im Gleichschritt

Das Timing unserer Arbeit an der Markenidentität ermöglichte es den Designer:innen von BASIC/DEPT®, eine neue visuelle Sprache für die Marke Wilson zu erforschen und zu verfeinern, während ihre internen Teams die erste Sportswear-Kollektion entwickelten. So konnten wir von der Verpackung bis zu den Anhängern und sogar dem Branding der Kollektion selbst alles mitgestalten.

Brand Guidelines 

Dem globalen Team wurde die Möglichkeit gegeben, mit langfristiger Konsistenz zu arbeiten. Dabei haben wir ein völlig neues Brand Book erstellt, das ein Designsystem, Foto-Guidelines und Materialien zur Unternehmenskultur enthält.

Social Launch 

Für das erste Jahr schlugen wir vor, die Marke an zweiwöchentlichen «Drops» zu orientieren, um ein vertrautes Format zu erschaffen. Dieses Konstrukt hat sich bewährt und gab Wilson die Möglichkeit, einen wiederkehrenden Herzschlag von Produktgeschichten auf der Grundlage von kulturellen Momenten, Capsules und Kooperationen zu etablieren.

Produktion von Content aus der Ferne

Die Einschränkungen durch die Pandemie hielten uns nicht zurück. Wir waren in der Lage, mehrtägige Drehs in Los Angeles sicher zu planen und zu produzieren, um die Einführungsphase und die darauffolgenden Monate mit Drops zu überbrücken. 

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Lead Marketing

Simone Saner

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H&Mbeyond

Virtual Showroom with Love – Eine einzigartige Web3-Experience von H&M

H&Mbeyond ist ein Innovation Hub des bekannten schwedischen Modekonzerns H&M Group. Gemeinsam mit Startups und Innovator:innen treibt er zukunftsweisende Projekte voran. So ist es nicht erstaunlich, dass Oliver Lange von H&Mbeyond 2021 beim ersten Meta Festival von DEPT® auch bereits Teil des Speaker Line Ups war. Diese Begegnung bildete den Grundstein für eine vertrauensvolle Beziehung auf Augenhöhe, aus der bald das für die Brand H&M first-of-its-kind Metaverse Projekt hervorgehen sollte: der Virtual Showroom.

Eine digitale Welt, unabhängig von Ort und Öffnungszeiten

Dem aktuellen Zeitgeist entsprechend, kam H&Mbeyond mit der Idee auf uns zu, die physischen Showrooms von H&M durch einen digitalen Showroom zu erweitern, der sich an ersteren orientiert und die Identität und Werte der Marke abbildet – aber eben virtuell. Quasi eine Welt ohne Ort und Öffnungszeiten, in der sich unterschiedlichste Zielgruppen wie Influencer:innen und Stylist:innen, Kund:innen und Mitarbeiter:innen, aber auch die Presse treffen und mehr über die Welt hinter H&M und die Kollektionen erfahren können. Der virtuelle Showroom sollte dabei als zentraler Punkt für den Austausch in einer immersiven Umgebung dienen. Zielgerichtete Führungen durch das H&M Showroom Team sollten die Zielgruppen ausserdem über aktuelle Trends und Themen wie Nachhaltigkeit und neue, innovative Materialien informieren.

Als KPIs für diesen neuen Showroom wurden neben den PR-Effekten die Anzahl der Besucher:innen, deren Herkunftsländer und die durchschnittliche Verweildauer in den einzelnen Bereichen der Experience – mit Blick auf künftige Markenaktivierungen – festgelegt. Mit Blick auf die Operationalisierung sind KPIs wie Klickraten der Download-Materialien und qualitative Feedbacks mit den Showroom- und Media Stakeholdern geplant.

HM Virtual Showroom Press Area

Un(an)fassbar schön

Wie erleben wir Kleidung, wenn wir sie nicht berühren, nicht tragen können? Welchen Mehrwert bietet ein digitales Erlebnis den Besucher:innen und Kund:innen? Mit diesen und weiteren Fragen haben unser Kooperationspartner Journee und wir uns intensiv befasst und für H&M eine virtuelle, passgenaue Welt entwickelt. In dieser findet sich der H&M Showroom als grosser Hauptbereich wieder. Hier werden Inhalte zu H&Ms Innovationsthemen und Nachhaltigkeitsbestrebungen präsentiert. Ausserdem gibt es Info-Areas, speziell für die Presse oder an einem Austausch interessierte User:innen.

Der Look des Showrooms ist angelehnt an die DNA der Brand H&M und zu den wichtigsten Themen gibt es passend designte Bereiche, wie zum Beispiel den ‘Sustainability Garden’ mit Infos zum innovativen Material ‘AirCarbon’ oder die Meeting-Area mit H&M Home-Einflüssen.

Zusätzlich haben wir den durch ein Portal erreichbaren ‘Campaign Room’ entwickelt, in dem die neue H&M Innovation Stories Kampagne ‘Cherish Waste’ faszinierend neuartig interpretiert wird. Die Facetten von Liebe manifestieren sich in diesem Raum auf verschiedenste Arten und bringen den Besucher:innen den Gedanken hinter der Kollektion näher. Creative Director Ann-Sofie Johansson und Concept Designer Ella Soccorsi geben Einblicke hinter den Designprozess der Kollektion, der Kampagne sowie der Materialien. Ein Highlight sind die sechs Main-Pieces der Kollektion, welche als übergrosse 3D-Grafiken und mit viel Detailliebe und fliessenden Bewegungen den Raum dominieren: Liebesbriefe, schwebende Ketten und Kleider in fantastischen Farben. Vor allem die Special Collections bieten sich dafür an, solche individuellen Räume mit unterschiedlichsten Markenativierungen zu schaffen. Dies ist ein einzigartiger Mehrwert für die Besucher:innen und das H&M Showroom-Team.

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Von der Vision zur (virtuellen) Realisierung

Alle erwähnten Komponenten entwickelten wir gemeinsam mit Journee und im engen Austausch mit H&M – Stück für Stück wuchs die Vision des Showrooms. Unsere Strateg:innen erarbeiteten das Konzept und die Designer:innen brainstormten, scribbelten und gestalteten auf Basis der Creative Direction der Kampagne und der H&M Brand DNA kreative Moodboards. Mithilfe der Userinsights von H&M entwarfen wir frühzeitig die Userflows für die Influencer:innen, Stylist:innen und Journalist:innen, wodurch während des Kreativprozesses die nötige Führung gegeben war. Mit den geschärften Designideen optimierten wir das Konzept und den Content stetig weiter, bis schliesslich alles durch Journee mittels Unreal in die (virtuelle) Realität umgesetzt werden konnte.

Die ersten Test-Rundgänge im virtuellen Showroom und die zahlreichen positiven Rückmeldungen und Ideen der H&M Stakeholder halfen uns, die H&M Web3-Experience abzurunden. Wege wurden umgeleitet, Bäume versetzt, Bilder getauscht und Beschreibungen hinzugefügt.

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Immersive und innovative User Experience

Von Anfang an überzeugten die drei Avatar-Designs, welche für eine wichtige Botschaft stehen – mehr Diversity und Inklusion! Mit den Avataren können sich User:innen im virtuellen Showroom frei bewegen. Daher legten wir ein besonderes Augenmerk auf die Nutzerführung, die Orientierung und auch Ordnung in den Räumen. So können auch unerfahrene Nutzer:innen mithilfe verschiedenster Hilfen und Erklärungen durch den Showroom navigieren und alles spielerisch entdecken. Dank der getrennten Räume und unterschiedlichen Bereiche in der H&M Experience erleben Nutzer:innen die Marke und die jeweilige Kollektion in ihrer Essenz. Oder sie finden schnell, wonach sie suchen, indem sie sich einfach an ihr Ziel teleportieren lassen.

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Ergebnisse

Eine Umfrage, die mit Gen Z Besucher:innen des Virtual Showrooms durchgeführt wurde, verzeichnet sehr positives Feedback:

  • So haben 69 % der Befragten angegeben, dass der Showroom ihr Interesse an einer virtuellen H&M Brand Experience geweckt hat.
  • Zudem haben bereits 80 % der Befragten Lust, als H&M Hello Member an einer virtuellen H&M Brand Experience teilzunehmen.
  • Zuletzt haben insgesamt 85 % der befragten Besucher:innen die virtuelle Showroom Experience als sehr positiv bewertet.

Bemerkenswertes Presse Echo

“Previous digital press meetings were nothing compared to this experience. Amazing space and visual execution, i.e. 3D moving garments in campaign room.” GLAMOUR

“Congrats to the space. In love especially with the visuals.” VOGUE

“Super cool to experience such an entirely new and imaginary environment. Love the photo booth to share.” FASHION UNITED

Innerhalb von nur 12 Wochen haben wir mit dem Team von DEPT® und JOURNEE eine first-of-its-kind Metaverse Experience kreiert, die nicht nur positives Feedback der Zielgruppe und ein bemerkenswertes Presse-Echo ausgelöst hat. Das Projekt ist auch der Anstoss für weitere Innovationsprojekte innerhalb der H&M Group. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Team und bin gespannt, wie wir in Zukunft das Web3 zusammen shapen.

Oliver Lange, Head of H&Mbeyond.

Work in progress

Dank eines intensiven Austausches und iterativen Prozesses – vom Brainstorming bis zum Go-Live – konnten die Anforderungen des Innovation Ansatzes von H&Mbeyond optimal verstanden und umgesetzt werden. Wir freuen uns, den virtuellen H&M Showroom in den kommenden Monaten gemeinsam mit unserem Kund:innen mit noch mehr Leben zu füllen, denn: In Zukunft sollen im Virtual Showroom neben der Vorstellung neuer Kollektionen auch Events wie Markteinführungen, Meetings, Konzerte und weitere Veranstaltungen für ein grösseres Publikum stattfinden. Stay tuned!

„Der virtuelle Showroom von H&M ist als Raum für Markenaktivierungen wie beispielsweise Modekampagnen gedacht. Diese werden auf eine ganz neue und aufregende Weise zum Leben erweckt, indem Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit vereint werden. Es macht mich sehr stolz, wie viel Energie, Herz und Seele unsere Kolleg:innen über Ländergrenzen und Abteilungen hinweg in dieses Projekt gesteckt haben. Wir freuen uns darauf, das Potenzial in den Ländern der Region Central Europe und darüber hinaus zu erkunden“, sagt Thorsten Mindermann, Regional Manager H&M Central Europe.

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Management

Yann Wanner

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Fritz Hansen

Massgeschneiderte Inhalte, die Inspiration und Information verbinden

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Fritz Hansen ist ein Synonym für dänisches Design und stolze Handwerkskunst. Die Möbel der Marke sind eine Investition, die über Generationen hinweg weitergegeben wird und das Sortiment umfasst einige der ikonischsten Klassiker Dänemarks. Zugleich können die Kund:innen dank der riesigen Auswahl an Stoffen und Veredelungen genau den Look zusammenzustellen, den sie sich wünschen. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Produktpalette, die Tausende von exklusiven Artikeln umfasst.

Als Fritz Hansen sich an DEPT® wandte, war das ursprüngliche Ziel, den Kund:innen einen einfachen Überblick über die grosse Auswahl zu geben. Doch was mit dem Wunsch nach einem Konfigurator begann, entwickelte sich schnell zu einem grösseren Ziel. Die Herausforderung war klar: eine moderne digitale Plattform zu schaffen, die inspirierend, ästhetisch und intuitiv ist – genau wie die Designklassiker von Fritz Hansen.

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Die Erstellung einer passenden Customer Journey

Fritz Hansen wandte sich an DEPT® mit dem Wunsch, einen Konfigurator zu erstellen, der die zahlreichen Variationen innerhalb der einzelnen Designserien zeigen sollte. Um sicherzustellen, dass die Lösung den Bedürfnissen der Nutzer:innen an allen Punkten des Kaufprozesses entspricht, schlug DEPT® eine Abbildung der gesamten Customer Journey vor.

Zu den Zielgruppen von Fritz Hansen gehören sowohl Privatkund:innen und Einzelhändler:innen als auch Architekt:innen, Designer:innen und andere Fachleute, die sich mit der Innenausstattung von grossen Räumen und Gebäuden befassen. Um die richtige User Journey für die relevanten Kundengruppen herauszufinden, haben wir daher zu Beginn des Projekts ein ausführliches Customer Journey Mapping auf Basis dieser Zielgruppen erstellt.

Die Umfrage zum Nutzerverhalten analysierte die gesamte Customer Journey mit Schwerpunkt auf den dänischen Markt. Die Auswertung früherer Analysen führte zu qualitativen und quantitativen Umfragen, um ein vollständiges Bild der Kund:innen von Fritz Hansen und ihrer Wünsche und Verhaltensweisen zu erhalten.

Nach zahlreichen Gesprächen sowohl mit externen Designer:innen und Privatkund:innen als auch mit internen Mitarbeitenden des Unternehmens wurde klar, dass die neue Website zwei Hauptkundengruppen ansprechen sollte: private und gewerbliche. Während Privatkund:innen in der Regel einige wenige, aber wohlüberlegte Anschaffungen tätigen, kaufen Geschäftskund:innen häufig Möbel für grössere Projekte. Das Ergebnis sind – wenig überraschend – zwei sehr unterschiedliche Customer Journeys.

Auf der Grundlage beider Kundengruppen- und Customer Journeys erstellten wir einen kleinen Konzeptekatalog mit den wichtigsten Möglichkeiten. Kurz darauf entschied Fritz Hansen, dass DEPT® auch der richtige Partner für die Umsetzung dieser neuen Konzepte sei. Dies war der Startpunkt für den Aufbau einer völlig neuen Website, die den relativ langen Kaufprozess unterstützen sollte, der bei einer Investition in hochwertige Designmöbel typisch ist.

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Eine zweiteilige Plattform

Obwohl der Grossteil des Umsatzes von Fritz Hansen auf gewerbliche Kund:innen zurückzuführen ist, war es wichtig, den Bereich für Privatkund:innen nicht zu vernachlässigen. Als eines der grössten dänischen Designunternehmen war es für Fritz Hansen von entscheidender Bedeutung, ein digitales Erlebnis zu schaffen, das seinem Platz in der skandinavischen Designgeschichte gerecht wird.

Die meisten Dän:innen kennen Fritz Hansen als Vorreiter für dänisches Design und Handwerkskunst. Und das bringt Verpflichtungen mit sich. Um seinen stolzen Platz in den Herzen der Dän:innen zu behalten, war es klar, dass Fritz Hansen seinen Kund:innen einen digitalen Showroom bieten musste, der den Designgeist der Marke widerspiegelt. Dieser musste intuitiv funktional und ästhetisch sein, aber auch das Mass an Innovation bieten, das man von einem Unternehmen erwartet, das für sein ikonisches Design bekannt ist.

Darüber hinaus brauchten gewerbliche Kund:innen, die oft mit grossen Projekten und knappen Fristen arbeiten, den besten Rahmen, um schnell auf der Website navigieren und Portfolios mit Dateien, Inspirationsbildern, technischen Spezifikationen und Budgets zusammenstellen zu können. 

Es war daher sinnvoll, zwei Versionen der Website zu erstellen: eine für gewerbliche Kund:innen und eine für Private und Einzelhändler:innen. Auf diese Weise konnten wir sicherstellen, dass alle Inhalte kontextbezogen, inspirierend und relevant für die Zielgruppe sind und ihre Bedürfnisse schnell erfüllen. Auf jeder der beiden Websites sind daher Menüs und Kategorien mit Einrichtungsgegenständen abgebildet, die für die jeweilige Zielgruppe relevant sind: Für Geschäftsleute sind das z.B. Büros, Kantinen und Lobbys, für Privatpersonen Schlafzimmer, Esszimmer und Flure.

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Eine enge Verknüpfung von Inspiration und Information

Von Anfang an war es unser Ziel, eine Website zu schaffen, die die Nutzer:innen bei dem relativ langen Kaufprozess von Luxusmöbeln unterstützt. Das gründliche Customer Journey Mapping machte deutlich, dass der Schlüssel dazu darin lag, viele relevante Inspirationen zu bieten.

Daher haben wir uns darauf konzentriert, die Möbel in verschiedenen Situationen zu zeigen, bevor die Kund:innen auf die Seite gelangen, auf der sie den Stuhl konfigurieren und entweder in den Warenkorb legen oder in einem Geschäft finden können.

Gleichzeitig war es uns wichtig, Informationen wie technische Daten und Maße direkt in die Inspirationsseiten zu integrieren. Durch die enge Verknüpfung von Inspiration und Information haben wir es vermieden, die Kund:innen auf Infoseiten zu schicken. Stattdessen können wir die Nutzer:innen auf eine kreative Entdeckungsreise durch das Angebot schicken.

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Das Design: einfache Rahmen und innovative Details

Aus Designsicht war es von entscheidender Bedeutung, die digitale Präsenz von Fritz Hansen so zu gestalten, dass sie dem Status des Unternehmens als Teil der dänischen Designkultur gerecht wird. Mit dem Slogan «Aussergewöhnliches Design seit 1872» war der Rahmen direkt gesetzt.

Die neue Plattform sollte inspirierend sein und einen starken visuellen Ausdruck haben, der sich von herkömmlichen E-Commerce-Lösungen abhebt und designbewusste Nutzer:innen anspricht. Da die Kernzielgruppe grundsätzlich mit knappen Fristen arbeitet, war die Benutzerfreundlichkeit ebenfalls ein entscheidender Faktor. Dies stellte eine grosse Herausforderung dar, da die einfachste Benutzerführung selten die innovativste ist. Deswegen war es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Benutzerfreundlichkeit zu finden – die Lösung war ein einfaches Design mit subtilen, innovativen Akzenten.

Genau wie die Produkte von Fritz Hansen musste auch die Website Exklusivität ausstrahlen. Deshalb haben wir uns für einen einfachen Rahmen entschieden, der den Produkten und der starken visuellen Identität von Fritz Hansen Raum gibt. Durch die Kombination klassischer, schlichter Elemente mit einer modernen Verwendung von Weissraum, Rastern und Typografie erhält das Layout einen einfachen, aber unverwechselbaren Look, bei dem kleine Details dem Minimalismus den letzten Schliff geben.

Zur Übersicht werden die klassischen Stuhltypen als Gateway für die verschiedenen Designserien hervorgehoben. Von hier aus können die Kund:innen mit dem umfassenden Produktkonfigurator einfach zwischen Designvarianten, Polstern und Farben wechseln, ohne die Produktdetailseite zu verlassen.
 
Da Farbe in der visuellen Identität von Fritz Hansen eine zentrale Rolle spielt, haben wir ein flexibles System entwickelt, bei dem die einzelnen Module auf die verwendete Bildsprache abgestimmt sind.

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Der Konfigurator

Fritz Hansen wollte einen Konfigurator erstellen, mit dem die unterschiedlichen Benutzergruppen auf einfache Weise die verschiedenen Lösungen ausprobieren können. Er sollte intuitiv und einfach zu bedienen sein, aber auch den Anforderungen von Geschäftskund:innen gerecht werden und umfassend sein.
 
Die Lösung war ein Konfigurator, der die Vorteile der Technologie intelligenter Geräte voll ausschöpft: Millionen von Konfigurationen, 360-Grad-Drehung und die Möglichkeit, ein Möbelstück in der eigenen Wohnung mit AR zu sehen – und zwar direkt auf Knopfdruck. Der Konfigurator ist so in die User Experience integriert, dass er als Teil der Produktdetailseite erscheint und einen benutzerfreundlichen Überblick über die Millionen von Renderings im Sortiment von Fritz Hansen bietet. Und das schafft sowohl einen Mehrwert für die Kund:innen als auch einen höheren Umsatz.

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Ein Raum für Nutzer:innen

Es war von entscheidender Bedeutung, eine Website zu schaffen, die dem vielbeschäftigten Business Sektor gerecht wird, der oft unter grossem Zeitdruck arbeitet, um Pitches vorzubereiten und Projekte zu planen. Um die Erstellung und Verfolgung mehrerer Projekte zu erleichtern, haben wir die Möglichkeit geschaffen, Projektordner direkt auf der Website zu erstellen.

Mit dem Projekttool können die Nutzer:innen schnell Bilder und Materialien speichern, um ein Portfolio zu erstellen, das sie ihren Kund:innen präsentieren können. Künftig werden Produkte auch auf Einzelbildern gespeichert, um eine noch bessere Integration von technischen Informationen und visuellen Darstellungen zu erreichen.

Die neue Plattform verschafft also nicht nur einen allgemeinen Überblick über das gesamte Sortiment von Fritz Hansen, sondern gibt allen Kund:innen die Möglichkeit, sich selbst einen individuellen Überblick zu verschaffen, indem sie ein Portfolio von Ideen und Lieblingsprodukten zusammenstellen. Auf diese Weise ist die Website nicht nur ein ästhetischer Ausstellungsraum, sondern auch ein ansprechender und funktioneller Raum, den alle Fritz Hansen-Kund:innen aktiv für ihre kreativen Einrichtungsprojekte nutzen können. Und das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Suche der Kund:innen schliesslich zu einer Projektzusammenarbeit führt.

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Fazit

Ein sorgfältiges Customer Journey Mapping war der Ausgangspunkt für eine intuitive und ästhetische E-Commerce-Lösung, die das Sortiment von Fritz Hansen mit inspirierenden und informativen Inhalten präsentiert, die sowohl auf Fachleute als auch auf Verbraucher:innen zugeschnitten sind.
 
Fritz Hansen und DEPT® ist es gelungen, eine innovative und schöne E-Commerce-Plattform zu schaffen, die einen einfachen Überblick über ein Sortiment mit Millionen von einzigartigen Produkten bietet. Die Schlüsselelemente sind ein fortschrittlicher Produktkonfigurator, der in jede Produktdetailseite integriert ist, sowie massgeschneiderte Inhalte.
 
Die enge Verknüpfung von Inspiration und Information schafft einen einfachen Einstieg in die Produktwelt und einen fliessenden Übergang zwischen den Phasen des Kaufprozesses. Und durch die Integration eines fortschrittlichen Konfigurators in die Produktseiten haben wir einen einfachen Überblick über jede Möbelserie geschaffen, während wir die Benutzer:innen  gleichzeitig dazu einladen, verschiedene Looks auszuprobieren.
 
Das Ergebnis ist eine digitale Plattform, die die Möbel von Fritz Hansen in einem für die verschiedenen Zielgruppen relevanten und nachvollziehbaren Kontext inszeniert und deren lange Customer Journey durch inspirierendes, intuitives und funktionales Design unterstützt. Mit anderen Worten: ein Ort, der dänische Designtradition ausstrahlt.

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Head of New Business

Isabell Voss

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Polaroid

Eine TikTok-Kampagne für die (Foto-)Bücher

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Die Zeit? Sie vergeht wie im Flug. Deshalb halten wir unser Leben gerne mit Fotos fest. Sie ermöglichen es uns, besondere und alltägliche Momente noch einmal zu erleben. Die Kameras von Polaroid machen diese Momente mit nur einem Klick greifbar. Die kultige Marke ist bei den über 30-Jährigen sehr bekannt, aber nicht so sehr bei der jüngeren Generation, die in der digitalen Welt zu Hause ist: Die Generation Z. Eine Generation, die Erlebnisse mit dem Smartphone festhält. Wie kann man also die Aufmerksamkeit dieser Gruppe auf Polaroid lenken? Wir haben uns gemeinsam mit Polaroid an die Arbeit gemacht. Das Ergebnis war eine erfolgreiche TikTok-Kampagne, die über 9,4 Millionen Nutzer:innen erreichte.

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Polaroid Go:
Wie erreicht man die Generation Z?

Polaroid glaubt, dass wir sind, was wir erschaffen. Die einzigartigen Sofortbildkameras der Marke machen dies möglich. Zum ersten Mal seit über 20 Jahren hat Polaroid ein komplett neues Kamerasystem und einen neuen Film entwickelt. Das neue Modell ist kompakter – die kleinste analoge Sofortbildkamera, die je entwickelt wurde – und besser an den Lebensstil der Generation Z angepasst: die Polaroid Go. Gemeinsam haben wir uns auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage gemacht: Wie können wir die Generation Z mit dieser Kamera erreichen?

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Unser Ansatz

Willkommen bei TikTok

Die Kreativität der TikTok Influencer

Der Einsatz von Spark Ads

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Die Performance geht durch die Decke

Der plattformspezifische Content in Kombination mit unserem gut definierten Targeting führte zu einer sehr starken Performance dieser Kampagne für Polaroid. Neben der enormen Reichweite konnten wir auch feststellen, dass die Zielgruppe sehr interessiert am Content der Influencer war. Mit den wertvollen Erkenntnissen, die wir aus dieser Zusammenarbeit gewonnen haben, sind wir bestens gerüstet für die nächsten Kampagnen, die bereits in den Startlöchern stehen.

  • Mehr als 20 Millionen Impressionen
  • Eine Gesamtreichweite von 9,4 Millionen Unique Users
  • Eine View-Through-Rate von 53%

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Senior Project Manager Social Advertising

Fabrizio Videa

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Nächstes Projekt

Alzheimer Nederland

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